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Der Wetter-Thread


Ist nur komisch. Kaum haben wir im Juni mal 5 Tage über 35 Grad, schon heulen alle wegen Klimwandel und dass die Erde bald zugrunde geht.
Haben wir dann einen verregneten Juli, kräht kein Hahn mehr danach und es wird wieder das altbekannte Rudi Carell Lied rausgeholt.
 
Ist nur komisch. Kaum haben wir im Juni mal 5 Tage über 35 Grad, schon heulen alle wegen Klimwandel und dass die Erde bald zugrunde geht.
Haben wir dann einen verregneten Juli, kräht kein Hahn mehr danach und es wird wieder das altbekannte Rudi Carell Lied rausgeholt.
Niemand Seriöses sagt: „Fünf heiße Tage = Klimawandel bewiesen.“

Aber genauso unseriös ist: „Ein verregneter Juli = Klimawandel erledigt.“

Wetter ist das, was du gerade vor der Tür hast. Klima ist der langfristige Trend. Und der Trend ist eben nicht: Jeder Tag wird heißer. Sondern: Hitzeperioden werden wahrscheinlicher und intensiver, Trockenheit und Starkregen nehmen zu, und Extreme häufen sich.

Dass Leute erst bei 35 Grad wieder darüber reden, stimmt sogar. Das ist aber eher ein Problem unserer Aufmerksamkeitsspanne als ein Argument gegen den Klimawandel.
 
Ist nur komisch. Kaum haben wir im Juni mal 5 Tage über 35 Grad, schon heulen alle wegen Klimwandel und dass die Erde bald zugrunde geht.
weil es hier halt wirklich jeden mal betrifft. Ist traurig, aber wir Menschen sind leider bei solchen Dingen oft so gepolt, dass sie uns erst dann jucken, wenn wir selber betroffen sind. Und so eine Hitzewelle zeigt einem halt mal knallhart die Realität auf.

Im Übrigen noch eine Studie, die ich jedem "war früher auch so"-Stammtischsitzer gerne zeigen würde.

Die Wissenschaftler verglichen die aktuelle Lage unter anderem mit der ebenfalls außergewöhnlichen Hitzewelle von 1976. Eine vergleichbare Hitzewelle wäre vor einem halben Jahrhundert im Juni tagsüber um 3,5 Grad und nachts um 2,4 Grad weniger heiß gewesen, berechneten sie.

„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass sich in diesen 50 Jahren, in denen sich der Planet um 1,1 Grad erwärmt hat, die Wahrscheinlichkeit einer Hitzewelle wie dieser jetzt enorm verändert hat“, erklärte Studienautor Theodore Keeping vom Imperial College London. „Dieses Ereignis wäre im Juni ohne Klimawandel nicht möglich gewesen“, sagte er vor Journalisten.
 
Hab in den wichtigsten Räumen schon lange welche, die könnte man sogar im Winter als Heizung nutzen. War auch nicht wirklich teuer. Dank Photovoltailk im Moment win-win-win. Krank wird man nur, wenn man sich direkt drunter setzt und bei höchster Stufe anblasen lässt.
 
Passend zum Thema:


Ist das „einfach ein heißer Sommer“? Die Daten zeigen, dass so hohe Temperaturen in der Vergangenheit praktisch unmöglich gewesen wären. Anders gesagt: Ohne den Einfluss des Klimawandels wären sie nicht eingetreten.

Eine neue blitzschnell erstellte Analyse des wissenschaftlichen Teams von World Weather Attribution zeigt, welchen großen Anteil der Klimawandel an der aktuellen Hitzewelle in West- und Mitteleuropa hat. Und es betrifft auch uns: In Tschechien haben alle analysierten Städte Rekorde beim Hitzestress (WBGT – ein Indikator, der Temperatur und Feuchtigkeit kombiniert, also die Belastung, die der Körper tatsächlich spürt) gebrochen.

Die Wissenschaftler haben das heutige Klima (Aufwärmung um ~1,4 °C) mit dem Klima vor 23 Jahren (Hitzewelle 2003) und vor 50 Jahren (1976) verglichen:

👉 Tägliche Temperaturen wie diese Woche sind heute etwa 10× wahrscheinlicher als im Jahr 2003. (Beachten Sie, wie schnell sich die Bedingungen ändern. Es geht nicht um das Jahr 1850/1950, sondern um bloße 23 Jahre.)
👉 Heiße tropische Nächte, bei denen die Temperatur nicht unter 20 °C fällt, sind heute mehr als 100× wahrscheinlicher als im Jahr 2003.
👉 Im Klima des Jahres 1976 wäre eine solche Juni-Hitzewelle praktisch unmöglich gewesen.

