Tour de France 2026


carlch

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Pidcock - muss aber gestehen, dass ich viele in diesem Bereich so garnicht einschätzen kann.
Der ist 13. ;)
Ich glaube tatsächlich sogar keiner wenn es nicht mehrere Ausfälle gibt. Wenn doch bin ich ganz bei @theGegen und würde mit Carapaz gehen. Die Frage ist halt ob auf einer Bergetappe/schweren Hügeletappe mal ne Gruppe weiter weg darf oder ob Pogi versucht alles abzuräumen was geht
 

Angliru

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Carapaz wird aber weiter irgendwo Minuten sammeln, damit man ihn in den Bergen weglässt. Glaub, dem ist Etappensieg und Bergtrikot deutlich wichtiger als der Versuch, auf Top10 zu gehen. Wenn, dann ist es eher zufällig. Selbst wenn da jemand aus den Top10 rausfallen wird (was statistisch gesehen auf jeden Fall noch passiert), dann sind da bis Platz 20 noch einige Leute dabei, die mehr auf Klassement fahren dürften - angefangen von Johannessen, aber auch z.B. die beiden Belgier oder Jegat.
 

theGegen

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Carapaz wird aber weiter irgendwo Minuten sammeln, damit man ihn in den Bergen weglässt. Glaub, dem ist Etappensieg und Bergtrikot deutlich wichtiger als der Versuch, auf Top10 zu gehen. Wenn, dann ist es eher zufällig. Selbst wenn da jemand aus den Top10 rausfallen wird (was statistisch gesehen auf jeden Fall noch passiert), dann sind da bis Platz 20 noch einige Leute dabei, die mehr auf Klassement fahren dürften - angefangen von Johannessen, aber auch z.B. die beiden Belgier oder Jegat.

Nicht bis, sondern ab Platz 20. ;)

Und da kann es schon passieren, dass Carapaz trotz seiner neulich absichtlich verschenkten 3 Minuten in einer Ausreißergruppe als Etappensieger wieder eine EF Option auf Top Ten in der GW wird.
Thymen Arensman hat bereits 37:12 Minuten Rückstand. Das wäre ein gewagter Tipp.
 

theGegen

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Um es deutlicher auszudrücken - keiner, weil von Platz 11-20 genug Leute da sind, die eher noch auf Klassement fahren ;)

Das ist naheliegend, doch der Comeback-Tipp ist etwas anders als der Zubeldia-Tipp. :licht:

Trifft kein Tipp zu, gibt es auch keine Punkte.

Dein Tipp ist Over/Under:

Schafft es noch ein Fahrer jenseits der Top 20 in die Top Ten?

** Nein
* Ja - Mehrere
 

theGegen

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Den TeamTipp von Seite 2 finde ich nicht schlecht, um etwas zu tippen.
Bei den Etappensiegern habe ich noch eine 100 % Quote, bei den Teambesten in der GW jedoch viele Fehler.
 

Masmiseim

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Das ganze ist halt in diesen modernen Radsportzeiten alles anders geworden. Ich hab ja noch voecklers Coup live gesehen - etwas, was heute ausgeschlossen ist.
 

thedoctor46

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Das ganze ist halt in diesen modernen Radsportzeiten alles anders geworden. Ich hab ja noch voecklers Coup live gesehen - etwas was heute ausgeschlossen ist.
Wobei das Ganze natürlich zum Himmel stand wie sonst was, wie er da plötzlich die HC und 1er Berge hoch ist. Aber das ist ein anderes Thema. :D

Ansonsten gabs das schon noch ab und zu. Alaphilippe ist vor paar Jahren doch auch erst auf der vorletzten Etappe an diesem 40km Berg (Val Thorens?) eingegangen. Müsste das Buchmann-Jahr gewesen sein.

O'Connor hat seine beiden guten GC Platzierungen so ähnlich rausgefahren. Healy und Vauquelin letztes Jahr. Klar, alles auf etwas niedrigerem Niveau.

