(Teil-)Privatisierung der WM


da machen die Verbände nicht mit.

Mit den Verbänden die jetzt aus heiterem Himmel schon immer gegen Infantino waren, müsste man doch ne Mehrheit hinkriegen. AFC, Uefa und Concacaf stellen 130 Mitglieder. Damit müsste man doch locker die WM auf 24 wieder reduzieren können.

Weniger Spiele, weniger Einnahmen... ganz im Sinne von "unserem Fussball".
 
Beim UEFA Super Cup, dem Duell zwischen Champions-League-Sieger PSG und Europa-League-Gewinner Aston Villa, sollen Aleksander Ceferin und Nasser Al-Khelaifi zusammenkommen, um über einen möglichen Boykott der FIFA Klub-WM 2029 zu sprechen. Das berichten talkSport und As.

Das wäre natürlich ein interessanter Vorschlag und die Reaktionen wohl :popcorn1:-reif.

Wer sagts Watzke und Rummenigge? :D
 
Inwiefern hätte der mächtige Fußballverbands Marokko großen Einfluss nehmen können?

Endspiel in Marokko wäre aber richtig geil. Wird aber bestimmt das Bernabeu :sleep::sleep::sleep:
 
Die FIFA dementiert so wie es der DFB mit dem Gedankenspiel "Nationaltrainer und Red Bull Werbebotschafter gleichzeitig, why not?" gemacht hat.
 
Die Infantinisimalrechnung ist halt, er muss einfach nur weiter genügend Einzelpersonen mit Einfluss auf die Abstimmung einen riesigen Koffer voller Bargeld in Aussicht stellen, und diese entdecken plötzlich ihr Herz für die herausragende Entwicklung der FIFA mit seinem weltweit anerkannten, als moralische Instanz weltberühmten Großen Vorsitzenden. Der Geist ist aus der Flasche, jeder Nachfolger wird im Zweifel probieren, es genauso zu machen. Und sich nebenher ein bisschen auch selbst zu bedenken, beim Bereichern. Infi waren ja 2 Millionen SF im Jahr viel zu wenig, davon kann man sich in Zürich doch nicht mal einen Kaffee am Bahnhof kaufen. Seitdem hat er glaube ich offiziell irgendwo über 6, mit weiteren vermutlich weniger bekannten Zuflüssen.

Der eine möchte Kalif werden anstelle des Kalifen, der andere wollte unbedingt wirklich Milliardär (nicht nur bei Schulden) werden und ist jetzt Präsident (und tatsächlich endlich Netto-Milliardär). Bargeld lacht.

images
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat sich sicher der Fehlerteufel eingeschlichen und es sollte wohl FIFA anstatt Uefa lauten. Die sauberen Europäer würden bei so was never ever mitmachen. :saint:
 
Wäre doch ne Idee, die WFA (World Football Association, WoFoAss).

Sucht euch ein Logo aus:
WFA logo 2.jpg WFA logo 3.jpgWFA logo.jpg
 
ob ihn Jeffrey Epsteins BFF jetzt "fantastic" nennt, ist am Ende auch ******egal ... wird UEFA und Co. ja nicht jucken.

Spannender wirds, wenn sich Infantino innerhalb der jetzt noch vereint auftretenden Großverbände mit eben solchen Versprechen und Side Deals die Unterstützung einzelner Länder kauft und die breite Front damit bröckelt. Natürlich wäre eine Person mit Rückgrat und Integrität längst zurückgetreten, aber ich habe keine Zweifel, dass Infantino nichts zu blöd sein wird, um sich irgendwie an seinen Stuhl zu klammern.
 
Jetzt weiß man, warum Mexiko aus der CONACAF-Front ausgeschert ist. Nur ist Infantino halt bei weitem nicht mehr so handlungsfähig wie er es früher war. Und die Südamerikaner (vor allem Argentinien und Paraguay) erhoffen sich eine WM mit 64 Teams, damit sie 2030 ein paar Matches mehr kriegen und darum lassen sie ihn noch nicht fallen. Aber wenn er ihnen nix mehr nützt, sind die schneller weg als er schauen kann.
 
Korruption funktioniert halt. Infidel wedelt mit den möglichen Scheinen, von denen er natürlich die Hälfte behalten wird, und die Angesprochenen wedeln mit dem Schwanz wie der Fiffi vor der Bratwurst.

Die einzige Chance für die UEFA ist, das Thema nackte Korruption und Bestechung immer und immer wieder lautstark öffentlich zu thematisieren, gerade so defensiv, dass es nicht zu einer Klage gegen die UEFA reicht. Aber so lautstark, dass Sponsoren davon abgeschreckt werden.

Wahrscheinlich läuft es auch nicht ohne eine valide Drohung, eine Alternativ-Organisation der UEFA weltweit zu etablieren. Die muss dann so gut demokratisch abgesichert sein, dass man sie nicht wieder mit einem einzelnen Psychopathen kapern kann, aber gleichzeitig so wirtschaftlich potent und klaren Modalitäten, dass sie auch wirtschaftlich interessant für Teilnehmerländer ist. Also auch Korruption, aber ein bisschen weniger offensichtlich und in-your-face.
 
