Skispringen bei den Olympischen Winterspielen 2026 🇮🇹


Benjamin

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Und wer sind die Favoriten und Mitfavoriten auf Medaillen heute?
Ich würde sagen, die Springer, die in der Auflistung von @search auf den ersten fünf Plätzen liegen.

Wenn Saisondominator Domen Prevc hier im Training auf der Großschanze vorn dabei ist, dann sehe ich ihn auch als Favoriten. Auch wenn Jan Hörl im Training vielleicht noch ein bisschen besser war - der bringt die Leistung im Wettkampf manchmal nicht ganz rüber. Da würde ich vielleicht sogar noch Ren Nikaido vor Hörl sehen. Gewisse Medaillenchancen haben deshalb wohl auch noch Philipp Raimund und Ryoyu Kobayashi.

Dahinter würde es mich bei den meisten schon überraschen, wenn sie eine Medaille holen. Lanisek vielleicht noch, der sich ja auch der Normalschanze im Mixed extrem gesteigert hat.

Aber meine Prognosen sind in dieser Saison alles andere als gut…
 

blackswan

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Kvandal vor Ito und Prevc im 1. Training
gefühlt hat jede ihr eigenens Gate bekommen

Seli als beste deutsche auf 10
Agnes hatte übrigens vorgestern verlauten lassen, dass es ihr nicht gut geht, weil sie ihre Periode bekommen hat und deswegen das letzte Training auch ausgelassen hatte
 

Benjamin

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Interessant finde ich übrigens auch den Vergleich zum letzten Sommer-Grand-Prix, der ja so etwas wie ein Testwettkampf für die Olympischen Spiele war:


Da gewann Ryoyu Kobayashi vor Manuel Fettner, Philipp Raimund und Ren Nikaido. Jan Hörl war damals zwar nur Elfter, aber er hatte im ersten Durchgang 10 Punkte durch eine grottige Landung verloren und im zweiten Durchgang 11 Punkte durch eine misslungene Anlaufverkürzung des Trainers, sonst wäre er sogar vorn gewesen. Domen hätte mit zwei Sprüngen wie im zweiten Durchgang ebenfalls mithalten können.

Diesen Fettner könnten die Österreicher jetzt auch gut gebrauchen, gerade mit Blick auf das Super-Team…
 

Aufwindspringer

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Interessant finde ich übrigens auch den Vergleich zum letzten Sommer-Grand-Prix, der ja so etwas wie ein Testwettkampf für die Olympischen Spiele war:


Da gewann Ryoyu Kobayashi vor Manuel Fettner, Philipp Raimund und Ren Nikaido. Jan Hörl war damals zwar nur Elfter, aber er hatte im ersten Durchgang 10 Punkte durch eine grottige Landung verloren und im zweiten Durchgang 11 Punkte durch eine misslungene Anlaufverkürzung des Trainers, sonst wäre er sogar vorn gewesen. Domen hätte mit zwei Sprüngen wie im zweiten Durchgang ebenfalls mithalten können.

Diesen Fettner könnten die Österreicher jetzt auch gut gebrauchen, gerade mit Blick auf das Super-Team…
Das ist auch wirklich ein Nachteil der engen Quoten Regelung. Früher hätten die großen Teams ihre 5 Starter die vier Plätze auf der Schanze vor Ort ausspringen lassen...
 

gentleman

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Hier auch die aktuelle Medienmeldung von heute 9:00h mit Aussagen der ÖSV-Springer und Widhölzl, die (bis auf Hörl natürlich) wenig optimistisch klingen. Tschofenig scheint sich schon aufgegeben zu haben...
Während Hörl mit einem „guten Gefühl“ das Training beendete, herrschte bei den anderen Österreichern Ratlosigkeit. „Gefühl habe ich kein gutes. Ich weiß nicht, woran es liegt“, sagte Stephan Embacher, der als Siebenter von der Normalschanze bester Österreicher wurde.

