@Obmann
Welches 10 Tage Modell würdest du eigentlich favorisieren aktuell.
GFS/GEM oder Euro bzw. Mosmix?
ALso das Nordamerikanische wäre mir wesentlich lieber: Zwar selbst in Köln 2- Tage wirklich lausig kalt (ähnlich 95/96 und februar97)
aber dafür ab dem 15. wieder deutlich in den Plusgraden und frostfrei im Westen
Eine der Königsfragen und etwas, wo ich seit Jahren Erfahrungen sammele. Es gibt dazu keine absolute Antwort. Man muss auch etwas ausholen. Es gibt auch von privaten Personen, Auswertungen dazu. Die Wetterlagen existent, mit den Prognosen abgleichen. Die Modellperformance bewerten.
Da kann man vereinfacht sagen, die Reihenfolge ist EZ/EPS(EPS sind die Kontrollläufe)/GFS/ENS und dann GEM. Wobei die Abstände nicht sehr groß sind.
Deswegen es gibt nicht das eine Modell, Wettervorhersagen sind nur verlässlich zu machen, wenn man sich alle Modelle, auch Randmodelle anschaut, wenn es um ab Tag 5 geht.
Dann mit einer Art Gewichtung. Mosmix ist eine Prognose des DWD, der aus dem EZWMF(sein 1. Baby) und ICON(seinem Lieblingsbaby, weil ein deutsches Modell) eine Prognose gemacht wird. Icon selbst ist ein schlechtes Mittelfristmodell, bis Tag 3 ist es recht gut.
Leider kann ich also und das kann man nie mit Absolutheit sagen, das Modell hat die richtige Nase. Die Modelle haben auch Schwerpunkte. EZ ist stark bei Großwetterlagenumstellungen, übertreibt mit Hochdruck über Skandinavien, GFS ist relativ stark, wenn es um heftige Westwindwetterlagen geht und GEM, ja GEM hat muss man sagen die momentane Phase mit am besten modelliert.
Sehr früh den Kälteeinbruch konsequent simuliert, und nun seit drei Läufen eine sukzessive Milderung gezeigt. Es wird zwar nicht so warm, wie GEM es gestern simuliert hat, weil dann wäre der Schnee schon am Wochenende garaus gemacht werden.
Aber die Ostlagen, die gerade auch das EZ(mit zu viel Hochdruck über Skandi) geneigt haben, werden mit jeden Lauf unwahrscheinlicher ab dem Wochenende.
Wir werden wohl in eine Art Omegalage gehen(Achtung bei einer Wiederholung im Sommer, die heißeste Sommerlage(!)) gehen, mit der dann mit einem Wechselfrost immer positivere Temperaturen führt. Einen echten Westdurchbruch, was direkt zu sehr milden Temperaturen führen würde, ist nicht in Sicht. Aber auch nicht gänzlich sukzessive auszuschließen, weil man sieht, dass der erholende Polarwirbel nun immer mehr in den Modellen Betrachtung findet.
Kälterückfälle sind möglich, auch wegen der Wiederholungsneigung von Wetter, werden aber nicht mehr annährend die Kraft/Dauer haben, wie diese kalte bis sehr kalte Woche, die wir nun haben.
Exemplarisch mal den Hauptlauf der gute Deckung hat, in der Modellwelt zum Sonntag, wie sich die Höchsttemperaturen verhalten, ab da wird es dann modelliert erstmal immer wärmer. Sonne wird es auch um einiges mehr geben.
Kachelmannwetter.com