joa ich auch... und wir haben ja auch alle Klimaanlagen und ein Meer vor der Haustür. Oh wait!![]()
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die Entwicklung ist einfach verheerend und ich halte es auch langsam für eine Verharmlosung der Klimakrise wenn dann der Take kommt: Ach in Spanien oder Marokko oder sonst wo kennen wir das seit Jahrzehnten, deal with it und jammer mal nicht so.
Hier wer möchte einfach mal Zahlen Daten Fakten, die sich nicht leugnen oder verharmlosen (ist jetzt kein konkreter Vorwurf an Shakey btw) lassen...
ich hab das eigentlich eh zur Genüge ausgeführt und hier auch mit diversen Tweets von Meteorologen untermauert.. ich glaub du hast nicht ganz ne Vorstellung wie sich Ostösterreich (das ist NICHT ganz Österreich mit den Alpen) entwickelt hat in den letzten 10-20 Jahren.. das ist subtropisches, trockenes kontinentales Klima im Sommer, wo wir auch von übrigens 35 und nicht 20 Grad mit 5 Grad Abweichung sprechen. Und zudem die angeführten Rekorde von Tropennächten, wo es in Wien fast 60 an der Zahl gab... und wir haben hier kein Meer oder irgendwas kühlendes in der Nähe, das hier Linderung bringt. Aber mehr will ich jetzt dazu auch nicht mehr sagen. Und keine Bange, habe sowohl Sommer in Spanien verbracht als auch ein halbes Jahr in den VAE gelebt bei 40-45 Grad.. ich weiß schon wie sich noch schlimmere Temperaturen anfühlen. Aber überall dort gab es halt Klimaanlagen allenorts - da wird sich wohl auch Mitteleuropa drauf einstellen müssen in ZukunftNett, so ganz ohne Markierung
Auch hier.
Jetzt vollkommen ernsthaft (weil hier nicht der Smack Bereich ist, wo ich eigentlich einen anderen Umgangston gewohnt bin):
So ein spaßiger banter, weil eine Seite ab 30 Grad schon gefühlt am verdampfen ist und die andere Seite "war da was, ihr Weicheier?" sagt hat mit dem weltweiten Klimawandel nichts zu tun. Der ist eine ernsthafte Sache und die Auswirkungen bekommt man sowohl in Deutschland als auch in Österreich und natürlich auch in Spanien mit.
Hier ist man zwar natürlich auf heißere Temperaturen ausgerichtet und gerade in Valencia hat man den Strand vor der Haustür, aber geh mal bei 40+ Grad vor die Haustür bzw leg dich da mal ohne T-Shirt ans Meer. Oder lass in den oftmals weniger gut isolierten Wohnungen die Klimaanlage aus (ich lass die eigentlich nie mehr als eine Stunde am Stück laufen, kostet ja alles auch nicht wenig Geld). Das ist alles kein Zuckerschlecken.
Trotz alledem habe ich hier viel mehr als zB in Deutschland das Gefühl, dass sich die Leute mit den Temperaturen tendenziell besser arrangieren und einfach keine unnötige Energie damit verschwenden, sich übers Wetter aufzuregen - etwas, was viele Deutsche (und offenbar auch Österreicher) sehr gerne machen. Ich hab da in der alten Heimat oft den Eindruck, dass die Menschen ihre 20 Grad wollen und ab +-5 Grad in jede Richtung dann gleich mit "Also ich wollte ja dass es wärmer / kälter wird, aber gleich so???" anfangen. Das ist meine persönliche Erkenntnis zum unterschiedlichen Umgang mit der Situation, nichts weiter.
Viel Glück jedenfalls nach Österreich, dass es mit dem Regen / Hochwasser jetzt nicht so schlimm wird.

ich hab das eigentlich eh zur Genüge ausgeführt und hier auch mit diversen Tweets von Meteorologen untermauert.. ich glaub du hast nicht ganz ne Vorstellung wie sich Ostösterreich (das ist NICHT ganz Österreich mit den Alpen) entwickelt hat in den letzten 10-20 Jahren
das ist subtropisches, trockenes kontinentales Klima im Sommer, wo wir auch von übrigens 35 und nicht 20 Grad mit 5 Grad Abweichung sprechen.
Und zudem die angeführten Rekorde von Tropennächten, wo es in Wien fast 60 an der Zahl gab... und wir haben hier kein Meer oder irgendwas kühlendes in der Nähe, das hier Linderung bringt.
Aber mehr will ich jetzt dazu auch nicht mehr sagen. Und keine Bange, habe sowohl Sommer in Spanien verbracht
als auch ein halbes Jahr in den VAE gelebt bei 40-45 Grad.. ich weiß schon wie sich noch schlimmere Temperaturen anfühlen. Aber überall dort gab es halt Klimaanlagen allenorts - da wird sich wohl auch Mitteleuropa drauf einstellen müssen in Zukunft
ich verstehe jetzt nicht so ganz, wieso du da soo ein langes Posting und bissl ein Fass (oder missverstehe ich das?) um das THema aufmachen musst? von meiner Seite war das keineswegs böswillig gemeint möchte ich nur festhaltenIch hab Verwandtschaft in der Slowakei, aber das war nicht mein Punkt.
