GTA VI - waiting for 2026


Welcher GTA-Teil war der beste?

  • GTA 3

  • GTA Vice City

  • GTA San Andreas

  • GTA IV

  • GTA V

  • GTA VI :)


Die Ergebnisse sind erst nach der Abstimmung sichtbar.
So Trailer gesehen und nach 18 Minuten abgeschaltet. Hab mich selten so gelangweilt. Es ist und bleibt GTA. Für mich ist das Spiel System ausgelutscht. Was sollen Sie auch groß verändern außer die Details.

Was mich am meisten genervt hat: Lucia, da hätte ich überhaupt keinen Bock drauf.

Wie ich es schon befürchtet hatte, nervt mich dieses Multi Charakter Gameplay extrem hart.

Ich werde es für mich nicht kaufen, vorher hatte ich noch überlegt es in 1- 2 Jahren im Sale zu holen, aber nein danke.
 
Auf die Gefahr hin, hier als Rockstar-Mitarbeiter wahrgenommen zu werden, aber was erwartet man denn bitte? Natürlich ist und bleibt GTA eben GTA – die Grundidee ist halt die Grundidee. Technisch hat sich das Spiel brutal entwickelt und scheint selbst im Vergleich zu Red Dead Redemption 2 einen Quantensprung hingelegt zu haben. Wie gestern geschrieben: Wenn man mit GTA-Storys nichts anfangen kann, wenn man keinen Bock auf riesige Open-World-Spiele hat, wenn man nach fünf Ausgaben (die alle natürlich einem gewissen Spielprinzip folgen, aber eben doch viele Unterschiede aufweisen) keinen Bock auf einen sechsten Teil hat – ist alles fein. Aber als Negativargument zu schreiben, dass GTA eben GTA ist und bleibt... finde ich komisch. Was soll es denn sonst sein? Ich erwarte ja auch nicht von FIFA, dass ich im Spiel plötzlich als Roger Federer in Wimbledon auf dem Platz stehe.
 
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joah, finde ich auch nen schrägen Kritikpunkt. Dass sich technisch viel getan hat, würde ich aber auch nicht großartig auf die Habenseite schreiben ... RDR2 ist jetzt 8 Jahre alt, das ist im Gaming eine Ewigkeit. Von GTA5 brauchen wir da gar nicht reden. Da würde ich bei GTA6 nach einer enorm langen Entwicklungszeit auch erwarten, dass es gut aussieht.

Finds eher enttäuschend, dass das Spiel erst mal 30 FPS laufen soll. Aber vielleicht sind die 60 ja Rockstar-typisch hinter ner Bezahlschranke :saint:
 
Auf die Gefahr hin, hier als Rockstar-Mitarbeiter wahrgenommen zu werden, aber was erwartet man denn bitte? Natürlich ist und bleibt GTA eben GTA – die Grundidee ist halt die Grundidee. Technisch hat sich das Spiel brutal entwickelt und scheint selbst im Vergleich zu Red Dead Redemption 2 einen Quantensprung hingelegt zu haben. Wie gestern geschrieben: Wenn man mit GTA-Storys nichts anfangen kann, wenn man keinen Bock auf riesige Open-World-Spiele hat, wenn man nach fünf Ausgaben (die alle natürlich einem gewissen Spielprinzip folgen, aber eben doch viele Unterschiede aufweisen) keinen Bock auf einen sechsten Teil hat – ist alles fein. Aber als Negativargument zu schreiben, dass GTA eben GTA ist und bleibt... finde ich komisch. Was soll es denn sonst sein? Ich erwarte ja auch nicht von FIFA, dass ich im Spiel plötzlich als Roger Federer in Wimbledon auf dem Platz stehe.
Vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt. Für mich ist die GTA Formel durch. Ich habe es schon bei GTA 5 gemerkt und wurde jetzt mit dem Trailer nochmals darin bestätigt. Ich bin durch mit GTA.

Versteht mich nicht falsch, wäre ich 25 Jahre Jünger, alle Zeit der Welt und hätte nicht soviele GTA Spiele vorher gespielt, das wäre mein Game. Ich wünsche allen die sich drauf freuen und gehypt sind viel Spaß mit dem Game.
 
