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Der Wetter-Thread


Nein. 2006 oder 2007 hatten wir z.B. Ende April (!!) schon mal über 30 Grad.
Die aktuellen Temperaturen sind - zumindest bis jetzt - nicht ungewöhnlich.

:gitche:

Die aktuelle Wetterlage ist ungewöhnlich, da ähnliche Bedingungen mit 300 ppm CO2 eben ca. 3 bis 4 K weniger im Schnitt bedeutet hätte.

Dazu:


Klar, es ist nicht ungewöhnlich, dass Menschen sterben. Und jeder sollte das ganz ohne Hysterie betrachten, es sei denn es betrifft die eigene Mutter, oder? ;)

Und zum Thema, wie normal ist das Ganze:

Wien Hohe Warte hatte zwischen 1961 bis 1990 im Schnitt für den Juni knapp unter 23 °C als durchschnittliche Höchsttemperatur, knapp unter 14 °C als durchschnittliche Tiefsttemperatur, mit 18 °C Durchschnittstemperatur. Aktuell werden wir für dieses über 23 °C als Durchschnittstemperatur haben. Das, was wir momentan erleben als Durchschnitt, waren früher die Höchsttemperaturen. Und wir sind auf dem besten Weg dahin, dass die früheren Höchsttemperaturen die Tiefsttemperaturen werden. Daran ist gar nichts "gewöhnlich", nur weil da irgendwann mal in irgendeinem Monat auch mal 30 °C Höchsttemperatur herrschten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mag für den Ort an dem du lebst stimmen. Bei uns im Südwesten werden es am Ende wohl 11 Tage über 30°C und davon 7-8 über 35°C (wahrscheinlich 2 über 40°C) gewesen sein. Das ist so, vor allem im Juni, noch nie da gewesen. Es wurden hier und besonders auch in Frankreich mehrere Allzeit-, Monats- und Tagesrekorde gebrochen sowohl bei den Tages als auch bei den Nachttemperaturen. Tut mir Leid aber das ist die Definition von ungewöhnlich.

Vermutlich ist das aus dieser im Thread geteilten Sicht nicht ungewöhnlich

Als wenn es irgendwas besser macht wenn Extremwetter auch früher vor kam oder wenn der Juni 2027 nicht so warm werden würde
 
Das Thema hier im Thread ist das Wetter und nicht das Klima. Und es ist letztlich bislang nicht mehr als "5 Tage schwitzen", mit allen negativen Begleiterscheinungen, die nunmal dazu gehören.

Diese Begleiterscheinungen können aber für vulnerable Menschen aber auch tödlich sein.
Gestern gab es in D einen neuen absoluten Temperaturrekord - wenn das nicht ungewöhnlich ist, was dann?

Und man kann Wetter und Klima nicht komplett unabhängig von einander betrachten.
 
Hysterie ist der Tod jeder Präzision. Egal wie groß der Druck ist, egal wie gefährlich der Gegner, das Erste, was dich Kopf und Kragen kostet, ist Hysterie. Sobald du in Panik gerätst, verlierst du den Blick für die Realität und triffst garantiert die falsche "Entscheidung". Die besten Kämpfer sind nicht die, die wild um sich schlagen, sondern die, die trotz maximalem Druck absolut klar, gegenwärtig und handlungsfähig bleiben.
Aber frag halt mal den Kletterer, in der Steilwand, ob ihm Hysterie und Panik weiterhelfen oder einen Chirurgen am OP-Tisch, einen Schweißer bei Präzisionsarbeit oder einen Musiker auf der Bühne.
Nichts tun und einfrieren ist falsch, klar. Aber kopflose Panik hat noch nie ein Problem gelöst, sondern die Situation immer nur verschlimmert. Genau das meine ich mit Demut und einem kühlen Kopf. Die Probleme anpacken, aber mit Präzision und Übersicht, statt von Angst gesteuert.
 
Hysterie ist der Tod jeder Präzision. Egal wie groß der Druck ist, egal wie gefährlich der Gegner, das Erste, was dich Kopf und Kragen kostet, ist Hysterie. Sobald du in Panik gerätst, verlierst du den Blick für die Realität und triffst garantiert die falsche "Entscheidung". Die besten Kämpfer sind nicht die, die wild um sich schlagen, sondern die, die trotz maximalem Druck absolut klar, gegenwärtig und handlungsfähig bleiben.
Aber frag halt mal den Kletterer, in der Steilwand, ob ihm Hysterie und Panik weiterhelfen oder einen Chirurgen am OP-Tisch, einen Schweißer bei Präzisionsarbeit oder einen Musiker auf der Bühne.
Nichts tun und einfrieren ist falsch, klar. Aber kopflose Panik hat noch nie ein Problem gelöst, sondern die Situation immer nur verschlimmert. Genau das meine ich mit Demut und einem kühlen Kopf. Die Probleme anpacken, aber mit Präzision und Übersicht, statt von Angst gesteuert.

