Der Wetter-Thread


im radio sagten sie gestern das der august unterm durchschnitt wäre, der Juli war allerdings der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung
 
Unterdurchschnittlich? Das wundert mich dann schon. Der Schnitt der Höchstwerte liegt bei ca. 22-24 Grad je nach Region. Bisher gabs doch wenige bis garkeine August Tage an denen die 24 Grad Marke nicht überschritten wurde?
Und Die Nachttemperaturen sind klar zu warm.
 
Also ich weiß nicht, welcher Radiosender, aber in Punkto Wetter sollte man ihn meiden. Der Juli war zum Klimamittel 2,0 Grad zu warm. (Mittel 1961-1990). Aber fernab des heißesten Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Mal als Vergleich der WM 2006 Sommer Juli, war 5,1 Grad zu warm.

Der August ist momentan zum Klimamittel 2,3 Grad zu warm. Hier gilt aber zu beachten, dass der August ein Monat ist, den man eigentlich nur dekadenbereinigt sich anschauen sollte. Es ist nur zu logisch, dass das Klimamittel des Augustes von AnfangAugusthitze nach hoben gehoben wird, und Ende August durch Herstbattacken nach unten gezogen wird, auch durch die längeren Nächte.

Momentan bereinigt(genauen Wert zu ermitteln, kann ich auch aus dem Stehgreif nicht), ist man leicht zu warm.

Es sind zwar in den Modellen auch die ersten Herbstattacken tatsächlich zu sehen. Richtig näher sind sie noch nicht gekommen. Es könnte auch ähnlich dann wie diese Woche nächste Woche ablaufen. Zum Freitag und auch dann Anfang nächste Woche, auch mal eine südliche Heißattacke, die kaum den Norden berühren wird, eher wieder Südosten/Südwesten/Osten. Aber irgendeine stabiliches Hochdruckgebiet ist auch nicht in Sicht.

Selten oder schon lange nicht, war so eine fast schon normale Wetterlage Westdrift wie momentan in den Modellen zu sehen.

Alles in meinen Augen relativ unspektakulär(was wieder zeigt, wie der Klimawandel das Niveau einfach so nach oben gehoben hat)
 
thema "verlässliche wetterdienste": wetter.com sagt, dass es bei mir gerade leichten regen gibt. wenn ich aus dem fenster schaue, dann muss ich entweder davon ausgehen, dass wetter.com eine andere auffassung davon hat, was leichter regen ist (meiner auffassung nach schüttet es hier wie aus eimern) oder aber, die liegen komplett falsch mit ihren angaben hinsichtlich des wetters. hm...
 
Die haben andere auffassung von regenmengen als normal sein sollte. Für morgen sagen sie für ffm 23 Liter regen voraus, was unter die kategorie "leichtes gewitter fällt".
 
Sintflut in bayerisch Schwaben.
Seit gestern Nachmittag regnet es durch und das nicht zu knapp.
 
Also ich weiß nicht, welcher Radiosender, aber in Punkto Wetter sollte man ihn meiden. Der Juli war zum Klimamittel 2,0 Grad zu warm. (Mittel 1961-1990). Aber fernab des heißesten Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Mal als Vergleich der WM 2006 Sommer Juli, war 5,1 Grad zu warm.

Der August ist momentan zum Klimamittel 2,3 Grad zu warm. Hier gilt aber zu beachten, dass der August ein Monat ist, den man eigentlich nur dekadenbereinigt sich anschauen sollte. Es ist nur zu logisch, dass das Klimamittel des Augustes von AnfangAugusthitze nach hoben gehoben wird, und Ende August durch Herstbattacken nach unten gezogen wird, auch durch die längeren Nächte.

Momentan bereinigt(genauen Wert zu ermitteln, kann ich auch aus dem Stehgreif nicht), ist man leicht zu warm.

Es sind zwar in den Modellen auch die ersten Herbstattacken tatsächlich zu sehen. Richtig näher sind sie noch nicht gekommen. Es könnte auch ähnlich dann wie diese Woche nächste Woche ablaufen. Zum Freitag und auch dann Anfang nächste Woche, auch mal eine südliche Heißattacke, die kaum den Norden berühren wird, eher wieder Südosten/Südwesten/Osten. Aber irgendeine stabiliches Hochdruckgebiet ist auch nicht in Sicht.

Selten oder schon lange nicht, war so eine fast schon normale Wetterlage Westdrift wie momentan in den Modellen zu sehen.

Alles in meinen Augen relativ unspektakulär(was wieder zeigt, wie der Klimawandel das Niveau einfach so nach oben gehoben hat)

Das finde ich absolut plausibel und würde es genauso sehen. Umso verwunderlicher, dass Leute vom DWD eben genau dies nicht machen, sondern erstmal predigen wie heiß es weiterhin ist: https://www.spiegel.de/panorama/wet...ren-hitzewellen-in-diesem-jahr-a-1281748.html

Spricht wieder für die Theorie dass alles erstmal überdramatisiert wird, um die Wichtigkeit seinerselbst herauszustellen.

