Umgangston im Forum


Max Power

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so, vielleicht haben wir uns dann auch alle wieder ein bisschen beruhigt. Auch ich hab erst mal meine Gedanken geordnet und durchgeschnauft.

Zuallererst: ich hatte gestern einen konstruktiven PN-Austausch mit @Matt und wir waren uns in der Administration einig, eine temporäre Sperre für den Non-Sports auszusprechen. Dass er sich nach einer Nacht drüberschlafen dazu entschieden hat, trotzdem komplett aus dem Non-Sports auszuscheiden, ist seine Entscheidung, aber es freut mich, wenn er dem restlichen Forum weiter erhalten bleibt. Nichts kotzt mich als Admin hier mehr an, als wenn User einem Sportforum wegen des Non-Sports den Rücken kehren.

Ganz allgemein möchte ich noch zur Einleitung gleich festhalten: wir sind sicher nicht unfehlbar. Es ist in der Administration und Moderation gerade in einem Bereich, der so viel Brisanz mitbringt, völlig unmöglich, es allen recht zu machen. Aber was ich ganz klar festhalten kann, ist, dass wir uns bemühen und unsere Entscheidungen bewusst abwägen. Und ich lege für @gentleman (ich glaube nicht, dass vielen Usern bewusst ist, wie viel Zeit und Nerven er hier investiert) und @Angliru (der sich für das Forum über Jahre den Arsch aufgerissen hat) die Hand ins Feuer. Ich kann jedem hier versichern, dass wir unser Bestes geben und keine Entscheidungen unüberlegt treffen. Das heißt wie gesagt nicht, dass keine Fehler passieren können, soviel schon mal vorweg.

Aber: der Vorwurf, wir würden hier "User von rechts verhätscheln", lässt mich wirklich völlig fassungslos zurück. Dass das Forum schon lange einen klaren Links-Drall hat, ist doch offensichtlich, und das ist auch kein Zufall, sondern von uns am Ende auch so gewollt. Aber das ändert aus meiner Sicht nichts an zwei grundlegenden Punkten. Erstens bedeutet ein klarer Links-Drall sicher nicht, dass wir uns in der Administration immer alles gefallen lassen müssen, nur weil ein User das Herz am rechten Fleck hat. Und zweitens muss ein Diskussionsforum auch andere Meinungen aushalten können, solange keine Grenzen überschritten werden. Die zwei Posts von @Matt waren aus unserer Sicht drüber, weswegen eine temporäre Sperre sicher angebracht war, aber man muss trotzdem auch klar festhalten, dass er im Gegensatz zu anderen nicht persönlich wurde und nicht beleidigt hat. Beim Post gegen @John Lennon ist er zumindest zurückgerudert und hat sich hier auch noch mal entschuldigt. Ich würde inhaltlich wahrscheinlich nicht viele Gemeinsamkeiten mit @Matt finden, aber das muss in einem Forum auch okay sein. Das heißt nicht, dass wir hier irgendwen "verhätscheln".

Und auch, wenn ich mich hier eh zum x-ten mal wiederhole, aber: in puncto Diskussionskultur würds halt wirklich helfen, wenn jeder auch mal kurz in sich gehen und reflektieren würde, ob man denn selbst immer zu einem positiven Klima beiträgt. Gefühlt wird einfach sehr oft direkt mit dem Finger auf die anderen gezeigt, weil ich hab ja Recht und der ist doof. Dabei fallen mir ad hoc mehrere Beiträge aus der jüngsten Vergangenheit ein, denen ich zu 95 Prozent zustimmen würde - aber anstatt ein Like zu geben, muss ich dem User wieder auf die Finger klopfen, weils in den letzten 5 Prozent halt wieder nicht ohne Beleidigung gegen andere User geht. Das Gesprächklima im Non-Sports ist aktuell weit weg von dem, was wir uns vorstellen, aber ich bin überzeugt, dass es schon helfen würde, wenn User ein bisschen Selbstreflexion an den Tag legen würden, bevor sie wieder eine unnötige Spitze gegen einen anderen User in die Tasten klopfen.

