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Heute in Genf findet das Herbstmeeting des Nordic Combined Committee der FIS statt. Gerade vor einer Stunde hat das offizielle Profil des Weltcups die Kalender-Grafik publiziert, wo Lake Placid ohne Vorbehalt drauf ist, also ich denke wir können davon ausgehen, dass der Weltcup in den USA endlich wieder stattfinden wird.

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Die FIS Council hat gestern in Genf einige (deklarative?) Beschlüsse bezüglich NoKo gemacht.
Leider nur stichpunktartig angegeben, keine Ahnung wie die Umsetzung aussehen soll.

Vor allem der Punkt: "Total duration of around 60 minutes, fit for broadcast" - wie wollen sie das machen? Eine Quali durchführen und dann nur das Finale mit max 15-20 Athleten, die springen und dann rasch umkleiden und laufen? Wohl kaum realisierbar.

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Ich denke mal die Dauer des Springens und Laufens zusammen soll 60 Minuten nicht überschreiten. Also vermutlich maximal 35 Starter wie bei Olympia.
Das neue Format in Lake Placid gefällt mir natürlich sehr, zumal die Strecke dort recht anspruchsvoll ist. 5km hätten es aber schon gerne sein können :) . Hoffe, dass Sprintformat sehen wir auch nochmal im Weltcup.
 
Ein Kürzen von Wettbewerben halte ich nicht für besonders sinnvoll, die Zuschauer vor Ort wollen doch was sehen für ihr Geld. Klar passt es so besser ins TV , aber das kanns doch eigentlich nicht sein.

Gut gefüllter Kalender übrigens. (y)
 
Bei den genannten sechs Grundprinzipien verstehe ich einiges nicht.

- "single venue" für Springen und Laufen - das war doch schon immer so, also an ein und demselben Ort. Oder was ist da gemeint?

- 60 Minuten-Regel: Wie soll das gehen, selbst wenn nicht an einem Stück, sondern die Summe gemeint ist. Das geht ja nicht einmal bei diesem Mini-Prolog: 50 bis 60 Starter über 3 km mit Startabstand 15 sec - macht insgesamt ca. 25 Minuten. 50 bis 60 Springer kriegst du aber nicht in 35 Minuten über die Schanze. Entweder man reduziert die Starterzahl drastisch oder man sendet im TV nur jeweils einen Ausschnitt von Lauf und Sprung. Das soll dann attraktiv sein? Da fallen ja einige Teams komplett aus der Übertragung. Beim Gundersen wird es noch enger.

Und wenn sich die Noko tatsächlich auf 60 Minuten pro Wettkampf beschränkt, bekommt sie dann auch mal attraktivere Startzeiten? Sonntags um 9 haben sie doch mit ihren Springen niemand anders die Zeit weggenommen.

- race in heats: Sollen das Vorläufe sein (wie beim Langlaufsprint), um das Starterfeld zu reduzieren?

Mit den Punkten vier bis sechs kann ich noch weniger anfangen. Sieht für mich nach Verschlimmbesserung aus.
 
Mit Single Venue wird gemeint sein, dass Schanze und Loipe direkt nebeneinander sind, wie z.B. in Ruka, Seefeld oder Klingenthal. In Val di Fiemme oder Oberhof muss man z.B. 15 Minuten zwischen Schanze und Loipe fahren, dass soll wohl gestrichen werden.

Und mit den 60 Minuten möchte/muss man ein kompakteres Format fürs Fernsehen schaffen. Bislang dauern Springen und Lauf an die 90 Minuten. An einem Wochenende so viel Sendezeit zu bekommen ist schwierig. Eine Verkleinerung des Starterfelds wird dafür der Weg sein, diese halte ich aber ohnehin für nötig.
 
In Val di Fiemme oder Oberhof muss man z.B. 15 Minuten zwischen Schanze und Loipe fahren, dass soll wohl gestrichen werden.
Und warum? Es muss ja ohnehin eine Pause geben zwischen Sprung und Lauf/Lauf und Sprung. Da stört doch so ein kurzer Transfer nicht.

Eine Verkleinerung des Starterfelds wird dafür der Weg sein

Das wird wahrscheinlich leider passieren. Nur damit büßt weiter an Internationalität ein, denn einige Nationen, die dann nur noch einen oder zwei Startplätze haben, werden sich zurückziehen.
 
Und warum? Es muss ja ohnehin eine Pause geben zwischen Sprung und Lauf/Lauf und Sprung. Da stört doch so ein kurzer Transfer nicht.
Scheinbar sieht man darin einen Weg die Attraktivität zu erhöhen. Vermutlich zum einen für die Zuschauer, zum anderen aber auch fürs Fernsehen.

Das wird wahrscheinlich leider passieren. Nur damit büßt weiter an Internationalität ein, denn einige Nationen, die dann nur noch einen oder zwei Startplätze haben, werden sich zurückziehen.
Ich würde es ja eher sinnvoll finden, bei den großen Nationen auf 4-5 einzugrenzen. Dann bleiben immer noch genug Basisquoten für kleinere Nationen.
 
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