Im Vorfeld der Großschanzenbewerbe hatte der ÖSV-Shootingstar noch gemeint: „Es ist für alle wieder etwas Neues. Es ist ein Neustart, und wir hoffen, dass wir gut reinstarten“, so der 20-jährige Olympiadebütant. Grundsätzlich wolle er daran auch festhalten. „Ich weiß, dass ich immer noch gut in Schuss bin und dass, wenn ich meine sieben Zwetschken beieinander habe, dass ich da ganz vorn mitfighten kann.“


Für Stefan Kraft und Daniel Tschofenig lief es sowohl im Training als auch von der Großschanze gar nicht. „Es geht grad schwer von der Hand. Ich brauche einen Reset, ich muss mich neu aufstellen, ein neues Gefühl aufbauen“, meinte Kraft, der aber auch weiß: „Beim Skispringen kann es (Trendwende, Anm.) sehr schnell gehen, aber natürlich muss sich jetzt drastisch und schnell etwas ändern. Vielleicht hilft mir meine Erfahrung, dass ich da rauskomme“, so der 32-Jährige. Vor vier Jahren in Peking wurde er Olympiasieger mit der Mannschaft, er wartet aber noch auf eine olympische Einzel-Medaille.

Während sich Kraft und Embacher im Zweckoptimismus versuchten, will Tschofenig einfach nur nach Hause. „Ich hoffe, dass ich morgen den Tag noch irgendwie hinkriege und dann schaue, dass ich schnell heim komme“, meinte der Gesamtweltcup-Sieger aus dem Vorjahr. Auf die Frage, woran es liegen könnte, antworte der Kärntner mit zwei Worten: „Keine Ahnung.“
ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl versprach dennoch vollen Angriff. „Wir werden alles Mögliche tun, dass wir irgendwo eine Medaille machen“, meinte der 49-Jährige. Die Enttäuschung nach dem verpatzten Auftakt sei natürlich groß, so Wildhölzl. „Aber sie stecken es relativ gut weg und sind auch Stehaufmännchen. Sie lassen sich jetzt nicht unterkriegen. Ich glaube, man muss sie einfach auch in ihren Fähigkeiten bestärken und dass alles möglich ist“, sagte der Team-Olympiasieger von 2006.
Auch der Druck, der freilich da sei, könnte eine Rolle spielen. „Man merkt schon, dass sie vielleicht nicht ganz so locker sind wie sonst, aber es geht halt auch um relativ viel. Es ist Olympia“, meinte Widhölzl.
 

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Hier auch die aktuelle Medienmeldung von heute 9:00h mit Aussagen der ÖSV-Springer und Widhölzl, die (bis auf Hörl natürlich) wenig optimistisch klingen. Tschofenig scheint sich schon aufgegeben zu haben...

Tschofenig mental ausgebrannt, dass ist äußerst kritisch.
 

search

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hier auch noch ein Statement von Hörl aus der Krone heute, dem anscheinend der Anlauf hier besonders entgegenkommt:

Der Auftakt auf der Großschanze in Predazzo war eine Kampfansage von Jan Hörl. Der Salzburger stellte mit 140,5 Metern im ersten Trainingsdurchgang klar die Höchstweite auf. Danach packte er seine Skier zusammen und fuhr frühzeitig wieder zurück ins Teamhotel.

„Das war eine Bombe“, grinste der 27-Jährige. „Danach wollte ich die Zeit zur Erholung nutzen.“ Nach der Nullnummer der rot-weiß-roten Flug-Armada auf der Normalschanze soll auf dem großen Olympiabakken unbedingt was Zählbares rausschauen. „Es war ein sehr gelungener Start, genau das war der Plan“, scheint es bei Hörl „klick“ gemacht zu haben. Schon im Mixedbewerb, wo es nicht für Edelmetall gereicht hatte, bewies er einen klaren Aufwärtstrend. Den konnte er nun fortsetzen. „Auf der Kleinen ist was Cooles passiert, das hat jetzt zu greifen begonnen“, freute sich der Pongauer, der als Mitgrund den Zitterbalken nannte.

