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(Teil-)Privatisierung der WM


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"Unser Fussball" :clowns:
 

John Lennon

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Das war bis 2025 eher das Gegenteil. Politisch war Blackstone massiv links liberal unterwegs wie die meißten großen Tech und Finanzunternehmen und haben ESG ratings + DEI etc gepusht. Der toxische Aspekt von Blackstone, Blackrock, Vanguard etc ist nicht Trump oder Demokraten sondern die Machtansammlung über Finanzmittel und deren Missbrauch. Verflochten sind sie mit vielen politischen Parteien und deren Entscheidern links wie rechts.

Der Artikel ist doch in Teilen echter Quatsch. Da wird Kritik an mörderischen Systemen wie Saudi Arabien mit "rassistischen Untertönen" abgewertet. Klassisch TAZ halt. Geht einfach nie ohne die Rassismuskeule. die TAZ ist nun wirklich die letzte Zeitung die objektiv analysieren kann. Und so problematisch einige Entscheidungen Ceferins waren ist das doch kein Vergleich zu Infantino. Er war gegen Spiele in Saudi Arabien, gegen ESL...etc. Ich kritisiere Ceferin auch aber es ist absurd in so mit Infantino gleichzusetzen.

Abgesehen davon wird ja kommendes Jahr ein neuer UEFA Präsident gewählt. Ceferin tritt nicht mehr an. Daran wird sich enorm viel entscheiden ob die UEFA sich Richtung FIFA entwickelt oder klar abgrenzt. Gibt imo nur die beiden Optionen. EIn Mittelweg halte ich nicht für gehbar. Würde mich nicht wundern wenn Infantino versucht die Wahl zu beinflussen.

Das muss Satire sein.

Schwartzman hat Obamas Pläne, Private-Equity-Fonds höher zu besteuern, mit Hitlers Angriff auf Polen verglichen. Im Vorfeld des Börsengangs wurde sein Gehalt veröffentlicht. Es war irgendwo im Bereich von 300-400 Millionen und damit höher als die Gehälter aller 30 DAX-Vorstände zu dem Zeitpunkt zusammen. Klassisch links, gegen höhere Steuern zu sein und sich selbst Fantastillionen einzustecken.

Und bitte, natürlich spenden die auch an die Demokraten. Man will sich schließlich gut mit möglichen Entscheidungsträgern stellen. Nicht, dass da am Ende noch jemand auf die Idee kommt, Politik machen zu wollen, die den Heuschreckenunternehmen und ihren Vorständen schadet. Liberal sind die auch nur da, wo der Markt liberalisiert werden soll.

Einer der Herren gab übrigens, nachdem der German-Infantino Deal gescheitert war, so richtg Merzlike wie ein kleines verwöhntes Gör der ganzen deutschen Gesellschaft die Schuld.


Wird Zeit dass gleich die Kommerz-CL wieder losgeht und man wieder "unserem Fussball" :clowns: zujubeln kann.

Watzke ging es um die kleinen Vereine, Infantino geht es um die kleinen Verbände. :belehr:
 

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Es geht darum, dass bei solchen Themen die europäischen Clubs und die UEFA schon lange Vorreiter sind, bzw. die Büchse der Pandora erst aufgemacht haben.

Auf jeden Fall faszinierend dass dies jetzt bei der ganzen Empörungsfolklore komplett unter den Tisch gekehrt wird.




 

l*v*l

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Wobei das eine ehrlich Aussage wäre.
Der Fußball der eurozentrierten Fußball-Elite. Also jener, die ohne FIFA-Einfluss selbst den Markt schon ziemlich Richtung Business und Maximierung des eigenen Einflusses strukturiert haben. Und dann sogar auf anderen Kontinenten Rechte-Mittel und Spieler abgrasen. Die europäischen Profi-Ligen und die finanzkräftigen Klubs haben die Schieflage im eigenen Kontinental-Verband mitgestaltet, ganz kühne wollten sogar aussteigen und ihre eigene "Firma" ausgestalten.

Dahingehend stellt sich tatsächlich die Frage, wo der eigentliche Skandal bzgl. der FIFA nun läge. Weil kleine Staaten/Machtinhaber mitmachen und mit abkassieren dürfen? Nee, es geht ums "wem gehört der Kuchen" - ein Jahr bekommt nun mal nicht mehr Tage. Die Vereine/Staaten/Kapitalgesellschaften stellen zumindest die Spieler direkt an, mit allen Pflichten und Risiken, also sollen diese eben auch berechtigt ihr Veto reinwerfen können. Und dann entscheidet am Ende der Einfluss.

Die moralische Debatte ist übrig. Allerdings auch von Fanseite. Gegen alles sein, den Spaß aber unbedingt gucken und die Maschine jeden Tag nähren. Profisport ist nun mal ein Unterhaltungsgeschäft rund um eine Sportart, in dem man sich immer ein Stück weit zwischen "mehr $$$" und "möglichst viele Kunden" bewegen wird. Das dürfte jeder anderen viel beäugten Sportart, der so ein System angeflanscht wurde, ähnlich gehen.

Bzgl. Infantino: Der ist auch "nur" der top bezahlte Kopf, der stoische Prellbock, der bei der WM vermutlich 20h-Tage abliefern musste. Wie so oft profitieren viele, gern auch mal unter dem Radar. Immerhin schafft der Gianni wenigstens. :clowns:
 

germy

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UEFA Mitgliedsverbände wohl einig, alle FIFA Veranstaltungen zu boykottieren…
Das wäre ja mal ein Wort!
 
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