Formel 1 Saison 2026 - Cockpits, Strecken, Regeln, Technik, Gerüchte, Rennen


Moriarty

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Abseits von Mercedes, bei denen ja alles, wie geschnitten Brot laufen soll, wird öfter auch mal Alpine gelobt für deren „Wurf“. Wo man auch ziemlich individuelle Ideen präsentiert (einzig Pullrod vorne neben Cadillac beispielsweise und vieles mehr). Da darf man gespannt sein. Ferrari soll manche auch manche zumindest ziemlich beeindruckt haben, wie der Bolide wirkt. Man ist wohl auch sehr nah schon am Gewichtslimit. Ich bin gespannt, was Aston Martin und Williams trotz der Verzögerungen herauszaubern. Es heißt auch bei vielen immer noch wartet mal ab, was die finalen Versionen sein werden. Mir gefallen solche Duelle am Limit der Innovativen.
 

desl

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Und spät am Nachmittag hat sich der AMR26 dann doch gezeigt.
In manchen Belangen (Front-Aufhängung, Heck-Aufhängung an der Heckflügel-Pylone, Form der Seitenkästen...) sticht der Bolide optisch schon etwas heraus.


Wie das aber mit neuen Honda-Motoren so ist (nun sind alle 5 Motoren-Hersteller dieser Saison auf der Strecke gewesen) ... es dauerte nicht übermäßig lange, da musste der Wagen auch schon das erste Mal abgeschleppt werden.
Immerhin 5 Runden ist Stroll gefahren.


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karmakaze

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Abseits von Mercedes, bei denen ja alles, wie geschnitten Brot laufen soll, wird öfter auch mal Alpine gelobt für deren „Wurf“. Wo man auch ziemlich individuelle Ideen präsentiert (einzig Pullrod vorne neben Cadillac beispielsweise und vieles mehr). Da darf man gespannt sein. Ferrari soll manche auch manche zumindest ziemlich beeindruckt haben, wie der Bolide wirkt. Man ist wohl auch sehr nah schon am Gewichtslimit. Ich bin gespannt, was Aston Martin und Williams trotz der Verzögerungen herauszaubern. Es heißt auch bei vielen immer noch wartet mal ab, was die finalen Versionen sein werden. Mir gefallen solche Duelle am Limit der Innovativen.
Innovationen? Also mir fällt da nur der Heckflügel des Alpine ein. Was richtig Unerwartetes sehe ich sonst nicht.

Edit: Okay, die Cooling Exits von AM sind auch innovativ. Man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben… ;)
 

Moriarty

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Innovationen? Also mir fällt da nur der Heckflügel des Alpine ein. Was richtig Unerwartetes sehe ich sonst nicht.

Edit: Okay, die Cooling Exits von AM sind auch innovativ. Man soll ja den Tag nicht vor dem Abend loben… ;)

Leider finde ich den Artikel nicht mehr, der das bezüglich Alpine gut beleuchtet weshalb. Beizeiten liefere ich ihn gern nach. Auf den ersten Blick sah ich das auch, wie du.

Edit: https://www.motorsport-total.com/fo...-hinter-dem-radikalen-alpine-konzept-26012906

Newey macht halt Newey Sachen ;).
 
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Moriarty

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Leclerc fuhr jetzt auch, wie Mercedes eine mittlere 1:16 und bei Ferrari liegt man zufrieden im Zeitplan. Er hat allerdings überhaupt keine Ahnung, wo man von der Performance her steht. Da gibt es von den Experten auch sehr unterschiedliche Meinungen. Hamilton sollen die Boliden jedenfalls deutlich besser liegen.

Lange habe ich gedacht der Cadillac sieht komisch konventionell aus von den Seitenkästen, aber wenn man dann Neweys Aston sieht, ist es doch wieder interessant, dass beide mit wenig Undercut, viel „Wasserrutsche“, aber hoher Anstellung operieren.

Am biedersten sehen für mich noch Audi und Haas aus, aber letztere wirken bislang zumindest solide.

Was lest/hört ihr so?