Klingt kurios, aber dieser beeinflusst die Position der Sportler und ist nicht genormt. „Mit dem Balken auf der Großschanze tue ich mir leichter“, gesteht der vierfache WM-Medaillengewinner von Trondheim 2025, „hier ist er niedriger.“ Hörl erklärte der „Krone“ auch, was das konkret für die Anfahrt bedeutet. „Ich finde hier gleich den Druckpunkt, so wie ich ihn brauche und muss daher nicht lange suchen.“

Bei der Frage, was sich der Bischofshofener für das Einzel heute ausrechnet, bewies er Humor. „Ich bin im Rechnen nicht gut“, antwortete er, um ernst anzufügen: „Ich bin einer, der aggressiv ist und Geschwindigkeit braucht.“ Konkrete Ergebnisse gibt er nicht aus, gute Sprünge haben „oberste Priorität.“ Denn eines habe er gelernt: „Erzwingen kann man genau gar nix!“


 

Benjamin

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Sundal ist halt auch so einer, der seine Trainingsleistungen oft nicht zweimal im Wettkampf zeigen kann.
 

sj44

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Es ist auf jeden Fall auch gut zu sehen, dass die Finnen die Suspendierung ihres Trainers einigermaßen verkraftet haben; die sind ja hier durchaus recht weit vorn. Ich hatte schon in den letzten Wochen den Eindruck, dass es da einen leichten Aufwärtstrend gibt; es wäre schade gewesen, wenn der durch diesen Vorfall unterbrochen worden wäre.
Medved ist sicher einer, der viel für die Entwicklung getan hat, aber nicht der Heiland, ohne den gleich alles zusammenbricht. Und grad Aalto und Kytoesaho sind schon erfahren genug, dass sie mit so einer Situation umgehen können. Es ist ja nix ganz Schlimmes passiert (wie damals mit Lipburger).
Außerdem wissen wir nicht, ob er nicht doch irgendwie von der Ferne aus mitwirkt. Glaube nicht, dass man zusätzlich ein totales Kontaktverbot ausgesprochen hat.
Tschofenig mental ausgebrannt, dass ist äußerst kritisch.
Vorletzter im letzten Trainingsprung einer ohnehin für ihn extrem enttäuschenden Tagesleistung als letzter Eindruck vorm schlafen gehen.
Mehr brauchst mental echt nicht mehr. Das ist die Höchststrafe.
 

Lazergirl

EFF #3
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Das ist auch wirklich ein Nachteil der engen Quoten Regelung. Früher hätten die großen Teams ihre 5 Starter die vier Plätze auf der Schanze vor Ort ausspringen lassen...
Früher gabs auch das Teamspringen. Ich glaube nicht, dass wir das wieder kriegen. Eher werfen sie das Duo auch noch raus. Davon gibt's Montag übrigens 17! Finde ich persönlich zu viel.
 

Vorticity

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Früher gabs auch das Teamspringen. Ich glaube nicht, dass wir das wieder kriegen. Eher werfen sie das Duo auch noch raus. Davon gibt's Montag übrigens 17! Finde ich persönlich zu viel.
Glaub ich nicht. Eher werfen sie die Normalschanze raus und dann hast du nur noch 1 Einzel, 1 Superteam und 1 Mixed. Persönlich fänd ichs aber schade. Wenn man das mal mit Langlauf oder Biathlon vergleicht wo ein Klaebo sogar realistisch 6(!) goldene holen kann, da bist du im Skispringen mit 4 Wettkämpfen noch im Rahmen.

Ich finds schön mal 17 Paare zu haben. Wird ja schnell weniger und für mich persönlich kanns nicht genug Skispringen geben. Übrigens hast du mit 34+24+16 Sprüngen am Ende am Montag 74 Sprünge, bei einem klassischen Teamwettkampf mit 12 Teams hast du auch schon 80 Sprünge im Wettkampf. Also quantitativ ist das kaum ein Unterschied und qualitativ werden wir vmtl ein deutlich spannenderen Wettkampf haben, weil bei 4er Teams oft ein Team unglaublich dominant weggezogen ist und auch der Rest oft recht klar war. Jetzt reden wir am Montag realistisch sogar davon, dass selbst Finnland mit den Trainingsleistungen Medaillenchancen hat und das wäre mit einem 4er Team unrealistisch.
 
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