Aber ja, ne halbe Stunde wie Pereiro kriegt heute keiner das stimmt schon.
 

Buster D

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Lipo kann die Tour allerdings genauso wenig gewinnen.
Das hat keiner behauptet :licht: An Super Pogi kommt aktuell halt keiner vorbei. Aber er kann aufs Podium kommen und hat das auch bereits bewiesen. Evenepoel hingegen hat bei der Tour bislang eher bewiesen, dass er das nicht packt. Außer seinem Ego spricht wenig dafür, dass er wirklich oben angreifen kann. Warum sollte also Lipowitz für ihn bei dieser Tour fahren? Macht auch aus Teamsicht wenig Sinn genauso wenig wie dieser faule Kompromiss mit der Doppelspitze.

Und nur darum geht's. Es geht nicht um irgendwelche Frühjahrsklassiker, WMs oder kleinere Rundfahrten. Evenepoel ist ein sehr guter Radfahrer, aber um bei Grand Tours zu gewinnen oder aufs Podium zu kommen, ist er stets darauf angewiesen, dass die besten Rundfahrer nicht dabei sind. Und das ist eben bei der TdF, anders als bei der Vuelta oder dem Giro, selten der Fall. Zudem fährt er noch einem deutschen Team mit einem deutschen Podiumskandidaten.

Und selbst bei Bora dürfte sich herum gesprochen haben, dass in Deutschland eigentlich nur die Tour zählt und alle anderen Rennen ganz weit dahinter rangieren. Kann man bejammern und beklagen, sich über diese unwürdigen deutschen TdF Fans erheben und sich als wahrer Radsportfan fühlen, ist und bleibt aber eine Tatsache. Und wenn die unübersehbare Rivalität dieser Doppelspitze so weiter geht, weil Evenepoel sein Ego nicht im Griff hat, könnte sich das auf die Teamleistung insgesamt negativ auswirken und am Ende steht man in Sachen Podium mit leeren Händen da. Zuträglich für die Teamleistung ist ein solcher Konflikt jedenfalls eher selten.
 
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Angliru

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Aber er kann aufs Podium kommen und hat das auch bereits bewiesen. Evenepoel hingegen hat bei der Tour bislang eher bewiesen, dass er das nicht packt. Außer seinem Ego spricht wenig dafür, dass er wirklich oben angreifen kann.
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Tour-Podium 2024. Hilf mir mal, wer das rechts ist, der da auf Platz 3 landete?
 

Buster D

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Tour-Podium 2024. Hilf mir mal, wer das rechts ist, der da auf Platz 3 landete?
Stimmt, hätte ich ganz vergessen, war aber auch in erste Linie auf diese Tour bezogen und ist, so wie die Tour aktuell besetzt ist, eher unrealistisch. Wie gesagt, Evenepoel ist bei Grand Tours von der Konkurrenz abhängig oder von einer für ihn sehr günstigen Streckenführung. Aber wir werden es sehen. Ich rechne aktuell damit, dass er spätestens in den Alpen noch mehr Zeit einbüßt. Also nicht nur im Vergleich zu Super Pogi und Vinge sondern auch im Vergleich zu Lipowitz und einigen anderen. Mehr als er sich im EZF zurück holen kann.
 
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MGM-GRAND

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Ja ich hätte als Evenpoel oder Lipowitz dieses Jahr eher die Vuelta angepeilt.
Unklar ob Poga nach dem Frühjahr plus Tour wirklich die Vuelta dieses Jahr fährt. Vingegaard raus weil schon Doppelbelastung durch Giro und Tour. Roglic schon alt und Past Prime.
Die Chancen sind nicht so schlecht auf einen Grand Tour Sieg. Gerade weil Lipowitz und Evenpoel noch nicht so alt sind und noch etwas bis zum Leistungspeak, der meist immer um die 28 Jahre ist, haben.
 

