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Formel 1 Saison 2026 - Cockpits, Strecken, Regeln, Technik, Gerüchte, Rennen


Michel der Trabant

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Ich höre das immer wieder, dass Leute Russell unsympathisch finden. Warum eigentlich?

Er ist in dem Moment zu Mercedes gewechselt als es mit dem Team steil bergab ging. Er hat aber nicht rumgejammert, oder den Wagen kritisiert (im Gegensatz zu zu Hamilton). Er hat Hamilton in zwei von drei Jahren geschlagen, aber das ist irgendwie untergegangen, weil die Performance des Teams insgesamt nicht so doll war und Hamilton wahlweise unmotiviert oder alt (ist natürlich auch was dran). Russell hat sich aber immer sehr respektvoll gegenüber dem Altmeister verhalten und keine Ansprüche gestellt. Russell war auch so ziemlich der einzige Fahrer, der bei Verstappen immer voll dagegengehalten hat, im und außerhalb des Cockpits.

Jetzt, nach Jahren ohne echte WM-Chancen, ist Mercedes wieder an der Spitze. Russell geht jetzt davon aus, dass er als der loyale Mercedes-Mann in schlechten Zeiten, jetzt die Früchte seiner Arbeit ernten dürfen sollte. Aber stattdessen räumt jetzt Toto Wolffs Eigengewächs ab und bei ihm geht Woche für Woche alles schief.

Russell steht enorm unter Druck. Letztes Jahr sah es zwischenzeitlich noch so aus als müsse man sich Sorgen um Antonelli machen, aber dessen Lernkurve ist wirklich erstaunlich. Inzwischen scheint es so, dass Antonelli bereits der schnellere Mann ist, der aber Fehler macht und ungestüm ist und Russell all seine Erfahrung und Racecraft einsetzen muss, um dagegenzuhalten. Sollte Antonelli dieses Jahr bereits Weltmeister werden, womit nach dem letzten Jahr wohl keiner gerechnet hat, dann stellt sich natürlich die Frage, welche Perspektive Russell noch bei Mercedes hat. Dieses Jahr könnte seine einzige Chance sein Weltmeister zu werden. Antonelli wird mit Sicherheit nicht schlechter.
Geplapper eines Fans wie mich: Finde, er ist nicht so authentisch. Aber seinen Background verstehe ich.

 

gentleman

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Ist aber Hamilton zB auch.
Und vielleicht hab ich Russell ein bisschen unrecht getan - Verstappen war mir immer bei weitem unsympathischer, obwohl er in letzter Zeit etwas "sanftmütiger" zu werden scheint.
Im Alter werden sie alle ein wenig milder und konzilianter, geht mir auch so mit Max für den mein Respekt in letzter Zeit deutlich gestiegen ist. Russell ist mir grundsätzlich auch nicht unsympathisch und kann mit vielem was Eric schreibt da auch mitgehen, es war und ist jetzt natürlich keine einfache Situation für ihn - andererseits ist Kimi schon auch der perfekte Herausforderer dem man auch nicht "böse" dafür sein kann, was er fahrerisch schon in so jungen Jahren leistet. Trotzdem zeigt sich auch jetzt schon in Ansätzen dass er sicher auch ein bisschen Diven-Potenzial hat, was für den Entertainment-Faktor in der F1 kein Nachteil ist :saint:
 

Kalle6861

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Im Alter werden sie alle ein wenig milder und konzilianter, geht mir auch so mit Max für den mein Respekt in letzter Zeit deutlich gestiegen ist. Russell ist mir grundsätzlich auch nicht unsympathisch und kann mit vielem was Eric schreibt da auch mitgehen, es war und ist jetzt natürlich keine einfache Situation für ihn - andererseits ist Kimi schon auch der perfekte Herausforderer dem man auch nicht "böse" dafür sein kann, was er fahrerisch schon in so jungen Jahren leistet. Trotzdem zeigt sich auch jetzt schon in Ansätzen dass er sicher auch ein bisschen Diven-Potenzial hat, was für den Entertainment-Faktor in der F1 kein Nachteil ist :saint:
Divenpotenzial und macht Werbung für son Billigzeug von Einhell:D

PS: Eigentlich hätte vor und nach den Spots immer Jorge mit seiner "Kauf kein Kack" Nummer laufen müssen.
 
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Eric

Maximo Lider
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Verstappen hat inzwischen den Vorteil, dass er so schön urig und volkstümlich rüberkommt, weil er die Nordschleife unsicher macht. Das erinnert an längst vergangene Zeiten als F1 Fahrer alles gefahren haben, was vier Räder hatte. Und er ist (vermeintlich) etwas entspannter, weil er mehrere Weltmeister-Titel gewonnen hat und sich nicht mehr beweisen muss. Da kann man dann natürlich locker sagen, dass die Wagen doof sind, die Sprintrennen, dass es generell zu viele Rennen sind und er alle 5 Minuten überlegt, ob er nicht aufhören will.

