Hamburger SV 25/26 - Der HSV ist wieder da!


Schafft der HSV den Klassenerhalt?

  • Ja, per direktem Klassenerhalt

    Stimmen: 13 43,3%
  • Ja, aber mit Ach und Krach über die Relegation

    Stimmen: 9 30,0%
  • Nein, es geht direkt zurück in Liga 2

    Stimmen: 8 26,7%

  • Umfrageteilnehmer
    30
  • Umfrage geschlossen .

KOH76

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Das Dilemma mit Kuntz ist das sofort die mediale Verurteilung steht und auch der Verein entscheidet das er schuldig ist OHNE ein rechtstaatliches unabhängiges Verfahren. Absolut untragbar sowas. Er muss doch eine echte Chance vor unserem Rechtsstaat bekommen und bis dahin gilt die Unschuldsvermutung. Ganz üble Entwicklung.

Was ist daran bitte falsch? Und was ist die angebliche Entwicklung? Hast du schonmal Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt? Die arbeitsrechtliche Verdachtskündigung ist z.B. spätestens seit den 60ern anerkannt.
 

John Lennon

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KOH76

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Es hätte Kuntz sicherlich nicht geschadet, sich dem Aufsichtsrat gegenüber zur äußern. Das hat er nicht gemacht und die Gelegenheit zur Stellungnahme gegenüber dem Aufsichtsrat [...] trotz mehrfacher Angebote explizit nicht genutzt. Da ist es doch klar, dass man da nicht entspannt mit "ja, das ist sein gutes Recht...kann man wohl nix machen" zur Tagesordnung übergeht und ihn weiter werkeln lässt.

Dazu kommt, dass er ja nichtmal rausgeworfen wurde. Was der HSV nach dem was bislang bekannt ist falsch gemacht haben soll verstehe wer will.
 

TheFreshPrince

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In dem Artikel steht doch sogar, dass man Kuntz die Möglichkeit eingeräumt hat intern eine Stellungnahme abzugeben und er hat darauf verzichtet. Was man da dem Verein ankreiden will ist mir rätselhaft. :skepsis:
 

Sofakartoffel

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So etwas passiert doch auch nicht im Vakuum.
Da kommt doch nicht eine Frau an, äußert Vorwürfe, Kuntz äußert sich nicht und fliegt.
Da wurden externe Anwälte hinzugezogen, sein berufliches Umfeld dazu befragt und dann haben diese Anwälte dem Aufsichtsrat ein Ergebnis vorgelegt, nachdem dieser entschieden hat, die Zusammenarbeit zu beenden. In diesem Prozess hat Kuntz jede Möglichkeit der Darstellung aus seiner Sicht verstreichen lassen.

Neben dem Druck auf dem (vermutlichen) Opfer, welcher durch interne und externe Stimmen ausgeübt wird, wie sie u.a. hier zitiert und auch geäußert wurden, sind die Darstellungen der Abläufe oft so verkürzt bis falsch im öffentlichen Diskurs, dass aus dem Täter ein Opfer gemacht werden kann. Natürlich immer in Abhängigkeit von der vorgeworfenen Tat und des Geschlechts und der Herkunft von vermeintlichen Tätern und Opfern. Gleiches gilt für die Einordnung der Folgen für die Betroffenen.

Es ist keine Raketenwissenschaft zu verstehen, dass Frauen leider noch viel zu selten die Möglichkeit oder die Kraft/den Mut haben, männliche Täter, wie in diesem Fall, für Ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen und sei es auch nur, der Verlust dessen Anstellung.
 
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