Jedenfalls sind schon spannende und unterschiedliche Ansätze vor allem von Ferrari/Mercedes/AM/McLaren/Alpine und Red Bull zu erkennen. Da wird es darauf ankommen, vor allem neben der Power Unit, wer die effizientesten Teile zum besten Gesamtpaket schmiedet.

Mercedes sehen bei der Power Unit natürlich mit dem Trick alle vorne, aber angeblich hätte auch Ferrari etwas sehr aggressives, aber effizientes in der Hinterhand. @karmakaze Weißt du da was? Es soll kurzum darum gehen, dass die Kolben nicht aus Alu sind und aus widerstandsfähigem Material, trotzdem können und sind sie mit dem Gewicht schon sehr gut dabei. Bringt das theoretisch so viel mehr Leistung?

Der Williams soll übrigens auch sehr extrem entwickelt sein und man deshalb Probleme mit dem Crashtest gehabt haben. Jetzt musste man für das Bestehen Gewicht draufpacken.
 
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indo_smoke

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Zur Ferrari Power Unit. Ich hab gelesen, das ausdehnungsfähige Kolbenmaterial soll angeblich Leistung bringen, gleichzeitig
aber den Hubraum verkleinern. Irgendwie klingt das typisch nach Ferrari.
Die wenigen Bilder vom AM gefallen mir, der schaut schon anders aus.
 

Moriarty

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Zur Ferrari Power Unit. Ich hab gelesen, das ausdehnungsfähige Kolbenmaterial soll angeblich Leistung bringen, gleichzeitig
aber den Hubraum verkleinern. Irgendwie klingt das typisch nach Ferrari.
Die wenigen Bilder vom AM gefallen mir, der schaut schon anders aus.

Ich bin bei dir, dass Ferrari teilweise fragwürdige Entscheidungen getroffen hat (Costa beispielsweise), aber ich lese diesbezüglich eher, dass es sehr riskant ist, aber sehr viel bringen kann. So dumm sind die dort auch nicht, dass sie etwas ohne Potenzial oder Nutzen freiwillig entwickeln. Es haben auch viele dort gewildert, Cardile soll bei AM ja auch keine unwesentliche Rolle spielen. Viele meinen ja, dass Hamilton viel mehr neue Leute mitbringen hätte sollen, wie Schumacher seinerzeit. Ich verstehe zum Beispiel bei so nem potenten Team nicht, warum sie Newey nicht das gaben, was er wollte. Im Kreuz hätten sie es locker gehabt.

Ich fand Ferrari oft zu konservativ, geändert hat sich das mit Allison. Da waren sie mit Merc/Hamilton eigentlich auf Augenhöhe.
 

indo_smoke

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Ferrari hat halt auch den Standort Nachteil. Newey hätte sein Büro in Maranello beziehen müssen, das wollte er nicht. Will damit sagen, am Geld lag es wahrscheinlich eher nicht. Ansonsten volle Zustimmung.
 

Moriarty

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Ferrari hat halt auch den Standort Nachteil. Newey hätte sein Büro in Maranello beziehen müssen, das wollte er nicht. Will damit sagen, am Geld lag es wahrscheinlich eher nicht. Ansonsten volle Zustimmung.

Das stimmt schon. Ich könnte mir aber schlimmere Arbeitsplätze vorstellen 😉. Mit Geld, was genug vorhanden ist, hätte Hamilton sicher überzeugen können. Da geht es ja nicht nur um Premium-Namen, die was können. Allerdings abwarten, vielleicht wurden auch schon fähige Leute geholt. So tief in der Materie sind wir auch nicht.
 

desl

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Was lest/hört ihr so?

Das man auf die Performance bei den Tests dieser Woche nicht zuviel geben sollte ;-)

Ich mein ... am Aussagekräftigsten waren die letzten Jahre teilweise die Stimmen von Beobachtern, welche sich vor der Saison bei den Tests in T1-3 von Bahrain positioniert haben und geguckt haben, wie gut die Boliden um die Kurve kommen. Wer wieviel Randsteine mitnehmen kann, wer auf der Hinterachse rutscht ... usw. usw.


