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Feuerwerk - ja oder nein?


Ja, 47 Beamtinnen/Beamte und 15 Feuerwehrleute.


Ich finde es befremdlich, dass diese Gewaltausbrüche, die sich eindeutig gegen Menschen richteten - nicht gegen "den Staat" oder "das System" - und zwar aus purer Menschenverachtung und aus Hass, hier von einigen bagatellisiert werden.

Wer noch einen Augenzeugenbericht lesen möchte:


Niemand hat hier irgendetwas bagatellisiert. Die Behauptung ist komplett daneben.
 
Wer noch einen Augenzeugenbericht lesen möchte:


wunderbar ausgedrückt:

"Präventiv vorgehen, Verbotszonen verlagern Probleme nur
Also erstmal ist mir wichtig: Man muss den Kontakt zu diesen jungen Leuten suchen. Man muss präventiv rangehen. Man muss aufklären. Man muss sie dazu bewegen, dass sie ihr eigenes Handeln hinterfragen. Ich weiß nicht, ob Knallverbotszonen da irgendetwas ändern werden - da verlagert sich diese ganze Sache nur."


Dann schlag nochmal nach was Bagatellisierung heißt. Vorab: es bedeutet weder "die Wahrheit", noch "realistische Einordnung".

herrlich am eigentlichen inhalt vorbei. so muss man sich wenigstens nicht damit auseinandersetzen :clowns:
 
Die Behauptung, so etwas habe es schon immer gegeben, ist in meinen Augen eine Bagatellisierung.

Das ist erstmal eine faktische Aussage, die zumindest in Ansätzen - nämlich etwa durch Kriminalitätsstatistiken und auch einen entsprechenden Rückgang von Gewaltkriminalität - belegbar ist. Man kann da sicherlich über die Details streiten. Das tust Du aber nicht, Du belässt es Deinerseits bei einer pauschalen Behauptung. Es wäre schon an Dir, jetzt erstmal spezifischer zu erläutern, inwiefern Du die von Dir kritisierte Aussage nicht teilst. Erst dann kann man ggf über Bagatelisierungen sprechen.
 
Das ist erstmal eine faktische Aussage, die zumindest in Ansätzen - nämlich etwa durch Kriminalitätsstatistiken und auch einen entsprechenden Rückgang von Gewaltkriminalität - belegbar ist. Man kann da sicherlich über die Details streiten. Das tust Du aber nicht, Du belässt es Deinerseits bei einer pauschalen Behauptung. Es wäre schon an Dir, jetzt erstmal spezifischer zu erläutern, inwiefern Du die von Dir kritisierte Aussage nicht teilst. Erst dann kann man ggf über Bagatelisierungen sprechen.

Die Aussage, dass es sich nicht um eine "neue Qualität der Gewalt" handelt lässt sich auch ohne Probleme dadurch belegen, dass es zu früheren Zeitpunkten ähnliche oder schlimmere Taten gegeben hat.
 
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Ja, 47 Beamtinnen/Beamte und 15 Feuerwehrleute.


Ich finde es befremdlich, dass diese Gewaltausbrüche, die sich eindeutig gegen Menschen richteten - nicht gegen "den Staat" oder "das System" - und zwar aus purer Menschenverachtung und aus Hass, hier von einigen bagatellisiert werden.

Wer noch einen Augenzeugenbericht lesen möchte:


Das beantwortet meine Frage nicht.
Habe allerdings immerhin selbst nen Bericht gefunden, der diese etwas besser beantwortet. Gab wohl durchaus auch die eine oder andere Brandverletzung. Vermtulich ein Bruchteil der Verletzungen, die in so einer Nacht leider immer stattfinden durch Schlägereien und Böllerei.
Also geht es um Krawalle. Und da sage ich weiterhin ---> mehr Geld für Polizei und Justiz.
Was ich in dem bekannten Video gesehen habe macht mir jedenfalls keine große Sorge. Hauptsächlich Halbstarke.
 
Die Aussage, dass es sich nicht um eine "neue Qualität der Gewalt" handelt lässt sich auch ohne Probleme dadurch belegen, dass es zu früheren Zeitpunkten ähnliche oder schlimmere Taten gegeben hat.

Ist halt immer die Frage, was man jetzt unter “Qualität” versteht und ob man sich nicht speziell auf Angriffe auf Rettungskräfte mit Pyros bezieht (dann: keine Ahnung), aber ich würde Dir nach meinem Begriffsverständnis zustimmen.
 
Ist halt immer die Frage, was man jetzt unter “Qualität” versteht und ob man sich nicht speziell auf Angriffe auf Rettungskräfte mit Pyros bezieht (dann: keine Ahnung), aber ich würde Dir nach meinem Begriffsverständnis zustimmen.

Das wäre tatsächlich auch ein sehr eigenwilliges Begriffsverständnis ohne jeden Sinn, außer natürlich man hält Böller, Silvesterraketen und Schreckschusspistolen für gefährlicher als Brandsätze und scharfe Waffen, was schon ziemlich absurd wäre.

