Mal ein kurzes Wetterupdate, nach dem der Siebenschläferzeitraum nun schon seit einer guten Woche begonnen hat. Wie zu erwarten war, haben die Modelle damit wieder ihre Probleme gehabt.
Der Wärmebuckel, mit einer weiteren Hitzewelle zum 12.07.2025 wurde komplett weggerechnet, weil die Hitze eben vor unseren Toren stehengeblieben ist und nur den Westen von Europa und den Westen von Deutschland überhaupt gestreift hat. Der Rest kam mehr oder minder mit einem Höhentief, welches sein Zentrum in Polen hatte in Berührung. Also mehr Bewölkung, mehr Niederschlag, aber sicher keine Hitzewelle.
Wie geht es nun weiter? Gab es doch schon wieder diverse apokalyptische Vorhersagen für einen Hitzedome. Ich habe selten erlebt, wie Modelle(die meisten) so federn lassen mussten, wenn es um warme oder vor allem heiße Rechnungen geht. Zum Wochenende kommt zwar ein kleiner Keil wieder, der sommerliche Temperaturen, teilweise auch gen Südwesten und vor allem Westen (später kurz den Osten) heiße Temperaturen bringt. Aber eine Hitzewelle, oder eine Hitzedome ist es sicher nicht. Ansonsten für weite Teile, eher wechselhaft, nicht wirklich warm, nicht wirklich kalt.
Nach dem Wochenende wird es dann wieder rückläufig und es gibt teilweise für KW 30 Extremrechnungen bezüglich Niederschlag. Noch möchte ich es als eher Außenseiterrechnungen sehen und das wurde schon oft auch wieder eingestampft, aber man sollte hier ein Auge darauf haben.
So gesehen, dieser Sommer wird sicher nicht der heißeste, den es gab. Die Apokalypse ist noch nicht angekommen. Mit diesen Vorabmeldungen untergräbt man auch komplett den legitimen Kampf gegen den Klimawandel, weil man sich einfach nur lächerlich macht.
Ich habe eher den Eindruck, die Modelle tun sich schwerer den je, mit den potenziell immer wärmer werdenden Luftmassen, aber das sie immer über Mitteleuropa liegen diese Rechnung ist dann doch zu einfach.
Somit der Sommer wird am Ende sicher wieder zu warm, zum Klimamittel, aber die nächste Zeit ist eher unspektakulär, wenn es um Hitze und Wärme geht.