Anders ausgedrückt: Eine ebenso seltene Hitzewelle wäre im Jahr 1976 tagsüber um 3,5 °C kühler gewesen. Das, was früher am Rande des Möglichen lag, ist heute nahe am Normalzustand.

Die Analyse hat auch den möglichen Einfluss natürlicher Variabilität geprüft, speziell des El-Niño-Phänomens – die Daten belegen eindeutig, dass es keinen Einfluss auf die aktuelle Hitzewelle hat. Die Haupttreibkraft ist die Verbrennung fossiler Brennstoffe bzw. der Anstieg der CO₂-Konzentrationen, den sie verursacht. Die täglichen Temperaturmaxima erwärmen sich in Europa dabei etwa dreimal schneller als der globale Durchschnitt.

Warum das wichtig ist: Hitzewellen töten in Europa mehr Menschen als alle anderen Naturkatastrophen zusammen. Im extremen Sommer 2022 starben in Europa über 60.000 Menschen an den Folgen von Hitze – und 56 % dieser Todesfälle gehen direkt auf das Konto des Klimawandels.

Und die Temperaturen werden weiter steigen, solange wir fossile Brennstoffe verbrennen. Wie schnell das passiert, entscheidet darüber, auf welchen heißen Sommer sich Europa – und wir in Tschechien – vorbereiten müssen.

Quelle: World Weather Attribution (2026)
 
Ist nur komisch. Kaum haben wir im Juni mal 5 Tage über 35 Grad, schon heulen alle wegen Klimwandel und dass die Erde bald zugrunde geht.
Haben wir dann einen verregneten Juli, kräht kein Hahn mehr danach und es wird wieder das altbekannte Rudi Carell Lied rausgeholt.

Ich frag mich echt wie man so einen Film drehen kann? Hitze tötet
Und jeder gesunde Mensch kann ganz einfach lesen, dass sich die Erde erhitzt. Klima =/= Wetter, muss man das 2026 echt noch erklären?

Und überhaupt Klimawandel oder besser die Klimakatastrophe bedeutet nicht nur heißes Klima sondern Wetterextreme jeder Art. Die nächste Flut wartet auch nur auf uns, kannst ja mal zählen wie viele Jahundertflutwellen du schon erlebt hast

die Schwächsten bzw anfälligsten (Schwangere, Kinder, Alte, Kranke) würden auch nach einem nassen Juli krähen, jeder der nicht mehr kräht macht es falsch.

Dein Beitrag ist echt ignorant
 
in der Antarktis wurde letztens auch ein Rekord aufgestellt, schlappe 20 Grad zu viel zu det Jahreszeit
Aber ja, wenn es da das nächste Mal kalt ist. dann kräht kein Hahn danach....

was soll man dazu noch sagen....
 
Und jeder gesunde Mensch kann ganz einfach lesen, dass sich die Erde erhitzt. Klima =/= Wetter, muss man das 2026 echt noch erklären?
Ich leugne den Klimawandel doch gar nicht, aber ich frage mich dennoch, was die aktuelle Hitzewelle Ende Juni damit zu tun haben soll.
Das ist doch für die Zeit in der Tat nichts ungewöhnliches. Natürlich soll und muss man über das Thema sprechen, aber dann bitte unabhängig von der aktuellen Wetterlage und Jahreszeit und nicht nur dann, wenn man mal ein paar Tage lang schwitzt, denn dann kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und schwadronieren über den Weltuntergang und dass man am besten keine Kinder mehr in die Welt setzen sollte, usw.
Die restliche Zeit des Jahres interessiert sie der Klimawandel nämlich nicht.

@carlch , ganz schön große Fresse, ich hoffe Du meinst mit deinen zahlreichen Beleidigungen nicht mich.
Ich hab noch nie dem Klimawandel die Existenz abgesprochen, das kann man hier auch nachlesen, aber darum ging es mir auch gar nicht, sondern um die Hysterie, die bei vielen immer nur dann kommt, wenn es gerad in den Kram passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch für die Zeit in der Tat nichts ungewöhnliches

Falsch

wenn man mal ein paar Tage lang schwitzt

Verharmlosung und am Thema vorbei


Die restliche Zeit des Jahres interessiert sie der Klimawandel nämlich nicht.