Imho ist Verstappen aber nicht ansatzweise so desinteressiert, wie er es versucht uns glauben zu machen. Es nagt an ihm, dass er aktuell nicht gewinnt. Es ist einfach der Versuch sein Standing als Weltmeister zu nutzen, um Entwicklungen in der F1 zu beeinflussen. Ich glaube, dass wir Verstappen noch sehr, sehr lange in der F1 sehen werden, trotz Sprintrennen usw.
 

Michel der Trabant

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Verstappen hat inzwischen den Vorteil, dass er so schön urig und volkstümlich rüberkommt, weil er die Nordschleife unsicher macht. Das erinnert an längst vergangene Zeiten als F1 Fahrer alles gefahren haben, was vier Räder hatte. Und er ist (vermeintlich) etwas entspannter, weil er mehrere Weltmeister-Titel gewonnen hat und sich nicht mehr beweisen muss. Da kann man dann natürlich locker sagen, dass die Wagen doof sind, die Sprintrennen, dass es generell zu viele Rennen sind und er alle 5 Minuten überlegt, ob er nicht aufhören will.

Imho ist Verstappen aber nicht ansatzweise so desinteressiert, wie er es versucht uns glauben zu machen. Es nagt an ihm, dass er aktuell nicht gewinnt. Es ist einfach der Versuch sein Standing als Weltmeister zu nutzen, um Entwicklungen in der F1 zu beeinflussen. Ich glaube, dass wir Verstappen noch sehr, sehr lange in der F1 sehen werden, trotz Sprintrennen usw.
Kann sein, ist so aber aktuell nur eine Behauptung. ;)
 

Eric

Maximo Lider
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Natürlich ist das nur eine Behauptung, aber solange Verstappen nicht tatsächlich zurücktritt sind sein Kokettieren mit dem Abschied und die Beschwerden über die aktuelle F1 halt auch nur bedingt ernst zu nehmen. Er möchte halt "gehört" werden und das gelingt ihm so.
 

Michel der Trabant

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Natürlich ist das nur eine Behauptung, aber solange Verstappen nicht tatsächlich zurücktritt sind sein Kokettieren mit dem Abschied und die Beschwerden über die aktuelle F1 halt auch nur bedingt ernst zu nehmen. Er möchte halt "gehört" werden und das gelingt ihm so.
Er ist bei weitem nicht der Einzige, der das aktuelle Reglement und die Renner kritisiert. :confuse:
 

desl

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Ich höre das immer wieder, dass Leute Russell unsympathisch finden. Warum eigentlich?

Die Fans erschaffen sich auch teilweise ihre Feindbilder.

Zu Williams-Zeiten war Russell als "Mr. Saturday" sehr beliebt und viele forderten, dass er endlich zu Mercedes befördert würde und als Belohnung für seine Leistungen den Platz von Bottas einnehme.
Dies geschah dann halt erst, als der Mercedes nicht mehr überlegen war.

Dass Russell dann aber nicht nur - wie die Ex-Weltmeister Button, Alonso und Rosberg - mit Hamilton auf Augenhöhe fahren konnte, sondern ihn sogar im ersten Jahr nach Punkten hinter sich ließ ... das war dann gerade den Hamilton-Fans etwas zu viel.

Die Beförderung hat bei Russell nochmal mehr Ehrgeiz geweckt, weil es dann nicht mehr nur darum ging sich gut zu verkaufen, sondern auch wirklich hier und da um Siege zu fahren. Russells Image des lockeren, jungen, aber schnellen Williams-Fahrers (kaum ein Instagram-Bild, bei dem sein Oberkörper bedeckt war) wandelte sich zum ehrgeizigen Piloten. Ihm wird dann auch gerne mal eine leicht aristokratische Ader unterstellt, wenn er mit feinen englischen Begriffen wie "blimey" und "crikey" daher kommt.
Ohnehin ist Russell gerne einer, welcher sich lautstark über Funk äußert, wenn ihm das Fahrverhalten eines Kontrahenten nicht schmeckt. Das machen andere gewiss auch (Leclerc z.B.), aber Russell wurde dadurch von manch Fans unterstellt eine Meckerfritze zu sein.
2024 & 2025 wandelte sich das Image von Verstappen zum Seriensieger zum "Halbgott am Lenkrad, der aus unterlegenem Material unmenschliches rausholt" (überspitzt ausgedrückt). Die Fans fiebern gerne mit den Außenseitern mit und das war dann immer häufiger Verstappen ... und nicht mehr die McLaren.