Wie gesagt, wir sind nicht unfehlbar, aber wir geben unser Bestes. Und unsere Türen sind immer offen, ich gehe wirklich mit jedem in den PN-Dialog, der mir schreibt. Kein Ding. Aber Drive-By-Einzeiler, persönliche Angriffe und pauschales "die anderen sind doof"-Fingerzeigen gehen mir langsam wirklich auf den Zeiger, und ich wäre wirklich dankbar, wenn sich der eine oder andere User auch mal selber an der Nase fassen würde.
 
Aber: der Vorwurf, wir würden hier "User von rechts verhätscheln", lässt mich wirklich völlig fassungslos zurück. Dass das Forum schon lange einen klaren Links-Drall hat, ist doch offensichtlich, und das ist auch kein Zufall,

Sieht so ein klarer Links-Drall aus:

Ja, natürlich ist da auch viel Provokation dabei, Aber ihr, ich sage mal die "aktive Linke" im Forum springt aber auch über wirklich jedes Stöckchen, weil ihr echt einen Rechthabewahn pflegt. Das Wissen darum, auf der richtigen Seite zu stehen ist wichtiger, als andere zu überzeugen und das trägt die linke (nicht als Partei,sondern als Haltung gemeint) schon immer vor sich her. Ihr bestätigt die dumpfen Konservativen in ihrer Haltung und schreckt die interessanten, diskussionsbereiten Konservativen ab. Das ist Lose-Lose und leider ist die Linke in ihrem Selbstvergewisserungswahn darin sehr "gut".
Ich war in den 90rn Juso-Bundesdeligierter, ich war Bezirksvorstand, ich kenne das Playbook auswendig. Und wenn ich hier lese, wie "ihr" euch hier gebärdet, wie ihr eure Haltung zur Schau stellt und Habitus und Haltung über echten Austausch und Überzeugungsarbeit (die dringend nötig wäre) stellt, dann hat sich rein gar nichts geändert. Ihr denmonstriert eure moralische Überlegenheit, obwohl es viel wichtiger wäre, andere durch Argumente (die ohr doch habt) zu überzeugen. Aber das findet kaum statt, weil ihr in euerer Art,euch zu geben, völlig Diskurs-unfähig seid.Das ist schon schlimm genug, schlimmer ist, dass es euch offenbar völlig egal ist. Weil ihr ja die Guten seid.

Und das stimmt ja auch. Ihr seid die Guten, ich sehe mich auch als links, natürlich, als was denn sonnst? Aber ich möchte Menschen überzeugen, mit Menschen sprechen. Ihnen zuhören und dann sagen, warum ihre Sicht flasch ist.
Ihr dagegen, also die Forumslinke, zeigt jedem, der nicht komplett auf eurer Seite ist, den Mittelfinger und nennt ihn Naziversteher oder ähnlich. Und dann wundert ihr euch über kleine Provokationen? Im Ernst?
Die Atmo im Nonsports ist im Arsch wegen der Linken, das ist echt so. Weil ihr die richtige Haltung und die richtige Überzeugung habt, aber nicht das geringste Interesse an echtem Meinungsaustausch habt. Was ihr hier abzieht hat nicht viel davon, andere zu überzeugen, sondern gleicht eher den Jakobinern. Und das ist, obwohl ich ein sehr ähnliches Weltbild habe, nicht mein links. Ich möchte mit Menschen reden und sie überzeugen. Ihr wollt, so ist wirklich mein EIndruck, einfach nur eure Überlegenheit "denen" gegenüber demonstrieren. UNd wenn ihr dafür das Forum in den Schwitzkasten nehmt, ist das egal, weil ihr ja wisst, dass ihr auf der richtigen Seite seit.

Ich bin in der Sache eigentlich zu 90 % bei euch, aber so wie ihr das durchzieht, werdet ihr a) niemanden überzeugen und b) vertreibt ihr auch noch die, die eigentlich Sympathien für eine linke Politik hätten. Ich kenne ja die meisten hier virtuell schon lange und weiß, was bei wem dahintersteht. Aber wäre ich neu im Nonsports würde ich ganz sicher denken: da ist so ne linke Bande, die alle in den Schwitzkasten nimmt, wie halbstarke auf dem Spielplatz. Links finde ich gar nicht verkehrt, aber da melde ich mich lieber ab.