Angliru

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Stimmt, hätte ich vergessen. Ist aber so wie die Tour aktuell besetzt ist unrealistisch. Wie gesagt, Evenepoel ist bei Grand Tours von der Konkurrenz abhängig oder von einer für ihn sehr günstigen Streckenführung.
Okay, jetzt gehen wir in das "Ja, aber", nachdem das Hauptargument widerlegt wurde ;). Streckenführung war 2024 schwer genug - vier sauschwere Bergankünfte, ein flaches Zeitfahren mit 25km und ein quasi Bergzeitfahren. Die Konkurrenz jetzt auch nicht viel einfacher als das, was Lipowitz hatte. Gut, da gab es Onley noch als Konkurrenz, aber dahinter wurden die Abstände auch schon sehr groß und Leute wie Gall oder Johannessen hatten nie wirklich was mit dem Podium zu tun.

Zudem zieht das Argument deutsches Team halt nullkommanull. Red Bull - Bora ist kein deutsches Team. Sie haben eine deutsche Lizenz, aber das ist ein gnadenlos internationales Team, was in keinster Weise speziell auf den deutschen Markt zielt. Von dreißig Fahrern sind drei deutsch. Man muss sich doch komplett davon lösen, dass hier Team Telekon 2.0 antritt und Lipowitz der neue Ullrich sein wird. Und Evenepoel ist ein Top5-Fahrer des Pelotons, Weltmeister, Olympiasieger, Vuelta-Sieger, Tour-Dritter. Natürlich hat der ein Ego, weil ohne dieses, kommst du niemals in die Sphären.

Ich mag Lipowitz sehr und sehe seine Chancen auf den Podestplatz schon etwas höher an als die von Remco. Einfach weil er im absoluten Hochgebirge im Normalfall ein Stück besser ist. Dennoch war ich von Evenepoel am Tourmalet auch positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass er auf den letzten 5km so nah dranbleibt. Hat ja auch sein Training umgestellt und ich denke, man sieht da auch, dass er im Hochgebirge konkurrenzfähig genug ist, um im Kampf um das Podium mitzuwirken. Dazu kommt noch ein Zeitfahren, wo man damit rechnen kann, dass Evenepoel mindestens eine Minute auf Lipowitz rausfährt. Die muss der Belgier auch erstmal im Gebirge bis dahin verlieren, dass man hier Lipowitz als klare Nummer 1 sieht.

Das Grundproblem hier ist aber nicht Evenepoel oder Lipowitz, sondern eben die Teamentscheidung ohne klare Regeln und dann noch mit der Nachlässigkeit, mal wieder kein wirklich gutes Team an die Seite zu stellen, so dass die Kapitäne schnell isoliert sind und dann irgendwie zusammenarbeiten müssen, obwohl da keiner einen Zentimeter nachgeben will. Ich kann da beide verstehen, fand die Remco-Aussage im Ziel von Gavarnie aber wie auch schon geschrieben kritisch. Nur - der Fehler liegt hier nicht bei ihm, sondern halt im Team, dass man sowas nicht vorher klärt oder beide ins Boot holt und die Saison vernünftig aufteilt. Vuelta mit Almeida als Hauptkonkurrent hätte einer auf jeden Fall angreifen können.
 

