ATP Challenger Tour


Saint Tropez ist ja bekanntlich eine Reise wert. Goffin (WC) wird hier (#1 Droguet) eines seiner letzten Turniere spielen. Dimitrov (#6) hat ebenfalls eine WC angenommen und spielt im gleichen Viertel wie Remy Bertola, der auf de Jong (#3) trifft. Henri Squire, Daniel Masur und Patrick Zahraj müssen den Weg über die Quali nehmen. Squire und Masur beginnen jeweils gerade Satz 3 gegen Janvier bzw Rossi. Masur folgt im Anschluss.

Sportlich geht es für Goffin dahin ....
Schade, mit 35 Jahren ist er vergleichsweise auch nicht so alt, verglichen mit Monfils, Mannarino und Co
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Man muss allerdings schauen, ob Dietrich überhaupt spielen kann.

Paar Tage später kann man wohl sagen: ja, das kann er.

7:6 6:3 gegen Wolf (#219)
7:5 6:2 gegen Fenty (#467)
6:3 6:3 gegen Dar. Blanch (#163)
6:1 1:0 wo. gegen Andrade (#206)

Und damit steht der frisch 22-jährige in seinem ersten Endspiel auf Challenger-Stufe. Ich wiederhole mich, aber die Entwicklung in diesem Jahr ist unglaublich und macht riesige Freude. Mit diesem Erfolg wird er nächste Woche ziemlich genau um Rang 300 klassiert sein. Im morgigen Finale wartet entweder Shelbayh (#346) oder Krueger (#381), bei einem Sieg geht es noch einmal rund 40 Plätze nach vorne.

Mit Jérôme Kym und Henry Bernet standen diese Woche zwei weitere Schweizer im Halbfinale. Kym musste in Porto sowohl gegen Torres (#359), Samuel (#98) und Butvilas (#203) über drei Sätze gehen, zur heutigen Partie gegen Rocha (#127) konnte er jedoch nicht antreten. Bernet zeigt diese Woche in Mouilleron-le-Captif endlich mal wieder sein Potenzial und vor allem auch seine Stärke in der Halle. Gegen Glinka (#173) und Stricker (#264) gewann er ziemlich locker in zwei Sätzen, gegen Balshaw (#198) wendete er einen Satzrückstand zum Sieg. Gegen Chidekh (#177) war er heute jedoch ziemlich chancenlos.
 
Heute zunächst mal der Blick zurück auf die aktuelle Challenger Woche.
Von @Next haben wir die Schweizer Highlights erfahren. Der Finalgegner von Dylan Dietrich wird übrigens Shelbayh sein, der auf seinen dritten Titel hofft.
Neben den Schweizern konnte auch Joel Schwärzler ein Ausrufezeichen setzen, er erreichte in Mouilleron-Le-Captif ebenfalls das Halbfinale. Im Finale wird allerdings französisch gesprochen. Neben Chidekh, der auf seinen 5. Erfolg hofft, steht Gueymard Wayenburg im Finale, der den Gesamt-Dritten, aber auch den zweiten Challenger Titel binnen zwei Wochen feiern könnte.
Aus deutscher Sicht konnte Kai Wehnelt die Doppel-Konkurrenz von Bari an der Seite von Ovcharenko gewinnen, sein erster Titel nach 6 vorherigen Final-Niederlagen. Das Finale im Einzel bestreiten der Alternate Martin Manzano und Pieri, für die es beide der Premierensieg wäre.
In Porto duellieren sich Rocha (4 Titel/2 in 2026) und Montes de la Torre (1 Titel/2026), in Curitiba Heide (4/2) und Justo (1/1).
Bellucci konnte sich in Jingshan bis ins Finale vorspielen. Im Finale unterlag er dann aber in einem engen Match Lloyd Harris, der sich somit den 10. Challenger Titel, den 4. in 2026, sichert.

Diese Woche warten wieder 5 Challenger auf uns.
Das nach Juan Carlos Ferrero benannte Turnier in Villena/Alicante ist gut besetzt. Prižmić ist topgesetzt. Mit Montes de la Torre und Shelbayh treffen 2 Finalisten des Wochenendes im vorläufigen MD aufeinander. Joel Schwärzler trifft auf den aufstrebenden Franzosen Balshaw, Viertelfinalist in Mouileron-Le-Captif und dort Henry Bernet unterlegen. Diego Dedura, Dominic Stricker, Marko Topo und Max Hans Rehberg gehen die Quali an.
In Braga (#1 Piros) treffen Florian Broska und Lukas Neumayer in der ersten Runde aufeinander, Marvin Möller spielt gegen den einheimischen Torres. Johan Nikles, Patrick Schön, Filip Misolic, Nico Hipfl und Adrian Oetzbach beginnen ihr Portugal-Abenteuer in der Quali.
In Palermo (#1 Kolář) stehen mit Benito Sánchez Martinez (vs Ribecai), Sandro Kopp (vs Forejtek), Louis Weßels (vs Martin) und Max Wiskandt (vs Caniato) 4 Spieler aus den DACH-Staaten im MD, die Auslosung ist sicher knifflig.
Luca Castelnuovo schlägt auf seinem persönlichen Asia Swing in Wuning (#1 Smith) auf, sein Auftaktgegner ist der in diesem Jahr wieder für Japan spielende Santillan.
Und last but not least versucht sich Heide im chilenischen Antofagusta weiter Richtung Top 100 zu wühlen (🤭).
 
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