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Gute Videospiele müssen mMn auf 30 fps gespielt werden, sonst wird das nichts mit der Immersion.

Gameplay sieht nice aus. Missionen fühlen sich etwas an wie Last of Us (Thrill) und ansonsten (auch außerhalb der Missionen) natürlich typisches GTA/RDR Gefühl der letzten Ausführungen jeweils. Aber sie wirken auch stark gescripted. Welchen Einfluss hat es ob, wohin und wie viel ich auf ein mich verfolgendes Auto schieße? Einfluss darauf, was mit dem Verfolgern passiert? Ob sie crashen, sich in Sicherheit begeben, ausbrechen, aus der Kurve fliegen, sich überschlagen, oder dran bleiben und mich rammen.

Es wirkt in den Fahrten zum Einsatzort / Zwischensequenzen auch mitgewachsen mit dem vermeintlichen Wiederholungsspieler. Wie funktioniert eine Beziehung? Kommunikation, Verantwortung teilen usw.. Aber vielleicht war das auch der einzige solcher Dialoge im Spiel.

Die Welt spiegelt in Teilen die heutige Welt wieder. Clean. Digital. Un-intim. Glatt. Gewaschen. Transparent. Alles ist transparent und das fühlt zu unauthentischer Seele im Design der Restaurants, Läden, Kleidung usw.. Und in den wirklich attraktiven Teilen bietet sie den Reiz der unbedingt nötigen Trennung von allem digitalen und saubergewaschenem: Sie führt dich in die Everglades, zu den Rednecks, dreckigen Tankstellen und natürlich in eine Erfahrung voller kultureller Gangsterfilm-Referenzen.
 
Gute Videospiele müssen mMn auf 30 fps gespielt werden, sonst wird das nichts mit der Immersion.
Das musst du mir jetzt erklären. :D

Welche Immersion wenn mich das Ruckeln und sehr unruhiges Bild extrem stört? Immersion ist für mich zB. mein 21:9 curved QD-OLED Bildschirm wenn man davor sitzt und in die Welt eintaucht als wäre man mittendrin. Dazu butterweiche 120+ FPS. Das ist schon was sehr feines. :) Jeder wie er mag natürlich...

Ich war aber schon immer sehr empfindlich drauf seit dem ich denken kann beim Gaming. Schon ab PS2 Zeiten hat es mich aufgeregt. Bei allen Blockbustern wie GTA, RDR, TLOU usw. Teilen. Darum immer der Switch zum PC zwischenzeitlich und seit einigen Jahren komplett. Gewisse Games waren immer wieder mal exklusiv, da war Konsole wieder Pflicht. Finde es einfach traurig dass auch im Jahre 2026 man sich noch damit rumplagen muss. Finde eine Option auch auf Konsolen zwischen 30, 60 und 120 ist Pflicht, egal welche Games. Die Möglichkeiten durch Upscaling sind da!
 
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Das musst du mir jetzt erklären. :D

Welche Immersion wenn mich das Ruckeln und sehr unruhiges Bild extrem stört? Immersion ist für mich zB. mein 21:9 curved QD-OLED Bildschirm wenn man davor sitzt und in die Welt eintaucht als wäre man mittendrin. Dazu butterweiche 120+ FPS. Das ist schon was sehr feines. :) Jeder wie er mag natürlich...

Ich war aber schon immer sehr empfindlich drauf seit dem ich denken kann beim Gaming. Schon ab PS2 Zeiten hat es mich aufgeregt. Bei allen Blockbustern wie GTA, RDR, TLOU usw. Teilen. Darum immer der Switch zum PC zwischenzeitlich und seit einigen Jahren komplett. Gewisse Games waren immer wieder mal exklusiv, da war Konsole wieder Pflicht. Finde es einfach traurig dass auch im Jahre 2026 man sich noch damit rumplagen muss. Finde eine Option auch auf Konsolen zwischen 30, 60 und 120 ist Pflicht, egal welche Games. Die Möglichkeiten durch Upscaling sind da!
30fps sind ja erst mal was anderes als Ruckeln. Ruckeln sind schwankende fps. Ich gehe davon aus, dass Rockstar kein ruckelndes Spiel rausbringt, sondern ein flüssiges und dass die Steuerung auch schnell umgesetzt wird etc..