Ich würde ja gern so einen ähnlichen Rant über Rechts sehen. Da würde es schnell gehen und der Beitrag wäre zig mal durchgemeldet. Inkl. Beschwerden, nicht nur von Rechten Usern, sondern auch von irgendwelchen selbstgerechten Wichtigtuern, wie heute im Thread hier auch gesehen.

Hier werden die Forenlinkem unter dem Schutzschild von „ich bin ja auch links, aber nicht so wie ihr“ alle als ******* abgewatscht. Beweis für den Linksdrall? Oder eher einen Linksdrall im Stil des ÖR? Aka „Rechte jammern, wie links alles ist, bis es alle glauben“

sondern von uns am Ende auch so gewollt. Aber das ändert aus meiner Sicht nichts an zwei grundlegenden Punkten. Erstens bedeutet ein klarer Links-Drall sicher nicht, dass wir uns in der Administration immer alles gefallen lassen müssen, nur weil ein User das Herz am rechten Fleck hat. Und zweitens muss ein Diskussionsforum auch andere Meinungen aushalten können, solange keine Grenzen überschritten werden.

Nein. Theoretisch kannst du mich rauswerfen, weil dir meine Fresse nicht passt, da Hausrecht. Und meine Meinung musst du schon gar nicht ertragen. Und ab wann „Grenzen überschritten sind“ lässt sich auch debattieren. Bei einem User hat man zB gewartet, bis er auf Weidels „Hitler war Kommunist“ eingestiegen ist, obwohl es zuvor schon deutlich geschmacklosere Beiträge von ihm gab, wo man schon hätte reagieren können. Analyst durfte auch nach seiner „Nachzucht“-Aussage wieder in den Non Sports zurückkehren, bevor er endgültig geflogen ist. Und mindestens 1 User der schon absolut unterirdisches Zeig gepostet hat, ist Mod. Da kann schon mal der Eindruck entstehen, dass mn auf rechts seeeeeehr viel toleriert.

Und auch, wenn ich mich hier eh zum x-ten mal wiederhole, aber: in puncto Diskussionskultur würds halt wirklich helfen, wenn jeder auch mal kurz in sich gehen und reflektieren würde, ob man denn selbst immer zu einem positiven Klima beiträgt. Gefühlt wird einfach sehr oft direkt mit dem Finger auf die anderen gezeigt, weil ich hab ja Recht und der ist doof. Dabei fallen mir ad hoc mehrere Beiträge aus der jüngsten Vergangenheit ein, denen ich zu 95 Prozent zustimmen würde - aber anstatt ein Like zu geben, muss ich dem User wieder auf die Finger klopfen, weils in den letzten 5 Prozent halt wieder nicht ohne Beleidigung gegen andere User geht. Das Gesprächklima im Non-Sports ist aktuell weit weg von dem, was wir uns vorstellen, aber ich bin überzeugt, dass es schon helfen würde, wenn User ein bisschen Selbstreflexion an den Tag legen würden, bevor sie wieder eine unnötige Spitze gegen einen anderen User in die Tasten klopfen.

Nein, das Posting von @le freaque zeigt ja auf, das der linke Mob für das Diskussionsklima verantwortlich ist. Was von vielen pseudolinken Usern wie @Barea, auch regelmässig befeuert wird.

Wie gesagt, wir sind nicht unfehlbar, aber wir geben unser Bestes. Und unsere Türen sind immer offen, ich gehe wirklich mit jedem in den PN-Dialog, der mir schreibt. Kein Ding. Aber Drive-By-Einzeiler, persönliche Angriffe und pauschales "die anderen sind doof"-Fingerzeigen gehen mir langsam wirklich auf den Zeiger, und ich wäre wirklich dankbar, wenn sich der eine oder andere User auch mal selber an der Nase fassen würde.

Aus Neugier: hat Grenzdebilist euch gesagt, was ihm diesmal die Lust am Forum genommen hat? Um einzuschätzen zu können, ob sich das „an eigener Nase nehmen“ nur an den Pöbel richtet oder die Forenchefs das auch mal bevorzugen?
 
Der Non-Sport Bereich war mal eine Rarität im Internet, wo verschiedene Meinungen ausgetauscht und akzeptiert wurden. Da hat es auch mal gekracht, aber niemand hat die moralische Überlegenheit gepachtet gehabt. Da hat @Nico mit @wirr und einigen anderen einen echt guten Job gemacht.