Ja, es wird viel zu wenig thematisiert, die Lösung ist aber nicht sich drüber aufzuregen, dass man jetzt darüber spricht, sondern dass man immer darüber sprechen sollte


sondern um die Hysterie,

"Hysterie" :LOL: Es ist nicht normal und man hat allen Grund besorgt zu sein
 
Da das Wasser in der Karaffe lippenwarm ist, dürften das auch so 30, 31 Grad sein. Wenigstens fühlt sich mein Kopf nicht mehr an, als würde er explodieren.
 
@Brummsel

Es stimmt ja nicht,dass in anderen Jahreszeiten nicht über das Klima geredet oder berichtet wird - angefangen von immer neuen Monats-Temperaturrekorde bis hin zu den schneearmen Wintern.
Und es kommt nicht von ungefähr, dass in unseren Breiten immer mehr über Klimaanlagen geredet wird.


"Die Hitze im Krankenhaus ist eine reale Belastung - sowohl für Patienten als auch für Mitarbeiter", sagte Christian Blaschke, Sprecher der Salzburger Landeskliniken (SALK). Dies gelte insbesondere in Gebäuden mit schlechtem baulichen Zustand. "Einzelne Häuser sind im Kern bis zu 330 Jahre alt." Aber auch die deutlich jüngere Chirurgie West mit ihrer großen Glasfassade würde sich bei Hitzewellen stark aufheizen. "Es kann hier in den Patienten- und Personalräumen zu Temperaturen von bis zu 40 Grad kommen." Der betroffene Bauteil werde aktuell aber saniert und mit einer Sonnenschutzkonstruktion ausgestattet.
 
Niemand kann doch ernsthaft leugnen, dass wir fette Umweltprobleme haben. Ob das jetzt der CO2-Ausstoß seit der Industrialisierung ist oder die Tatsache, dass wir überall Mikroplastik im Hirn und PFAS in der Natur finden. Das sind ja reale Fakten, die keiner wegdiskutieren will.
Das Problem ist eher, dass die Diskussion komplett von Angst und Panik auf beiden Seiten hochgepeitscht wird. Eigentlich wollen doch beide Seiten genau dasselbe, eine sichere Zukunft und dass unsere Lebensgrundlagen nicht vor die Hunde gehen. Aber die eine Seite hat panische Angst vor den Folgen des Klimawandels, und die andere hat genauso viel Schiss vor den unberechenbaren Kollateralschäden, wenn wir jetzt mit der Brechstange versuchen, global alles zu steuern. Am Ende schreit jeder nur so laut, weil er der Gegenseite nicht zutraut, das Problem vernünftig zu lösen.
Mir fehlt da einfach die Demut auf beiden Seiten. Wir müssen runterkommen von Rechthaberei und Identitätskrise. Es geht darum, ganz unaufgeregt die Risiken des Handelns gegen die Risiken des Nichthandelns abzuwägen.
Wie jetzt, Risiken des Handelns???? 🤣🙈
 
Ich weiß bei dem Thema immer nicht, wer die größeren Deppen sind: Diejenigen, die glauben, dass die aktuelle Wetterlage nicht ungewöhnlich sei, oder diejenigen, die da ein "both sides" ausgemacht haben wollen. Bei beiden Fraktionen spielen Fakten offensichtlich keine Rolle. Seit über 30 Jahren versuchen wir nun "unaufgeregt" das Problem so zu lösen, wie diejenigen, die das mit dem Klimawandel nicht so richtig glauben wollen, es sich vorstellen. Deutschland subventioniert fossile Energieträger immer noch stärker als Alternativen, obwohl das seit 2025 hätte gar keine Subventionen mehr für fossile Energieträger geben sollen. Aber nun gut, wenn Fakten am Ende nur "Rechthaberei" bedeuten, und man ja auf die fragilen Seele der Idioten mehr Rücksicht nehmen muss, dann kommt so etwas bei heraus.
 
