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Feuerwerk - ja oder nein?


Kleiner Tipp: Google mal Silvester und Wildtiere. da geht es weniger um gestresste Hunde oder Katzen, sondern um die Schäden in der Umwelt. Wildvögel und Herzkasper ist eine bekannte Folge. Ist ja nicht schon so dass die Vögel in den Stadtgebieten verschwinden, den Rest kann man dann auch noch Silvester ins Jenseits böllern.

In schöner Mao Tradition
 
Für mich persönlich wäre das überhaupt keine Einschränkung meiner Freiheit, da ich selbst gar keine Böller kaufe. Ich bin aber dagegen, den Leuten Sachen zu verbieten, die einmal !!! im Jahr vorkommen. Das ist übertrieben, kleinkariert und einfach nur lächerlich. Und dann noch mit dem Müllargument daherkommen. :LOL: An Karneval liegt davon auch haufenweise auf den Strassen. Willst du das auch verbieten?

Ich komme aus Berlin, mit dem Lärm komm ich klar, auch wenn ich es nicht mag, damit kann ich 3, 4 Tage im Jahr leben
Aber die Umwelt so zu vergiften, das finde ich nicht in Ordnung, nachdem Motto wäre es dann auch ok wenn man einmal pro Jahr einen kontrollierten Waldbrand verursacht? Natürlich hinkt der Vergleich etwas, aber es geht darum, das der Schaden nicht nur für den einen Tag zu sehen ist sondern dauerhaft
Mit Traditionen muss man auch nicht kommen, als logisch rationaler Mensch sollte man nicht etwas nur deshalb machen, weil man es früher auch schon gemacht hat, ohne in Frage zu stellen was die Auswirkungen sind
Gab auch Kulturen wo Menschenopfer Tradition waren, hinkt natürlich wieder mit dem Feuerwerk, aber die Kernaussage bleibt

Und du musst auch nicht so tun als ob alles verboten werden soll, jede Gesellschaft lebt von Regeln, viele wirst du sehr gern haben, auch weil es schon immer so war
Dumme Sachen machen zu dürfen, würde ich nicht als Freiheit bezeichnen, wenn es andere schadet oder stört es dich auch das nicht jeder einen Panzer kaufen kann?

Und natürlich würden auch einige trotz eines Verbots knallen, aber wenn es in D nicht mehr regulär verkauft wird, dann wette ich, dass die Belastung der Umwelt dadurch locker um 95% runtergeht
 
Zuletzt bearbeitet:
Der letzte satz ist so typisch und absoluter schwachsinn.

Fahr mal deine Wortwahl ein wenig runter. Natürlich könnte man Böller verbieten und wenn du meine posts lesen würdest wüsstest du auch das ich kein libertärer bin der gegen jegliche Verbote ist.

Manche Dinge muss man verbieten und natürlich könnte man Böller über ein Verkaufsverbot zu 99% eindämmen.

Ich bin nur halt der Meinung das diese einmal jährliche Tradition nicht genug schaden anrichtet um sie wirklich verbieten zu müssen. Nur weil man nicht jedes staatliche Verbot begrüßt ist man noch lange kein rechter libertärer (sonst müsste man ja auch Haschisch, Prostitution und alles andere was irgendwie schädlich sein kann verbieten).

Ich wäre allerdings auch dafür das zeitlich weiter einzugrenzen (sagen wir nur von 23 Uhr Silvester bis 3 uhr an Neujahr) und Verstöße dagegen stärker zu ahnden.
 
Fahr mal deine Wortwahl ein wenig runter. Natürlich könnte man Böller verbieten und wenn du meine posts lesen würdest wüsstest du auch das ich kein libertärer bin der gegen jegliche Verbote ist.

Manche Dinge muss man verbieten und natürlich könnte man Böller über ein Verkaufsverbot zu 99% eindämmen.

Ich bin nur halt der Meinung das diese einmal jährliche Tradition nicht genug schaden anrichtet um sie wirklich verbieten zu müssen. Nur weil man nicht jedes staatliche Verbot begrüßt ist man noch lange kein rechter libertärer (sonst müsste man ja auch Haschisch, Prostitution und alles andere was irgendwie schädlich sein kann verbieten).

Ich wäre allerdings auch dafür das zeitlich weiter einzugrenzen (sagen wir nur von 23 Uhr Silvester bis 3 uhr an Neujahr) und Verstöße dagegen stärker zu ahnden.

2% der jährlichen Feinstaubmenge für 5 bis 10 Minuten "ah oh ulalala" sind dir nicht genug Schaden? Interessant.