Leider hat sich das inzwischen komplett geändert. Anscheinend sollte der Non-Sports linker werden. Das ist wohl gelungen. Einen Austausch gibt es seitdem aber nicht mehr. Die tonangebenden User argumentieren nicht mehr, sondern verkünden die Wahrheit in Einzeilern, lustigen "Witzchen" und viel Polemik. Andere Meinungen werden konsequent lächerlich gemacht und auf persönlicher Ebene attackiert. Keine Ahnung, ob das das gewollte links ist. Schade ist es auf jeden Fall. Ändern lässt es sich wohl nur noch schwer.

Wichtig wäre halt, wenn sich der Kampf gegen das Böse wenigstens auf den Non-Sports-Bereich beschränken würde. Leider ist das immer öfter nicht der Fall und es werden auch Sport-Threads gekapert. Das ist super nervig und müsste eigentlich konsequent unterbunden werden. Es gibt ja User, die schaffen es nicht, auch nur einen Beitrag im Fußball-Bereich zu schreiben, ohne Friedrich Merz zu erwähnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Max Power @Angliru
Wird bei einer Sperre eine Mittelung an den gesperrten User gesendet oder bekommt der nur die Information, dass er gesperrt ist?
Gibt die Forensoftware eine automatisierte Nachricht nicht her?

"
- User Beitrag

- Grund der Sperrung

- Allgemeine Nachricht von euch Admins mit Hinweis bei Rückfragen PN
"

Mal abgesehen von den Usern bei denen jede zusätzliche Mühe sowieso vergebens ist... kann ich verstehen, dass man sich etwas komisch fühlt wenn man eine Sperre bekommt und dazu nicht mal eine gesonderte Info erfolgt.
Im aktuellen Fall bin ich mir sicher wären zwei drei PN's ausgetauscht worden und die Sache wäre erledigt gewesen.
 
Der Non-Sport Bereich war mal eine Rarität im Internet, wo verschiedene Meinungen auagetauscht und akzeptiert wurden. Da hat es auch mal gekracht, aber niemand hat die moralische Überlegenheit gepachtet gehabt. Da hat @Nico mit @wirr und einigen anderen einen echt guten Job gemacht.

Leider hat sich das inzwischen komplett geändert. Anscheinend sollte der Non-Sports linker werden. Das ist wohl gelungen. Einen Austausch gibt es seitdem aber nicht mehr. Die tonangebenden User argumentieren nicht mehr, sondern verkünden die Wahrheit in Einzeilern, lustigen "Witzchen" und viel Polemik. Andere Meinungen werden konsequent lächerlich gemacht und auf persönlicher Ebene attackiert. Keine Ahnung, ob das das gewollte links ist. Schade ist es auf jeden Fall. Ändern lässt es sich wohl nur noch schwer.
Ich stehe selber ziemlich weit links, aber in gewisser Weise stimme ich Dir zu. Ich finde mitunter den Ton von links hier deutlich zu aggressiv, das habe ich auch schon mal zum Ausdruck gebracht. Da kommt für mich schon recht oft rüber "wer nicht links denkt und wählt, hat keine Ahnung und sich gefälligst zu rechtfertigen". Von daher verstehe ich auch das große Problem mit dem Post von @le freaque nicht. Ebenso unterstütze ich den Aufruf zur Selbstreflexion. Gilt natürlich auch für mich, definitiv.

Und bevor jetzt User, die eher rechtslastig/konservativ sind, meinen, mich für diese Aussage abfeiern zu müssen: Vergesst es. Das ist ein ganz anderes Thema, das ich hier bewusst nicht aufmache. Ist auch der falsche Ort. Nur ein Satz: Ich habe wirklich null Verständnis, wie man die aktuelle Regierung auch nur ansatzweise gut finden oder in Schutz nehmen kann und AfD-Wähler sind wir mich dumm und/oder unanständig. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch "mein eigenes" Lager kritisieren kann.
Wichtig wäre halt, wenn sich der Kampf gegen das Böse wenigstens auf den Non-Sports-Bereich beschränken würde. Leider ist das immer öfter nicht der Fall und es werden auch Sport-Threads gekapert. Das ist super nervig und müsste eigentlich konsequent unterbunden werden. Es gibt ja User, die schaffen es nicht, auch nur einen Beitrag im Fußball-Bereich zu schreiben, ohne Friedrich Merz zu erwähnen.
Das ist mMn hingegen schon sehr viel Mimimi. Merz liefert mehr als genug Stoff, um sich darüber aufzuregen oder lustig zu machen. "Das muss doch möglich sein!" ist inzwischen auch in meinem Freundeskreis ein geflügeltes Wort für allen möglichen Mist geworden. Ja, man muss vielleicht nicht überall mit dem Thema ankommen, aber man muss sich auch nicht über alles aufregen. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit waren Kohl-Witze sehr angesagt. Irgendwie sind wir alle miteinander in den letzten Jahren extrem empfindlich geworden.
 