Wieso sind 30fps immersiver? Weil wir weit über 100fps wahrnehmen. Läuft ein Spiel, Film oder eine TV Show mit über 24-30fps, suggeriert es Realität und dies führt bei vielen zu einem "Bruch" im Verstand, weil das, was wir sehen (haarsträubende Schießereien, Verfolgungsjagden, Drachen, Magie usw., offene, ehrliche Dialoge, die so niemand im echten Leben führt usw.) offensichtlich nicht Real ist und die vielen Bilder pro Sekunde dies auch sehr deutlich illustrieren. Der Kontrast zwischen realer fps und unrealem Erlebnis führt im Gehirn dann bei vielen Menschen zu, ich nenne es mal kognitiver Dissonanz, und viele können sich dann nicht mehr so sehr auf das Erlebnis einlassen.

24-30fps kann unser Gehirn also einfacher annehmen, ohne den "Abwehrmechanismus" Realitätscheck zu zeigen. Deshalb fühlen sich 24fps Kinofilme auch eher qualitativ hochwertig an während 60-120fps Seifenopern usw. meist billig wirken. In die Hobbitfilme mit 3000fps zum Beispiel kam ich dadurch überhaupt nicht rein gedanklich. Hier kann auch eine Art Labeling im Gehirn stattgefunden haben bei meiner etwas älteren Generation: 24fps = Qualität, hihe Framerate = billige soap opera.

Wir haben bei 30fps auch weniger Informationen pro Bild und füllen mit unserem Gehirn aktiv mehr aus, was uns dadurch gedanklich mehr "ins Boot holt", wir folgen dem Geschehen automatisch engagierter, setzen unsere Fantasie mehr ein und sind dann einfacher immersiert.

Bei weniger fps wirkt also alles, was der director inszeniert hat mehr, während Störfaktoren besser herausgefiltert werden. Im Falle von Videospielen fallen fehlerhafte Animationen auch weniger auf.

Dazu hat 30fps eine natürlichere Bewegungsunschärfe.

Viel fps sind natürlich exzellent für Sportspiele und Shooter, weil es mehr Sport als Unterhaltung ist und deshalb Kompetitivität und damit präziser Informationsgehalt sowie Kontrolle im Vordergrund stehen.

Besonders auf Konsolen ist es viel wert, bei Spielen mit Erzählung im Vordergrund, auf 30 fps zu gehen, vom Spielgefühl her nichts großartig dadurch zu opfern und dadurch die Möglichkeit zu gewinnen, realistischere Animationen, besser Belichtung, mehr Details, größere Spielzeit usw. zu intergrieren.
 
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30fps sind ja erst mal was anderes als Ruckeln. Ruckeln sind schwankende fps. Ich gehe davon aus, dass Rockstar kein ruckelndes Spiel rausbringt, sondern ein flüssiges und dass die Steuerung auch schnell umgesetzt wird etc..

Wieso sind 30fps immersiver? Weil wir weit über 100fps wahrnehmen. Läuft ein Spiel, Film oder eine TV Show mit über 24-30fps, suggeriert es Realität und dies führt bei vielen zu einem "Bruch" im Verstand, weil das, was wir sehen (haarsträubende Schießereien, Verfolgungsjagden, Drachen, Magie usw., offene, ehrliche Dialoge, die so niemand im echten Leben führt usw.) offensichtlich nicht Real ist und die vielen Bilder pro Sekunde dies auch sehr deutlich illustrieren. Der Kontrast zwischen realer fps und unrealem Erlebnis führt im Gehirn dann bei vielen Menschen zu, ich nenne es mal kognitiver Dissonanz, und viele können sich dann nicht mehr so sehr auf das Erlebnis einlassen.