Verstappens Popularität wuchs und gleichzeitig werden Verstappen und Russell wohl nie gute Freunde. Dass Verstappen letzteren "hasse" ist dann doch wieder eine übertriebene Darstellung der Medien ... aber wie gesagt ... sie sind und werden keine engen Kumpels oder so. Da gibts eher andere Freundschaften (Verstappen & Norris, Leclerc & Gasly, Albon & Russell, Stroll & Ocon).

Wie gesagt ... die Fans schaffen sich ihre Feindbilder ... und irgendwann wurde Russell mehr oder weniger dazu auserkoren, scheint es. Und wie gesagt, die Fans fiebern gerne mit dem Außenseiter mit, was nach den Ergebnissen der letzten Saison gegenüber Russell ganz klar auch Antonelli ist.
 

Kalle6861

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Natürlich ist das nur eine Behauptung, aber solange Verstappen nicht tatsächlich zurücktritt sind sein Kokettieren mit dem Abschied und die Beschwerden über die aktuelle F1 halt auch nur bedingt ernst zu nehmen. Er möchte halt "gehört" werden und das gelingt ihm so.
ADHS
 

Michel der Trabant

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Die Fans erschaffen sich auch teilweise ihre Feindbilder.

Zu Williams-Zeiten war Russell als "Mr. Saturday" sehr beliebt und viele forderten, dass er endlich zu Mercedes befördert würde und als Belohnung für seine Leistungen den Platz von Bottas einnehme.
Dies geschah dann halt erst, als der Mercedes nicht mehr überlegen war.

Dass Russell dann aber nicht nur - wie die Ex-Weltmeister Button, Alonso und Rosberg - mit Hamilton auf Augenhöhe fahren konnte, sondern ihn sogar im ersten Jahr nach Punkten hinter sich ließ ... das war dann gerade den Hamilton-Fans etwas zu viel.

Die Beförderung hat bei Russell nochmal mehr Ehrgeiz geweckt, weil es dann nicht mehr nur darum ging sich gut zu verkaufen, sondern auch wirklich hier und da um Siege zu fahren. Russells Image des lockeren, jungen, aber schnellen Williams-Fahrers (kaum ein Instagram-Bild, bei dem sein Oberkörper bedeckt war) wandelte sich zum ehrgeizigen Piloten. Ihm wird dann auch gerne mal eine leicht aristokratische Ader unterstellt, wenn er mit feinen englischen Begriffen wie "blimey" und "crikey" daher kommt.
Ohnehin ist Russell gerne einer, welcher sich lautstark über Funk äußert, wenn ihm das Fahrverhalten eines Kontrahenten nicht schmeckt. Das machen andere gewiss auch (Leclerc z.B.), aber Russell wurde dadurch von manch Fans unterstellt eine Meckerfritze zu sein.
2024 & 2025 wandelte sich das Image von Verstappen zum Seriensieger zum "Halbgott am Lenkrad, der aus unterlegenem Material unmenschliches rausholt" (überspitzt ausgedrückt). Die Fans fiebern gerne mit den Außenseitern mit und das war dann immer häufiger Verstappen ... und nicht mehr die McLaren.

Verstappens Popularität wuchs und gleichzeitig werden Verstappen und Russell wohl nie gute Freunde. Dass Verstappen letzteren "hasse" ist dann doch wieder eine übertriebene Darstellung der Medien ... aber wie gesagt ... sie sind und werden keine engen Kumpels oder so. Da gibts eher andere Freundschaften (Verstappen & Norris, Leclerc & Gasly, Albon & Russell, Stroll & Ocon).

Wie gesagt ... die Fans schaffen sich ihre Feindbilder ... und irgendwann wurde Russell mehr oder weniger dazu auserkoren, scheint es. Und wie gesagt, die Fans fiebern gerne mit dem Außenseiter mit, was nach den Ergebnissen der letzten Saison gegenüber Russell ganz klar auch Antonelli ist.

Hat hier zumindest noch niemand behauptet, oder? ;)
 

Eric

Maximo Lider
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Und fährt in einer anderen Rennserie ... Glaube, wir drehen uns dann im Kreis und belassen es mit der Meinung (nehme mich nicht aus). ;)
Er hat einzelne Rennen gefahren. Na ja, und redet dauernd von seinem Rücktritt, obwohl ein Rücktritt nicht wirklich absehbar ist. Aber es verschafft ihm natürlich Gehör. Würde Lance Stroll damit drohen aufzuhören, weil er keine Lust mehr hat, würde das niemanden jucken.
 
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