In was für einer Parellelwelt lebst Du eigentlich? Wo siehst Du denn bitte irgendeine "Hysterie", wo jemand kopflos um sich schlägt?

Wir machen doch seit dem ersten IPCC-Report anno 1990 genau das, was Du hier vorschlägst: Besonnen das Problem anpacken. Allein das Ergebnis ist halt das, was man erwarten würde, wenn man den vermeintlich so nüchternen Ansatz verfolgt: Extrem mies.

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Niemand fordert Panik oder Hysterie, aber so langsam sollten wir nicht mehr so tun, als ob das noch "normal" sei, sondern auch mal effektiv handeln. Dein Palavern hilft dabei genau ... gar nicht, denn Lösungsansätze kommen darin nicht vor. Zu Fordern, dass man die Subventionen für fossile Energieträger einstellen sollte, weil die die Ursache für das Problem sind, wäre in dem Fall "mit kühlem Kopf" handeln. Verstehst Du das eigentlich?
 
Wir machen doch seit dem ersten IPCC-Report anno 1990 genau das, was Du hier vorschlägst: Besonnen das Problem anpacken. Allein das Ergebnis ist halt das, was man erwarten würde, wenn man den vermeintlich so nüchternen Ansatz verfolgt: Extrem mies.

Was wir machen ist zu akzeptieren, dass die Lobbys die an einer Transformation kein Interesse haben mit ihren Falschinformationen durchkommen und immer noch diskutiert wird ob das normal ist
 
ich verstehe nicht, wie man der meinung sein kann, dass 40+ grad in diesen breitengraden irgendwas mit "normal" zu tun haben soll. dafür muss man doch keine wissenschaftlichen studien gelesen haben, um zu diesem schluss zu kommen.

Für manche Leute bedeutet "heiß" wahrscheinlich irgendwas zwischen 29 und 43 Grad und meinen deswegen, dass es früher ja auch schon "heiß" gewesen wäre.
 
Für manche Leute bedeutet "heiß" wahrscheinlich irgendwas zwischen 29 und 43 Grad und meinen deswegen, dass es früher ja auch schon "heiß" gewesen wäre.
Das ist in gewisser Weise auch verständlich, weil Menschen auf etwaige Grenzwerte reagieren. Aber wir reden hier auch über nichtlineare Dynamik. Da macht es dann in der menschlichen Energiebilanz einen massiven Unterschied, ob es 20 °C Tiefsttemperatur hat oder 25 °C. Das kann man dann auch nicht mehr mit 'früher gab es auch mal 35 °C' wegwischen, wenn das dann effektiv deutlich mehr tote Menschen verursacht durch Hitze bedeutet.

Und dann so zu tun, als ob solche Fakten nur 'Hysterie' wären, zeugt halt von extremer Ignoranz. Klar, solange man selbst nicht betroffen ist, kann man halt so tun, als würde man ja die Situation nur nüchtern analysieren und mit 'kühlem' Kopf dann die richtigen Entscheidungen treffen können. Doof halt, dass man ohne Fakten mit Sicherheit keine guten Entscheidungen treffen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hysterie ist der Tod jeder Präzision. Egal wie groß der Druck ist, egal wie gefährlich der Gegner, das Erste, was dich Kopf und Kragen kostet, ist Hysterie. Sobald du in Panik gerätst, verlierst du den Blick für die Realität und triffst garantiert die falsche "Entscheidung". Die besten Kämpfer sind nicht die, die wild um sich schlagen, sondern die, die trotz maximalem Druck absolut klar, gegenwärtig und handlungsfähig bleiben.
Aber frag halt mal den Kletterer, in der Steilwand, ob ihm Hysterie und Panik weiterhelfen oder einen Chirurgen am OP-Tisch, einen Schweißer bei Präzisionsarbeit oder einen Musiker auf der Bühne.
Nichts tun und einfrieren ist falsch, klar. Aber kopflose Panik hat noch nie ein Problem gelöst, sondern die Situation immer nur verschlimmert. Genau das meine ich mit Demut und einem kühlen Kopf. Die Probleme anpacken, aber mit Präzision und Übersicht, statt von Angst gesteuert.
giphy.gif
 