24-30fps kann unser Gehirn also einfacher annehmen, ohne den "Abwehrmechanismus" Realitätscheck zu zeigen. Deshalb fühlen sich 24fps Kinofilme auch eher qualitativ hochwertig an während 60-120fps Seifenopern usw. meist billig wirken. In die Hobbitfilme mit 3000fps zum Beispiel kam ich dadurch überhaupt nicht rein gedanklich. Hier kann auch eine Art Labeling im Gehirn stattgefunden haben bei meiner etwas älteren Generation: 24fps = Qualität, hihe Framerate = billige soap opera.

Wir haben bei 30fps auch weniger Informationen pro Bild und füllen mit unserem Gehirn aktiv mehr aus, was uns dadurch gedanklich mehr "ins Boot holt", wir folgen dem Geschehen automatisch engagierter, setzen unsere Fantasie mehr ein und sind dann einfacher immersiert.

Bei weniger fps wirkt also alles, was der director inszeniert hat mehr, während Störfaktoren besser herausgefiltert werden. Im Falle von Videospielen fallen fehlerhafte Animationen auch weniger auf.

Dazu hat 30fps eine natürlichere Bewegungsunschärfe.

Viel fps sind natürlich exzellent für Sportspiele und Shooter, weil es mehr Sport als Unterhaltung ist und deshalb Kompetitivität und damit präziser Informationsgehalt sowie Kontrolle im Vordergrund stehen.

Besonders auf Konsolen ist es viel wert, bei Spielen mit Erzählung im Vordergrund, auf 30 fps zu gehen, vom Spielgefühl her nichts großartig dadurch zu opfern und dadurch die Möglichkeit zu gewinnen, realistischere Animationen, besser Belichtung, mehr Details, größere Spielzeit usw. zu intergrieren.
Man kann und darf TV und Gaming bzgl. FPS niemals vergleichen. Mir pers. wird einfach schwindelig nach gewisser Zeit dauerhaft mit 30 fps zu spielen. Und ja, das Bild fühlt sich bei jeder Bewegung ruckelig an. Ja, es gibt noch Menschen denen es egal ist. Was der Bauer nicht weiß und so...

Film/Serie ist passiv, Zocken nicht. Im Kino/auf der Couch sitzt du nur da. Beim Spielen drückst du 'nen Knopf. Bei 30 fps fühlt sich die Steuerung im Vergleich zu 60/120+ fps einfach zäh an. Dieser Input-Lag reißt dich viel eher aus dem Spiel als flüssige Grafik. Kameradrehung sieht oft ******e aus. Im Film gibt's echte Bewegungsunschärfe von der Kamera. Wenn du bei 30 fps im Spiel die Kamera schnell drehst, verschwimmt alles komplett unleserlich oder es ruckelt optisch vor deinen Augen. Das strengt die Augen nur an.

Weniger Bilder heißen nicht mehr Fantasie, sondern dass das Auge mehr arbeiten muss, um die fehlenden Frames auszugleichen. 60 fps entlasten deine Birne einfach, weil es natürlicher aussieht. Dass 60 fps „billig“ wirken, liegt an bescheuerten TV-Zwischenbildberechnungen oder daran, dass man es von früher so gewohnt ist. Wer mit 60 oder 120 Hz aufgewachsen ist, lacht dich bei 30 fps aus und nennt es Diashow. Jüngere Kollegen auf der Arbeit oder gutes Beispiel meine beiden älteren Söhne. Sie bestehen regelrecht darauf 100+ fos zu haben, der dritte ist noch klein und zufrieden mit seiner Switch. :D Dauert aber auch nicht mehr lange...

Bei Konsolen ist 30 fps nie eine „künstlerische Entscheidung für Kino-Feeling“, sondern schlichtweg das Limit der Hardware (vor allem der CPU). Wenn die Konsolen die Leistung hätten, würde kein Entwickler freiwillig bei 30 fps bleiben, schon gar nicht Rockstar. Deswegen hat zB. Naughty Dog mit TLOU und Rockstar später ihre Spiele auf der PS5 direkt mit 60 FPS Upgrade ausgestattet, weil es die Hardware zu dem Zeitpunkt hergegeben hat. Und man braucht sich nur um zu hören, der Aufschrei/Wunsch nach mind. 60 fps ist groß in der Community und das zurecht!
 