Vom den Wildtieren und Müll ganz zu schweigen, aber die toten Tiere sieht man ja auch nicht und der Müll ist nach 1-2 Tagen auch wieder weg und aus dem Sinn...
 
Besonders geil ist, wenn man irgendwann Nachts um 3 oder so nach Köln reinfährt...da fährst du irgendwo lang, alles ganz normal, und von einem Moment auf den anderen fährst du durch ne Nebelwand, die aus der Stadt herauswabert...denkst zuerst "häh, Bodennebel? War doch vorher auch nicht.." bis dir klar wird, dass es der Feuerwerksrauch ist...

Echt der Hammer...sieht aus wie bei sowas wie Band of Brothers, nach irgendnem Gefecht mit schwerer Artillerie.. :rolleyes:
 
Besonders geil ist, wenn man irgendwann Nachts um 3 oder so nach Köln reinfährt...da fährst du irgendwo lang, alles ganz normal, und von einem Moment auf den anderen fährst du durch ne Nebelwand, die aus der Stadt herauswabert...denkst zuerst "häh, Bodennebel? War doch vorher auch nicht.." bis dir klar wird, dass es der Feuerwerksrauch ist...

Echt der Hammer...sieht aus wie bei sowas wie Band of Brothers, nach irgendnem Gefecht mit schwerer Artillerie.. :rolleyes:

Hatte genau das gleiche Feeling mal in Recklinghausen...Luft, Geruch, alles wie damals auf dem Truppenübungsplatz als es rund ging :saint:
 
Ich verstehe die ganze Diskussion überhaupt nicht. Auf der einen Seite ist der Klimawandel spürbar wie nie zuvor, auf der anderen Seite wird viel zu viel debattiert statt gehandelt. Feuerwerk ist nett, aber kein Muss. Hier verliert kein Bürger an Lebensqualität, oft eher das Gegenteil, und es kostet nichts. Wenn die 2% stimmen, dann stellt sich mMn die Frage in keiner Weise. Ich würde es nicht zwingend verbieten, sondern drastische Einschränkungen vornehmen. Damit meine ich ganz banal: Verdreifacht die Preise über eine Steuer. Wenn das net geht, dann erst verbieten. Allerdings muss der Staat regulierend eingreifen, damit keine Arbeitsplätze direkt verlorengehen. Ständig wird darüber gejammert, was der Klimaschutz kostet, hier ist das Gegenteil der Fall. Echt bigott.
 
Verdreifacht die Preise über eine Steuer.
Feuerwerkskörper einfach nur teurer zu machen, halte ich für keine gute Idee.
Damit erreichst Du höchstens, dass die ganze Knallerei nur noch den Besserverdienenden vorbehalten bleibt, während die sozial schwachen in die Röhre gucken.

Auch eine zeitliche Reglementierung im Sinne von: "Nur noch an folgenden Tagen zu folgenden Uhrzeiten knallen" ist keine Lösung.
Die Menge an produziertem Pyro-Müll bleibt ja.

Die einzige Möglichkeit, die ich sehe ist, dass man die Pyro-Hersteller zwingt, nur noch eine stark begrenzte Menge zu produzieren. Zumindest für Privatleute.
Oder halt nur noch ausschließlich für kommerzielle Großfeuerwerke. Hier kann man dann auch die Preise erhöhen, so dass nicht zwingend Wirtschaftlichkeit und Arbeitsplätze der Hersteller darunter leiden müssen.

Am optimalsten wäre aber natürlich ein komplettes Verbot von Böllern und Co. an den Einzelhandel.
 
4500 Tonnen Feinstaub, hunderte Tonnen Müll, über 100 Millionen zum Fenster rausgeworfene Euro, abgerissene Finger, Verbrennungen, Gehörschäden, traumatisierte Haustiere. Bei diesem Thema sind wir, ähnlich wie beim Tempolimit, immer noch auf dem Entwicklungsstand eines Drittweltlandes. Andere sind da schon wesentlich weiter.

Die einen argumentieren mit dem Verlust der individuellen Freiheit und werfen denjenigen, die es verbieten wollen Symbolpolitik vor, die anderen glauben an die Macht der Verbote, aber nicht an die Schwarmintelligenz der Masse.

Ich für meinen Teil halte entsprechende Regularien für sinnvoll, wen sie dem Gemeinnutzen dienen und es weder der Markt noch die eigene Vernunft des einzelnen für die Verhaltenssteuerung nicht ausreichen.

