Da
@Fathi8 hier ja die GS-Schwelle anspricht, eine kurze Analyse der Schweizer.
Lele Riedi trainiert nach seiner erneuten Verletzung wieder und schlägt dort auch schon ordentlicu auf die Bälle ein. Er zielt auf ein Comeback im Januar hin, mit einem PR sollte er also eigentlich in Melbourne dabei sein.
Mika Brunold hat sich mit seinen Challenger-Titeln in Tulln und Roanne (wo er auch schöne Siege gegen Balshaw, Kym oder Bonzi feierte) solide in die Top 200 im Race geschoben. Damit wird auch er in Melbourne dabei sein.
Jérôme Kym hat heute mit dem Sieg gegen Rinderknech wertvolle 50 Punkte gewonnen. Diese schieben ihn im Race in die gleiche Region wie Brunold und damit wird auch er in Australien antreten können. Beide stehen nächste Woche in der Quali von Bratislava im Einsatz.
Remy Bertola steht aktuell im Race auf Rang 214, womit er wohl knapp noch im Quali-Feld drin wäre. Die Punkte der erfolgreichen Basel-Quali (die er dank des für ein 500er sehr dankbarem Draw locker geschafft hat) können da schlussendlich richtig wertvoll sein. Er ist in den nächsten beiden Wochen in Taranto und Hersonissos gemeldet, bei beiden Turnieren wird er gesetzt sein.
Domi Stricker steht im Race knapp in den Top 250, ist damit aber nicht in Melbourne dabei. Der Auftritt gegen Ruud war über weite Strecken stark, leider konnte er sich aber nicht mit dem Sieg und vor allem den Punkten belohnen. Hätte er das Ding gestern gezogen, wäre er wohl knapp drin gewesen. Komischerweise ist er in den beiden kommenden Wochen nirgends gemeldet.
Drei Namen würde ich noch mit Aussenseiter-Chancen bewerten:
Dylan Dietrich zeigt aktuell wirklich starkes Tennis und gerade mit Aufschlag+Vorhand kann der frisch 22-jährige ordentlich Gefahr erzeugen. Aktuell spielt er in Sioux Falls, nach dem Auftaktsieg gegen Smith wartet in R2 wohl Brooksby. Danach spielt er noch die Turniere in Charlottesville und Knoxville. Mit dem aktuellen Level muss man ihm definitiv zutrauen, dass er die notwendigen Punkte noch holt.
Kilian Feldbausch feierte in New York sein GS-Debüt, aber alles in allem ist es ein harziges, gleichwohl schwankendes Jahr. Aktuell spielt er nach kurzer Verletzungspause in Brest, wo er als LL gerade den ersten Satz gegen Budkov Kjaer gewonnen hat. Danach geht es für ihn in Taranto und Monastir weiter. Mit ein paar guten Turnierwochen zum Saisonende kann sich das schlussendlich aber noch ausgehen.
Nach mehr als halbjähriger Verletzungspause steht Alex Ritschard erst seit Mitte August wieder regelmässig auf dem Platz. Dennoch hat er sich im Race bereits in den Top 300 geschoben. Auch, weil er in der vergangenen Woche als Qualifikant das Turnier in Lissabon gewonnen hat (und u.a. Trungelliti geschlagen hat). In den nächsten beiden Wochen ist er nirgends gemeldet, kann er im Spätherbst aber noch einmal nachlegen, dann könnte es sich vielleicht knapp noch ausgehen.