Der Non-Sport Bereich war mal eine Rarität im Internet, wo verschiedene Meinungen ausgetauscht und akzeptiert wurden. Da hat es auch mal gekracht, aber niemand hat die moralische Überlegenheit gepachtet gehabt. Da hat @Nico mit @wirr und einigen anderen einen echt guten Job gemacht.

Leider hat sich das inzwischen komplett geändert. Anscheinend sollte der Non-Sports linker werden. Das ist wohl gelungen. Einen Austausch gibt es seitdem aber nicht mehr. Die tonangebenden User argumentieren nicht mehr, sondern verkünden die Wahrheit in Einzeilern, lustigen "Witzchen" und viel Polemik. Andere Meinungen werden konsequent lächerlich gemacht und auf persönlicher Ebene attackiert. Keine Ahnung, ob das das gewollte links ist. Schade ist es auf jeden Fall. Ändern lässt es sich wohl nur noch schwer.

Wichtig wäre halt, wenn sich der Kampf gegen das Böse wenigstens auf den Non-Sports-Bereich beschränken würde. Leider ist das immer öfter nicht der Fall und es werden auch Sport-Threads gekapert. Das ist super nervig und müsste eigentlich konsequent unterbunden werden. Es gibt ja User, die schaffen es nicht, auch nur einen Beitrag im Fußball-Bereich zu schreiben, ohne Friedrich Merz zu erwähnen.
Wobei sich "die Linken" ja teilweise nicht mal gegenseitig grün sind. Siehe Entendiskussion vor ein paar Tagen.

Über bestimmte User wird außerdem scheinbar eine schützende Hand gehalten, man hat oft den Eindruck, dass sich einige Dauerbewohner hier aufführen dürfen, wie sie wollen. Auch wenn deren Wortwahl manchmal ziemlich....asi ist. Nein, kein Vorwurf an euch Admins, vielleicht führt ihr im Hintergrund ja auch Gespräche mit denen. Ich finde das in Ordnung, dass hier gewisse Werte gefordert werden. Aber für mich fängt das Miteinander erstmal mit dem richtigen Umgangston anderen fremden Personen gegenüber an! Das sollte eigentlich jeder User mitbringen, wenn er in einem Forum vernünftig diskutieren möchte. Wir sind hier ja nicht bei RTL II. ;)
 
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Es wird in Foren so oft gefordert: „Bleib doch mal sachlich!“ Aber machen wir uns doch mal ehrlich: Wer fordert das eigentlich? Meistens genau die Leute, für die das Ganze nur ein theoretisches Gedankenspiel ist.

Es ist verdammt leicht, „ruhig und sachlich“ mit dem Finger auf andere zu zeigen, veraltete Quellen auszupacken oder Scheindebatten zu führen, wenn man selbst am Ende des Tages den PC ausmacht und ein Leben in absoluter Sicherheit lebt. Für diese Leute ist das ein politisches Hobby.
Für Betroffene ist es kein Hobby. Es ist ihr verdammtes Leben.

Wie soll man denn bitte ruhig und akademisch distanziert bleiben, wenn im Forum die eigene Existenzberechtigung verhandelt wird? Wenn das Bemühen um eine inklusivere Sprache, die einfach nur dafür sorgen soll, dass sich alle angesprochen und respektiert fühlen, ins Lächerliche gezogen wird? Wenn sich mit billigen Witzen über Gendern oder Pronomen abgefeiert wird, während gleichzeitig Frauen belächelt, Menschen rassistisch beleidigt oder trans Frauen als „Männer im Kleid“ herabgewürdigt werden? Das sind keine „anderen Meinungen“, die man mal eben bei einem Bier wegdiskutiert. Das sind direkte, persönliche Angriffe auf die Menschenwürde.

