Aufgrund der Brisanz der Lage ist es sinnvoll bereits frühzeitig, und damit im
Laufe des heutigen Tages, mit zwei sich (aufgrund der Unschärfe) überlappenden
Vorabinformationen herauszugehen. Die Auswirkungen dürften weitereichend sein
und Straßen- und Schienenverkehr (Oberleitungen) beeinträchtigen. Auch Schnee-
Eisbruch und Probleme an Oberleitung sind wahrscheinlich.
Die Synoptische Übersichte Mittelfrist führt die Kurzfrist-Einschätzungen weiter (3. bis 7. Folgetag) unter besonderem Hinblick auf die verschiedenen Modellrechnungen.
www.dwd.de
Habe einen kurzen Auszug aus der DWD Kurzfristprognose mit in den Thread gebracht. Die Luftmassengrenze hat sich in den Modellen konsistent seit letzter Woche gezeigt.
Die Ausgestaltung bleibt natürlich wie immer bei solchen Geschichten Nowcast. Es gibt aber schon einen relativ klaren Trend. Der Schwerpunkt des Niederschlags/Schneefall ist(wie auch schon hier angerissen) die Mitte. Saarland, RLP, auch Hessen und südliches NRW kann man noch nehmen.
Das ist das eine, aber was wirklich sehr heikel ist, dass eine Warmfronst beginnend ab Mittwoch Abend entsteht, die die Luftmassengrenze intensiviert und weit ins Land reicht. Selbst für höhere Lagen im, Süden soll es satte Plusgrade geben, was bedeutet, dass Eisregen in Regen übergeht, auf gefrorene Böden.
Ich muss gestehen, habe ich in der Dimension auch sehr selten gesehen, vor allem da am Donnerstag die Kälte von Norden zurückkommt und es dann auch südlicher von Regen auf Schnee übergehen wird, wenn Niederschlag fällt.
Da bitte ich definitiv ein Auge darauf zu haben, wenn man Mitte der Woche unterwegs sein will. Das gefährlichste Gebiet ist, das welches unterhalb(südlich) des Schneefalls im Regen/Eisregengebiet ist.
Was weiter auch konsistent berechnet wird, dass ab Samstag/Sonntag mildere Luft zurückkommt. Wir kommen wieder in eine milde Westströmung. Ich gehe momentan aus, dass die winterlichste Phase in Kombination Temperaturen/Schnee diesen Winters damit dann auch ein Ende führt.
Da ist natürlich auch etwas Spekulation, aber auch Erfahrung bei, erwarte nicht mehr die Dimension an Dauer wie die letzten zwei Wochen.
Mich würde es auch nicht überraschen, wenn der Februar wieder einmal eine Trendwende gibt in Punkto Wetterlagen. Der Januar wird auch wieder zu nass wohl werden und ein Hochdruckmonat wäre einmal wieder an der Zeit, eigentlich.