Das erste Rennwochenende ist in 5 Wochen und so manch Teams werden bis dahin noch an einigen Stellen schnitzen. Motorabdeckungen, Flügel, Barge Boards uvm.
Klar, man kann jetzt gewisse Tendenzen erkennen (z.B. dass Racing Bulls manch Kühlluft über die Airbox holen ... auch in anderen Jahren gab es da durchaus unterschiedliche Herangehensweisen ... siehe z.B. Toro Rosso STR10 & STR11).

Aber dass McLaren z.B. die geschwungendsten Frontflügel-Endplatten hat, oder dass dieses oder jenes Team hier und da Flügelchen oder Unterboden-Öffnungen hat, wo andere Teams bislang mit der "Basis-Konfiguration" rangehen ... das spielt eine untergeordnete Rolle.
Man sieht ja auch, dass bislang in dieser Woche nur wenig an FlowWiz und Aero-Rakes zum Einsatz gekommen ist (verglichen mit "normalen" Winter-Testfahrten). Der Fokus liegt diese Woche nicht gerade auf der Aerodynamik.


Und ja, so wird es halt deutlich dass die Mercedes- und Ferrari-Aggregate ordentlich Kilometer abspulen. Mit 4 (ok, Williams fehlt) bzw. 3 ausgerüsteten Teams kommt da einiges an Laufleistung diese Woche zusammen. Nicht nur weil die beiden Werksteams die meisten Runden gedreht sind.


Wie dem auch sei. Am Ende jeden Tages gibt es auf dem offiziellen F1-YouTube-Kanal ein Video vom Tag und Interviews mit Fahrern und Team-Verantwortlichen. Man sieht größtenteils zufriedene Gesichter, insbesondere bei Mercedes und Ferrari. Man spult Kilometer ab, man lernt das Auto kennen, man sammelt Daten, das Testprogramm läuft. Bei Alpine, Audi und Haas z.B. gab es öfter mal eine rote Flagge, aber man ist trotzdem zufrieden, dass man lernt und Fehler findet, die andere (z.B. Aston Martin) erst noch suchen müssen.


Gewiss, wenn man die Mercedes-Truppe sieht, wie sie die meisten Runden drehen, zufrieden drein schauen und ihnen nachgesagt wird, dass sie bereits jetzt am Setup tüfteln ... dann untermauert das nochmal die Favoriten-Rolle, welche das Team ohnehin schon seit mehreren Wochen inne hat.


Sei's drum. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Ferrari beispielsweise am Anfang einer größeren Regeländerung (2017 breite Autos, 2022 Ground Effect) zunächst sehr gut aussah.
Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass McLaren im Gegenzug dazu (2009 stark veränderte Aerodynamik, 2014 andere Aero und neue Motoren, 2017 breitere Autos, 2022 Ground Effect) bei einer großen Regeländerung der Technik schlechter Abschnitt als in der jeweiligen Saison vorher (2008, 2013, 2016, 2021...). Diesmal hieß es, dass man sich früher auf 2026 konzentriert hat, während Red Bull einen am Ende von 2025 bei der Performance auf- oder teilweise gar überholt hat.

sortiert nach dem WM-Stand letztes Jahr:

