Die ganzen Bier und Trichter Sprüche u.a wegen meines Trichterbildes vom CL Finale nehme ich auch mit Humor und finde sie selber witzig. Aber wenn irgendwas geschrieben wird, was ich so nie gesagt habe, sondern ganz im Gegenteil a la ich finde die Hitze so geil oder würde nur Chips fressen, eher weniger.Das war durchaus eine ernstgemeinte Frage, weil Deine ersten diesbezüglichen Postings nach meiner Empfindung irgendwie "sportlicher" waren, oder? Ich mag mich aber auch täuschen, wir kennen uns ansonsten nicht. Es gibt hier keinen Küss-Smiley, den ich ansonsten sehr gerne genutzt hätte.
Die ganzen Bier und Trichter Sprüche u.a wegen meines Trichterbildes vom CL Finale nehme ich auch mit Humor und finde sie selber witzig. Aber wenn irgendwas geschrieben wird, was ich so nie gesagt habe, sondern ganz im Gegenteil a la ich finde die Hitze so geil oder würde nur Chips fressen, eher weniger.
Alles coolOK, sorry dafür, so sollte das auch nicht gemeint sein.

Ein Traum. Ich als Eisenbahner darf bei den Temperaturen bis zu 12 Stunden in null atmungsaktiver Polyesteruniform in Zügen zubringen. Bereits nach der Zugvorbereitung, also bevor die Fahrgäste kommen, ist man das erste mal bis auf die Knochen durch. Im Moment ist ja "Sommerstufe", d.h. Wagen, in denen die Klimaanlage den Geist aufgibt (was gerade in den alten Intercitys natürlich stänidg vorkommt), müssen geräumt werden.Wenn es sein muss oder möglicherweise sein muss, trage ich natürlich auch einen Dreiteiler. Kommt mittlerweile aber nur noch selten vor, weil 90% über Email und Telefon läuft. Insoweit: Ein Hoch auf die moderne Technik!
Ein Traum. Ich als Eisenbahner darf bei den Temperaturen bis zu 12 Stunden in null atmungsaktiver Polyesteruniform in Zügen zubringen. Bereits nach der Zugvorbereitung, also bevor die Fahrgäste kommen, ist man das erste mal bis auf die Knochen durch. Im Moment ist ja "Sommerstufe", d.h. Wagen, in denen die Klimaanlage den Geist aufgibt (was gerade in den alten Intercitys natürlich stänidg vorkommt), müssen geräumt werden.
Dann heißt es erstmal Koffer quer durch den Zug schleppen, weil die betagten und schwergewichtigen Aida-Heimkehrer natürlich nicht in der lage sind, ihre riesigen Panzerschränke selbst in halbwegs vertretbarer Zeit zu bewegen. Dann rennt man nochmal durch den ganzen Zug, um kartonweise Wasser zu verteilen. Auf dem Weg begegnet man mindestens einer alleinreisenden Mutter mit Baby im Kinderwagen ("woher soll ich wissen, wie man den zusammenklappt, Sie sind doch bei der Bahn") und mindestens zwei weiteren ADHS-Kindern, die sich beschwert, dass das Kinderabteil bereits voll ist ("wieso muss ich da reservieren? Sie sehen doch, dass ich mit Kindern unterwegs bin, mit sowas müssen sie doch rechnen. Dann müssen sie eben mehr Kinderabteile anschaffen"), die Gören brüllen wie am Spieß.
Egal. Der Wagen mit ausgefallener Klimaanlage ist geräumt, die Olle wurde um die eigenen Nerven zu schonen, in die erste Klasse verfrachtet. So, alle Plätze mit Absperrband versehen, einmal umgedreht...und schon sitzen da wieder Leute, sind einfach übers Absperrband geklettert. Reagieren auch nicht auf Ansprache, sondern gucken einfach stur und angestrengt aus dem Fenster. Ich bestehe mittlerweile nur noch aus Schweiß:
Ich:"Hören sie, sie dürfen hier nicht sitzen, da gibt es auch keine Ausnahme"
Fahrgast "..."
Ich: "Hallo? Dieser Wagen ist geräumt und abgesperrt, gesetzliche Vorgabe vom Eisenbahnbundesamt, außerdem will ich nicht, dass sie mir hier nachher umkippen"
FG: "Ja, dann bringen sie mich zu einem anderen Sitzplatz"
Ich: "in Wagen 3 sind noch genügend Plätze frei, einfach links den Gang runter"
FG: "dann bringen sie mich dahin, ich weiß ja nicht, wo da ist"
Ich: "das habe ich ihnen doch gerade gesagt. Wo hatten sie denn reserviert?"
