Alles rund um den Würzburger Nachwuchs


Akademie startet mit 90:68 in die Regionalliga​

TG 1877 Veitshöchheim – Würzburg Baskets Akademie 68:90
(17:32 | 12:23 | 26:19 | 13:16)

Gelungener Auftakt für die Akademie - und eigentlich war das Spiel schon zur Halbzeit ziemlich klar.

Mit 32 Punkten im ersten Viertel kam Würzburg richtig gut rein, zur Pause stand es 55:29. Danach wurde es etwas wackeliger, Veitshöchheim gewann das dritte Viertel 26:19, ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg aber nicht mehr.

Spannend vor allem, wie die 90 Punkte zustande kamen.

Beide Teams trafen acht Dreier. Der große Unterschied lag beim Zweipunktspiel: 24 Treffer für Würzburg, nur 13 für Veitshöchheim.

Dazu war das Scoring sehr breit verteilt. Vier Spieler punkteten zweistellig:
Plato 19
Petric 14
Leonce 12
Kayser 10


Plato war offensiv besonders auffällig – und hatte zusammen mit Marko Petric auch die Szene des Spiels: zweimal back-to-back Alley-Oop Petric auf Plato. Das sah schon ziemlich stark aus.

Aaron Kayser stand am Ende bei +26, dem besten Plus/Minus des Teams.

Einziger echter Schwachpunkt: 18/33 Freiwürfe – 55 Prozent. Bei +22 egal, in einem engen Spiel irgendwann nicht mehr.

Der Wermutstropfen war die Verletzung von Jervis Scheffs. Beim Stand von 22:32 knickte er nach einem Korbleger bei der Landung um und verletzte sich am Knöchel/Sprunggelenk. In der Halbzeit wurde er dick getaped aus der Halle gebracht. Zur Schwere kann man natürlich nichts sagen. Hoffentlich nichts Größeres.

Unterm Strich: 90 Punkte, viel Tiefe, starke erste Halbzeit und ein sehr ordentlicher Start in die Regionalliga.
 

Akademie dreht das Spiel in Bayreuth und gewinnt 84:65​

Starker Auftritt der Baskets Akademie in Bayreuth. Vor allem deshalb, weil es nach dem ersten Viertel erstmal überhaupt nicht danach aussah.

Nach zehn Minuten liegt Würzburg mit 13:23 hinten. Danach dreht sich das Spiel allerdings komplett: Das zweite Viertel geht mit 23:7 an die Akademie. Zur Halbzeit also plötzlich 36:30 vorne. Das dritte Viertel ist ausgeglichen, im letzten legt Würzburg nochmal ein 28:15 drauf.

Aus -10 nach dem ersten Viertel werden am Ende +19.

Statistisch fällt zuerst die Wurfauswahl auf. Würzburg nimmt tatsächlich 37 Dreier, trifft davon aber nur 10, also 27 %. Dafür war man innerhalb der Linie extrem effizient: 18/24 Zweier = 75 %. Dazu 18/24 Freiwürfe.

Das ergibt trotz der schwachen Dreierquote noch einen eFG von 54,1 % und ein True Shooting von rund 58,7 %. Bayreuth kommt dagegen nur auf rund 41,7 % eFG und 44 % TS.

Auch am Brett gewinnt Würzburg knapp mit 45:41 Rebounds. Dazu 17 Assists, 8 Steals und 4 Blocks. Die 18 Turnover sind allerdings weiterhin etwas viel.

Individuell waren vor allem zwei Spieler auffällig:

Marko Petric mit einem richtig starken Allround-Spiel:
20 Punkte, 7 Rebounds, 2 Steals, 4/5 Zweier, 2/6 Dreier, perfekte 6/6 Freiwürfe, +15 und EFF 23.

Lon Lican macht 21 Punkte, 7 Rebounds und 3 Assists. 4/5 Zweier und 4/4 Freiwürfe, dazu drei Dreier. Allerdings auch 7 Turnover. Offensiv enorm wichtig, aber da ist noch Luft nach oben.

Paul Plato kommt auf 10 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists und gleich 3 Blocks. Jonas März ebenfalls mit 10 Punkten, 5 Rebounds und 3 Assists.

Spannend finde ich auch Aaron Kayser: nur 5 Punkte, aber 5 Rebounds und ein +20. Soldo steht bei +17. Das spricht dafür, dass die Akademie nicht nur über die beiden Topscorer funktioniert hat.

Vor allem die Reaktion nach dem 13:23 gefällt mir. Ein junges Team kann nach so einem ersten Viertel auch komplett auseinanderfallen.

Stattdessen gewinnt Würzburg die letzten 30 Minuten mit 71:42.

Das ist schon ein ziemlich deutliches Statement.
 
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