Der Metal und Rock/Metal Talk

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 31
  • Erstellt am Erstellt am

Ich hab ein Anliegen und denke das passt am besten hier rein.

Im Januar kommen Amorphis zusammen mit Insomnium und einer dritten Band die ich nicht kenne (Unto Others, werde da aber mal reinhören) nach Hamburg.
Da will ich unbedingt hin und meine 14 jährige Tochter hat signalisiert, dass sie vielleicht mitkommen würde. Nun bin ich mir unsicher, ob so welche Konzerte von der Atmosphäre, den Zuschauern und dem Club (Große Freiheit 36) schon was für sie ist.
Laut google dürfte sie mit Begleitung eines Erziehungsberechtigten mit.

Aber lieber ist es mir von euren Erfahrungen mit solchen Konzerten zu hören. Ich selbst war auch noch nie auf einem Death Metal Konzert. Ich würde mich freuen wenn ein paar von euch ihre Einschätzungen dazu teilen könnten, danke.
 
also bei Amorphis/Insomnium (nice (y) ) würde ich ganz fest davon ausgehen, dass das völlig entspannt ist. Das ist bei diesen Bands (und das ist jetzt sicher verallgemeinert, aber stützt sich auch auf meine Konzerterfahrungen) wahrscheinlich auch eher das "Kopfnicker"-Publikum und nicht das "Wall of Death/Moshpit"-Publikum. Würde ich jetzt ehrlicherweise bei einer 14-Jährigen mit elterlicher Begleitung keine Bedenken haben. Bisschen weiter hinten bleiben, Gehörschutz (gibt mittlerweile richtig gute Stöpsel speziell für Konzerte) am Start, kein Ding.

Zum Club etc. kann ich natürlich nichts sagen.
 
Habe beide Bands live in Z7 mehrfach gesehen und in der Schweiz bleibt da alles ruhig. Wie Max Power sagt, nicht in der Mitte sein falls bei ein paar Songs Moshpits entstehen.
 
Danke euch (y).

Das Konzert ist meine Tochter mir auch schuldig, weil ich sie morgen auf ein Nina Chuba Konzert begleite :panik:.

Diese Moshpits waren doch, wenn Leute gegeneinander rennen oder wild im Kreis?
 
Diese Moshpits waren doch, wenn Leute gegeneinander rennen oder wild im Kreis?
Der Moshpit ist der Bereich in dem die Crowd Pogo abgeht.

Bei Amorphis und Insomnium bist du Safe mit deiner Tochter. Das ist Metal for Beginners und eher was für die Head Nodder Fraktion

Anders würde es bei Alpha Wolf aussehen. Das ist Metal for Experts und die Pogo Party ist praktisch vorprammiert.

Alpha Wolf - Akudama
 
Ich hab ein Anliegen und denke das passt am besten hier rein.

Im Januar kommen Amorphis zusammen mit Insomnium und einer dritten Band die ich nicht kenne (Unto Others, werde da aber mal reinhören) nach Hamburg.
Da will ich unbedingt hin und meine 14 jährige Tochter hat signalisiert, dass sie vielleicht mitkommen würde. Nun bin ich mir unsicher, ob so welche Konzerte von der Atmosphäre, den Zuschauern und dem Club (Große Freiheit 36) schon was für sie ist.
Laut google dürfte sie mit Begleitung eines Erziehungsberechtigten mit.

Aber lieber ist es mir von euren Erfahrungen mit solchen Konzerten zu hören. Ich selbst war auch noch nie auf einem Death Metal Konzert. Ich würde mich freuen wenn ein paar von euch ihre Einschätzungen dazu teilen könnten, danke.
Das sollte an sich kein Problem sein. Bei Amorphis würde ich auch nicht davon ausgehen, dass es irgendwie sonderlich "wild" zu geht oder ähnliches.

Ich würde euch empfehlen zu schauen, ob ihr einen Stehplatz schräg zur Bühne bekommt. Da ist die Sicht ok und gleichzeitig wird da i.d.R. nicht gemosht.

Die Zuschauer haben sicherlich auch kein Problem, wenn heranwachsender Metal-Fan dabei ist.

Denk an Gehörschutz. Jenen, der über mehrere Frequenzen relativ gleichmäßig dämpft kriegt man z.B. von der Marke "Alpine" auch in manch Drogerien.
 
...
Anders würde es bei Alpha Wolf aussehen. Das ist Metal for Experts und die Pogo Party ist praktisch vorprammiert.
Alpha Wolf - Akudama
Also wenn das wild sein soll, frage ich mich, wie ich die späten 80er und frühen 90er überleben konnte :D
Den Festival Ausschnitt finde ich total harmlos. Wenn ich in den letzten 10 Jahren oder so Live Ausschnitte von Wacken, RaR oder sonstigem gesehen habe, sieht das meist so aus, dass 95% nur müde mit dem Kopf nicken und bei Aufruf ne Pommesgabel in die Luft strecken.
Früher ging es bei gewissen Musikrichtungen fast grundsätzlich schon wild zu, das ist heutzutage nahezu weg, weil es auch nicht dem Zeitgeist und den Gemütern der Konzertbesuchern entspricht.

Kurz: @maberlinho Tochter kann heute vermutlich nahezu überall mit hin. Ohrenschutz sollte man als fürsorglicher Vater aber mitgeben.
Damals hätte ich sie nur am äußersten Rand mit zuschauen lassen :weghier:
 
Kurz: @maberlinho Tochter kann heute vermutlich nahezu überall mit hin. Ohrenschutz sollte man als fürsorglicher Vater aber mitgeben.
Damals hätte ich sie nur am äußersten Rand mit zuschauen lassen :weghier:
Man muss mit einem Kind trotzdem vorsichtig sein bei Metal Konzerten. Vorallem weil sie ein heranwachsendes junges Mädchen ist.