FG: "hatte ich nicht. Muss ich auch nicht"
Ich: "Stimmt, müssen sie nicht. Aber dann haben sie auch keinen Anspruch auf einen Sitzplatz" (mir läuft die Suppe allmählich aus den Hosenbeinen)
FG: "dann bleibe ich eben hier sitzen"
Ich: "Nein, sie bleiben hier nicht sitzen, der Wagen ist geräumt und abgesperrt"
Frau des FG: "lass uns doch ins Bistro gehen, ich find das auch sehr warm hier"
FG (guckt wieder angestrengt aus dem Fenster): "..."
Frau des FG: "komm, Herbert, ich hab auch Durst"
FG: "dann muss er (Kopfbewegung in meine Richtung, natürlich ohne mich anzusehen) aber bezahlen"
Ich: "er hat auch einen Namen (zeige auf mein Namensschild) und er bezahlt hier ganz sicher nichts. Die Bahn gibt ihnen gerne nen Kaffee oder ein Wasser aus, aber um Himmelswillen verlassen sie bitte diesen Wagen. Glauben sie mir, in ner halben Stunde verabschiedet sich sonst ihr Kreislauf. Ich will ihnen doch nichts Böses, ganz bestimmt nicht"
(mein Blutdruck ist mittlerweile jenseits von gut und böse und ich lüge: natürlich würde ich dem Heini nur zu gerne was Böses wollen, aber es hilft ja nichts)
Irgendwann ist der Wagen wirklich leer. Das Problem ist nur, dass wir als Personal ja trotzdem für den Rest der Fahrt immer wieder durch den Glutofen müssen, eben um in die anderen Wagen zu kommen. Ein Traum, dieses erquickende Wechselbad von klimatisiert zu brüllend heiß und zurück. I am the Prince of Polyesterfield und dass der Mensch zu 60% aus Wasser besteht, ist eine glatte Lüge.
Und zu allem Überfluss (haha) fallen zur Zeit nahezu alle neuen ICE 4 (die doppelte Klimaanlagen haben) wegen defekter Schweissnähte aus (so ist das, wenn man aus politischen Gründen alles von der anständigen deutschen Firma Siemens bauen lässt, die dann aber die Züge zu Niedrigpreisen irgendwo in Osteuropa montieren lässt). Also jeden Tag alte Ersatzzüge, alle sind genervt: die Fahrgäste wegen schlechtem Komfort, die Mitarbeiter (die in aberwitzigen Besetzungs"stärken" alles ausbaden müssen) wegen desaströser Bedingungen. Und das ist erst der Anfang des Sommers....
Hab ich auch überhaupt nicht so aufgefasst, kein Stück. Ich komme ja ursprünglich auch aus dem Büro (und war auch selbständig), das ist auch nicht einfacher - nur eben anders.Mann-o-mann... das ist hart. Mein Mitgefühl & danke für die Schilderung aus Deiner Sicht (ich bin regelmäßig auf "Kundenseite" unterwegs von HH nach Rhein-Main und habe mich schon über die häufigen "Erstatzzüge" (= ICE1 oder IC) gewundert). Mein Post sollte nicht als posing gemeint sein.
Hab ich auch überhaupt nicht so aufgefasst, kein Stück. Ich komme ja ursprünglich auch aus dem Büro (und war auch selbständig), das ist auch nicht einfacher - nur eben anders.
Bei den Ersatzzügen (ist ja seit gut 4-6 Wochen so extrem) ist es halt so, dass wir als Personal die Info (Ersatzzug, Reservierungen, Wagenreihung, Besetzung abgezogen etc) auch erst auf dem Weg zum Bahnsteig bekommen...und dann eben reagieren und alles aus der Hüfte umorganiseren müssen. Die allermeisten Fahrgäste sind ja auch total nett und ich mache ständig Dinge, die ich nicht machen muss (sowieso) und oft eigentlich auch gar nicht darf: weil wir ja zusammen auf Tour sind und ich will, dass es allen gut geht (und es mir selbst dann auch automatisch besser geht). Das zahlt sich auch aus: wenn man den Fahrgästen wirklich sagt, was Sache ist, sich nicht mit "Verzögerungen im Betriebsablauf" rausredet und wirklich alles tut, was man kann, damit sie ihre Anschlusszüge kriegen und eine angenehme Fahrt haben- dann kriegt man auch in Kackzügen mit Verspätung und verschlossenen Toiletten ein Lächeln und einen ehrlichen "schönen Feierabend" Wunsch. Und dafür lohnt es sich auch absolut.
Aber die Querulanten aus Prinzip kosten einen eben schnell mal ein paar Stunden und ordentlich Nerven - und bei 35-40 Grad brauch das kein Mensch.
