Der Wetter-Thread


Das Wetter im Westen erinnert heute morgen schon wieder massiv an die Azoren. Eher mild bis warm, höhere Luftfeuchtigkeit, glückliche Hortensien.
Ja ist eine sehr festgefahrene atlantisch und süd-westliche (Mittelmeer) feucht-labile Wetterlage, die sich wegen der schwächeren Jet-Stream-Winde (eine Auswirkung des Klimawandels) auch eben langfristig hält und dieses Jahr eben statt längerer Dürren und Hitzeperioden bisher deutlich stärkere Tiefdruckgebiete mit viel Niederschlag bringt. Ich hoffe in den betroffenen Gebieten ist es mit den Hochwassern noch einigermaßen okay?
 
Ja ist eine sehr festgefahrene atlantisch und süd-westliche (Mittelmeer) feucht-labile Wetterlage, die sich wegen der schwächeren Jet-Stream-Winde (eine Auswirkung des Klimawandels) auch eben langfristig hält und dieses Jahr eben statt längerer Dürren und Hitzeperioden bisher deutlich stärkere Tiefdruckgebiete mit viel Niederschlag bringt. Ich hoffe in den betroffenen Gebieten ist es mit den Hochwassern noch einigermaßen okay?

Hier ist es okay. Manche Landwirte haben gejammert, dass sie wegen den nassen Äckern erst sehr spät loslegen konnten.. sollte es feucht bleiben, gibt es wahrscheinlich Probleme mit Schädlingen.

Wirklich Hochwasser als Gefahr ist hier eigentlich erledigt. So wie ich das mitbekomme, ist eher der Süden bedroht.
 
Absoluter Ausnahmezustand hier.
148 l pro qm fallen vom Himmel.
Mehrere Landkreise haben auch schon den Katastrophenalarm ausgelöst.
Überschwemmte Straßen, überflutete Keller und die Pegel steigen weiter. Mehrere Orte mussten schon evakuiert werden.
Im Allgäu muss sogar das Trinkwasser abgekocht werden.
 
Absoluter Ausnahmezustand hier.
148 l pro qm fallen vom Himmel.
Mehrere Landkreise haben auch schon den Katastrophenalarm ausgelöst.
Überschwemmte Straßen, überflutete Keller und die Pegel steigen weiter. Mehrere Orte mussten schon evakuiert werden.
Im Allgäu muss sogar das Trinkwasser abgekocht werden.
Alles Gute!
 
Absoluter Ausnahmezustand hier.
148 l pro qm fallen vom Himmel.
Mehrere Landkreise haben auch schon den Katastrophenalarm ausgelöst.
Überschwemmte Straßen, überflutete Keller und die Pegel steigen weiter. Mehrere Orte mussten schon evakuiert werden.
Im Allgäu muss sogar das Trinkwasser abgekocht werden.
Wobei 148 Liter eigentlich nicht so viel sind. Das Problem ist halt, dass wir die Natur zubetoniert haben und das Wasser so kaum abfließen kann. 150 Liter in naturnahen Bereichen ist absolut nix

Alles Gute eucz im Süden
 
Wobei 148 Liter eigentlich nicht so viel sind. Das Problem ist halt, dass wir die Natur zubetoniert haben und das Wasser so kaum abfließen kann. 150 Liter in naturnahen Bereichen ist absolut nix

Alles Gute eucz im Süden
Sorry das ist Unfug, 150l Pro Quadratmeter ist mehr als vielerorts in Monatsmittel fällt
 
Das stimmt, ändert aber nichts daran, dass das für dir Natur an sich überhaupt kein Problem wäre. Es ist ein Problem für die urbanen Lebensbereiche, die zu nah am Wasser liegen.
Naja was heißt „überhaupt kein Problem“? Natürlich gehen auch bei diesen Mengen kleine Bäche über und werden kurzzeitig zu reißenden Flüssen.. Hänge können auch ohne Bebauung ins rutschen geraten. Ich bin in den Alpen aufgewachsen und kann sagen dass das sehr oft sehr knapp war mit den Siedlungsgebieten, was wiederum vonseiten der Kommunen und der Landesgeologen gemanagt werden muss und das fängt natürlich auch bei den Bauordnungen an. Aber trotzdem kann es bei diesen Regen Mengen in kurzer Zeit (was durch die Klimakrise gepusht wird) verstärkt zu Problemen kommen
 
Jo das ist nichts für schwache Nerven hier. Waren seit gestern fast durchgehend bei den Schwiegereltern im Keller. Das sieht leider sehr schlimm aus. Man schöpft ein Eimer voll ab und zwei neue kommen rein. Soweit ist es jetzt besser, da wir passende Pumpen etc. bekommen haben. Morgen geht's in den Urlaub, deswegen haben wir uns jetzt heute Abend zurück gezogen. Ich denke die bekommen das jetzt alleine bewältigt, aber die Schäden werden massiv sein.

Kumpel von mir ist seit Mittwoch im Urlaub und bangt von dort aus um seine Eigentumswohnung. Die komplette Siedlung mittlerweile evakuiert. Der Keller ist abgeschrieben, jetzt besteht nur noch die Hoffnung das die Eigentumswohnung verschont bleibt. Auto ist auch hinüber, konnte nicht mehr rechtzeitig aus der Gefahrenzone gebracht werden.

Ansonsten ist das schon nicht normal, sondern sehr extrem. Ich habe sowas zumindest noch nicht erlebt.

Ganz unrecht hat @Steigerwald aber auch nicht. Sehe das an meiner Heimatgemeinde. Dort ist auch der örtliche Bach sehr stark über die Ufer getreten, aber die Flächen dort liegen eben in großem Radius frei, von daher keine Schäden. Auch wurde vor ca 15 Jahren die komplette Hauptstraße inkl Kanalsystem komplett neu angelegt. Dort läuft das alles gut ab. Ist schon ein sehr extremes Wetterereignis, die Schäden aber schon auch begünstigt durch schlechte Infrastruktur und zu Nahe Bebauung an Gewässer.

Direkt persönlich sind wir zum Glück nicht betroffen. Der Regen wird jetzt auch leichter, aber bis es ganz aufhört zu regnen dauert es wohl noch Dienstag. Hoffe in erster Linie auf keine Personenschäden, und weitestgehend geringe und hoffentlich versicherte Sachschäden. Aber ohne Frage ne harte Zeit für Augsburg und das Umland. Zusammenhalt in der Gesellschaft in solchen Notsituationen aber sehr gut, das finde ich dann doch sehr schön.
 
Gestern hat es in der Schweiz ja einige Kantone und Regionen ziemlich erwischt mit Starkregen und Unwettern - gerade Zermatt sieht hier furchtbar hart getroffen aus :(

Oha. Da war ich früher mehrmals im Urlaub. Die Familie meiner damaligen Partnerin hatte ein Rustico-Haus im Nachbarort Cama. Die Moesa kann sehr schnell anschwillen, wenn Wasser vom Pass kommt. Sieht ja schlimm aus, alles Gute für die Anwohner...
 
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