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Der große Auto-Thread


Ab nächstes Jahr sind die 95 g für alle Hersteller verpflichtend. Da kommt man um das E nicht drum herum....es sei denn man hat paar Mrd rumliegen um die Strafzahlungen in Kauf zu nehmen. Es wird sich einiges ändern....ob einem das gefällt oder nicht. Und da wird es auch keinen Hersteller geben der das tapfere Gallierchen spielt...es wird mit aller Gewalt die Steckdose geflutet. Ich persönlich hab da auch ne andere Denke...aber das schert dann keinen.
 
Viel technischen Hintergrund hast Du nicht, wenn ich fragen darf, oder? Du fragst ernsthaft, warum es Hybrid gibt ??
Es mag sein, dass gerade große Unternehmen wandlungsträge werden, aber die Agenda, die Du da unterstellst, ist höchstgradig fragwürdig und faktenlos aufgestellt. Wenn man ein bisschen etwas von Technik und Wirtschaft versteht, ist das offensichtlich :skepsis:
Mag ja sein, dass ich da falsch liege, aber ich war bislang immer der Meinung dass das stete Streben nach Absatz von Verbrennern für die Hersteller auch ein wesentlicher Grund dafür war/ist, dass E-Autos immer noch nicht derart entwickelt sind, wie sie sein könnten. Wenn die Hersteller von Anfang an mehr Interesse gezeigt hätten.

Stattdessen wurden alle Jahre wieder ganz stolz irgendwelche Prototypen auf der IAA gezeigt. Bei einem Kleinwagen, den sich kein Normalverdiener leisten kann.
Meiner Einschätzung nach werden E-Autos immer Nischenprodukte für die Hersteller bleiben. Und bis es soweit ist, dass sie aus der Nische rauskommen, gibt es wahrscheinlich längst wieder andere, bessere Antriebskonzepte.
btw. Frag mal, ob ein Porsche Fahrer gern einen E-Porsche fahren möchte? Nein, die allermeisten wollen "Motorgeräusch" hören. Aber gut, dafür gibt es dann glücklicherweise akustische Simulationen. :crazy:
 
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Mag ja sein, dass ich da falsch liege, aber ich war bislang immer der Meinung dass das stete Streben nach Absatz von Verbrennern für die Hersteller auch ein wesentlicher Grund dafür war/ist, dass E-Autos immer noch nicht derart entwickelt sind, wie sie sein könnten. Wenn die Hersteller von Anfang an mehr Interesse gezeigt hätten.

Stattdessen wurden alle Jahre wieder ganz stolz irgendwelche Prototypen auf der IAA gezeigt. Bei einem Kleinwagen, den sich kein Normalverdiener leisten kann.
Meiner Einschätzung nach werden E-Autos immer Nischenprodukte für die Hersteller bleiben. Und bis es soweit ist, dass sie aus der Nische rauskommen, gibt es wahrscheinlich längst wieder andere, bessere Antriebskonzepte.
btw. Frag mal, ob ein Porsche Fahrer gern einen E-Porsche fahren möchte? Nein, die allermeisten wollen "Motorgeräusch" hören. Aber gut, dafür gibt es dann glücklicherweise akustische Simulationen. :crazy:

Gut, dass die Branche schon wesentlich weiter wäre, wenn man schon früher intensiv den E-Antrieb verfolgt hätte, ist doch klar, oder? Da wurde sicherlich zu wenig Gehirnschmalz von Seiten deutscher OEM reingesteckt, deswegen sagt ja auch jeder, dass da Trends etc. verpasst wurden. Das muss jetzt nachgeholt werden und da ist man auhc intensiv dabei. Dennoch wird solange wie möglich am Verbrenner festgehalten. Anders geht es auch nicht bei der bescheidenen Infrastruktur zumindest hier in Deutschland. Dass es da von Seiten der Politik noch immer keine Bemühungen gibt, mal flächendeckend Ladesäulen zu bauen, ist der eigentliche Skandal.

Zum E-Porsche. Der Taycan hat extrem gute Nachfragewerte. Die Produktion steigt momentan stetig an. Klar, viele brauchen auch den Sound. Dennoch zeigt der Kunde, dass er Taycan will.
 