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Ich hab ja @Spree wegen seinem FPS-Fokus auch schon das eine oder andere Mal aufs Korn genommen :D ;) ich glaube, dass das am Ende auch eine sehr individuelle Geschichte ist, und dass es man halt mit der Zeit gewohnt wird, wenn man nur noch 60/120 spielt. Ich persönlich game doch ziemlich viel auf der Playstation, aber ich kann nicht von mir behaupten, dass mein Auge diese Unterschiede übermäßig aufnimmt. Aber das wird bei anderen sicher anders aussehen.

Ein "30 FPS ist besser beim Gaming"-Argument wäre mir aber auch komplett neu ;)
 
Man kann und darf TV und Gaming bzgl. FPS niemals vergleichen. Mir pers. wird einfach schwindelig nach gewisser Zeit dauerhaft mit 30 fps zu spielen. Und ja, das Bild fühlt sich bei jeder Bewegung ruckelig an. Ja, es gibt noch Menschen denen es egal ist. Was der Bauer nicht weiß und so...

Film/Serie ist passiv, Zocken nicht. Im Kino/auf der Couch sitzt du nur da. Beim Spielen drückst du 'nen Knopf. Bei 30 fps fühlt sich die Steuerung im Vergleich zu 60/120+ fps einfach zäh an. Dieser Input-Lag reißt dich viel eher aus dem Spiel als flüssige Grafik. Kameradrehung sieht oft ******e aus. Im Film gibt's echte Bewegungsunschärfe von der Kamera. Wenn du bei 30 fps im Spiel die Kamera schnell drehst, verschwimmt alles komplett unleserlich oder es ruckelt optisch vor deinen Augen. Das strengt die Augen nur an.

Weniger Bilder heißen nicht mehr Fantasie, sondern dass das Auge mehr arbeiten muss, um die fehlenden Frames auszugleichen. 60 fps entlasten deine Birne einfach, weil es natürlicher aussieht. Dass 60 fps „billig“ wirken, liegt an bescheuerten TV-Zwischenbildberechnungen oder daran, dass man es von früher so gewohnt ist. Wer mit 60 oder 120 Hz aufgewachsen ist, lacht dich bei 30 fps aus und nennt es Diashow. Jüngere Kollegen auf der Arbeit oder gutes Beispiel meine beiden älteren Söhne. Sie bestehen regelrecht darauf 100+ fos zu haben, der dritte ist noch klein und zufrieden mit seiner Switch. :D Dauert aber auch nicht mehr lange...

Bei Konsolen ist 30 fps nie eine „künstlerische Entscheidung für Kino-Feeling“, sondern schlichtweg das Limit der Hardware (vor allem der CPU). Wenn die Konsolen die Leistung hätten, würde kein Entwickler freiwillig bei 30 fps bleiben, schon gar nicht Rockstar. Deswegen hat zB. Naughty Dog mit TLOU und Rockstar später ihre Spiele auf der PS5 direkt mit 60 FPS Upgrade ausgestattet, weil es die Hardware zu dem Zeitpunkt hergegeben hat. Und man braucht sich nur um zu hören, der Aufschrei/Wunsch nach mind. 60 fps ist groß in der Community und das zurecht!
Gaming und Filme lassen sich problemlos vergleichen hinsichtlich FPS, auch wenn wir hier nicht von 1:1 Übertragbarkeit reden. Ja, Gaming ist aktiv, aber 30 FPS müssen nicht bedeuten, dass sich deine Eingaben merkwürdig (unresponsive) anfühlen. Auch die Leserlichkeit ist abhängig von Kamerageschwindigkeit, Motion Blur, Displaytechnik, FOV und Frame-Pacing, nicht von der FPS allein.