Die muss dann so gut demokratisch abgesichert sein, dass man sie nicht wieder mit einem einzelnen Psychopathen kapern kann, aber gleichzeitig so wirtschaftlich potent und klaren Modalitäten, dass sie auch wirtschaftlich interessant für Teilnehmerländer ist. Also auch Korruption, aber ein bisschen weniger offensichtlich und in-your-face.
Solche Organisationen scheitern nicht an einem Mangel an Demokratie sondern Mangel an unabhängiger Kontrolle bez. Korruption und Transparenz mit entspr. rechtsstaatlichen Konsequenzen.

Man benötigt als Sitz der Organisation ein Land mit harten Anti Korruptionsgesetzen welche auf die Organisation ausgeweitet werden können bei Vergehen. Hier ist z.B. Deutschland und die Schweiz zum Vergessen mit sehr hoher DUnkelziffer und lächerlichen Strafen. gerade die vielgescholtene USA hat da als eine der wenigen Länder, wenn sie denn wollen, eine effiziente durchsetzungsstarke Strafverfolgung. War kein Zufall das beim letzten Korruptionsvorfall der FIFA nur die USA Verhaftungen durchgeführt haben. Momentan sicher auch keine Lösung.

wir bräuchten also ein
1) Land mit schlagkräftiger Strafverfolgung als Sitz und insb. Antikorruptions Behörden. (würde Singapur nehmen)
2) organisationsintern eine unabhängige Kontrollinstanz
3) transparente Entscheidungsprozesse mit unabhängiger Prüfung auch des Präsidenten sofern etwas anderes vermutet wird. Z.b. klare Vorgaben aufgrund welcher Faktoren ein veranstalter gewählt wird...etc.
QM....etc.

Das wäre definitiv machbar ganz ohne Korruption bzw wirklich minimalisiert wenn man es denn will und durchsetzt.

 
Ich bin wirklich mal gespannt:


Polen gibt schonmal damit an dass die Vorbereitungen für die U20-WM absolut im Zeitplan sind.

Eigentlich können sich Infantino und die FIFA die nächsten drei Wochen zurücklehnen und schauen ob sich bis September wenigstens Spanien, Frankreich, England, Italien und Portugal drauf einigen können ihren Drohungen auch Taten folgen zu lassen. Aus Asien könnte ich mir Südkorea und Japan und aus Nordamerika Kanada und vll Costa Rica vorstellen?
Nordkorea dürfte der Führungsstil von Infantino ja eher zusagen und bei China, keine Ahnung. Mexiko und die Amis dürften sich ja auch eher bei Infantino anbiedern.
 
Ich bin wirklich mal gespannt:


Polen gibt schonmal damit an dass die Vorbereitungen für die U20-WM absolut im Zeitplan sind.

Eigentlich können sich Infantino und die FIFA die nächsten drei Wochen zurücklehnen und schauen ob sich bis September wenigstens Spanien, Frankreich, England, Italien und Portugal drauf einigen können ihren Drohungen auch Taten folgen zu lassen. Aus Asien könnte ich mir Südkorea und Japan und aus Nordamerika Kanada und vll Costa Rica vorstellen?
Nordkorea dürfte der Führungsstil von Infantino ja eher zusagen und bei China, keine Ahnung. Mexiko und die Amis dürften sich ja auch eher bei Infantino anbiedern.

War ein kurzfristiger Boykott für dieses Turnier denn überhaupt noch Thema, nachdem die FIFA den Investorenplan erstmal fallen gelassen hat?

Dachte eher da geht es dann um das was mittel und langfristig an Turnieren ansteht, falls Infantino im Amt bleiben sollte nach der nächsten Wahl inklusive seiner Machtstrukturen.
 
War ein kurzfristiger Boykott für dieses Turnier denn überhaupt noch Thema, nachdem die FIFA den Investorenplan erstmal fallen gelassen hat?

Dachte eher da geht es dann um das was mittel und langfristig an Turnieren ansteht, falls Infantino im Amt bleiben sollte nach der nächsten Wahl inklusive seiner Machtstrukturen.

Die 55 Verbände hatten gefordert, "dass derartige Versuche, den Fußball auf diese Weise zu entstellen, niemals wieder unternommen werden". Das wollte die UEFA schriftlich haben. Jetzt hieß es: "Diese Bedingungen sind nicht erfüllt." Von einem Boykott betroffen wäre als erstes die U20-Frauen-WM in Polen, die vom 5. bis 27. September ausgetragen werden soll.


Die Bedingungen waren ganz klar, dass die FIFA dauerhaft und schriftlich garantiert ein solches Vorhaben nicht mehr zu verfolgen. Allerdings haben so weit ich weiß die Asiaten und die Nordamerikaner den Boykott nicht angedroht.
 
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