Ist nur komisch. Kaum haben wir im Juni mal 5 Tage über 35 Grad, schon heulen alle wegen Klimwandel und dass die Erde bald zugrunde geht.
Haben wir dann einen verregneten Juli, kräht kein Hahn mehr danach und es wird wieder das altbekannte Rudi Carell Lied rausgeholt.
Ich war grad einkaufen, da hatte ich grad so ein ähnliches Gespräch. Eine andere Kundin meinte: „In vier Wochen werden wir uns wahrscheinlich diese Temperaturen zurückwünschen.“ Ich hab‘ sie nur etwas entgeistert angestarrt und gemeint: „Ganz sicher nicht.“
 
Ich hab nur so ein ganz, ganz leichtes Gefühl, dass wir gar nicht in der Situation wären wenn den Wissenschaftlern nicht regelmäßig 'Hysterie' unterstellt worden wäre.
Ich freue mich schon drauf, wenn die Temperaturen runtergehen und man dann wiederum nicht über den Klimawandel reden und geeignete Maßnahmen fordern darf. Weil dann ist ja der Normalzustand der Beweis, dass alles gar nicht so schlimm ist. :clowns:

Crazy, dann darf man ja eigentlich nie über den Klimawandel reden und die katastrophalen Folgen ansprechen, weil entweder ist man Hysteriker oder Nervensäge.
Crazy Taktik, das sollte doch eigentlich nur bei dummen Leuten funktionieren. Und zum Glück ist hier ja keiner dumm. :)
 
Nein. 2006 oder 2007 hatten wir z.B. Ende April (!!) schon mal über 30 Grad.
Die aktuellen Temperaturen sind - zumindest bis jetzt - nicht ungewöhnlich.

Das Thema hier im Thread ist das Wetter und nicht das Klima. Und es ist letztlich bislang nicht mehr als "5 Tage schwitzen", mit allen negativen Begleiterscheinungen, die nunmal dazu gehören.

Der einzige, der sich hier aufregt, bist Du. Ich habe nur über meine Beobachtungen gesprochen.

Ja, dann sei eben "allzeigt besorgt", wenns Dir weiter hilft.
Tu was dagegen oder lass es sein. Ständiges Jammern und dunkle Zukunftsfantasien heraufbeschwören bringt halt gar nix.
Ich mag dich ja Brummsel aber ganz ehrlich, wie du solch eine Meinung hier raushauen kannst und diese aktuelle Wetterlage und Hitzewelle als "nicht ungewöhnlich" bezeichnen kannst, wo dir wirklich JEDES Medium, jeder Meteorologe, jeder Experte das Gegenteil vorbetet und mit Fakten untermauert die letzten Tage... das erschließt sich mir echt nicht. In praktisch ganz West- und Mitteleuropa werden der Reihe nach Hitzerekorde gebrochen, die Hitze dauert auch nicht nur 2-3 Tage und dann ists wieder gut sondern hält sich jetzt seit über 10 Tagen und geht noch bis Mitte nächster Woche... und das im Juni, der nach allen wissenschaftlichen Aufzeichnungen nicht der heißeste Zeitraum des Jahres ist, der kommt erst mit Mitte Juli bis Anfang August. Sollte es dir an seriösen Artikeln oder Berichten mangeln kannst du dich ja mehr einlesen um deine Meinung eventuell zu ändern...

zB. hier:

Frage: Wie ungewöhnlich ist die derzeitige Hitzewelle?
Antwort: Als "beispiellos" und "historisch" beschreiben Fachleute die laufende Hitzewelle. Sie bricht in Bezug auf Intensität und Dauer am laufenden Band Rekorde. In vielen Hauptstädten West- und Mitteleuropas wurde der heißeste Juni dokumentiert, seit es regelmäßige Wetteraufzeichnungen gibt. Frankreich hat an zwei Tagen in Folge die heißesten Tage und wärmsten Nächte seit Messbeginn erlebt, an der Atlantikküste stiegen die Temperaturen örtlich auf über 44 Grad. Rekordwerte wurden ebenfalls in Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Deutschland und den Beneluxländern vermeldet.

Auch in Österreich wurden bisherige Rekorde getoppt: In nahezu allen österreichischen Gemeinden wurden in diesem Jahr bereits deutlich mehr Hitzetage verzeichnet als im langjährigen Klimamittel, ebenso erreichen die Zahl und die Temperaturen der Tropennächte Spitzenwerte. Die heißesten Tage kommen aber erst: Der österreichische Allzeit-Temperaturrekord (40,5 Grad, gemessen am 8. August 2013 in Bad Deutsch-Altenburg) könnte an diesem Wochenende geknackt werden.
 
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