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Willkommen zu den Entscheidungen im Eiskunstlauf

Mögliche Favoriten
Die Bewerbe starten bereits am 6. Februar mit dem Teamwettbewerb, der seit 2014 im olympischen Programm ist, und seinen Kurzprogrammen. Die finale Entscheidung findet am 8. Februar mit der Kür der Herren statt. Der Titel dürfte nur über die USA gehen, ob das japanische Team in den Goldkampf eingreifen kann, bleibt abzuwarten. Hier dürfte der Eistanz der Knackpunkt sein. Kanada, Frankreich und Italien könnten weitere Medaillenkandidaten sein.
Die Vergabe der olympischen Medaillen im Eistanzen findet daran anschließend statt. Hier wird sicher alles über Madison Chock/Evan Bates aus den USA gehen. 2022 in Peking gehörten sie schon zum erfolgreichen Goldmedaillen-Team und sicherten sich von 2023-2025 den Weltmeistertitel. Der Olympiasieger von 2022 im Eistanzen, Guillaume Cizeron, tanzt heuer mit der kanadisch-stämmigen Laurence Fournier Beaudry, die 2018 schon einmal vergeblich versucht hatte, für Dänemark an den Winterspielen teilzunehmen. Die Trennung von seiner ehemaligen Partnerin, Gabriela Papadakis, verläuft nicht ohne Querelen. Bei den Europameisterschaften ließen sich Fournier Beaudry/Cizeron davon nicht beeindrucken und gewannen. Weitere Medaillenkandidaten sind Charlène Guignard/Marco Fabbri aus Italien, Lilah Fear/Lewis Gibson aus Großbritannien und Piper Gilles/Paul Poirier aus Kanada. Die Zweiten der US- Meisterschaft Emilea Zingas/Vadym Kolesnik aus den USA sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Für die deutschen Teilnehmer Jennifer Janse van Rendsburg/Benjamin Steffan gilt das olympische Motto „Dabei sein ist alles“.
Bei den Herren lautet die Devise „Es kann nur einen geben“ – Ilia Malinin aus den USA. Wenn er nur ansatzweise sein Repertoire abrufen kann, dann erwartet uns ein spektakuläres technisches Feuerwerk. Ob Malinin damit seinen eigenen Punkteweltrekord angreifen kann, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz kommt sicher mit Yûma Kagiyama und Shun Satô aus Japan sowie mit Andrew Torgashev und Maxim Naumov aus dem eigenen Land. Ob der neue Europameister Nika Egadze aus Georgien und der Europameister der Jahre 2023 und 2024 Adam Siao Him Fa aus Frankreich in diesen Medaillenkampf eingreifen können? Für Naumov werden diese Spiele sicher sehr emotional, er erfüllt damit den Traum seiner Eltern Evgenia Shishkova und Vadim Naumov, Weltmeister im Paarlauf 1994, die nach den US-Meisterschaften 2025 bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben kamen. Für die Schweiz startet der EM-Vierte Lukas Britschgi.
Im Paarlauf könnte deutsches Edelmetall winken. Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin gehören sicher zum engeren Favoritenkreis. Doch dann muss alles perfekt klappen. Bei den Europameisterschaften Mitte Januar reiften nicht alle Träume. Am Ende mussten sich Hase/Volodin den neuen Europameistern Anastassia Metelkina/Luka Berulava aus Georgien beugen. Wenn Hase/Volodin ähnlich wie Aljona Savchenko/Bruno Massot bei den Spielen 2018 einen absoluten Sahnetag erwischen, ist bei ihrer Kür zu „Memory House“ von Max Richter aber alles drin. Bei der WM im vergangenen Jahr setzten sich Riku Miura/Ryûichi Kihara hauchdünn vor dem deutschen Duo durch. Man muss die Japaner hier auf jeden Fall auf der Rechnung haben. Für die Einheimischen gehen die WM-Dritten 2025, Sara Conti/Niccolò Macii ins Medaillenrennen. Die neuen US-Meister Alisa Efimova/Misha Mitrofanov sind bei Olympia ebenso nicht startberechtigt wie die Dritten Katie McBeath/Daniil Parkman. Efimova (Finnin) und Parkman (Russland) sind aktuell nicht im Besitz eines US-amerikanischen Passes. So vertreten Ellie Kam/Daniel O’Shea (2. in St. Louis) und Emily Chan/Spencer Howe die USA. Die Kanadier Deanna Stellato-Dudek/Maxime Deschamps sind nicht zu unterschätzen. Das zweite deutsche Paar, Annika Hocke/Robert Kunkel, belegte bei der Europameisterschaft Rang 4. Ein Top 10- Platz wäre sicher ein schöner Erfolg.