MGM-GRAND

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Ich mag Lipowitz sehr und sehe seine Chancen auf den Podestplatz schon etwas höher an als die von Remco. Einfach weil er im absoluten Hochgebirge im Normalfall ein Stück besser ist. Dennoch war ich von Evenepoel am Tourmalet auch positiv überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass er auf den letzten 5km so nah dranbleibt. Hat ja auch sein Training umgestellt und ich denke, man sieht da auch, dass er im Hochgebirge konkurrenzfähig genug ist, um im Kampf um das Podium mitzuwirken. Dazu kommt noch ein Zeitfahren, wo man damit rechnen kann, dass Evenepoel mindestens eine Minute auf Lipowitz rausfährt. Die muss der Belgier auch erstmal im Gebirge bis dahin verlieren, dass man hier Lipowitz als klare Nummer 1 sieht.
Remco hat Lipo vorraus
- Bereits eine Grand Tour (Vuelta) gewonnen
- 9 Grand Tour Etappensiege
- Doppel Olympiasieger
- 3x Zeitfahr Weltmeister
- 1x Straßenweltmeister
- 2x LBL, Amstel und 3x San Sebastian gewonnen

Dazu weitere kleinere Klassiker, mehr einwöchige Rundfahrten als Lipo plus nationale Meisterschaften.

Lipo hat nur ein dritten Platz und das weiße Trikot bei der TdF vorzuweisen. Beides hat Remco ein Jahr vor Lipo exakt so auch geschafft.

Klar sieht Remco sich als den viel besseren Fahrer. Bei Lipo haben wir extrem die deutsche Brille alle halt an. Remco ist auf den Papier klar der bessere. Nur weil Lipo bei den langen Anstiegen bisschen besser wirkte (bisher). Remco ist besserer Abfahrer, plus mehr Punch bei den Hügeln. Ebenso im Zeitfahren Nummer stärker als Lipo.
 

Angliru

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Klar sieht Remco sich als den viel besseren Fahrer. Bei Lipo haben wir extrem die deutsche Brille alle halt an. Remco ist auf den Papier klar der bessere. Nur weil Lipo bei den langen Anstiegen bisschen besser wirkte (bisher). Remco ist besserer Abfahrer, plus mehr Punch bei den Hügeln. Ebenso im Zeitfahren Nummer stärker als Lipo.
Am Wochenende wird man spätestens sehen, wo beide stehen. Morgen und Freitag sollten nicht schwer genug sein, um irgendwas großartig zu selektieren, aber dann wissen wir mehr. Samstag mit der großen Vogesenetappe und dem durchaus schweren Schlussberg (mit 11% auf den letzten 1,2km) und Sonntag dann die schwerste Bergankunft auf dem Plateau de Solaison mit über 9% auf über 11km. Würde ich tippen, dann denke ich, dass Lipowitz insbesondere am Sonntag die besseren Karten haben sollte, weil der Anstieg ihm einfach mehr liegt. Lang und steil, da hat er einfach seine Vorteile. Gleichzeitig müssen beide bis dahin halt auch gesund durchkommen - bin aktuell noch positiv überrascht, dass es trotz der Umstände quasi keinen wirklich rausgenommen hat.

Das sind aber dann auch die beiden Etappen, wo Lipowitz seinen Anspruch für die letzte Woche untermauern muss. Ist er da nicht klar vor Evenepoel (was heißt, er muss erstmal die 30sek aufholen und eben auch ein Polster für das Zeitfahren übernächsten Dienstag erarbeiten), gehen wir wahrscheinlich bis nach Alpe d'Huez mit der Diskussion. Taktisch muss er ja auch nicht so viel machen - einfach so lange wie möglich an Vingegaard dranbleiben und drauf hoffen, dass Evenepoel vorher abreißen lässt. Nur wird der Belgier genau das gleiche versuchen :D.

Denke jetzt aber auch nicht, dass man aktuell irgendwie einen dritten Platz verschenkt. Das kann evtl. auf den letzten beiden Etappen wirklich kritisch werden, wenn beide z.B. noch auf 4 & 5 liegen und jetzt einen Del Toro nicht abwechselnd attackieren wollen. Aber bis dahin muss es erstmal so werden.