Betroffenen dann vorzuwerfen, sie seien „zu emotional“, „zu polemisch“ oder würden nur noch mit genervten Einzeilern reagieren, verdreht die Realität komplett. Es verlangt von Menschen, die täglich um ihre gesellschaftliche Teilhabe und Gleichberechtigung kämpfen müssen, dass sie diesen permanenten Schmerz auch noch höflich und nett weglächeln. Nur damit sich die Gegenseite beim Diskriminieren nicht unwohl fühlt.
Ein linker, progressiver Kampf ist kein Selbstzweck und keine Schikane, um Foren „zu kapern“. Es ist der Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem alle sicher existieren können. Wenn der Ton da irgendwann rauer wird, dann liegt das nicht an mangelnder Diskussionskultur, sondern an einer tiefen, absolut verständlichen Erschöpfung.

Wer verlangt, dass die Antwort immer sachlich bleibt, muss erst mal dafür sorgen, dass die Frage nicht schon menschenverachtend formuliert ist.
Reflexion kann man lernen, auch wenn es schwer ist. Ich spreche da aus Erfahrung.
 
Es wird in Foren so oft gefordert: „Bleib doch mal sachlich!“ Aber machen wir uns doch mal ehrlich: Wer fordert das eigentlich? Meistens genau die Leute, für die das Ganze nur ein theoretisches Gedankenspiel ist.

Es ist verdammt leicht, „ruhig und sachlich“ mit dem Finger auf andere zu zeigen, veraltete Quellen auszupacken oder Scheindebatten zu führen, wenn man selbst am Ende des Tages den PC ausmacht und ein Leben in absoluter Sicherheit lebt. Für diese Leute ist das ein politisches Hobby.
Für Betroffene ist es kein Hobby. Es ist ihr verdammtes Leben.

Wie soll man denn bitte ruhig und akademisch distanziert bleiben, wenn im Forum die eigene Existenzberechtigung verhandelt wird? Wenn das Bemühen um eine inklusivere Sprache, die einfach nur dafür sorgen soll, dass sich alle angesprochen und respektiert fühlen, ins Lächerliche gezogen wird? Wenn sich mit billigen Witzen über Gendern oder Pronomen abgefeiert wird, während gleichzeitig Frauen belächelt, Menschen rassistisch beleidigt oder trans Frauen als „Männer im Kleid“ herabgewürdigt werden? Das sind keine „anderen Meinungen“, die man mal eben bei einem Bier wegdiskutiert. Das sind direkte, persönliche Angriffe auf die Menschenwürde.

Betroffenen dann vorzuwerfen, sie seien „zu emotional“, „zu polemisch“ oder würden nur noch mit genervten Einzeilern reagieren, verdreht die Realität komplett. Es verlangt von Menschen, die täglich um ihre gesellschaftliche Teilhabe und Gleichberechtigung kämpfen müssen, dass sie diesen permanenten Schmerz auch noch höflich und nett weglächeln. Nur damit sich die Gegenseite beim Diskriminieren nicht unwohl fühlt.
Ein linker, progressiver Kampf ist kein Selbstzweck und keine Schikane, um Foren „zu kapern“. Es ist der Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem alle sicher existieren können. Wenn der Ton da irgendwann rauer wird, dann liegt das nicht an mangelnder Diskussionskultur, sondern an einer tiefen, absolut verständlichen Erschöpfung.

Wer verlangt, dass die Antwort immer sachlich bleibt, muss erst mal dafür sorgen, dass die Frage nicht schon menschenverachtend formuliert ist.
Reflexion kann man lernen, auch wenn es schwer ist. Ich spreche da aus Erfahrung.

Also ich glaube wirklich nicht dass du da gemeint bist (von mir sicher nicht), eher so Kandidaten wie @Sports Almanac. Dass der hier absolute "Narrenfreiheit" zu haben scheint so polemisch zu sein wie er will (in wirklich fast jedem Beitrag) und den Umgangston im Non-Sports immer wieder zu vergiften, während jemand wie @Matt nach einigen polemischen Beiträgen permanent gebannt werden sollte, finde ich schon ein starkes Stück.
 