@Brummsel
Deine Meinung sei Dir ja unbenommen, aber solche markigen Anschuldigungen erhebe ich nur, wenn ich auch etwas von der Problematik verstehe.
Sowohl technisch als auch wirtschaftlich ist eben nach wie vor so, dass die Verbrenner für die meisten verkauften PKWs im Vorteil sind, weil die Akkus sowohl technisch als auch finanziell nicht mit flüssigem Kraftstoff mithalten können.
Wieviel und ob überhaupt man bzgl. Batterietechnik hätte weiter sein können, ist reine Spekulation. Fakt ist, dass an der Akkutechnologie schon lange und intensiv geforscht und entwickelt wird. Sonst wären wir nicht annähernd da, wo wir heute sind...
Dem Klima hätte das sowieso nicht geholfen, weil ohnehin nicht genug regenerativer Strom da ist.
 
aber solche markigen Anschuldigungen erhebe ich nur, wenn ich auch etwas von der Problematik verstehe.
Meine Güte, komm mal von Deinem hohen Ross runter.
"Markige Anschuldigungen".....:rolleyes:
Fakt ist, dass an der Akkutechnologie schon lange und intensiv geforscht und entwickelt wird. Sonst wären wir nicht annähernd da, wo wir heute sind...
Na, wenn das in Deinen ach so weisen Augen "FAKT" ist und auch nicht mehr hinterfragt werden darf, dann bleib von mir aus dabei.
Außerdem bedeutet "schon lange und intensiv geforscht" noch lange nicht, dass auch noch viel, viel mehr hätte gehen können, wenn man denn gewollt hätte.
Und woher willst du eigentlich wissen, wo wir heute stehen könnten?
 
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@Brummsel
Deine Meinung sei Dir ja unbenommen, aber solche markigen Anschuldigungen erhebe ich nur, wenn ich auch etwas von der Problematik verstehe.
Sowohl technisch als auch wirtschaftlich ist eben nach wie vor so, dass die Verbrenner für die meisten verkauften PKWs im Vorteil sind, weil die Akkus sowohl technisch als auch finanziell nicht mit flüssigem Kraftstoff mithalten können.
Wieviel und ob überhaupt man bzgl. Batterietechnik hätte weiter sein können, ist reine Spekulation. Fakt ist, dass an der Akkutechnologie schon lange und intensiv geforscht und entwickelt wird. Sonst wären wir nicht annähernd da, wo wir heute sind...
Dem Klima hätte das sowieso nicht geholfen, weil ohnehin nicht genug regenerativer Strom da ist.

sachlich und auf den punkt gebracht :jubel:
 
@Brummsel
Deine Meinung sei Dir ja unbenommen, aber solche markigen Anschuldigungen erhebe ich nur, wenn ich auch etwas von der Problematik verstehe.
Sowohl technisch als auch wirtschaftlich ist eben nach wie vor so, dass die Verbrenner für die meisten verkauften PKWs im Vorteil sind, weil die Akkus sowohl technisch als auch finanziell nicht mit flüssigem Kraftstoff mithalten können.
Wieviel und ob überhaupt man bzgl. Batterietechnik hätte weiter sein können, ist reine Spekulation. Fakt ist, dass an der Akkutechnologie schon lange und intensiv geforscht und entwickelt wird. Sonst wären wir nicht annähernd da, wo wir heute sind...
Dem Klima hätte das sowieso nicht geholfen, weil ohnehin nicht genug regenerativer Strom da ist.
Ähh, warum ist Tesla unseren OEMs bei der Akkutechnologie (und Software) dann etliche Jahre voraus? Und wenn die Gerüchte halbwegs stimmen, was Tesla da im September vorstellen will, dann wird der Abstand noch größer werden und zwar nicht nur hinsichtlich Reichweite, sondern auch hinsichtlich Wirtschaftlichkeit.
Und da negierst du echt das von Brummsel angesprochene Verschlafen, wenn die "Startup-Klitsche mit zamgeschalteten Notebook-Akkus" in nur wenigen Jahren an unseren ehemaligen Vorzeige-Konzernen technologisch aber sowas von vorbeigezogen ist?

Die frühere Arroganz der deutschen OEMs ist mittlerweile zumindest teilweise echten Zukunftssorgen (und manchmal sogar Panik) gewichen.
 
Damit sich die E-Mobilität durchsetzt braucht es mit den aktuellen Ansätzen aber auch noch einen gewaltigen Mobilitätswandel der Gesellschaft. Und den sehe ich stand heute nur zum Teil, vor ein paar Jahren hat das einfach noch keine Sau interessiert. Deswegen finde ich es auch immer leicht sich 2020 hinzustellen und zu erzählen was man alles hätte tun müssen.

