Maria Sharapova


Wo steht Sharapova Ende 2019?


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Jerry

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Sie hatte eine tolle KArriere und hat die WTA-Tour nicht nur auf dem Platz, sondern auch was Marketing und Publicity aufgrund ihrer Bekanntheit betrifft, wie nur wenige andere Spielerinnen.
Das habe ich bei Sharapova irgendwie nie verstanden, also ihre Beliebtheit. Und das sage ich als jemand, der aus unerfindlichen Gründen eigentlich eine Schwäche für so ein bisschen "pissige" Charaktere hat. Kyrgios, Kasatkina (die eigentlich immer maulig über den Platz läuft) oder beim Fussball "Bad Boys" a la Balotelli oder Kevin Prince Boateng.
Sharapova fand ich eigentlich immer rein subjektiv schrecklich und wurde nie warm mit ihr. Die Dopinggeschichte war dann aus Haterperspektive das richtige Ende bzw. die schwachen Leistungen nach der Sache.:clowns:
 

zick

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Hätte sie nicht bereits mit 18 oder 19 Jahren und einen beträchtlichen Teil ihrer Karriere derbe Schulterprobleme, inkl. Operationen, gehabt, wäre eine noch etwas größere Karriere möglich gewesen.
 

Hans Meyer

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Hätte sie nicht bereits mit 18 oder 19 Jahren und einen beträchtlichen Teil ihrer Karriere derbe Schulterprobleme, inkl. Operationen, gehabt, wäre eine noch etwas größere Karriere möglich gewesen.
Und ohne Mittelchen eine kleinere Karriere :belehr:

Ich werde die Dopingsünderin nicht vermissen :wavey:
 

zick

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Und ohne Mittelchen eine kleinere Karriere :belehr:

Ich werde die Dopingsünderin nicht vermissen :wavey:
Meldonium kam 2016 auf die Dopingliste. Shara erreichte 2016 das HF bei den AO und wurde anschließend bei der Dopingkontrolle des Missbrauchs von Meldonium überführt. Also hat sie nur dieses Ergebnis illegal mit Hilfe von Doping erzielt.
 

zick

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Meldonium kam 2016 auf die Dopingliste. Shara erreichte 2016 das HF bei den AO und wurde anschließend bei der Dopingkontrolle des Missbrauchs von Meldonium überführt. Also hat sie nur dieses Ergebnis illegal mit Hilfe von Doping erzielt.
Das einzig sinnvolle Argument, was Shara Antifans bringen könnten, ist, wie wäre ihre Karriere verlaufen, wenn Meldonium schon 2004 auf der Dopingliste gestanden hätte.
 

shotmaker

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:(:(:( was soll ich sagen? eine sehr sehr traurige nachricht für das damentennis. man kann von ihr halten was man will, aber sie war ganz sicher ein superstar und für die wta tour ein enormer gewinn. es hieß mal, sharapova und serena williams sind die einzigen spielerinnen, die bei den damen die stadien füllen. sie hat halt polarisiert. man liebte sie oder man hasste sie, dazwischen gab es nix.

auch wenn sich das karriereende immer mehr abgezeichnet hatte, für mich war die nachricht trotzdem ein schock.:( ihre aussagen bei den australian open waren leider schon nicht mehr gerade optimistisch. ich hätte mir auch erhofft, dass sie mit einer großen abschiedszeremonie aufhört, vllt in indian wells, bei den french open oder den us open.

ich war fan von ihr direkt seit dem großartigen sieg in wimbledon 2004 und wurde von da ab fan vom damentennis. da fällt schon einiges weg jetzt. ihre grand slam siege, vor allem dass sie alle 4 gewinnen konnte, werden mir immer im gedächtnis bleiben! dieser unbändige siegeswillen und alles in die schläge reinlegen waren einfach phänomenal. ein ganz großer champion sagt "bye bye"!!!!!
 

Hans Meyer

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Meldonium kam 2016 auf die Dopingliste. Shara erreichte 2016 das HF bei den AO und wurde anschließend bei der Dopingkontrolle des Missbrauchs von Meldonium überführt. Also hat sie nur dieses Ergebnis illegal mit Hilfe von Doping erzielt.
ich schrieb ja nur ohne Mittelchen und nicht ohne Doping, weil man offiziell nach heutigem Stand nicht von Doping sprechen kann vor 2016
Aber letztlich war es das genau, wieso hat sie zB nie angegeben das sie Mildronate nimmt? was sie hätte machen müssen

es waren ja teilweise 30 verschiedene Sachen die sie nahm

Es begann 2005, ein Jahr nachdem sie als 17-Jährige in Wimbledon gewann. Sharapova war von mehreren grippalen Infekten geschwächt und suchte den russischen Mediziner Anatoly Skalny auf, der ihr einen Arznei-Cocktail aus insgesamt 18 Mitteln anrührte – inklusive Meldonium. Das ITF-Tribunal weist in seinem Urteil darauf hin, dass Skalny damals keine Krankheit bei Sharapova diagnostizierte, die die Einnahme von Meldonium erforderlich gemacht hätte. Skalny schrieb Sharapova damals sehr detailliert auf, wann und wie sie das Medikament „Mildronate“, dessen Hauptwirkstoff Meldonium ist, einzunehmen hätte.

Bis 2010 kamen immer mehr Mittel dazu, am Ende waren es tatsächlich 30. 2013 trennte sich Sharapova von Skalny und reduzierte auch ihre Medikamenten-Einnahme. Es blieben schließlich drei übrig: neben „Mildronate“ noch „Magnerot“ (Magnesiumtabletten) und „Riboxin“ (zur Muskelentspannung). Sie unternahm diesen Schritt ohne ärztlichen Rat, was das ITF-Tribunal so kommentierte: „Frau Sharapova hatte keinen Beweis für einen therapeutischen Nutzen von Mildronate. Sie kannte die Wirkstoffe nicht und hatte auch nie den Beipackzettel des Herstellers gelesen.“

Dass sie das Herzmittel „Mildronate“ konsumierte, verschwieg Sharapova systematisch – sowohl gegenüber ihrem Team, als auch gegenüber den Dopingkontrolleuren. Bei Dopingtests zwischen 2014 und 2016 gab sie zwar verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und andere Medikamente an, aber „Mildronate“ fehlte aber stets auf den obligatorisch auszufüllenden Formularen. Schon 2015, bei ersten Meldonium-Probetests der WADA, fielen die positiven Ergebnisse von Sharapova auf – etwa beim Wimbledon-Turnier.


 
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