- McLaren: interessanter Bolide der insgesamt eher unauffällig wirkt ... er glänzt nicht so wie der Mercedes
- Mercedes: zuverlässig vorne weg. Der Test läuft bislang sehr geschmeidig
- Red Bull: Hadjars Ausrutscher war sicherlich nicht nützlich, ebenso dass man am Dienstag im Regen fuhr. Wirkt dennoch flott und schlank. Man sieht sich nicht auf Mercedes-Niveau
- Ferrari: Die Hoffnung stirbt zuletzt und so glauben die Tifosi, dass dieses Jahr die Top3 wieder drin sein müssen. Der Test läuft gut, die Fahrer wirken zuversichtlich
- Williams: Man ist nicht dabei und das kann man auch nicht groß schön reden. Dass ein Video von der Sitzanpassung veröffentlicht wird, während Sainz und Albon eigentlich eher im Auto und auf der Strecke sein sollten ... ist nicht unbedingt beste PR. Das kann viel bedeuten, muss es aber nicht. Gerüchte um Crashtests und Übergewicht werden dementiert ... wer weiß schon was dran ist.
- Racing Bulls: Man bleibt das Anhängsel der großen Schwester
- Aston Martin: Newey dies, Newey das. Der Bolide fällt auf, aber das tat Neweys MP4-18 auch. Ists der große Wurf oder ist zu radikal und ambitioniert am Ende ein Fehler? Gerade die Aufhängungen wirken spektakulär und erinnern andererseits daran dass Neweys erste Red-Bull-Boliden Mitte der Nuller-Jahre ihre Performance-Probleme bei der Aufhängung hatten, bis Geoff Willis ins Team geholt wurde. Dass Honda weniger als anderthalb Tage (und vom Tag 1 nur 5 Runden, bis Stroll den Wagen um 18 Uhr geplant abstellte) an Erkenntnis-Gewinnen hat, während andere Motoren-Hersteller mit 3 Teams an 3 Tagen ihren Aggregaten zuhören ... nicht unbedingt von Vorteil. Klar, ist immernoch ne bessere Situation als 2015 in die F1 einzusteigen.
- Haas: Der Wagen wirkt nicht spektakulär, aber das tat er im Vorjahr auch nicht. Trotz Platz 8 war man da so konkurrenzfähig wie vor Komatsu lange nicht mehr. Also bloß nicht unterschätzen.
- Audi: Letztlich ist das kein neues Team, sondern die Sauber-Truppe in neuem Gewand. Keine blutigen Anfänger oder so, man weiß was man macht. Klar, dass man in Neuburg erstmals einen F1-Motor bastelt, nur ein Team ausrüstet und noch vor den Testfahrten moniert dass Mercedes einen Vorteil habe, weil man angeblich im laufenden Betrieb das Verdichtungsverhältnis erhöhen könnte ... das lässt einen nicht gerade an die eigene Konkurrenzfähigkeit glauben. Aber letztlich hat man bei Dakar und LMP auch nicht in Jahr 1 dominiert, sondern erstmal gelernt.
- Alpine: Nicht gerade das Team, das die meiste Aufmerksamkeit erhält. Man war halt letztes Jahr echt schlecht. Aber die Kiste läuft, man bringt durchaus eigene Ideen und schlechter werden als im Vorjahr soll es wohl nicht werden.
- Cadillac: Man will gewiss nicht viel erwarten, wenn ein Team bei 0 anfängt (obgleich man sich den SF-23 von Ferrari sehr genau angucken durfte). Das letzte/jüngste Team was neu in die F1 kam (ohne ein anderes zu kaufen) und es aufs Podium geschafft hat war Toyota. Das letzte derartige Team das siegreich war, war Stewart. Während Haas bei Ferrari über die Schulter guckt und den Wagen bei Dallara entwerfen lässt, entwickelt Cadillac halt selbst. Klar man hat bekanntes Personal das in der F1 nicht neu ist. Graeme Lowdon (früher Manor, Nick Chester (früher Enstone & Mercedes, John McQuilliam (Jordan, Manor, Prodrive), Jon Tomlinson (Williams) und als Berater das Urgestein Pat Symonds ... da sind mehrere "alte Gesichter". Aber letztlich wird es ein Lehrjahr, obgleich der Wagen in Relation zur Konkurrenz besser aussieht als alles was Manor, Caterham und HRT jemals auf die Strecke gebracht haben (die letzten drei Teams die neu in die F1 kamen und ihre Boliden selbst designten)
 

desl

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warum sie Newey nicht das gaben, was er wollte

wenn ich das richtig verstanden habe, ging es Newey weniger um Geld, als eher darum wieviel er "zu sagen" hat. Gleichwohl man bei Red Bull auf ihn gehört hat, ein gewisses Macht-Vakuum nach dem Abgang von Horner und Marko und dem Tod von Mateschitz konnte er da nicht füllen, wenn es darum geht zu sagen wo es lang geht.
Bei Aston Martin hat Newey einen guten Batzen an Anteilen am Team bekommen und Mike Kracks und Andy Cowells Rolle wurde umstrukturiert, so dass Newey quasi als "team principal" an der Boxenmauer steht. Die Befugnisse die Newey bei AMR bekommen hat, hätte er bei Red Bull und schon garnicht bei Ferrari bekommen.

