Der Wetter-Thread


Dieser Thread ist eine Mischung aus wirklich interessanten Informationen und unglaublicher Jammerei. 🙃

Dass derart viel ĂŒber das Wetter diskutiert und vor allem lamentiert wurde, habe ich nicht einmal bei Besuchen im Seniorenheim erlebt. FĂŒr mich faszinierend und gleichzeitig verstörend. 😄
Das Jammern bzw. Besorgnis zum Ausdruck bringen ist ja ne logische und auch folgerichtige Reaktion auf das Gros der interessanten Informationen.
 
Mal ein kurzes Update, zum Wetter von mir. Donnerstag-Samstag je nach geopgrahischen Standort letzter Woche hatten wir dann das Hochsommerfinale. Hier muss man sagen, dass das dann je nĂ€her es zu dem Punkt kam, immer heißer gerechnet wurde. Auslöser war ein Tropensturm, der wie so viele dann eben auf den Atlantik zurĂŒckschwingt, das aber in geschwĂ€chter Form. Aber hier hat er eine heiße Vorderseite ausgelöst, als Antriebsmotor.

Heute hatten wir es mit einem Sturmereignis zu tun. Wie ich erwÀhnt hat, hat die letzte Augustwoche nicht wesentlich was damit zu tun, wie die Augustwochen der letzten Jahre meist waren. Nein ein SpÀtsommerhoch ist nicht zu sehen.
DafĂŒr relativ viel Tiefdruck.

@Mahoney_jr ist, ja interessiert wie der September wird. Ich sehe Tendenzen, dass ab. ca 3-4 September Hochdruck aus dem Westen nach Deutschland drĂŒckt. Das sieht dann nach Septembersommer zumindest in AnsĂ€tzen aus. Bei dem ZeitrĂ€ume ist natĂŒrlich noch einiges an Unsicherheit da, aber es nehmen die Niederschlagssignale ab, so dass ich hier eine SpĂ€tsommerperiode fĂŒr möglich halte. Der Bodendruck, der eben Hochdruck klassifiziert steigt vor allem im SĂŒden an. Aber einen absoluten Hochdruckseptember der Sorte 2016, der extrem warm war, ist nicht in Sicht.

Mehr weiß man dann in meinen Augen zum Anfang nĂ€chster Woche oder zum Sonntag.

Was hier und das hatte ich auch öfter schon erwÀhnt, zu wissen ist, dass September und Oktober die Monate sind, die sich am heftigsten gegen die KlimaerwÀrmung gewehrt haben. Gerade der Oktober. Es ist einfach so, dass ab Mitte September, Hochdruck per se kein WÀrmebringer mehr ist. Das Mitteleuropa hochdrucklastiger geworden ist, ist aufgrund des fehlenden Niederschlags der letzten Jahre in Summe unstrittig.

Der August hat bisher die Klimawerte.
(stichtagsbezogen)
+4,21 Grad zu warm
77,2 Prozent des Niederschlags des Klimamittels(hier sehr große Differenzen Wetterstation Rheinstetten 35 Prozent/ Gießen(Nomen est Omen) 169 Prozent)
Das Sonnenscheinmittel ist mit 97,2 Prozent nahezu erreicht.

BezĂŒglich der Prognosen im Herbst bitte ich auch weiterhin zu bedenken, dass die Hurrikansaison startet, was den Modellen schon immer Probleme bereitet hat und dieses Jahr auch sicher wieder wird.
 
Mal ein kurzes Update, zum Wetter von mir. Donnerstag-Samstag je nach geopgrahischen Standort letzter Woche hatten wir dann das Hochsommerfinale. Hier muss man sagen, dass das dann je nĂ€her es zu dem Punkt kam, immer heißer gerechnet wurde. Auslöser war ein Tropensturm, der wie so viele dann eben auf den Atlantik zurĂŒckschwingt, das aber in geschwĂ€chter Form. Aber hier hat er eine heiße Vorderseite ausgelöst, als Antriebsmotor.