Lustigerweise kann sich Red Bull ja aber aktuell sogar ganz gemütlich hinstellen und sagen, dass die Taktik funktioniert, weil beide ja noch voll im Rennen sind und man damit auch dafür gewappnet ist, falls einer schwächelt. Was jetzt z.B. Decathlon nicht hat. So kann man sich das sogar noch schön reden :LOL:
 

henningoth

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Das hat keiner behauptet :licht: An Super Pogi kommt aktuell halt keiner vorbei. Aber er kann aufs Podium kommen und hat das auch bereits bewiesen. Evenepoel hingegen hat bei der Tour bislang eher bewiesen, dass er das nicht packt. Außer seinem Ego spricht wenig dafür, dass er wirklich oben angreifen kann. Warum sollte also Lipowitz für ihn bei dieser Tour fahren? Macht auch aus Teamsicht wenig Sinn genauso wenig wie dieser faule Kompromiss mit der Doppelspitze.

Und nur darum geht's. Es geht nicht um irgendwelche Frühjahrsklassiker, WMs oder kleinere Rundfahrten. Evenepoel ist ein sehr guter Radfahrer, aber um bei Grand Tours zu gewinnen oder aufs Podium zu kommen, ist er stets darauf angewiesen, dass die besten Rundfahrer nicht dabei sind. Und das ist eben bei der TdF, anders als bei der Vuelta oder dem Giro, selten der Fall. Zudem fährt er noch einem deutschen Team mit einem deutschen Podiumskandidaten.

Und selbst bei Bora dürfte sich herum gesprochen haben, dass in Deutschland eigentlich nur die Tour zählt und alle anderen Rennen ganz weit dahinter rangieren. Kann man bejammern und beklagen, sich über diese unwürdigen deutschen TdF Fans erheben und sich als wahrer Radsportfan fühlen, ist und bleibt aber eine Tatsache. Und wenn die unübersehbare Rivalität dieser Doppelspitze so weiter geht, weil Evenepoel sein Ego nicht im Griff hat, könnte sich das auf die Teamleistung insgesamt negativ auswirken und am Ende steht man in Sachen Podium mit leeren Händen da. Zuträglich für die Teamleistung ist ein solcher Konflikt jedenfalls eher selten.
also erstmal haben Remco und Lipo bisher gleich viele dritte Plätze bei der Tour geholt.
Und wenn du sagst dass der Transfer Schwachsinn und falsch war, dann spielt da selbstverständlich auch mit rein was die beiden abseits der Tour de France so leisten können. Die Tour de France ist auch nur ein einziges Rennen im Kalender.

Ob Lipo oder Remco am Ende 5ter werden, weil sie sich nicht ganz optimal gegenseitig unterstützen, anstatt dritter wenn es eine klare Hierachie gäbe, macht für Bora am Ende des Jahres nur einen kleinen Unterschied. Für den Mehrwert den Remco ansonsten bringt, nimmt man das Risiko wahrscheinlich gerne in Kauf.
Und das Tour Podium ist btw auch noch nicht weg. Noch sind sie 4ter und 7ter. Fast alle Bergetappen kommen noch. Und logischerweise gibt ein Remco auch nicht mal so seinen 4ten Platz auf um Lipo zu helfen. Sowohl er als auch Bora sind logischerweise nicht mit der Idee am Start dass Remco keine Chance auf das Podium hat.
Am Tourmalet waren zumindest nur Poga und Jonas klar und Seixas und Lipo ein kleines bisschen stärker. Ich denke ja auch dass Lipo am Berg stärker (und vor allem konstanter) ist aber es ist keineswegs gesagt dass Remco nicht am Ende, auch durch das Zeitfahren, trotzdem vor Lipo und Seixas liegen kann.

Bora ist außerdem lediglich ein Rennstall mit deutscher Lizenz. Das ist trotzdem ein internationales Team. Die Fahren nicht für Deutschland wie Team Telekom damals. Denen ist völlig egal woher die Aufmerksamkeit kommt, ob aus Deutschland, Belgien oder irgendwo anders her.
Nimmt die deutsche Brille also besser ab.
 
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