Insgesamt aber schön zu sehen, wie ruhig der Thread aktuell ist, scheint also nicht so viel zu meckern geben aktuell :) Der Regen ist aktuell ja wirklich recht erfreulich und die Wiesen werden tatsächlich wieder grün. Dazu momentan sogar richtig Kühle Nächte. So 4 Wochen 25 Grad würde ich aber nochmal nehmen :)
 
Das finde ich absolut plausibel und würde es genauso sehen. Umso verwunderlicher, dass Leute vom DWD eben genau dies nicht machen, sondern erstmal predigen wie heiß es weiterhin ist: https://www.spiegel.de/panorama/wet...ren-hitzewellen-in-diesem-jahr-a-1281748.html

Spricht wieder für die Theorie dass alles erstmal überdramatisiert wird, um die Wichtigkeit seinerselbst herauszustellen.

Insgesamt aber schön zu sehen, wie ruhig der Thread aktuell ist, scheint also nicht so viel zu meckern geben aktuell :) Der Regen ist aktuell ja wirklich recht erfreulich und die Wiesen werden tatsächlich wieder grün. Dazu momentan sogar richtig Kühle Nächte. So 4 Wochen 25 Grad würde ich aber nochmal nehmen :)

Kann ich nicht bestätigen :belehr:
17-18 Grad ist nicht kühl nachts und grün ist anders, wird aber langsam
3401
 
Kann ich nicht bestätigen :belehr:
17-18 Grad ist nicht kühl nachts und grün ist anders, wird aber langsam
Anhang anzeigen 3401
WieseTrockenheit2018.jpg


Letztes Jahr sah es so aus und das ab Juni bis Oktober. In Frankfurt letzte Nacht 14.8 Grad und für heute Nacht 14 vorausgesagt.
 
Als über 16 Grad im August kann man sich nun wirklich nicht beschweren. Ist ja noch Mitte
 
Heute in der früh hatte es 8 Grad und am Sonntag sollen es wieder über 30 Grad werden. Ein guter Anhaltspunkt wann der Sommer sich dem Ende neigt sind die Katzen. Fressen plötzlich wieder das doppelte als sonst um ja nicht zu spät Winterspeck anzusetzen. 😅
 
Das finde ich absolut plausibel und würde es genauso sehen. Umso verwunderlicher, dass Leute vom DWD eben genau dies nicht machen, sondern erstmal predigen wie heiß es weiterhin ist: https://www.spiegel.de/panorama/wet...ren-hitzewellen-in-diesem-jahr-a-1281748.html

Hier kommen wir schon zu einem grundlegenden Problem. Die Definition einer Hitzewelle ist sehr schwammig. Der DWD spricht davon in mehreren Mitteilungen, dass ein Hitzewelle so definiert ist, dass an 5 aufeinanderfolgenden Tagen die durchschnittliche Tmax Temperatur um 5 Grad übertroffen wird.

Das bedeutet, dass im Winter bei Tmax Temperatur in Sibirien (Tmax durchschnitt -20) von -14 Grad über fünf Tage von einer Hitzewelle zu sprechen ist.
Naja ...

Hier in diesem Artikel des ZAMG (österreichischer Wetterdienst)

Hier

spricht von man drei aufeinanderfolgenden Tagen von über 30 Grad. Das sehe ich als plausibel an und - das nehme ich als Maßstab-, ist doch ein Hitzetag definiert bei Tmax ab 30 Grad.

So etwas ist aber nicht in Sicht. Der Sonntag wird heiß, wie immer Südosten als Wärmezentrum, ein weiter Teil Deutschlands wird aber davon überhaupt nichts mitbekommen.
Es ist aber ein Tag, der insgesamt relativ schwer vorherzusagen ist. Irgendwann wird die Bewölkung immer mehr mehr nach Osten vordringen, Montag morgen sind dann im Südosten doch auch einiges an Regen möglich aufgrund der verdrängten Wärme.

Danach wird es wieder etwas kühler. Der Hochdruck nimmt in meinen Augen aber immer mehr zu zum Monatsende, so dass sich dann zum nächsten Wochenende auch paar wirklich typische Spätsommertage einstellen. Keine Tage über 30 Grad, aber 25+x und relativ angenehmens Spätsommerwetter.

Jedoch ist diese Zeit für die Modelle traditionell sehr schwer zu erfassen. Ich habe da schon Traumspätsommerlage in Luft auflösen sehen. Wie immer in den Enden im Winter oder Sommer, tun sich die Modelle grundsätzlich schwer, mit den extrem kürzer werdenden oder länger werdenden Tagen. Dazu spielen die Tropenstürme dann vor allem im Herbst eine extreme Rolle. Damit haben Modelle seit langen ihre Probleme.

Eine stabile Spätsommerlage z.B. wie im September 2016, würde ich nicht ausrufen...