Heute hatten wir es mit einem Sturmereignis zu tun. Wie ich erwÀhnt hat, hat die letzte Augustwoche nicht wesentlich was damit zu tun, wie die Augustwochen der letzten Jahre meist waren. Nein ein SpÀtsommerhoch ist nicht zu sehen.
DafĂŒr relativ viel Tiefdruck.

@Mahoney_jr ist, ja interessiert wie der September wird. Ich sehe Tendenzen, dass ab. ca 3-4 September Hochdruck aus dem Westen nach Deutschland drĂŒckt. Das sieht dann nach Septembersommer zumindest in AnsĂ€tzen aus. Bei dem ZeitrĂ€ume ist natĂŒrlich noch einiges an Unsicherheit da, aber es nehmen die Niederschlagssignale ab, so dass ich hier eine SpĂ€tsommerperiode fĂŒr möglich halte. Der Bodendruck, der eben Hochdruck klassifiziert steigt vor allem im SĂŒden an. Aber einen absoluten Hochdruckseptember der Sorte 2016, der extrem warm war, ist nicht in Sicht.

Mehr weiß man dann in meinen Augen zum Anfang nĂ€chster Woche oder zum Sonntag.

Was hier und das hatte ich auch öfter schon erwÀhnt, zu wissen ist, dass September und Oktober die Monate sind, die sich am heftigsten gegen die KlimaerwÀrmung gewehrt haben. Gerade der Oktober. Es ist einfach so, dass ab Mitte September, Hochdruck per se kein WÀrmebringer mehr ist. Das Mitteleuropa hochdrucklastiger geworden ist, ist aufgrund des fehlenden Niederschlags der letzten Jahre in Summe unstrittig.

Der August hat bisher die Klimawerte.
(stichtagsbezogen)
+4,21 Grad zu warm
77,2 Prozent des Niederschlags des Klimamittels(hier sehr große Differenzen Wetterstation Rheinstetten 35 Prozent/ Gießen(Nomen est Omen) 169 Prozent)
Das Sonnenscheinmittel ist mit 97,2 Prozent nahezu erreicht.

BezĂŒglich der Prognosen im Herbst bitte ich auch weiterhin zu bedenken, dass die Hurrikansaison startet, was den Modellen schon immer Probleme bereitet hat und dieses Jahr auch sicher wieder wird.

Mega, danke :) haben etwas Probleme mit dem Reisebeginn und dem Wetter. Verkrichen uns deswegen nach best guess im Breisgau :D aber sind nun sehr optimistisch fĂŒr nĂ€chste Woche ;)
 
Um etwas erlÀutern zu können, brÀuchte ich schon konkrete Fragen.

Danke!
 
Dieser Thread ist eine Mischung aus wirklich interessanten Informationen und unglaublicher Jammerei. 🙃

Dass derart viel ĂŒber das Wetter diskutiert und vor allem lamentiert wurde, habe ich nicht einmal bei Besuchen im Seniorenheim erlebt. FĂŒr mich faszinierend und gleichzeitig verstörend. 😄

Pass mal auf bist du wetterumschwungbedingte Zipperlein bekommst. :nono:
 
Morgen geht der meteorologische Sommer zu Ende.

Es bietet sich dann doch ein Update an und kurzes Fazit. Die Tage werden nun erheblich kĂŒrzer. Noch einmal etwas deutlicher zur Frage von @LoverNo1, auch wenn @Steigerwald die Antwort schon gab. Aber die ErklĂ€rung dazu passt sehr gut zu den Übergangsmonate, die nun anstehen. Gerade Monate von MĂ€rz - Mai und dann September bis November haben hier eine Gemeinsamkeit. GrundsĂ€tzlich haben alle Monate, logischerweise ein Monatsmittel. Machen wir es einfach:

Sei es so, es gĂ€be ein Monatsmittel von 10 Grad. Dann bezieht sich das auf den gesamten Monat. Dies wird natĂŒrlich durch Tagesmittel beeinflusst(bei unserem Beispiel von z.B. 8 Grad / 12 Grad). Bei Übergangsmonate gibt es erhebliche Differenzen zwischen Anfang des Monats und Ende des Monats im Tagesmittel. Jeder weiß, dass Anfang MĂ€rz noch Winter herrschen kann, Ende MĂ€rz dann schon fast höchster FrĂŒhling. Somit ist das Monatsmittel am 3. MĂ€rz verzerrt und das stichtagsbezogene Mittel ist hier genau, denn es gibt das Mittel aus den Tagesmitteln 1-3 MĂ€rz an.

