Olympische Spiele in Deutschland - Fluch oder Segen?


Ich kann mit der Entscheidung gut leben, da München schon bewiesen hat, dass sie große Veranstaltungen wuppen können. Ok, ich wäre natürlich wesentlich schneller in Köln oder anderen Orten gewesen 😉

Was bei mir aber schon ein Fragezeichen hinterlässt, ist einfach der Fakt, dass bei einer Entscheidung für Olympische UND Paralympische Spiele Vertreter des DBS (Deutscher Behindertensportverband) außen vor waren. Sie hatten satzungsgemäß kein Stimmrecht, das nur für Verbände innerhalb des DOSB gilt.

Offiziell war die Nutzung der Sportstätten bei Olympischen Spielen für nachfolgende Paralympics bereits länger üblich. Offiziell wurde es aber als „One Bid, One City“ 2001 endgültig zwischen IOC und IPC endgültig beschlossen. Die aktuelle Vereinbarung gilt zunächst bis 2032, die erneute Verlängerung sollte Formsache sein. Zumal der DBS mit in die Planung der eingereichten Konzepte einbezogen war.

Wahre Inklusion geht anders. Ich denke, dass wir in der Lage sein sollten, überholte Satzungen von anno tobak an aktuelle Gegebenheiten anzupassen. Es ist einfach ein Armutszeugnis, dass einige, für die diese Entscheidung auch getroffen wurde, nicht stimmberechtigt waren.
 
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