Tesla hat sich dort definitiv einen ordentlichen Vorsprung erarbeitet und damals auf eine Nische gesetzt. So etwas lässt sich in Amerika aber auch deutlich einfacher realisieren, dort verkaufst du Luftschlösser einfacher als in Europa. Und von den 99 gescheiterten Firmen spricht dann keiner mehr, sondern nur noch von Tesla.
Und auch wenn Tesla von dem Hype enorm profitiert, sie haben auch einige Schwachstellen die sie für mich nach wie vor zu keinem echten Contender machen.
 
Punisher bringt es auf den Punkt.

Von "Und das wurde - seitens der Regierung/Hersteller nicht "verpennt", sondern ganz bewusst ignoriert, bzw. ausgebremst. " kann eben nicht die Rede sein.
Man hat in der deutschen Automobil-Industrie nur in seiner Arroganz träge und wenig zukunftsgerichtet agiert. Dass das Thema in so kurzer Zeit so riesig wird, war zwar nicht vorhersehbar, aber es wäre sicher klüger gewesen, mit wenig Geld ein bisschen mehr in Richtung Elektromobilität zu schauen. Da waren aber die hochbezahlten Herrn Manager nicht schlau genug für.
Trotzdem bleibt es dabei, dass bis heute damit trotz extremer Förderung nur in Nischen Geld gemacht werden kann.
 
@Punisher
Naja, der Rückstand kommt ja jetzt 2020 nicht überraschend, er wird nur gefühlt von Jahr zu Jahr größer. Und es ist ja nicht so, dass die deutschen OEMs bei Alternativen à la Wasserstoff etc. führend wären. Genauso wenig wie das Gesetz zum durchschnittlichen CO2-Flottenverbrauch überraschend kommt. Und das nach und nach Verbrenner in vielen Metropolen verboten werden ist ja auch nichts komplett Neues (da ist Deutschland halt spät dran). Sprich sie wussten schon lange, dass sie sich was überlegen müssen, aber haben darauf spekuliert, dass die Politik ihnen schon den Arsch retten wird, wie halt sonst immer.

Was ich allerdings auch nicht wirklich verstehe, wieso OEMs und Politik nicht auch auf alternative CO2-neutrale Antriebe wie zB Bio-Erdgas mehr setzen, zumindest als Ergänzung?

Genauso wenig verstehe ich warum, wenn man ohnehin hinsichtlich Software gegenüber Tesla meilenweit hinterher hinkt, ständig Maschinenbauer oder Physiker mit der IT-Leitung betraut (zB beim VW-Konzern).

Und bzgl. echter Contender: Hmm, schwer zu sagen, gefühlt denke ich aber doch, dass sie ihre Spaltmaße-, Qualitäts- und Produktions-Probleme mittelfristig in den Griff bekommen könnten. V.a. da sie ja Kunden haben, die ähnlich wie bei Apple mehr Fans als normale Kunden sind, und damit genauso wie bei Apple so mancher NoGo-Move/Qualitätsmangel, den man als normaler Kunde niemals akzeptieren würde akzeptiert oder sogar noch verteidigt wird.
Der derzeitige Hype und die Bewertung von Tesla ist übertrieben, aber das Potenzial ist definitiv vorhanden, die deutschen OEMs platt zu machen.
 
Ist Strom eigentlich im Verhältnis zu Benzin/Diesel teurer?

Wenn ja..
Wieso sollte ich mir ein E Auto zulegen und es womöglich bei mir von dem teuren Strom aufladen?

Wäre ein stark vergünstigter Stromtarif für E/Hybrid nicht die erste Köderung für neue E Mobilität im Eigenheim zb?
 
Ist Strom eigentlich im Verhältnis zu Benzin/Diesel teurer?

Wenn ja..
Wieso sollte ich mir ein E Auto zulegen und es womöglich bei mir von dem teuren Strom aufladen?

Wäre ein stark vergünstigter Stromtarif für E/Hybrid nicht die erste Köderung für neue E Mobilität im Eigenheim zb?

billiger strom ist das eine, aber wo willste den im eigenheim (wenn überhaupt vorhanden) aufladen? 137 std. an der normalen steckdose? :D

zum thema tesla konkurrenz: VW Konzern Umsatz 253 Mrd. - Tesla 24,5 Mrd., da fehlt noch einiges. wenn ich mich nicht irre, hat tesla erstmalig das ganze jahr gewinn gemacht. respekt, aber das gilt es zu bestätigen.

