Bei den Herren sind es einfach zu viele Slaloms. Auf den Slalom in Alta Badia und Chamonix könnte man auch gut verzichten.4 bzw. 3 mehr Technik- als Speedbewerbe, und das ist natürlich vor Absagen. Finde ich wie immer ******e.
Der Widerstand gegen den mächtigsten Ski-Mann wird immer grösser! Nachdem letzte Woche Marco Odermatt (28) im Gespräch mit Blick die Abwahl des FIS-Präsidenten forderte, legen nun US-Superstar Mikaela Shiffrin (31) und Slalom-Olympiasieger Loïc Meillard (29) nach. «Ich habe zwar überhaupt kein Problem mit der Person Eliasch, aber als Präsident der FIS hat er nicht das gehalten, was er versprochen hat. Deshalb wünsche ich mir einen neuen Präsidenten, der weniger für sich und mehr für den Skisport tut», macht Meillard deutlich.
Dieses Mal hat er keine andere Wahl. Denn es ist zum Zerwürfnis mit FIS-Präsident Johan Eliasch (64) gekommen. Zwischen den einstigen Rivalen, die noch letzten Sommer überzeugt gewesen sind, dass eine Zusammenarbeit funktioniert, hat es erneut gekracht.
Während Eliasch, der um seine Wiederwahl als FIS-Präsident Mitte Juni bangt, erzählt, dass man bezüglich Finanzen im Fahrplan ist, tönt es bei Lehmann ganz anders. Gegenüber Swiss-Ski hat er seine Bedenken geäussert. Es sehe miserabel aus. Wenn man beim Weltskiverband so weitermache, sei die FIS in zwei Jahren pleite.
Eine Aussage, die bei Swiss-Ski für Aufhorchen gesorgt hat. Der Schweizer Verband sah Handlungsbedarf und hat bei der FIS nachgefragt, wer denn nun die Wahrheit sage. Eliasch passt es gar nicht, dass sein CEO ihm in den Rücken gefallen ist. Es kommt zum Zerwürfnis.
Lehmann tritt zurück. Falls Eliasch am kommenden Donnerstag in Belgrad abgewählt würde, ist die Chance aber gross, dass Lehmann wieder als CEO eingesetzt wird.
«Durch die jüngste Entwicklung gerät Urs Lehmann vor den Wahlen zwischen die Fronten, was er als CEO nicht verantworten kann», sagt sein Sprecher Lorenz Furrer zu Blick