Niedrige Framerate ≠ Input Lag. Letzeres hat zum Beispiel 2k mit hoher Framerate deutlich spürbarer als die zahlreichen Meisterwerke, die in den letzten Jahren mit 30fps auf den Markt gekommen sind. Controllerdaten müssen auch nicht an 30FPS gebunden sein, nur weil die Bilder so ausgegeben werden. Extrembeispiel: Als Student mit miesem Rechner sind mir in WOW, wenn viel los war auf dem Bildschirm, die Frames oft auf unter 5 FPS eingebrochen, was trotzdem gereicht hat, vorherzusagen, wo mein Charakter mit welchen Eingaben gerade entlangkitet und welche Skills gleich vom Cooldown kommen. Zudem ist die geringere Rückmeldung verhältnismäßig unproblematisch bei solchen Spielen ohne nennenswerten Schwierigkeitsgrad. Das Feedback ist im Allgemeinen intensiv genug, um die Immersion nicht zu stören. Sonst würde genau diese Entscheidung, grafisch an die Grenzen gehen zu können, in dem man bei den FPS auf 30 runtergeht, nicht immer wieder bei Top-Titeln getroffen werden. Probleme bei Motion Blur etc. können genau wie im Film (Anpassung Tempo der Kameraschwenks etc.) angegangen werden. Und genau diese entstehende spezifische Menge an natürlichen Motion Blur ist auch, was den genannten Effekt mit ausmacht. Das Gehirn merkt, dass es nicht real ist, mittlerweile assoziiert es dies auch mit narrativer Cineastik, und lässt sich eher auf diesen Spaß ein.

Deine Schwindelanfälle kann ich da schon eher als Grund nachvollziehen als Input Lag.

Wenn du einen Text liest, bei dem alle Vokabeln fehlen, arbeiten nicht die Augen mehr sondern dein Gehirn, dass im Kontext bereits Vorhersagen trifft und die Worte so vervollständigt. Es stellt so selbst einen Lesefluss her. Das ist auch das, was ich meine: Du bist engagierter dabei, die Fantasie macht mit, das sorgt für Immersion und Nähe. Dein Auge muss hier keine zusätzlichen Frames rendern oder so. Also eine erhöhte Belastung in der Birne habe ich jedenfalls noch nie wahrgenommen. Dass 60 oder 144 FPS sich natürlicher anfühlen, habe ich nicht bestritten. Das ist ja genau der Punkt: Es fühlt sich so echt an, dass ein Kontrast entsteht zu dem Schwachsinn, der sich gerade auf dem Bildschirm abspielt. Das zerstört die Immersion.

Das Gefühl der Billigkeit bei hohen FPS entsteht auch nicht nur durch Interpolation. Nativ aufgenommenes HFR-Material leidet ebenfalls unter Hyper-Realismus.

Zu dem, was deine Kids akzeptieren: Das ist natürlich anekdotisch und, die heutige Generation hat sowieso keine Ahnung. :D Meine Töchter schauen Filme auf dem Handy oder Tablet und oft nebenbei. Auch ein Grund für den Untergang des Kinos. Gute Filme und Serien mit Dialogen und Bildern, die erwarten müssen, dass man ihnen die volle Aufmerksamkeit gibt, sind rar gesät. Meinem Neffen dahingegen geht es eher wie mir. Der hatte sich erst letztens über den Kontrast von Nolans Filmen zu anderen HFR-Debakeln bei mir ausgelassen.

Klar haben die 30 FPS etwas mit Hardwarelimit zu tun. Aber die FPS sind eben der Teil, den man problemlos auf 30 runterschrauben kann um dafür sich auf wichtigere Dinge (Belichtung!) zu konzentrieren. Und diesen Tradeoff machen die Entwickler eben freiwillig.

Last of Us 2 wurde erst Monate nach dem PS5 Launch angepasst, kam ursprünglich mit 30 FPS heraus und spielte sich einwandfrei und immersiv. Die 60 FPS Versionen kommen dann meist optional irgendwann ja, primär um noch mal abzukassieren bei Enthusiasten, Sammlern und Technikbegeisterten und allen, für die gute Grafik= Realismus bedeutet. Jedoch bleibt eben auch idR die 30 FPS Option erhalten. D.h. man kann hier nicht davon ausgehen, dass es reine Performance-Entscheidung war, ohne Erwägungen im Design. RDR2 ist immer noch obligatorisch 30 FPS, obwohl es die 60 mittlerweile schaffen würde. Während sich über die Dekaden andere grafische Komponenten stark verbessert haben, bleibt es dabei, dass die meisten storybasierten Top-Titel mit 30 FPS erscheinen, weil das eben nicht als verhältnismäßig wichtiges Qualitätsmerkmal wahrgenommen wird, hier auf 60 zu gehen.