Davon abgesehen würde ich fast Geld darauf setzen, dass der 31.12.2022 nicht der erste Tag in der Geschichte der BRD war, an dem Rettungskräfte oder Polizisten mit Böllern/Raketen beschossen wurden. Das nachzuvollziehen dürfte aufgrund der im Übermaß vorhandenen Artikel zum letzten Silvester und der Tatsache, dass solche Vorfälle vor 20 bis 30 Jahren wohl nur in der Lokalzeitung behandelt worden sein dürften etwas schwieriger sein oder zumindest Zeit in Anspruch nehmen, die mir dann doch zu zu viel wert ist.
 
Das Jahr davor:


Komplett neu alles.

In Köln wurde 2019 Ordnungsamt und das rote Kreuz mit Leuchtraketen und Böllern beschossen.


Stadtdirektor Dr. Stephan Keller zeigte sich über die Vorfälle im Rheingarten entsetzt: “Wenn Einsatzkräfte angegriffen werden, die sich mitunter sogar ehrenamtlich dafür einsetzen, dass die Menschen in Köln gut in das neue Jahr starten können, ist die Grenze des Hinnehmbaren deutlich überschritten. Das geht gar nicht!”

Doch, das geht so lange weiter, bis man den Böller-Idioten die Waffen wegnimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
2010:


2011:


2021:


2022:


2022:


Es braucht kein Sylvester und keine Alis damit Polizisten mit Pyro odee Böllern angegriffen werden. Von anderen Wurfgeschossen mit denen Polizisten gezielt Woche für Woche bei Fussballspielen angegriffen werden erst gar nicht zu reden.

Lustig natürlich dass wenn es gegen den Ausländer geht viele Deutsche ihre plötzliche Liebe zu den Bullen entdeckten. Dem faulen Obdachlosen ist diese Liebe ja auch schon öfters aus dem Nichts zugeflogen wenn es dafür etwas gegen Ausländer zu stänkern gab. :clowns:
 
Zuletzt bearbeitet:
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2022:


2022:


Es braucht kein Sylvester und keine Alis damit Polizisten mit Pyro odee Böllern angegriffen werden. Von anderen Wurfgeschossen mit denen Polizisten gezielt Woche für Woche bei Fussballspielen angegriffen werden erst gar nicht zu reden.

Lustig natürlich dass wenn es gegen den Ausländer geht viele Deutsche ihre plötzliche Liebe zu den Bullen entdeckten. Dem faulen Obdachlosen ist diese Liebe ja auch schon öfters aus dem nichts Nichts zugeflogen wenn es etwas gegen Ausländer zu stänkern gab. :clowns:

Das ist doch nur wieder dieses whataboutdingens. :belehr:
 
Den Fußballfans das geile und traditionelle Böllern und Zündeln verweigern? Obwohl ein Missbrauch eigentlich generell weder an Silvester oder im Stadion erlaubt ist?
Wo kämen wir da hin mit so einer diktatorischen Verbotskultur?! :skepsis:
 
Wenn man schon nicht über die nötige Infrastruktur verfügt, um solche Exzesse und Regelüberschreitungen zu ahnden, bleibt zumindest noch die Option, die Kollateralschäden über Begrenzung von offensichtlich zu großzügig gewährten Privilegien abzumildern.
 
Ich wäre ja für eine Art Mittelweg, so Böller-Kram kann man gerne abschaffen das sieht ja nicht mal schön aus und macht nur n Haufen Krach, Raketen können bleiben die sind wenigstens schön anzusehen. Am besten wäre es wenn Feuerwerk dann hauptsächlich öffentlich Organisiert stattfinden würde :D
 
Das ist doch nur wieder dieses whataboutdingens. :belehr:

Mal abgesehen vom whatabout Fußballgezündel und Geböller... back to Topic Silvesterfeuerwerk.....

Schon etliche Jahre vor Armageddon "KÖLN 2015" :eek: und den noch nie erlebten Exzessen an Silvester (Migranten, Asyl) war die Gefahrenlage von asozialem Benehmen quasi gegeben.
Auf den Brücken oder am Rheinufer schön Feuerwerk gucken und selbst etwas böllern und zu zünden, war schon vor 2015 absolut gefährlich, durch besoffene Randaleburschen, die Leuchtraketen durch die Menge schossen.
2015 war dann quasi nur noch das Pfefferminzblättchen von Monty Python obendrauf.

In Köln mussten danach einfach neue Regeln her. Böllerverbotszonen. Wegen Covid ist zwar die Erfolgsbilanz etwas lückenhaft, aber das hat definitiv etwas bzgl. Randalebilanz bewirkt.
Natürlich nicht sämtliche Randale und "die ganz neuen Ausprägungen der Silvestergewalt" :rolleyes:, solange man weiterhin das private Böllern und Zündeln in böllerfreien Randbezirken mit prekärer Bevölkerung als Brauchtum erhalten möchte.
 
Böller auf den Nachbarbalkon oder unter Autos zu schmeißen oder im U-Bahn-Tunnel zu zünden (das knallt so schön!), das hat es natürlich schon immer gegeben. Wahrscheinlich auch in Fußballstadien, aber da kenne ich mich nicht so aus.
Aber Krankenwagen, Rettungssanitäter und Polizisten, die helfend eingreifen wollen, zu attackieren, das ist nicht schon immer gewesen.
Angriffe auf Krankenwagen und Rettungspersonal in Nordneukölln (Berlin) gibt es seit kurzem, auch Angriffe auf Krankenhauspersonal durch Großfamilien.
Die Augen davor zu verschließen, hilft gar nichts.
 
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