Man lernt gerade bei extremen Bedingungen aber onehin viel über Menschen, auch im poistiven Sinn. Zur Zeit klappen ja immer wieder mal Gäste wegen Kreislaufproblemen etc zusammen und mehr als Erste Hilfe Schein und Notfallkoffer haben wir ja nicht. Dann rufen wir über die Sprechanlage Ärzte bzw medizinisches Fachpersonal im Zug aus (unter den Fahrgästen) und es ist unfassbar, was diese Leute für einen Berufstehos haben: in der Regel sind innerhalb einer Minute locker 3-5 Ärzte, Krankenschwestern oder Krankenpfleger da, schei*en auf ihre Privatreise mit Familie und helfen einfach, ohne Quittungen oder sonstwas. Wenn man überall liest, dass Ärzte ja auch nur noch Einzelunternehmer sind - meine Erfahrung ist das komplette Gegenteil.
Genauso Polizisten: die fahren in Dienstkleidung umsonst, müssen aber im Bedarfsfall helfen. So weit, so gut. Aber die Art und Weise, wie die allermeisten wirklich freundlich und hilfsbereit im besten Sinne dann auch da sind, ist wirklich toll. Die tun da im Fall der Fälle regelmäßig viel mehr, als sie eigentlich müssten.
Insgesamt ist es halt wie in jedem Beruf, in dem man mit sehr, sehr vielen, sehr verschiedenen Menschen zu tun hat: manchmal wundert man sich, wie ein einzelner Mensch ein so unfassbarer A*sch sein kann und fragt sich, wie der oder die wohl durchs restliche Leben pflügt. Und dann wieder erlebt man unglaublich tolle Menschen, die einfach so viel Lebensfreude und auch Güte versprühen, dass man fast schon traurig ist, nur so eine kurze Zeit mit ihnen verbringen zu können. Man hat jede Menge A-ha Erlebnisse, jeden Tag.
Ich fand Unis schon immer merkwürdig. Keine einheitlichen Regelungen. Jede kocht ihr eigenes Süppchen. War damals überrascht, als jeder Prof andere Richtlinien für seine mündlichen Prüfungen hatte
War nichts für mich, ich brauch Struktur im Leben![]()
Hab ich auch überhaupt nicht so aufgefasst, kein Stück. Ich komme ja ursprünglich auch aus dem Büro (und war auch selbständig), das ist auch nicht einfacher - nur eben anders.
Bei den Ersatzzügen (ist ja seit gut 4-6 Wochen so extrem) ist es halt so, dass wir als Personal die Info (Ersatzzug, Reservierungen, Wagenreihung, Besetzung abgezogen etc) auch erst auf dem Weg zum Bahnsteig bekommen...und dann eben reagieren und alles aus der Hüfte umorganiseren müssen. Die allermeisten Fahrgäste sind ja auch total nett und ich mache ständig Dinge, die ich nicht machen muss (sowieso) und oft eigentlich auch gar nicht darf: weil wir ja zusammen auf Tour sind und ich will, dass es allen gut geht (und es mir selbst dann auch automatisch besser geht). Das zahlt sich auch aus: wenn man den Fahrgästen wirklich sagt, was Sache ist, sich nicht mit "Verzögerungen im Betriebsablauf" rausredet und wirklich alles tut, was man kann, damit sie ihre Anschlusszüge kriegen und eine angenehme Fahrt haben- dann kriegt man auch in Kackzügen mit Verspätung und verschlossenen Toiletten ein Lächeln und einen ehrlichen "schönen Feierabend" Wunsch. Und dafür lohnt es sich auch absolut.
Aber die Querulanten aus Prinzip kosten einen eben schnell mal ein paar Stunden und ordentlich Nerven - und bei 35-40 Grad brauch das kein Mensch.
Man lernt gerade bei extremen Bedingungen aber onehin viel über Menschen, auch im poistiven Sinn. Zur Zeit klappen ja immer wieder mal Gäste wegen Kreislaufproblemen etc zusammen und mehr als Erste Hilfe Schein und Notfallkoffer haben wir ja nicht. Dann rufen wir über die Sprechanlage Ärzte bzw medizinisches Fachpersonal im Zug aus (unter den Fahrgästen) und es ist unfassbar, was diese Leute für einen Berufstehos haben: in der Regel sind innerhalb einer Minute locker 3-5 Ärzte, Krankenschwestern oder Krankenpfleger da, schei*en auf ihre Privatreise mit Familie und helfen einfach, ohne Quittungen oder sonstwas. Wenn man überall liest, dass Ärzte ja auch nur noch Einzelunternehmer sind - meine Erfahrung ist das komplette Gegenteil.
Genauso Polizisten: die fahren in Dienstkleidung umsonst, müssen aber im Bedarfsfall helfen. So weit, so gut. Aber die Art und Weise, wie die allermeisten wirklich freundlich und hilfsbereit im besten Sinne dann auch da sind, ist wirklich toll. Die tun da im Fall der Fälle regelmäßig viel mehr, als sie eigentlich müssten.