Wie ich geschrieben habe sind mir die Auswirkungen des Klimawandels sehr wohl bewusst. In Madrid gibt es übrigens die gleichen Probleme wie in Wien, denn nicht alle Städte in Spanien liegen am bzw. in der Nähe vom Meer... welches im übrigen auch kein Wundermittel ist, jedenfalls nicht mehr bei knapp 47 Grad. Da gehst du nicht mal aus dem Haus um an den Strand zu gehen.
Nochmals, ich habe über 2 verschiedene Dinge geschrieben. Klimawandel und wie die generelle Bereitschaft der jeweiligen Bevölkerung ausschaut, übers Wetter zu jammern. Nirgends habe ich davon geschrieben dass es in Deutschland oder Österreich nicht auch mal berechtigt sein kann. Und es wurde ja auch nicht nur exklusiv über Wien gejammert.
Linderung auf einem anderen Niveau. Und es ist interessant, weil du dich hier im August (hab extra nochmal nachgeschaut) noch darüber beschwert hast, dass aufgrund deines defekten Fensters nachts nicht mehr kippen kannst. Um es nochmal deutlich zu machen: Juli, August (mindestens!) kannst du hier nachts nicht mal ans Kippen denken, selbst wenn alle Fenster bei uns mit Fliegengittern versorgt wären. Du bringst einfach zusätzliche Hitze rein. Die Klimaanlage brauchen wir dann vor allem, um überhaupt einschlafen zu können. Die Küche ist bei uns übrigens der einzige Raum der Wohnung, wo eigentlich fast immer irgendeines der 2 Fenster offensteht (Wäsche / Handtücher / Kochen), und im Sommer ist es da drin sowohl tags als auch nachts über einfach eine Sauna.
Vor 2 Wochen waren wir noch bei meiner Schwägerin in Marbella, die hat in keinem ihrer Schlafzimmer eine Klimaanlage. Die und ihr Mann sind absolute Freaks was die Hitze angeht, tendenziell ist es denen fast noch zu kalt manchmal... meine Frau und ich hingegen sind jede Nacht gestorben und haben die Tage gezählt, bis wir unsere Klimaanlage wiedersehen konntenDa habe ich auch nicht wirklich viel von der Linderung mitbekommen.
Hab dich das schonmal gefragt, wann war das? Wenn ich mich nicht mehr über Wien auslassen kann weil es sich so krass geändert hat würde es mich schon interessieren, von wie vielen Jahren wir dann bei dir sprechen. Wien bzw. Österreich sind ja nicht die einzigen Orte, in denen der Klimawandel seine spürbaren Spuren hinterlässt.
EDIT: Hier mal, falls es interessiert:
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Klimawandel: Es grünt nicht mehr in Spanien
Das Land leidet besonders unter dem Klimawandel und Versäumnissen der Vergangenheitwww.spektrum.de
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Längst mittendrin: Wie sich der Klimawandel in Spanien schon jetzt bemerkbar macht
In Spanien sind die Folgen des Klimawandels mit Hitzewellen, Bränden, Dürre und Überschwemmungen deutlich spürbar. Eine Zwischenbilanz von Greenpeace.www.costanachrichten.com
Klimaanlagen sind zwar notwendig, aber bringen wiederum andere Probleme mit sich. Meine Frau beispielsweise arbeitet den Großteil ihrer Arbeitszeit in einem Labor, wo auf (glaub ich) 20, 21 Grad runtergekühlt ist. Wenn sie dann im Hochsommer nach der Arbeit wieder auf die Straße rausgeht haut's die fast um... die Unterschiede zwischen Innen- und Außenbereich sind hier generell super krass, auch wenn du zB einkaufen gehst frierst du erst um dann danach wieder die Bollenhitze abzubekommen. Aber so ist das hier halt. VAE war ich jetzt noch nie, aber bei den Bereichen wirst du auch da draußen nicht wirklich viel machen können, schon gar nicht arbeiten oder Sport treiben (außer schwimmen).
Alles in allem sind wir uns alle einig dass das Wetter immer extremer wird (in Deutschland und Österreich kommt vermehrt die Flutgefahr dazu, in Spanien zB die Dürre). Und man kann sich auch ernsthaft darüber austauschen, aber warum ich hier nach einigen Tagen versteckte Spitzen in meine Richtung vernehmen muss weil ich dich vor einiger Zeit im Smackbereich für den Sommer nach Valencia eingeladen habe irritiert mich dann doch ein wenig.