Also wenn das wild sein soll, frage ich mich, wie ich die späten 80er und frühen 90er überleben konnte
Ich denke deine Erinnerungen trügem dich einwenig :D

White Zombie war die zweite Metal Band die ich Mitte der 90ger live gesehen. Damals war ich 14 Jahre alt.
Das sah damals ungefähr genauso aus wie hier auf dem Bizzare Festival in Köln 1995

White Zombie Live

So richtig brutale Pogo Moshpits gab's auf Punk Konzerten, wie bei Slime. Ton, Steine Scherben. Agnostic Front und Discharge.
 
Man muss mit einem Kind trotzdem vorsichtig sein bei Metal Konzerten. Vorallem weil sie ein heranwachsendes junges Mädchen ist.
Habe ich auch im selben Beitrag geschrieben ;)
Ich denke deine Erinnerungen trügem dich einwenig :D

White Zombie war die zweite Metal Band die ich Mitte der 90ger live gesehen. Damals war ich 14 Jahre alt.
Das sah damals ungefähr genauso aus wie hier auf dem Bizzare Festival in Köln 1995

White Zombie Live
Das Bizarre Festival im lahmen Rheinland pepaart mit dem Zombie bei dessen Konzerten wirklich nicht die Lucy abging sind da ein schlechtes Gegenbeispiel.

Dynamo im selben Jahr (und ich mitten drin aber nicht als 14-jähriger Schlumpf) ;)
So richtig brutale Pogo Moshpits gab's auf Punk Konzerten, wie bei Slime. Ton, Steine Scherben. Agnostic Front und Discharge.
Punk fand ich immer schon fast ausschließlich kagge (Pogo ging da natürlich gut ab)
 
Wo ich vielleicht nicht unbedingt mit einer 14-jährigen hingehen würde, wären die ersten paar Reihen bei einem Hardcore-Festival in den USA ;-)



 
Keine Angst, am 28.08. kommt das neue Mastodon Album um unser aller Seelen zu retten :belehr:
puh, wilder Ritt. Das wird viele Durchgänge brauchen :D der erste hat mich ein bisschen überfordert. Sehr ausufernd, sehr viel Keyboard, sehr viel Sabbath. Meine ich auch alles gar nicht negativ oder so, die Singles waren für mich auch absolute Grower. Aber da haben mich die meisten anderen Alben im Bandkatalog direkt schneller abgeholt ... aber gut, war auch bei "Hushed & Grim" schon ähnlich.
 
puh, wilder Ritt. Das wird viele Durchgänge brauchen :D der erste hat mich ein bisschen überfordert. Sehr ausufernd, sehr viel Keyboard, sehr viel Sabbath. Meine ich auch alles gar nicht negativ oder so, die Singles waren für mich auch absolute Grower. Aber da haben mich die meisten anderen Alben im Bandkatalog direkt schneller abgeholt ... aber gut, war auch bei "Hushed & Grim" schon ähnlich.

Nehme mir nachher Zeit es in Ruhe zu hören, hab den ganzen Tag gearbeitet. :D

Edit:
Erster Durchlauf, Brent fehlt mir vorallem stimmlich sehr :cry1: wenn ich daran denke wie emotional ich bei der Cold Dark Place EP jedes mal werde, stimmt es einfach jedes Mal traurig ihn nie wieder bei neuen Songs zu hören.

Mir gefiel immer die Abwechslung von 3 Sängern halt sehr. Brann Dailor ist wenn man die ersten beiden Veröffentlichungen von Your Ghost again und Snakes for Dinner mal ausblendet auf der zweiten Albumhälfte gar nicht so präsent gesanglich. Ansonsten natürlich ein absolutes Brett. 65 Minuten reinknien, mittreiben, entdecken, verweilen, abrocken.

Nun höre ich den ersten Song Barbarian Blood zum zweiten Mal und es ist einfach wahnsinnig wie sich die Songs entwickeln nach mehr als einmal hören.
Zweiter Song, Poisonous Weapons, dasselbe, unfassbar!

Echt selten erlebt sowas. Man kann nur dankbar sein macht so eine Ausnahmeband weiter nach allem was war. Danke dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nehme mir nachher Zeit es in Ruhe zu hören, hab den ganzen Tag gearbeitet. :D

Edit:
Erster Durchlauf, Brent fehlt mir vorallem stimmlich sehr :cry1: wenn ich daran denke wie emotional ich bei der Cold Dark Place EP jedes mal werde, stimmt es einfach jedes Mal traurig ihn nie wieder bei neuen Songs zu hören.

Mir gefiel immer die Abwechslung von 3 Sängern halt sehr. Brann Dailor ist wenn man die ersten beiden Veröffentlichungen von Your Ghost again und Snakes for Dinner mal ausblendet auf der zweiten Albumhälfte gar nicht so präsent gesanglich. Ansonsten natürlich ein absolutes Brett. 65 Minuten reinknien, mittreiben, entdecken, verweilen, abrocken.

Nun höre ich den ersten Song Barbarian Blood zum zweiten Mal und es ist einfach wahnsinnig wie sich die Songs entwickeln nach mehr als einmal hören.
Zweiter Song, Poisonous Weapons, dasselbe, unfassbar!

Echt selten erlebt sowas. Man kann nur dankbar sein macht so eine Ausnahmeband weiter nach allem was war. Danke dafür.
Ich hoffe, ich werde nächste Woche dazu kommen, es in Gänze zu geniessen.
Das erste Reinhören war zumindest sehr angenehm.
Sie können es halt einfach und schön, dass es noch solche Bands gibt.
 
Oben