Das ist Folge der Vereinspolitik, die nur noch darauf gerichtet ist, durch den Verkauf von Spielern hunderte von Millionen zu erwirtschaften. Im Gegenzug ist man dann halt sportlich international nicht mehr wettbewerbsfähig. Ist genau so gewollt bzw. wird in Kauf genommen.
Aus deutscher Sicht ist dadurch nicht nur die Bundesliga stinklangweilig. Auch die internationalen Wettbewerbe. Ausnahme Bayern.
-> Alex Meier -> Haller/Jovic/Rebic -> Silva (-> Borre) -> Kolo Muani-> Ekiteke/Marmoush
Außer den Bayern gibt es in Deutschland keinen Verein, der seine Leistungsträger nicht eher früher als später verkaufen muss, um den Zirkus noch finanzieren zu können. Entwickeln sich die Spieler wie erhofft, wäre die Alternative zum Verkauf einen chronisch unzufriedenen Profi im Kader zu behalten, der nur noch daran denkt, dass er in x Jahren endlich in eine Liga wechseln kann, in der er mehr Geld bekommt und/oder endlich die Chance hat, Meister zu werden. Ich bin nicht nah genug an Frankfurt dran, aber mir ist nicht in Erinnerung, dass die Eintracht mit ihren Stürmern europaweit hausieren gegangen ist, um die für eine Monstersumme endlich loszuwerden. Soweit ich das mitbekommen habe, ist das eher wie bei Stuttgart und Woltemade gelaufen, dass ein oder mehrere Vereine den Spieler unbedingt wollten, die Eintracht gesagt hat "Haha, den brauchen wir selbst, aber wenn ihr 10 Fantastillionen auf den Tisch legt, können wir das nicht ablehnen", und dann irgendein neu- oder altreicher Klub kam und das Geld auf den Tisch geklatscht hat.
In der aktuellen Saison hat man halt das Pech, dass die Spieler, die die Abgänge ersetzen sollten, nicht eingeschlagen sind. Und außer den Bayern kann das nun mal kein Verein verkraften. Leverkusen wurde ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, die konnten ihre Abgänge (noch) nicht ansatzweise ersetzen. Davor hat es Stuttgart erwischt, ohne Pokal würden die nach ihrer Vizesaison nicht mal international spielen. Leipzig hat mit Brausegeld wenigstens teilweise versucht, den Kader zusammenzuhalten, mit dem "Erfolg", dass ihnen faule überbezahlte Diven wie Openda und Simmons den Absturz aus der Top 6 gebracht haben.