Mit zunehmender Abnahme der universellen Bildung des einzelnen fällt die politische Manipulation sowohl in die eine als auch in die andere Richtung erheblich leichter.
 
die anderen glauben an die Macht der Verbote, aber nicht an die Schwarmintelligenz der Masse.
Nur aus Interesse: Wo hat es diese "Schwarmintelligenz der Masse" denn in Bezug auf persönliche Einschränkungen zum Schutz der Allgemeinheit schon einmal gegeben? Mir fällt da ehrlich nix ein. Gegen das auf der Hand liegende "Nichtraucherschutzgesetz" gab es ja massive Proteste.
Selbst zum "Selbstschutz" sehe ich diese Schwarmintelligenz nicht. Schließlich musste den "freien Bürgern" die "Freiheit" ohne Helm Motorrad zu fahren oder ohne Gurt Auto zu fahren auch per Gesetz genommen werden.
 
Nur aus Interesse: Wo hat es diese "Schwarmintelligenz der Masse" denn in Bezug auf persönliche Einschränkungen zum Schutz der Allgemeinheit schon einmal gegeben? Mir fällt da ehrlich nix ein. Gegen das auf der Hand liegende "Nichtraucherschutzgesetz" gab es ja massive Proteste.
Selbst zum "Selbstschutz" sehe ich diese Schwarmintelligenz nicht. Schließlich musste den "freien Bürgern" die "Freiheit" ohne Helm Motorrad zu fahren oder ohne Gurt Auto zu fahren auch per Gesetz genommen werden.

Die friedliche Revolution der DDR-Bürger 1989 und das richtige Verhalten der Einsatzkräfte hinsichtlich keiner Konfrontation war schwarmintelligent im Sinne von Freiheit und Menschlichkeit.
 
Das Votum hier ist ja auch eindeutig und auch in meinem persönlichen Umfeld sieht es ähnlich aus.
Entgegen der allgemeinen Gurtpflicht damals gibt es also eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung für ein Verbot.

Und auch beantragt wurde das schon häufig bei den entsprechenden Stellen.
Warum also halten da einige entgegen Volkes Willen die Hand drüber?
Gerade mit dem Bewusstsein und der allgemeinen Situation in der sich die Gesellschaft und vor allem unser Lebensraum befindet?
Ich begreife es nicht. Da müsse wirklich erst die, die damit einen Teil Ihrer Einkünfte erzielen den Anfang machen und das Zeug aus Ihren Geschäften verbannen.
 
Die friedliche Revolution der DDR-Bürger 1989 und das richtige Verhalten der Einsatzkräfte hinsichtlich keiner Konfrontation war schwarmintelligent im Sinne von Freiheit und Menschlichkeit.

Dabei geht es aber nicht darum, dass einzelne sich zum Wohle der Allgemeinheit in ihrer eigenen privaten Freiheit eingeschränkt haben. Außerdem sind grundlegende moralische Fragen (Nicht-Schießen auf Demonstrierende) nicht mit kleineren persönlichen Einschränkungen im Alltag (keine Silvesterböller, Fahrrad statt PKW zum Supermarkt o.ä.) vergleichbar. Es stimmt schon, dass der Bürger hier einen staatlichen "Schubser" braucht - sei es durch Verbote (Glühbirnen) oder durch erhebliche Preisanreize (Zigaretten). Wobei ich die grundsätzliche und prinzipielle Ablehnung von Verboten als "kleinkariert" überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich halte das in dieser Pauschalität für falsch verstandenen Liberalismus; es sollte schon noch um die Sache gehen, die verboten werden soll.
 
Nützt halt nur nix wenn du beim Lidl, Netto etc. Das Zeug trotzdem bekommst.
Im Edeka gab's aber schon so Raketensets und Schussbaterien zu kaufen.

Wieso nützt das nix? Irgendwer muss immer den Anfang machen
Es sind einzelne Fillialleiter (edeka und Rewe Märkte sind Franchise) die sich dazu entschlossen haben..
 
Wieso nützt das nix? Irgendwer muss immer den Anfang machen
Es sind einzelne Fillialleiter (edeka und Rewe Märkte sind Franchise) die sich dazu entschlossen haben..

Das nützt in dem Fall nix das die Leut dann woanders ihr Zeug kaufen und diese Läden die das boykottieren es im Umsatz merken.
Wenn dann müssten das alle durchziehen das es funktioniert.
 
Die Wettervorhersage für die Sylvesternacht ist auch nicht gerade prickelnd und gesundheitsfördernd was den Dreck in der Luft angeht.
 
OK, Meinung geändert. Verbietet den ******, damit die Holländer nicht immer mit tausenden Leuten die Innenstadt und die Supermärkte hier blockieren
 
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