Das Saison-Großereignis mit herausragenden Leistungen der Springer, mit Jubelgesten und strahlendem Lachen sowie mit enttäuschten Gesichtern und Tränen ist Geschichte.
Die Springer kehren zurück zu den Mühen der Ebene, dem Weltcupgeschehen. Der große Überflieger der Saison, bei dem – bei den Einzelentscheidungen - nur das Olympiagold der Normalschanze nicht den Weg in den heimischen Trophäenschrank fand und der ansonsten alles geholt hat, was es an Titeln zu holen gab, steht auch für den WC als Gesamtsieger bereits so gut wie sicher fest.
Das einzige, das seine Konkurrenten noch tun können, ist, ihn daran zu hindern, sich auch die kleine Kugel für das Fliegen zu sichern. Der Kampf und die Spannung beginnen genau hier am Kulm.
Stand GWC
1. Domen Prevc 1614 Punkte
2. Kobayashi Ryôyû 989
3. Nikaidô Ren 921
4. Anže Lanišek 767
5. Daniel Tschofenig 745
6. Philipp Raimund 743
Es wäre doch schön, hielte der Kulm die eine oder andere Überraschung bereit wie z. B. vor gut zwölf Jahren, als die Anlage Schauplatz eines Rekordes wurde. Protagonist war der unverwüstliche Kasai Noriaki. In seiner im selben Jahr erschienenen, von dem Sportjournalisten Okazaki Satoshi verfassten Biografie heißt es:
„Es war ein Wundersprung, der geeignet war, alle Menschen glücklich zu machen.
Die Bühne für das legendäre Ereignis bot Bad Mitterndorf in Österreich am 11. Januar 2014. Auf der von ihm geliebten Flugschanze (K 185) stellte Noriaki schließlich einen Rekord als ältester Sieger eines Einzelweltcupspringens auf, im Alter von 41 Jahren und sieben Monaten.
‚Endlich! Endlich! Endlich!’
‚Gewonnee----------en!!!’
‚Die Geduld hat sich gelohnt.’
‚Noch dazu ein perfekter Sieg!’
In seinem nach dem Wettkampf erneuerten Blog spielten die Worte der überschwenglichen Freude verrückt.
Was er, sich selbst lobend, als „perfekt“ beschreibt, war tatsächlich ein tadelloser Wettkampf von ihm. Nach dem ersten Durchgang hatte er mit 196 Metern knapp an der Spitze gelegen und im zweiten gelangen ihm unter der Anspannung, als letzter an der Reihe zu sein, 197 Meter. Für seine perfekte Haltung erhielt er von einem der Sprungrichter die Note 20.
In diesem Moment jubelten auf dem Trainerturm selbst die Betreuer anderer Nationen. In dem dicht gefüllten Zuschauerareal erhob sich ein Sturm von Standing Ovations. Springer anderer Teams, die unten das Geschehen verfolgt hatten, kamen noch vor dem Erscheinen des Ergebnisses nacheinander auf Noriaki zugerannt und beglückwünschten ihn.
Gregor Schlierenzauer, der Springer mit den meisten Weltcupsiegen, war der erste, der seine Mütze abnahm und gratulierte. Der zu diesem Zeitpunkt Weltcupführende, Kamil Stoch, die Slowenen Peter Prevc, Robert Kranjec und Jurij Tepeš, sie alle erwiesen ihren Respekt und feierten Noriakis Sieg, mit dem er eine Legende begründet hatte. Erst danach erschien das abschließende Resultat.“
Und hier noch mal zum Ansehen:
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Geflogen wird auf der Schanze in Bad Mitterndorf bereits seit 1950. Diesmal versuchen sich die Kombinierer vor den Spezialspringern an diesem Bakken, der 2014 das letzte Mal umgebaut wurde.
Die Springer kehren zurück zu den Mühen der Ebene, dem Weltcupgeschehen. Der große Überflieger der Saison, bei dem – bei den Einzelentscheidungen - nur das Olympiagold der Normalschanze nicht den Weg in den heimischen Trophäenschrank fand und der ansonsten alles geholt hat, was es an Titeln zu holen gab, steht auch für den WC als Gesamtsieger bereits so gut wie sicher fest.
Das einzige, das seine Konkurrenten noch tun können, ist, ihn daran zu hindern, sich auch die kleine Kugel für das Fliegen zu sichern. Der Kampf und die Spannung beginnen genau hier am Kulm.
Stand GWC
1. Domen Prevc 1614 Punkte
2. Kobayashi Ryôyû 989
3. Nikaidô Ren 921
4. Anže Lanišek 767
5. Daniel Tschofenig 745
6. Philipp Raimund 743
Es wäre doch schön, hielte der Kulm die eine oder andere Überraschung bereit wie z. B. vor gut zwölf Jahren, als die Anlage Schauplatz eines Rekordes wurde. Protagonist war der unverwüstliche Kasai Noriaki. In seiner im selben Jahr erschienenen, von dem Sportjournalisten Okazaki Satoshi verfassten Biografie heißt es:
„Es war ein Wundersprung, der geeignet war, alle Menschen glücklich zu machen.
Die Bühne für das legendäre Ereignis bot Bad Mitterndorf in Österreich am 11. Januar 2014. Auf der von ihm geliebten Flugschanze (K 185) stellte Noriaki schließlich einen Rekord als ältester Sieger eines Einzelweltcupspringens auf, im Alter von 41 Jahren und sieben Monaten.
‚Endlich! Endlich! Endlich!’
‚Gewonnee----------en!!!’
‚Die Geduld hat sich gelohnt.’
‚Noch dazu ein perfekter Sieg!’
In seinem nach dem Wettkampf erneuerten Blog spielten die Worte der überschwenglichen Freude verrückt.
Was er, sich selbst lobend, als „perfekt“ beschreibt, war tatsächlich ein tadelloser Wettkampf von ihm. Nach dem ersten Durchgang hatte er mit 196 Metern knapp an der Spitze gelegen und im zweiten gelangen ihm unter der Anspannung, als letzter an der Reihe zu sein, 197 Meter. Für seine perfekte Haltung erhielt er von einem der Sprungrichter die Note 20.
In diesem Moment jubelten auf dem Trainerturm selbst die Betreuer anderer Nationen. In dem dicht gefüllten Zuschauerareal erhob sich ein Sturm von Standing Ovations. Springer anderer Teams, die unten das Geschehen verfolgt hatten, kamen noch vor dem Erscheinen des Ergebnisses nacheinander auf Noriaki zugerannt und beglückwünschten ihn.
Gregor Schlierenzauer, der Springer mit den meisten Weltcupsiegen, war der erste, der seine Mütze abnahm und gratulierte. Der zu diesem Zeitpunkt Weltcupführende, Kamil Stoch, die Slowenen Peter Prevc, Robert Kranjec und Jurij Tepeš, sie alle erwiesen ihren Respekt und feierten Noriakis Sieg, mit dem er eine Legende begründet hatte. Erst danach erschien das abschließende Resultat.“
Und hier noch mal zum Ansehen:
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Geflogen wird auf der Schanze in Bad Mitterndorf bereits seit 1950. Diesmal versuchen sich die Kombinierer vor den Spezialspringern an diesem Bakken, der 2014 das letzte Mal umgebaut wurde.
Tauplitz, Bad Mitterndorf
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