Bei allen Erfolgen oder Nicht-Erfolgen die Newey mit March, Williams, McLaren und Red Bull einfahren konnte ... an der Spitze eines Teams zu stehen und dieses vielleicht zum Erfolg zu führen (bei allem Respekt, die Truppe war zuletzt 1999 aus eigenem Antrieb siegreich) ... das würde ggf. sein Denkmal in der F1-HOF zementieren.

Ferrari hat halt auch den Standort Nachteil. Newey hätte sein Büro in Maranello beziehen müssen, das wollte er nicht.
Ich find da den Werdegang von James Key zuweilen interessant.
Die Boliden von ihm von Matt Morris brachten Sauber ordentlich Erfolg Anfang des letzten Jahrzehnts (und beiden einen guten Ruf).
Doch Key bekam Heimweh und ging von der Schweiz zurück nach Grobritannien. Matt Morris wurde später von McLaren geholt und scheiterte dort mit seinem Size-Zero-Konzept (das den neuen Honda überhitzen ließ).

Key arbeitete an dem von Kodewa (Colin Kolles' Team) entwickelten und eingesetzten Lotus T128 LMP2-Boliden. Da merkte er dann wohl doch, dass F1 mehr Bock macht und ging zu Toro Rosso. Das Heimweh war wohl doch nicht so doll.
Danach ging er zu McLaren, nachdem dort sein Ex-Kollege Matt Morris entlassen wurde. Nachdem man 2023 mit der Performance nicht zufrieden war, wurde Key rausgeschmissen und landete wieder bei Sauber/Audi. Dort hat man mittlerweile allerdings auch ein Design-Büro in Großbritannien aufgebaut. Vielleicht damit Key nicht wieder Heimweh bekommt. ;-)
 

karmakaze

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Mercedes sehen bei der Power Unit natürlich mit dem Trick alle vorne, aber angeblich hätte auch Ferrari etwas sehr aggressives, aber effizientes in der Hinterhand. @karmakaze Weißt du da was?
Zur Ferrari Power Unit. Ich hab gelesen, das ausdehnungsfähige Kolbenmaterial soll angeblich Leistung bringen, gleichzeitig
aber den Hubraum verkleinern. Irgendwie klingt das typisch nach Ferrari.
Diesbezüglich habe ich nichts gelesen. Ich hatte gelesen, dass Mercedes und RBPT (RedBulls Motor) über das 16:1-Verdichtungsverhältnis gehen können, weil sie die in diesem Punkt unklar geschriebenen technischen Direktiven anders auslegen (id est, die Verdichtung muss nur bei Raumtemperatur 16:1 betragen, keiner hat gesagt, dass sie bei Arbeitstemperatur des Motors 16:1 betragen muss). In diesem Rahmen wurde meines Wissens Ferrari als Beschuldigender genannt und irgend ein Typ von Cadillac muss mal gesagt haben, dass man vollstes Vertrauen in Ferrari hat, ihnen einen reglementkonformen Motor gegeben zu haben. Natürlich denkt man nach dem Sensor-Gate bei der SF vor einigen Jahren schnell an Ferrari, aber sonst wäre mir nichts bekannt.

Edit: Was bei Ferrari lief, war, dass Shell, ihrem Hersteller für synthetisches Benzin, nachgesagt wird, da sehr gute Fortschritte erzielt zu haben, sodass vielleicht ihr Motor mehr Effizienz hat. Aber das wäre ja keine Trickserei.

Vielleicht noch eine Einordnung zum Verdichtungsverhältnis: Selber Schuld, FIA! Da denkt ihr euch kleinste Legality Boxes aus und dann schreibt ihr gleichzeitig so nen Stuss auf, den selbst ein Maschinenbaustudent im 2. Semester durchschauen würde? Klar, wird das jetzt vermutlich nachreglementiert. Mich wundert aber mehr, dass Ferrari, Honda und Audi sich da wie Musterschüler verhalten. Aber gut, vielleicht haben sie sich gesagt, das ist so obvious, das wird eh geschlossen und da verschwenden wir keine Zeit mit.
 
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