Akademie dreht das Spiel in Bayreuth und gewinnt 84:65
Starker Auftritt der Baskets Akademie in Bayreuth. Vor allem deshalb, weil es nach dem ersten Viertel erstmal überhaupt nicht danach aussah.
Nach zehn Minuten liegt Würzburg mit
13:23 hinten. Danach dreht sich das Spiel allerdings komplett: Das zweite Viertel geht mit
23:7 an die Akademie. Zur Halbzeit also plötzlich 36:30 vorne. Das dritte Viertel ist ausgeglichen, im letzten legt Würzburg nochmal ein
28:15 drauf.
Aus -10 nach dem ersten Viertel werden am Ende +19.
Statistisch fällt zuerst die Wurfauswahl auf. Würzburg nimmt tatsächlich
37 Dreier, trifft davon aber nur 10, also 27 %. Dafür war man innerhalb der Linie extrem effizient:
18/24 Zweier = 75 %. Dazu 18/24 Freiwürfe.
Das ergibt trotz der schwachen Dreierquote noch einen
eFG von 54,1 % und ein True Shooting von rund 58,7 %. Bayreuth kommt dagegen nur auf rund 41,7 % eFG und 44 % TS.
Auch am Brett gewinnt Würzburg knapp mit
45:41 Rebounds. Dazu 17 Assists, 8 Steals und 4 Blocks. Die 18 Turnover sind allerdings weiterhin etwas viel.
Individuell waren vor allem zwei Spieler auffällig:
Marko Petric mit einem richtig starken Allround-Spiel:
20 Punkte, 7 Rebounds, 2 Steals, 4/5 Zweier, 2/6 Dreier, perfekte 6/6 Freiwürfe,
+15 und EFF 23.
Lon Lican macht 21 Punkte, 7 Rebounds und 3 Assists. 4/5 Zweier und 4/4 Freiwürfe, dazu drei Dreier. Allerdings auch
7 Turnover. Offensiv enorm wichtig, aber da ist noch Luft nach oben.
Paul Plato kommt auf 10 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists und gleich
3 Blocks. Jonas März ebenfalls mit 10 Punkten, 5 Rebounds und 3 Assists.
Spannend finde ich auch Aaron Kayser: nur 5 Punkte, aber 5 Rebounds und ein
+20. Soldo steht bei +17. Das spricht dafür, dass die Akademie nicht nur über die beiden Topscorer funktioniert hat.
Vor allem die Reaktion nach dem 13:23 gefällt mir. Ein junges Team kann nach so einem ersten Viertel auch komplett auseinanderfallen.
Stattdessen gewinnt Würzburg die letzten 30 Minuten mit
71:42.
Das ist schon ein ziemlich deutliches Statement.