Also ja, die Charakter- und Kamera-Bewegungen fühlen sich unmittelbarer, reaktiver an. Aber viele Kunden haut diese Hyper-Realität dann dafür eher aus dem Erlebnis an sich raus. Deshalb wird hier spielerisch dieser Abstrich am ehesten genommen, weil man erzählerisch dazugewinnt.
 
Last of Us 2 wurde erst Monate nach dem PS5 Launch angepasst, kam ursprünglich mit 30 FPS heraus und spielte sich einwandfrei und immersiv. Die 60 FPS Versionen kommen dann meist optional irgendwann ja, primär um noch mal abzukassieren bei Enthusiasten, Sammlern und Technikbegeisterten und allen, für die gute Grafik= Realismus bedeutet.
Ich weiß bei The Last of Us 2 im Speziellen und bei anderen Sony-Titeln allgemein (zB Ghost of Tsushima, Horizon Zero Dawn), dass die 60 FPS-Versionen alle als Gratis-Patch kamen, gerade auf der PS5 für die PS4-Versionen. Das wäre bei Rockstar wahrscheinlich anders ;) da glaube ich auch keine Sekunde dran, dass die RDR2 nur aus Qualitätsgründen auf 30 FPS laufen lassen. Die haben RDR2 halt irgendwann komplett fallen gelassen, weil man die GTA5-Kuh einfach effektiver melken konnte.
 
Wie gesagt, die 30 FPS sind in den Spielen nachwievor optional drin, weil die Hardware limitiert ist. Deswegen steht da auch immer sowas wie "Willst du Raytracing/bessere Lichteffekte" dann aktiviere den Standard Mode mit 30 FPS. "Willst du ein flüssigeres Spielerlebnis aber ohne Raytracing, etc." aktiviere den Performance Mode mit 60 FPS. Das ist bei God of War, Spiderman, usw. so. Sobald die Konsolen genug Power haben (ich gehe spätestens ab PS 6 davon aus), dann ist 30 FPS Geschichte. :beten:

Zumal Upscaling immer stärker und wichtiger geworden ist inkl. Ray Reconstruction für Raytracing zB. und Frame Generation. Die Technik ist bereits da und längst am PC zB. verbreitet und viel genutzt. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten. Erhöht zB. auch die Lebensdauer/Nutzen einer Grafikkarte. PS5 Pro hat gerade damit angefangen (PSSR) und wird spätestens ab der PS6 viel ausgereifter und umso wichtiger sein. Der einzige Grund wieso GTA6 auch auf der PS5 Pro mit 30 FPS laufen wird, ist der schwachen CPU geschuldet. Die packt nämlich nicht mehr, klassischer Bottleneck. Da habe ich Sony schon vor Jahren nicht verstanden. Bringen eine etwas aufgemotztere Playsi aber verbauen die gleiche alte CPU anstatt paar höher getaktete Kerne. :wallbash:

PS: Wo wir schon kurz bei RDR 2 waren... eines meiner absoluten All Time Favorites. Habe es auf der Playsi damals auch gesuchtet, PS4 noch... nie verstanden wieso man den Titel fallen ließ und keine 60 FPS spendierte wie bei GTA V zB. auf der PS5. Habe es mittlerweile paar Jährchen aufm PC mit Mods, konstant zwischen 144-175 FPS am laufen. Das ist einfach ein völlig anderes Spielerlebnis. :love: Für GTA V gilt das selbe. Das Movement macht dermaßen Spaß samt den Schießereien. Absolut kein Vergleich zur Konsolenversion früher.
 
