Alpencup - Sammelthread ab 2024/25


Auch der Nachwuchs darf in diesem Sommer nochmals ran - und zwar geht es nach Val di Fiemme: Auf die Schanze, auf der im letzten Winter Philipp Raimund den größten Triumph seiner bisherigen Karriere gefeiert hat. Einen Alpencup hat Philipp Raimund allerdings nie gewonnen!

Neben den Springerinnen und Springern sind außerdem Kombiniererinnen und Kombinierer am Start, das ist also durchaus eine größere Veranstaltung.

Schanzendaten

K-Punkt: 98 m
Hillsize: 107 m
Offizieller Schanzenrekord: 107,5 m (Jan Hörl, 18.09.2025)
Inoffizieller Schanzenrekord. 108,5 m (Jan Hörl, 18.09.2025)



Zeitplan

Donnerstag, 15.10.2026


08.00 Uhr: Freies Training
16.00 Uhr: Freies Training
20.50 Uhr: Mannschaftsführersitzung

Freitag, 16.10.2026

15.15 Uhr: Offizielles Training
16.45 Uhr: Probedurchgang
18.15 Uhr: Wettkampf

Samstag, 17.10.2026

16.30 Uhr: Wettkampf

Quelle: Offizielles Programm
 
Ohne Yann Kullmann - warum immer er auch fehlt - sieht das deutsche Nachwuchsteam beim Alpencup nicht ganz so gut aus. Keiner hat es in die Top Ten geschafft: Der beste DSV-Adler war Nick Seidel. Das Interessante dabei ist: Für Nick Seidel, der bei der DM vor einer Woche Dritter bei den Junioren war, war es der erste Alpencup-Auftritt. Eigentlich ist er Kombinierer, wo durchaus auch in diesem Sommer schon stark unterwegs war. Ob sich da ein Talent Gedanken über einen Wechsel macht? Die deutschen Spezialspringer könnten ihn gebrauchen…

Gewonnen hat Nikolaus Humml vor Jaka Kramer und Thomas Gferer.


Bei den Damen gab es wieder mal einen slowenischen Dreifachsieg, hier gewann Ajda Kosnjek vor Tara Terbovsek und Lucija Jurgec.

 
Ich finde es so toll, dass bei immer mehr Wettkämpfen viele Franzosen auftauchen und sie auch nicht komplett chancenlos sind. Und bei den Damen scheint auch was an Nachwuchs zu kommen.
 
Ich finde es so toll, dass bei immer mehr Wettkämpfen viele Franzosen auftauchen und sie auch nicht komplett chancenlos sind. Und bei den Damen scheint auch was an Nachwuchs zu kommen.
Das stimmt, das finde ich auch beachtlich. Insgesamt 13 Franzosen waren bei den Jungs am Start; von dieser Zahl konnten sie vor ein paar Jahren nur träumen. Da wäre es dann auch nicht verwunderlich, wenn sie den ein oder anderen mal durchbrächten. Den besten Eindruck hinterlassen unter den Jungen derzeit Anoki Pouradier und Lorenzo Mugnier Cava.
Begonnen hat die Entwicklung ja im Prinzip mit Jonathan Learoyd und Mathis Contamine, die vielversprechend gestartet sind, dann aber doch leider inzwischen ihre Karriere beendet haben.

Bei den Deutschen rettet diesmal Janne Holz die Ehre der Spezialspringer und wird Siebter; für den Kombinierer Nick Seidel lief es gestern nicht ganz so gut, er belegte den 31. Platz.

Das Podest teilen erneut Österreich und Slowenien unter sich auf; es gewinnt wieder Nikolaus Humml, dieses Mal vor Julian Auinger und Jaka Kramer.


Bei den Mädchen gibt es erneut einen slowenischen Dreifachsieg, diesmal gewinnt Tara Terbovsek vor Ajda Kosnjek und Lucija Jurgec. Mit dem Lob auf Frankreich können wir hier gleich weitermachen; die Französinnen stellen nach den Sloweninnen das zweitgrößte Team, und mit Marie Thomas Couturaud stammt auch die beste Nichtslowenin auf Platz 4 aus Frankreich.

 
Das stimmt, das finde ich auch beachtlich. Insgesamt 13 Franzosen waren bei den Jungs am Start; von dieser Zahl konnten sie vor ein paar Jahren nur träumen. Da wäre es dann auch nicht verwunderlich, wenn sie den ein oder anderen mal durchbrächten. Den besten Eindruck hinterlassen unter den Jungen derzeit Anoki Pouradier und Lorenzo Mugnier Cava.
Begonnen hat die Entwicklung ja im Prinzip mit Jonathan Learoyd und Mathis Contamine, die vielversprechend gestartet sind, dann aber doch leider inzwischen ihre Karriere beendet haben.
Bei Mathis weiß ich leider den Grund nicht mehr, bei Jonathan war es ja leider das Knie. Aber ja, so seit der Zeit investiert Frankreich auch was in den Nachwuchs. Lange Zeit hat man den ja nicht wirklich gefördert, es gab keine Nachwuchskader, regelmäßige Wettkämpfe international auch nicht. Und wenn das mal jemand den Ansatz eines Talents zeigte, wurde derjenige oft die ganze Saison chancenlos im Weltcup gelassen und quasi verheizt.

Jetzt nutzen sie die Wettkampfserien ja aus, da starten viele auch regelmäßig, jüngere dürfen mal Wettkampfluft schnuppern. Ich glaube, dass ihnen auch das Wissen von Matura hilft, der ja jetzt schon einige Jahre dabei ist, dann haben sie neben Dessum jetzt auch ein paar ehemalige Springer als Trainer für die Nachwuchskader dabei.

Bei den Damen tut sich auch was, die von dir angesprochene Marie Thomas Couturaud war beim 1. Wettkampf auch schon auf Platz 5, da war ihre Mathilde Bacconier noch vor ihr auf Platz 4. Ich denke, hier ist vielleicht der Vorteil, dass Pagnier jetzt in Frankreich trainiert und man so in Frankreich selbst den Fokus ganz auf den Nachwuchs legen kann
 
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