Bei den Damen kommen die Favoritinnen aus den USA und Japan. Die US-Meisterin Amber Glenn, die Gewinnerin des Grand Prix- Finale 2025/26, Alysa Liu und Isabeau Levito treffen wohl auf die Weltmeisterin der Jahre 2022- 2024, Kaori Sakamoto (sie beendet ihre Karriere nach den Spielen), auf Mone Chiba und die erst 17jährige Ami Nakai. Glenn ist mit ihren 26 die älteste US-amerikanische Einzelläuferin seit 1928. Lyu war die erste Frau, die einen Vierfachsprung mit einem Dreifach-Axel kombinierte. 2022 beendete sie ihre Karriere, um dann 2024 ihre Rückkehr in den Sport anzukündigen. Was können in diesem hochkarätigen Feld die Europameisterin 2026, Niina Petrõkina aus Estland, die beiden Belgierinnen Loona Hendrickx und Nina Pinzarrone sowie die Italienierin Lara Naki Gutmann bewegen? Für die Schweiz wurden Livia Kaiser und die EM-Siebte Kimmy Repond nominiert, für Österreich startet die in der Ukraine geborene Olga Mikutina.
Zeitplan der Medaillenentscheidungen

https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026/schedule/fsk
Alles rund um das Eiskunstlaufen
https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026/sportarten/eiskunstlauf
Hall of Fame:
Mögliche Favoriten
Die Bewerbe starten bereits am 6. Februar mit dem Teamwettbewerb, der seit 2014 im olympischen Programm ist, und seinen Kurzprogrammen. Die finale Entscheidung findet am 8. Februar mit der Kür der Herren statt. Der Titel dürfte nur über die USA gehen, ob das japanische Team in den Goldkampf eingreifen kann, bleibt abzuwarten. Hier dürfte der Eistanz der Knackpunkt sein. Kanada, Frankreich und Italien könnten weitere Medaillenkandidaten sein.
Die Vergabe der olympischen Medaillen im Eistanzen findet daran anschließend statt. Hier wird sicher alles über Madison Chock/Evan Bates aus den USA gehen. 2022 in Peking gehörten sie schon zum erfolgreichen Goldmedaillen-Team und sicherten sich von 2023-2025 den Weltmeistertitel. Der Olympiasieger von 2022 im Eistanzen, Guillaume Cizeron, tanzt heuer mit der kanadisch-stämmigen Laurence Fournier Beaudry, die 2018 schon einmal vergeblich versucht hatte, für Dänemark an den Winterspielen teilzunehmen. Die Trennung von seiner ehemaligen Partnerin, Gabriela Papadakis, verläuft nicht ohne Querelen. Bei den Europameisterschaften ließen sich Fournier Beaudry/Cizeron davon nicht beeindrucken und gewannen. Weitere Medaillenkandidaten sind Charlène Guignard/Marco Fabbri aus Italien, Lilah Fear/Lewis Gibson aus Großbritannien und Piper Gilles/Paul Poirier aus Kanada. Die Zweiten der US- Meisterschaft Emilea Zingas/Vadym Kolesnik aus den USA sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. Für die deutschen Teilnehmer Jennifer Janse van Rendsburg/Benjamin Steffan gilt das olympische Motto „Dabei sein ist alles“.
Bei den Herren lautet die Devise „Es kann nur einen geben“ – Ilia Malinin aus den USA. Wenn er nur ansatzweise sein Repertoire abrufen kann, dann erwartet uns ein spektakuläres technisches Feuerwerk. Ob Malinin damit seinen eigenen Punkteweltrekord angreifen kann, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz kommt sicher mit Yûma Kagiyama und Shun Satô aus Japan sowie mit Andrew Torgashev und Maxim Naumov aus dem eigenen Land. Ob der neue Europameister Nika Egadze aus Georgien und der Europameister der Jahre 2023 und 2024 Adam Siao Him Fa aus Frankreich in diesen Medaillenkampf eingreifen können? Für Naumov werden diese Spiele sicher sehr emotional, er erfüllt damit den Traum seiner Eltern Evgenia Shishkova und Vadim Naumov, Weltmeister im Paarlauf 1994, die nach den US-Meisterschaften 2025 bei einem tragischen Flugzeugunglück ums Leben kamen. Für die Schweiz startet der EM-Vierte Lukas Britschgi.