Grundsätzlich war der August bisher wirklich sehr unaufgereigt, dekadenbereinigt ganz leicht zum warm zum Mittel 1961-1990.
 
Das Wetter hat seit mindestens 4 Wochen nix mit Sommer zu tun. Der Juni dürfte längst ausgeglichen sein was Niederschlag betrifft. Im Pott jedenfalls.
 
Das Wetter hat seit mindestens 4 Wochen nix mit Sommer zu tun. Der Juni dürfte längst ausgeglichen sein was Niederschlag betrifft. Im Pott jedenfalls.


In Nordostbayern auch. Im Juli gab es nochmal 2 heiße Wochen, das wars. Kalt für den Sommer, Regen. Letztes Jahr fühlte es sich noch wie im Hochsommer an.
 
Falsche Empfindung. Das was war gerade erleben, war ein stinknormaler mitteleuropäischer Sommer, vermutlich immer noch irgendwas um 1-2 Grad zu warm. Ab Wochenmitte kommen "endlich" wieder 30 Grad und mehr. Herrlich...
 
Ich muss aber zugeben, dass der August "gefühlt" doch sehr frisch ist. Da hätten jetzt meiner Ansicht nach die Sonnenanbeter wirklich einen Grund zum Meckern.
Sogar ich würde zu Temperaturen >24 Grad jetzt mal nicht nein sagen ...
 
Ich habe mal für Essen geschaut. Da steht dann für Juni bis August (bis 18.8.2019), dass es bisher 2.9 K zu warm im Schnitt gegenüber dem Vergleichszeitraum 1961-1990 war, und es 46% der Niederschlagsmenge gab. Also eindeutig zu warm und zu trocken. Im letzten Jahr waren es +3.2K und 40%, also noch wärmer und trockener. Für Mitte bis Ende August lagen von 1961 bis 1990 die Tageshöchsttemperatur im Schnitt bei ca. 21 °C und die Tagestiefsttemperatur bei ca. 12 °C für den Standort Essen. Nehmen wir die aktuellen Modellergebnisse bis zum Ende des Augusts für Essen, dann werden es 23/14 im Schnitt werden. Die vermutliche Anzahl der Sonnenstunden liegt bei 7.8 h je Tag, was über dem Schnitt von 5.5 h liegt. Wer sich bei derartigen Aussichten darüber beschwert, dass das nichts mit Sommer zu tun hat, der hat vergessen, dass wir nicht in den Subtropen sondern in der gemäßigten Zone liegen. Das gilt auch für das Ruhrgebiet.

Für Nordostbayern nehme ich mal Hof: Bisher +3.9 K, 38% der Niederschlagsmenge. Für Hof sagt die Vorhersage 21/12 und 6.5 Sonnenstunden im Schnitt bis zum Ende des Monat, üblich sind 20/10 und 5.5.
 
Ich habe mal für Essen geschaut. Da steht dann für Juni bis August (bis 18.8.2019), dass es bisher 2.9 K zu warm im Schnitt gegenüber dem Vergleichszeitraum 1961-1990 war, und es 46% der Niederschlagsmenge gab. Also eindeutig zu warm und zu trocken. Im letzten Jahr waren es +3.2K und 40%, also noch wärmer und trockener. Für Mitte bis Ende August lagen von 1961 bis 1990 die Tageshöchsttemperatur im Schnitt bei ca. 21 °C und die Tagestiefsttemperatur bei ca. 12 °C für den Standort Essen. Nehmen wir die aktuellen Modellergebnisse bis zum Ende des Augusts für Essen, dann werden es 23/14 im Schnitt werden. Die vermutliche Anzahl der Sonnenstunden liegt bei 7.8 h je Tag, was über dem Schnitt von 5.5 h liegt. Wer sich bei derartigen Aussichten darüber beschwert, dass das nichts mit Sommer zu tun hat, der hat vergessen, dass wir nicht in den Subtropen sondern in der gemäßigten Zone liegen. Das gilt auch für das Ruhrgebiet.

Für Nordostbayern nehme ich mal Hof: Bisher +3.9 K, 38% der Niederschlagsmenge. Für Hof sagt die Vorhersage 21/12 und 6.5 Sonnenstunden im Schnitt bis zum Ende des Monat, üblich sind 20/10 und 5.5.

Muss man denn immer wieder dazusagen, dass es um persönlichen Empfindungen geht, obwohl man dazu keine einzige Zahl schreibt?
Seit nem guten Monat ist das Wetter nicht sehr sommerlich. Bewölkt, kaum warm, viel Regen.

Und diese Empfindungen widersprechen den Zahlen nicht ma besonders.
a) der gewählte Zeitraum ist ziemlich lange her.
b) letztes Jahr war es wärmer und trockener
c) mich würde der Unterschied zwischen Juni- Mitte Juli und Mitte Juli - August interessieren
d) Wie können wir über 40% mehr Sonnenstunden haben? Kann ich spontan schwerlich nachvollziehen den Wert.
 
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