Insgesamt ist es halt wie in jedem Beruf, in dem man mit sehr, sehr vielen, sehr verschiedenen Menschen zu tun hat: manchmal wundert man sich, wie ein einzelner Mensch ein so unfassbarer A*sch sein kann und fragt sich, wie der oder die wohl durchs restliche Leben pflügt. Und dann wieder erlebt man unglaublich tolle Menschen, die einfach so viel Lebensfreude und auch Güte versprühen, dass man fast schon traurig ist, nur so eine kurze Zeit mit ihnen verbringen zu können. Man hat jede Menge A-ha Erlebnisse, jeden Tag.
Aber dafür könnt Ihr ja nichts.
Wie schon mal geschrieben: Die Temperaturen tagsüber sind mir eigentlich relativ schnuppe. Ob 33 oder 37 Grad, es ist ohnehin heiß und das lässt sich nicht ändern. Wer es im Büro heiß hat (ich ebenso wie du) der hat es bei beiden Temperaturen heiß. Dass - wie von @mystic bestätigt und von meinen Beobachtungen gestützt - die Anzahl der Tropennächte (und da reden wir auch nicht über 20.5 Grad sondern eher 25 Grad) so rapide ansteigt - zumindest hier in Wien - das macht die Sache dann schon nochmal diffiziler, ohne ein paar Stunden Nachtruhe und Schlaf lässt die Lebensqualität dann schon nach. Ich weiß natürlich "kann" man sich auch daran irgendwie gewöhnen, aber spaßig ist das wirklich nicht mehr.Also ich sitze im Dachgeschoss in Stuttgart im Büro. Wir haben keine Klima und mein Bürü ist von zwei Seiten eingefenstert. Jalouisen den ganzen Tag runter und ein Fenster komplett offen. Dazu läuft ein Ventilator. Klar, es ist warm, aber man hält es komplett aus. Habe noch gar nicht heute geschwitzt, auch nicht bei der heißen Peking Suppe gerade
Würde mir zwar wünschen, dass der DressCode etwas gelockert wird hier (lange Hose und minimum shirt sind pflicht, dazu festes Schuhwerk) aber ich habe mir das wesentlich schlimmer vorgestellt.
Wie schon mal geschrieben: Die Temperaturen tagsüber sind mir eigentlich relativ schnuppe. Ob 33 oder 37 Grad, es ist ohnehin heiß und das lässt sich nicht ändern. Wer es im Büro heiß hat (ich ebenso wie du) der hat es bei beiden Temperaturen heiß. Dass - wie von @mystic bestätigt und von meinen Beobachtungen gestützt - die Anzahl der Tropennächte (und da reden wir auch nicht über 20.5 Grad sondern eher 25 Grad) so rapide ansteigt - zumindest hier in Wien - das macht die Sache dann schon nochmal diffiziler, ohne ein paar Stunden Nachtruhe und Schlaf lässt die Lebensqualität dann schon nach. Ich weiß natürlich "kann" man sich auch daran irgendwie gewöhnen, aber spaßig ist das wirklich nicht mehr.
In Wien wird übrigens mit Sicherheit noch der Rekord für Tropennächte (wir halten bei 11, werden aber sicher noch 3-4 Nächte hinzukommen bis Montag) im Juni seit Beginn der Messaufzeichnungen gebrochen werden. Zum Vergleich übrigens: in einem durchschnittlichen Sommer (Anfang Juni bis Ende August) verzeichnet Wien im Schnitt 16 Tropennächte (früher in der "guten alten Zeit"). Den Wert wird man dieses Jahr wohl schon alleine im Juni knacken.. das zeigt schon, in welche Richtung sich dieser Sommer zu entwickeln scheint und in welche Richtung die Entwicklung generell geht...
Stimme ich auch zu soweit, die Nächte sind viel eher das Problem. Aber selbst da geht es bei mir. Tagsüber sind die Jalousine komplett zu. Abends mache ich das Fenster auf und es kühlt zwar nicht ab, aber ohne Decke lässt es sich ganz gut schlafen. Ich bin da zum Glück relativ stumpf was schlafen angeht. Mich stört es aber auch, wenn man abends um elf die Fenster aufreißt und dann keine kühle Luft ins Zimmer kommt. Das tut schon wirklich extrem gut und bietet glaube ich auch einen erholsamen Schlaf. Heute bin ich wie gerädert wachgeworden (was aber auch an den letzten Tagen liegen könnte).
Für die kommende Woche sind aktuell zum Glück nur um die 25° gemeldet.
Allgemein ist Deutschland auf dieses Wetter einfach noch nicht vorbereitet.
Klimaanlagen findet man kaum irgendwo und flexiblere Arbeitszeiten wären auch eine schöne Möglichkeit.
Arbeitsbeginn um 05:30 wäre gar kein Problem für mich und man müsste die extreme Hitze dann eben nicht im Büro bewältigen.