Drei Tage noch, dann steht für viele Haus- und Wildtiere die schlimmste Nacht des Jahres an.
Die Zeit rund um Silvester versetzt jedes Jahr aufs Neue tausende Fell- und Federtiere in blinde Panik. An keinem anderen Tag entlaufen so viele Tiere wie an Silvester und Neujahr. Der Lärm von Böllern und Raketen, dessen Herkunft die Tiere nicht einordnen oder verstehen können, ist erschreckend und bedrohlich für sie.
Die Silvester-Knallerei ist für viele Wildtiere ein enormer Kraftakt ohne Vorwarnung.
Der Herzschlag und Atmung erhöhen sich und die Tiere müssen ihren Stoffwechsel hochfahren. Das verbraucht lebensnotwendige Energie, die die Tiere für den kalten Winter benötigen.
Vögel die sonst nur etwa 100 Meter hoch fliegen, steigen in ihrer Panik vor Raketen bis zu 1000 Meter auf.
Unsere sonst tagaktiven Vögel werden von ihren Schlafplätzen aufgeschreckt, verlieren während ihrer Flucht die Orientierung ( sie können im Dunkeln nicht sehen) und ihre Artgenossen und meiden noch Tage später ihre angestammten Futterplätze. Oft prallen sie während der Flucht gegen Glas- und Hausfassaden.
Tiere leiden extrem unter der Knallerei

Auch Eichhörnchen, die in der kalten Jahreszeit in der Winterruhe sind, werden vom Lärm in Angst und Schrecken versetzt. Die Eichhörnchen-Nothilfen bekommen Jahr für Jahr verstörte Tiere oder sogar tote Eichhörnchen, die durch die Knallerei einen Herzstillstand erlitten haben.
Auch Igel könnten aus dem Winterschlaf aufschrecken was Lebensnotwendige Reserven kostet.
Verzichtet auf die sinnlose Knallerei und spendet das Geld lieber euren örtlichen Tierschutz Vereinen und Nothilfen.
In diesem Sinne guten Rutsch