Ich leugne den Klimawandel doch gar nicht, aber ich frage mich dennoch, was die aktuelle Hitzewelle Ende Juni damit zu tun haben soll.
Das ist doch für die Zeit in der Tat nichts ungewöhnliches. Natürlich soll und muss man über das Thema sprechen, aber dann bitte unabhängig von der aktuellen Wetterlage und Jahreszeit und nicht nur dann, wenn man mal ein paar Tage lang schwitzt, denn dann kommen sie alle aus den Löchern gekrochen und schwadronieren über den Weltuntergang und dass man am besten keine Kinder mehr in die Welt setzen sollte, usw.
Die restliche Zeit des Jahres interessiert sie der Klimawandel nämlich nicht.

@carlch , ganz schön große Fresse, ich hoffe Du meinst mit deinen zahlreichen Beleidigungen nicht mich.
Ich hab noch nie dem Klimawandel die Existenz abgesprochen, das kann man hier auch nachlesen, aber darum ging es mir auch gar nicht, sondern um die Hysterie, die bei vielen immer nur dann kommt, wenn es gerad in den Kram passt.
Wenn du dem Klimawandel nicht seine Existenz absprichst bist du natürlich nicht gemeint. Explizit nicht. Mir geht es aber wahnsinnig auf den Senkel wie viele Leute das tun und überhaupt nicht in der Lage sind den Ernst der Lage zu begreifen. Auch damit bist du nicht gemeint aber diese Leute existieren im Internet, im Alltag, in der Politik, einfach überall. Und gerade jetzt kommen die alle wieder aus ihren Löchern gekrochen und erzählen was von wegen das gab es schon immer. Was das Thema Hysterie angeht sind wir dann halt einfach anderer Meinung. Ich denke nicht, dass es zu viel Hysterie gibt ganz im Gegenteil. Ich befürchte (und ich hoffe wirklich ich irre mich gewaltig) das das was da schon in den nächsten 15-20 Jahren auf uns zurollt all unsere anderen Probleme geradezu mickrig erscheinen lassen wird.
Hab den Beitrag von mir jetzt auch gelöscht. Auch wenn er an niemanden direkt gerichtet war ist so ein Tonfall hier nicht nötig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein. 2006 oder 2007 hatten wir z.B. Ende April (!!) schon mal über 30 Grad.
Die aktuellen Temperaturen sind - zumindest bis jetzt - nicht ungewöhnlich.
Verharmlosung und am Thema vorbei
Das Thema hier im Thread ist das Wetter und nicht das Klima. Und es ist letztlich bislang nicht mehr als "5 Tage schwitzen", mit allen negativen Begleiterscheinungen, die nunmal dazu gehören.
Ja, es wird viel zu wenig thematisiert, die Lösung ist aber nicht sich drüber aufzuregen, dass man jetzt darüber spricht, sondern dass man immer darüber sprechen sollte
Der einzige, der sich hier aufregt, bist Du. Ich habe nur über meine Beobachtungen gesprochen.
"Hysterie" :LOL: Es ist nicht normal und man hat allen Grund besorgt zu sein
Ja, dann sei eben "allzeigt besorgt", wenns Dir weiter hilft.
Tu was dagegen oder lass es sein. Ständiges Jammern und dunkle Zukunftsfantasien heraufbeschwören bringt halt gar nix.
 
Nein. 2006 oder 2007 hatten wir z.B. Ende April (!!) schon mal über 30 Grad.
Die aktuellen Temperaturen sind - zumindest bis jetzt - nicht ungewöhnlich.

Das Thema hier im Thread ist das Wetter und nicht das Klima. Und es ist letztlich bislang nicht mehr als "5 Tage schwitzen", mit allen negativen Begleiterscheinungen, die nunmal dazu gehören.

Der einzige, der sich hier aufregt, bist Du. Ich habe nur über meine Beobachtungen gesprochen.

Ja, dann sei eben "allzeigt besorgt", wenns Dir weiter hilft.
Tu was dagegen oder lass es sein. Ständiges Jammern und dunkle Zukunftsfantasien heraufbeschwören bringt halt gar nix.
Das mag für den Ort an dem du lebst stimmen. Bei uns im Südwesten werden es am Ende wohl 12 Tage über 30°C und davon 8-9 über 35°C (wahrscheinlich 2 über 40°C) gewesen sein. Das ist so, vor allem im Juni, noch nie da gewesen. Es wurden hier und besonders auch in Frankreich mehrere Allzeit-, Monats- und Tagesrekorde gebrochen sowohl bei den Tages als auch bei den Nachttemperaturen. Tut mir Leid aber das ist die Definition von ungewöhnlich.
 
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