ps. bzgl. der these, dass sich autohersteller mit absicht gegen e-mobilität stellen, da gibt es gute gegenargumente. in einer reportage ging es um die marktsättigung im automobilbereich. in ländern wie DE, USA etc. hat jeder verfügbare kunde ein auto oder sogar zwei. d.h. man streitet nur um die marktanteile. da das elektroauto den verbrenner noch nicht 1:1 ersetzen kann, wird es meist als 2. o. 3. wagen angeschafft. ergo neue absatzmöglichkeit/umsatzwachstum zu den bereits bestehendem markt. einfach erklärt
 
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billiger strom ist das eine, aber wo willste den im eigenheim (wenn überhaupt vorhanden) aufladen? 137 std. an der normalen steckdose? :D

zum thema tesla konkurrenz: VW Konzern Umsatz 253 Mrd. - Tesla 24,5 Mrd., da fehlt noch einiges. wenn ich mich nicht irre, hat tesla erstmalig das ganze jahr gewinn gemacht. respekt, aber das gilt es zu bestätigen.

ps. bzgl. der these, dass sich autohersteller mit absicht gegen e-mobilität stellen, da gibt es gute gegenargumente. in einer reportage ging es um die marktsättigung im automobilbereich. in ländern wie DE, USA etc. hat jeder verfügbare kunde ein auto oder sogar zwei. d.h. man streitet nur um die marktanteile. da das elektroauto den verbrenner noch nicht 1:1 ersetzen kann, wird es meist als 2. o. 3. wagen angeschafft. ergo neue absatzmöglichkeit/umsatzwachstum zu den bereits bestehendem markt. einfach erklärt
Stimmt...man muss mir ja auch einen Starkstrom Anschluss schmackhaft machen ;-)
 
So ich lenke mal wieder auf das eigentliche Thema. Ich habe gestern auf der A 9 einen dicken GL mit (Starnberger Kennzeichen) mit Anhänger gesehen und darauf stand ein orginal (meiner Ansicht nach kein Replica) Porsche 550 RS Spyder Cabriolet.
Das Ding hat vor nicht allzu langer Zeit um die 7 Mio bei ner Auktion gebracht. James Dean fuhr den bis zu seinem bitteren Ende und ich glaube davon wurde nur knapp 100 gebaut! Wow! Ich war richtig aufgeregt. :)
1595577728926.png
 
Ein E-Auto schont die Umwelt. :belehr:
Naja, die Kritikpunkte die bei den e-Autos immer hinsichtlich Akkus herangeführt werden, interessieren halt bei Verbrennern niemanden (Stichwort Mineralölgewinnung und -verarbeitung usw.).

@Donatello
Aufladen ist billiger als tanken, bei ALDI und Co. sogar gratis. Und zumindest in Großstädten wird es hinsichtlich Ladepunkte auch langsam etwas besser (über 1500 zB in München).

@faker
Naja, zB Tesla stellt selber Super-Charger auf und berücksichtigt des auch bei der Routenplanung. Beim Daimler-Händler wird einem sogar von den eigenen e-Autos abgeraten, weil die nichts taugen... Und klar ist der e-Auto-Trend nicht so cool für die OEMs, schließlich kann man später reparaturtechnisch kaum noch etwas dran verdienen, weil einfach nicht soviel Technik (die zicken kann) wie in einem Verbrenner drin ist. Und da man viel weniger Mitarbeiter benötigt, da es halt manche Bereiche beim e-Auto nicht mehr gibt, ist die Politik arbeitsplatztechnisch auch nur so semischarf darauf. Gibt zB vom Mr. DAX auch Verschwörungstheorien, dass die e-Auto-Entwicklung absichtlich verschleppt wird, bis Wasserstoff so weit ist, weil es da wieder genug Wertschöpfung gibt.
 
EMobiltät ist maximal eine Brückentechnologie. Wasserstoffverbrenner auf Ökostrombasis sind die Zukunft. Da muss das Geld investiert werden. Wollen sich die deutschen Automobilhersteller für viele Jahre wieder elitär platzieren, müssen sie alle Kraft da reinstecken.
Ladesäulenschwachsinn. Die Autos müssen aus den Städten weitesgehend raus. Ob E oder H oder V...da braucht es Fahrrad und Tramkonzepte.
 
Dass E-Mobilität eine Brückentechnologie ist und Wasserstoffverbrenner die Zukunft, ist imo eine grobe Fehleinschätzung.
Bedenke, dass man den Wasserstoff erst aufwändig herstellen und transportieren muss und der Wirkungsgrad eines Verbrenners dann nur ca. 35% beträgt. Außerdem sind Wasserstoff-Tanks auch nicht so der Brüller und die Motorcharakteristik vom E-Motor ist einfach viel besser.
 
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