ich verstehe jetzt nicht so ganz, wieso du da soo ein langes Posting und bissl ein Fass (oder missverstehe ich das?) um das THema aufmachen musst? von meiner Seite war das keineswegs böswillig gemeint möchte ich nur festhalten![]()
Gleich vorab: die kleinen Spitzen hast doch du gegen Max und mich bzw. gegen die Hitze-Jammerer eröffnet... wir haben dann halt mit kleinen Spitzen (auch klar mit entsprechenden Emojis versehen) geantwortet
Ich hab die Hitze 2010 in Sevilla und Malaga erlebt und konnte somit auch den direkten Vergleich zwischen absurd hoher trockener Hitze (Sevilla) und sehr hoher, aber immerhin feuchter Meeres-Hitze in Malaga mitnehmen
mir war und ist feuchte Hitze immer schon lieber gewesen, bei der Luftfeuchtigkeit schwitzt man wenigstens. Sevilla (und Madrid) gleicht da eher einem Backofen und ich gebe dir recht, dort öffnet niemand mehr irgendein Fenster und alles ist wenn möglich klimatisiert oder zumindest extremst abgedichtet und ich beneide niemanden darum. Und da sich Wien (wie auch in den EU-Klimastudien dargelegt und was ich auch schon gepostet hab) ja immer mehr in diese Richtung (Vergleich war Skopje) entwickelt wegen der Klimakrise, sind die Aussichten darauf alles andere als rosig.
In den VAE hatte ich mich auch so gut es ging angepasst, teils um 5 Uhr morgens eine Runde Sport an der Corniche gemacht samt kurzen Sprung ins Wasser (was herrlich war) und sonst bestenfalls ins klimatisierte Gym gegangen oder einen nächtlichen Lauf, den man vor 22:00 oder 23:00h aber sicher nicht starten sollte - wenn überhaupt.
Zum aktuellen Geschehen: In Teilen Österreichs haben wir jetzt schon 120l pro Quadratmeter gehabt, das war aber mehr im Westen.. der Regenschwerpunkt dreht jetzt Richtung Osten und nach Tschechien und Polen, wo wir eben 300-400l pro Quadratmeter bis Montag erwarten dürfen.. in Wien schüttet es jetzt seit gestern Abend und das wird mit Sicherheit 3 Tage so anhalten. Die Donau bleibt natürlich ein Brennpunkt und viele Orte entlang des Flusses sind in höchster Alarmbereitschaft.
Immerhin "netter" Nebeneffekt: In den Alpen hats schon große Mengen Neuschnee gegeben, auch in meinem früheren Heimatort liegen schon 10cm. Die Downside: Schneebruch der natürlich noch voll belaubten Bäume und Äste, die Tauernbahn-Strecke ist bereits gesperrt für die Bahn.
Vor einem Jahr haben Seismometer weltweit ein Signal empfangen, das die Wissenschaft vor ein Rätsel gestellt hat. Ein Forschungsteam fand nun den Auslöser der mysteriösen Schwingungen in der Erdkruste: einen gewaltigen Tsunami in einem Fjord in Grönland, der neun Tage lang hin- und herschwappte.
110m HöheAbseits der sehr besorgniserregenden und tristen Wetteraussichten für die kommenden Tage in Teilen Mitteleuropas - hier eine sehr spannende Story zu einem 9 Tage andauernden Tsunami in Grönland im vergangen Jahr, der seismisch gemessen und in der Wissenschaftscommunity zunächst für große Verwunderung gesorgt hat. Hochspannend finde ich!
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Neuntägiger Tsunami ließ Erdkruste erzittern
Vor einem Jahr haben Seismometer weltweit ein Signal empfangen, das die Wissenschaft vor ein Rätsel gestellt hat. Ein Forschungsteam fand nun den Auslöser der mysteriösen Schwingungen in der Erdkruste: einen gewaltigen Tsunami in einem Fjord in Grönland, der neun Tage lang hin- und herschwappte.science.orf.at
Leider nichts geholfen. Ich denke, es ist so ziemlich der worst case der Vorhersagen eingetroffen.Wetter kaputt.
Ich drück euch die Daumen das es nicht zum extremszenario kommt.
Einfach nur schlimmwünsche allen Betroffenen hier alles Gute und drücke die Daumen, dass sich die Lage schnell stabilisiert.
Wir sind hier wirklich mit zwei blauen Augen davon gekommen ... ich denke, die tiefe Schneefallgrenze hat uns hier tatsächlich den Hintern gerettet. Es hat in den letzten Tagen sehr weit herunter geschneit - wenn auch das noch alles Regen gewesen wäre, wäre es auch hier wieder sehr brenzlig geworden.
so ganz easy durch ist Wien noch nicht... der Wienfluss fließt jetzt ungehindert und ungebremst in die Innenstadt, alle Auffangbecken am Stadtrand sind voll!Das ist ja das Verrückte:
"Wir" hatten noch Glück. Ohne die tiefe Schneefallgrenze wäre Österreich ziemlich im Arsch gewesen. So ist es zwar auch heftig, aber irgendwie handelbar.
Kachelmann meint, dass man bei "normaler" Schneefallgrenze und einem vergleichbaren VB-Tief von einem 1000-2000 Jährigen Hochwasser hätte ausgehen müssen. Dann wäre echt Land unter gewesen. Und dank der warmen Meere, die wohl auch zukünftig nicht unbedingt kühler werden, kann man sich auf solche Szenarien langsam mal einstellen.
Und Anpassung wird bei solchen Szenarien dann sehr schwer möglich sein.