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Wie gesagt, die 30 FPS sind in den Spielen nachwievor optional drin, weil die Hardware limitiert ist. Deswegen steht da auch immer sowas wie "Willst du Raytracing/bessere Lichteffekte" dann aktiviere den Standard Mode mit 30 FPS. "Willst du ein flüssigeres Spielerlebnis aber ohne Raytracing, etc." aktiviere den Performance Mode mit 60 FPS. Das ist bei God of War, Spiderman, usw. so. Sobald die Konsolen genug Power haben (ich gehe spätestens ab PS 6 davon aus), dann ist 30 FPS Geschichte. :beten:Zumal Upscaling immer stärker und wichtiger geworden ist inkl. Ray Reconstruction für Raytracing zB. und Frame Generation. Die Technik ist bereits da und längst am PC zB. verbreitet und viel genutzt. Darauf möchte ich nicht mehr verzichten. Erhöht zB. auch die Lebensdauer/Nutzen einer Grafikkarte. PS5 Pro hat gerade damit angefangen (PSSR) und wird spätestens ab der PS6 viel ausgereifter und umso wichtiger sein.
Sicher, aber wann kommt die PS6 und wie teuer wird die? ;)
 
Ich weiß bei The Last of Us 2 im Speziellen und bei anderen Sony-Titeln allgemein (zB Ghost of Tsushima, Horizon Zero Dawn), dass die 60 FPS-Versionen alle als Gratis-Patch kamen, gerade auf der PS5 für die PS4-Versionen. Das wäre bei Rockstar wahrscheinlich anders ;) da glaube ich auch keine Sekunde dran, dass die RDR2 nur aus Qualitätsgründen auf 30 FPS laufen lassen. Die haben RDR2 halt irgendwann komplett fallen gelassen, weil man die GTA5-Kuh einfach effektiver melken konnte.
Ja das stimmt, das Modell im Patch der neuen Generation für die alte Version gibt es auch (Engagement, Goodwill und vor allem Katalogwert bei Sony-Titeln). Ist ja dennoch v.a. Corporate Decision.

Es geht mir auch nicht darum, zu behaupten, dass es eine Entscheidung wäre wie "wir wollen primäre einen 30 FPS Titel herausbringen". Nur ich fände es schade, wenn in Zukunft Abstriche bei anderen atmosphärischen Komponenten gemacht werden, nur um auf 60 FPS zu gehen und dann würde das Design auch nicht mehr für 30 FPS optimiert, d.h. das würde sich dann wirklich minderwertig anfühlen, weil ich nicht den Ausgleich der Immission hätte. Und mir persönlich hat es auch am PC gereicht, bei Cyberpunk und Witcher alles mögliche zu maximieren bis die Framerate auf 24-30 dropt.
 
PS: Wo wir schon kurz bei RDR 2 waren... eines meiner absoluten All Time Favorites. Habe es auf der Playsi damals auch gesuchtet, PS4 noch... nie verstanden wieso man den Titel fallen ließ und keine 60 FPS spendierte wie bei GTA V zB. auf der PS5. Habe es mittlerweile paar Jährchen aufm PC mit Mods, konstant zwischen 144-175 FPS am laufen. Das ist einfach ein völlig anderes Spielerlebnis. :love: Für GTA V gilt das selbe. Das Movement macht dermaßen Spaß samt den Schießereien. Absolut kein Vergleich zur Konsolenversion früher.
Ich denke, wir sind auch einfach eine andere Zielgruppe. Das Movement spielt außerhalb von Sportspielen und Souls-Titeln kaum eine Rolle bei mir und die Schießereien sind eigentlich nur Filler zwischen dem Vorantreiben der Storyline, welche neben dem Ambiente / der Spielwelt an sich das Hauptaugenmerk des Spiels bilden.
 
Ich denke, wir sind auch einfach eine andere Zielgruppe. Das Movement spielt außerhalb von Sportspielen und Souls-Titeln kaum eine Rolle bei mir und die Schießereien sind eigentlich nur Filler zwischen dem Vorantreiben der Storyline, welche neben dem Ambiente / der Spielwelt an sich das Hauptaugenmerk des Spiels bilden.
Was auch völlig in Ordnung ist. Beide sind anderer Meinung, haben ihre Gründe und Ansichten.
 
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