Im Paarlauf könnte deutsches Edelmetall winken. Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin gehören sicher zum engeren Favoritenkreis. Doch dann muss alles perfekt klappen. Bei den Europameisterschaften Mitte Januar reiften nicht alle Träume. Am Ende mussten sich Hase/Volodin den neuen Europameistern Anastassia Metelkina/Luka Berulava aus Georgien beugen. Wenn Hase/Volodin ähnlich wie Aljona Savchenko/Bruno Massot bei den Spielen 2018 einen absoluten Sahnetag erwischen, ist bei ihrer Kür zu „Memory House“ von Max Richter aber alles drin. Bei der WM im vergangenen Jahr setzten sich Riku Miura/Ryûichi Kihara hauchdünn vor dem deutschen Duo durch. Man muss die Japaner hier auf jeden Fall auf der Rechnung haben. Für die Einheimischen gehen die WM-Dritten 2025, Sara Conti/Niccolò Macii ins Medaillenrennen. Die neuen US-Meister Alisa Efimova/Misha Mitrofanov sind bei Olympia ebenso nicht startberechtigt wie die Dritten Katie McBeath/Daniil Parkman. Efimova (Finnin) und Parkman (Russland) sind aktuell nicht im Besitz eines US-amerikanischen Passes. So vertreten Ellie Kam/Daniel O’Shea (2. in St. Louis) und Emily Chan/Spencer Howe die USA. Die Kanadier Deanna Stellato-Dudek/Maxime Deschamps sind nicht zu unterschätzen. Das zweite deutsche Paar, Annika Hocke/Robert Kunkel, belegte bei der Europameisterschaft Rang 4. Ein Top 10- Platz wäre sicher ein schöner Erfolg.
Bei den Damen kommen die Favoritinnen aus den USA und Japan. Die US-Meisterin Amber Glenn, die Gewinnerin des Grand Prix- Finale 2025/26, Alysa Liu und Isabeau Levito treffen wohl auf die Weltmeisterin der Jahre 2022- 2024, Kaori Sakamoto (sie beendet ihre Karriere nach den Spielen), auf Mone Chiba und die erst 17jährige Ami Nakai. Glenn ist mit ihren 26 die älteste US-amerikanische Einzelläuferin seit 1928. Lyu war die erste Frau, die einen Vierfachsprung mit einem Dreifach-Axel kombinierte. 2022 beendete sie ihre Karriere, um dann 2024 ihre Rückkehr in den Sport anzukündigen. Was können in diesem hochkarätigen Feld die Europameisterin 2026, Niina Petrõkina aus Estland, die beiden Belgierinnen Loona Hendrickx und Nina Pinzarrone sowie die Italienierin Lara Naki Gutmann bewegen? Für die Schweiz wurden Livia Kaiser und die EM-Siebte Kimmy Repond nominiert, für Österreich startet die in der Ukraine geborene Olga Mikutina.
Zeitplan der Medaillenentscheidungen
| Datum | Uhrzeit | Entscheidung | Olympiasieger*in 2022 |
| Samstag, 7.02.2026 | 22:05 | Teamwettbewerb Eistanzen FD | USA |
| Sonntag, 8.02.2026 | 19.30 | Teamwettbewerb Paarlauf FS | |
| 20.45 | Teamwettbewerb Damen Kür | ||
| 21.55 | Teamwettbewerb Herren Kür | ||
| Mittwoch, 11.02.2026 | 19.30 | Eistanzen Kür | Gabriela Papadakis/Guillaume Cizeron |
| Freitag, 13.02.2026 | 19.00 | Herren Kür | Nathan Chen USA |
| Montag, 16.02.2026 | 20.00 | Paarlauf Kür | Sui Wenjing/Han Cong |
| Donnerstag, 19.02.2026 | 19.00 | Damen Kür | Anna Shcherbakova (ROC) |
Alles rund um das Eiskunstlaufen
https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026/sportarten/eiskunstlauf
Hall of Fame:
| Entscheidung | Gold | Silber | Bronze |
| Teamwettbewerb | |||
| Eistanzen | |||
| Herren | |||
| Paarlaufen | |||
| Damen |
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