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Es wird in Foren so oft gefordert: „Bleib doch mal sachlich!“ Aber machen wir uns doch mal ehrlich: Wer fordert das eigentlich? Meistens genau die Leute, für die das Ganze nur ein theoretisches Gedankenspiel ist.

Es ist verdammt leicht, „ruhig und sachlich“ mit dem Finger auf andere zu zeigen, veraltete Quellen auszupacken oder Scheindebatten zu führen, wenn man selbst am Ende des Tages den PC ausmacht und ein Leben in absoluter Sicherheit lebt. Für diese Leute ist das ein politisches Hobby.
Für Betroffene ist es kein Hobby. Es ist ihr verdammtes Leben.

Wie soll man denn bitte ruhig und akademisch distanziert bleiben, wenn im Forum die eigene Existenzberechtigung verhandelt wird? Wenn das Bemühen um eine inklusivere Sprache, die einfach nur dafür sorgen soll, dass sich alle angesprochen und respektiert fühlen, ins Lächerliche gezogen wird? Wenn sich mit billigen Witzen über Gendern oder Pronomen abgefeiert wird, während gleichzeitig Frauen belächelt, Menschen rassistisch beleidigt oder trans Frauen als „Männer im Kleid“ herabgewürdigt werden? Das sind keine „anderen Meinungen“, die man mal eben bei einem Bier wegdiskutiert. Das sind direkte, persönliche Angriffe auf die Menschenwürde.

Betroffenen dann vorzuwerfen, sie seien „zu emotional“, „zu polemisch“ oder würden nur noch mit genervten Einzeilern reagieren, verdreht die Realität komplett. Es verlangt von Menschen, die täglich um ihre gesellschaftliche Teilhabe und Gleichberechtigung kämpfen müssen, dass sie diesen permanenten Schmerz auch noch höflich und nett weglächeln. Nur damit sich die Gegenseite beim Diskriminieren nicht unwohl fühlt.
Ein linker, progressiver Kampf ist kein Selbstzweck und keine Schikane, um Foren „zu kapern“. Es ist der Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem alle sicher existieren können. Wenn der Ton da irgendwann rauer wird, dann liegt das nicht an mangelnder Diskussionskultur, sondern an einer tiefen, absolut verständlichen Erschöpfung.

Wer verlangt, dass die Antwort immer sachlich bleibt, muss erst mal dafür sorgen, dass die Frage nicht schon menschenverachtend formuliert ist.
Reflexion kann man lernen, auch wenn es schwer ist. Ich spreche da aus Erfahrung.
Lena alles braucht seine Zeit! Ich finde die LGBTQ-Bewegung hat in den letzten 10 Jahren unglaublich viel erreicht. Es hat sich nüchtern betrachtet auch in dieser Gesellschaft viel bewegt. Und es wird weiter gehen. Seit wieviele Jahren haben wir in Deutschland den Paragraph 175 nicht mehr?
Wie lange hat die Kirche und viele Konservative gebraucht um Homosexualität zu akzeptieren? Seit wievielen Jahren sind Frauen relativ frei in Deutschland, auch wenn es noch viele Probleme mit absoluter Gleichberechtigung gibt?
Ich finde es geht in eine gute Richtung, aber alles braucht Zeit! Ist die Bewegung durch Islamisten und Rechte bedroht? Ja, aber die Gesellschaft wird das auch schaffen und ich bin mir sicher, dass Deutschland auch künftig für Minderheiten eines lebenswertesten Länder sein wird. Und na klar, dass ist vor allem auch wegen Menschen wie dir so.
 
Lena, ich möchte dir nicht zu nahe treten.....Vielleicht ist dein Verhalten im Forum die Folge von vielen negativen Erfahrungen, die du außerhalb des Forums machst. Vielleicht ist das Forum für dich ein Schutzraum, wo du Bestätigung und Zuspruch suchst. Du trittst allerdings oft selbst sehr aggressiv auf. Nimmst Themen persönlich, wo du gar nicht gemeint bist. Du wirst im Leben immer auf Leute treffen, die dich, deinen Lebensstil oder deine Ansichten nicht mögen. Auch in einem Forum. Das musst du ein Stück weit aber auch aushalten können. Ich habe hier nie mitbekommen, dass dich User angegriffen haben aufgrund deiner Geschichte. Im Gegenteil. Als du uns das erzählt hast war jeder auf deiner Seite. Ich auch. So Sachen wie ein Buchprojekt über das Forum müssen dann aber auch nicht sein.
 