Deswegen empfehle ich immer das stichtagsbezogene Mittel, gerade, wenn es um die Übergangsmonate geht.

Wir haben es nun mit einer Art FĂŒnf B Wetterlage zu tun. Der SĂŒden wird die nĂ€chsten beide Tage, gerade der SĂŒdosten/erhebliche Wassermengen abbekommen. Am Ende muss man sagen, dass der nasse Februar dann doch wieder einmal Korrelation zum August hatte. Denn der August wird, bei allen regionalen Unterschieden zu nass werden.

NatĂŒrlich auch sehr sehr warm, aber der Sommer hatte, wie auch hier erwĂ€hnt, nicht einmal ansatzweise von den Großwetterlagen mit dem Sommer 2018 zu tun, eben wenn es um den Hochdruck gegen Skandinavien geht.

Ab dem 3ten September wird sich sukzessive der Bodendruck erhöhen, was eben zu mehr Hochdruckwetter fĂŒhrt. Aus SĂŒdwesten kommt etwas SpĂ€tsommer. Der sich aber nur temporĂ€r wohl hĂ€lt in ganz Deutschland. Es ist dann zwar auch kein Herbst, oder nasses Wetter mehr zu erwarten. Aber auch kein September wie 2016 oder 1947, die extrem zu warm waren. Der Herbst bleibt wohl weiter der Klimanwandelverweigerer. Auch wenn man momentan davon ausgehen kann, dass der September wieder etwas zu warm wird. Die tropischen StĂŒrme machen die Prognose aber weiterhin fragil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgen geht der meteorologische Sommer zu Ende.

Es bietet sich dann doch ein Update an und kurzes Fazit. Die Tage werden nun erheblich kĂŒrzer. Noch einmal etwas deutlicher zur Frage von @LoverNo1, auch wenn @Steigerwald die Antwort schon gab. Aber die ErklĂ€rung dazu passt sehr gut zu den Übergangsmonate, die nun anstehen. Gerade Monate von MĂ€rz - Mai und dann September bis November haben hier eine Gemeinsamkeit. GrundsĂ€tzlich haben alle Monate, logischerweise ein Monatsmittel. Machen wir es einfach:

Sei es so, es gĂ€be ein Monatsmittel von 10 Grad. Dann bezieht sich das auf den gesamten Monat. Dies wird natĂŒrlich durch Tagesmittel beeinflusst(bei unserem Beispiel von z.B. 8 Grad / 12 Grad). Bei Übergangsmonate gibt es erhebliche Differenzen zwischen Anfang des Monats und Ende des Monats im Tagesmittel. Jeder weiß, dass Anfang MĂ€rz noch Winter herrschen kann, Ende MĂ€rz dann schon fast höchster FrĂŒhling. Somit ist das Monatsmittel am 3. MĂ€rz verzerrt und das stichtagsbezogene Mittel ist hier genau, denn es gibt das Mittel aus den Tagesmitteln 1-3 MĂ€rz an.

Deswegen empfehle ich immer das stichtagsbezogene Mittel, gerade, wenn es um die Übergangsmonate geht.

Nun war die Temperaturdynanik im August sicherlich nicht kleiner als die gefĂŒhlte Dynamik eines MĂ€rz oder Oktobers.
Das stichtagsbezogene Mittel 27.8 - 31.8 könnte das veranschaulichen.

Der September dĂŒrfte bisher zu kalt sein.
 
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