Vielleicht sollte die Diskussion woanders hin verlagert werden? "Umgang miteinander", "Umgangston im Forum" oder sowas?

Lena, ich möchte dir nicht zu nahe treten.....Vielleicht ist dein Verhalten im Forum die Folge von vielen negativen Erfahrungen, die du außerhalb des Forums machst. Vielleicht ist das Forum für dich ein Schutzraum, wo du Bestätigung und Zuspruch suchst. Du trittst allerdings oft selbst sehr aggressiv auf. Nimmst Themen persönlich, wo du gar nicht gemeint bist. Du wirst im Leben immer auf Leute treffen, die dich, dein Lebensstil oder deine Ansichten nicht mögen. Auch in einem Forum. Das musst du ein Stück weit aber auch aushalten können. Ich habe hier nie mitbekommen, dass dich User angegriffen haben aufgrund deiner Geschichte. Im Gegenteil. Als du uns das erzählt hast war jeder auf deiner Seite. Ich auch. So Sachen wie ein Buchprojekt über das Forum müssen dann aber auch nicht sein.
Dann hast Du einiges nicht mitbekommen.
 
Ich stehe selber ziemlich weit links, aber in gewisser Weise stimme ich Dir zu. Ich finde mitunter den Ton von links hier deutlich zu aggressiv, das habe ich auch schon mal zum Ausdruck gebracht. Da kommt für mich schon recht oft rüber "wer nicht links denkt und wählt, hat keine Ahnung und sich gefälligst zu rechtfertigen". Von daher verstehe ich auch das große Problem mit dem Post von @le freaque nicht. Ebenso unterstütze ich den Aufruf zur Selbstreflexion. Gilt natürlich auch für mich, definitiv.

Und bevor jetzt User, die eher rechtslastig/konservativ sind, meinen, mich für diese Aussage abfeiern zu müssen: Vergesst es. Das ist ein ganz anderes Thema, das ich hier bewusst nicht aufmache. Ist auch der falsche Ort. Nur ein Satz: Ich habe wirklich null Verständnis, wie man die aktuelle Regierung auch nur ansatzweise gut finden oder in Schutz nehmen kann und AfD-Wähler sind wir mich dumm und/oder unanständig. Das heißt aber nicht, dass ich nicht auch "mein eigenes" Lager kritisieren kann.

Das ist mMn hingegen schon sehr viel Mimimi. Merz liefert mehr als genug Stoff, um sich darüber aufzuregen oder lustig zu machen. "Das muss doch möglich sein!" ist inzwischen auch in meinem Freundeskreis ein geflügeltes Wort für allen möglichen Mist geworden. Ja, man muss vielleicht nicht überall mit dem Thema ankommen, aber man muss sich auch nicht über alles aufregen. Zu meiner Kinder- und Jugendzeit waren Kohl-Witze sehr angesagt. Irgendwie sind wir alle miteinander in den letzten Jahren extrem empfindlich geworden.
Die ersten zwei Absätze unterschreibe ich mit allen Schreibgeräten, die hier so rumliegen. @le freaque hat in seinem Post zum status quo die Situation schon treffend beschrieben. Mitunter hat man tatsächlich das Gefühl, hier hätten einige linke User am gleichen obskuren Seminar für Rhetorik im politischen Diskurs wie Alice Weidel teilgenommen. Und das ist schon erschreckend, weil im Gegensatz zu Weidel die betreffenden User einen "good cause" haben.

Zum dritten Absatz: Statt wie früher an jeder passenden oder unpassenden Stelle ein "aber die Bayern hätten bestimmt..." rauszuhauen, steht da jetzt halt "der Azubikanzler...". Kann man witzig finden, kann man aber auch nervig finden. Wirkt wie das Ausleben eines persönlichen Fetischs ohne Mehrwert für die Diskussion.
 
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