TV-Tipps - Vorschläge und Diskussionen


Ichabod

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heute:

20:15, mdr (oder auch um 22:05, rbb): das leben der anderen (2006)

"Der gefürchtete Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) wird von seinem Vorgesetzten und Jugendfreund Anton Grubitz (Ulrich Tukur) auf den der Linienuntreue verdächtigen Theaterregisseur Georg Dreyman (Sebastian Koch) angesetzt. Doch das turbulente Treiben in der DDR-Künstlerszene löst bei Wiesler bald gehörige Selbstzweifel aus. Daran hat auch Dreymans lebenslustige Hauptdarstellerin, die schöne Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck), ihren Anteil. Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck erhielt für das packend inszenierte Drama 2006 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film." (tele.at)
 

Ichabod

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20:15, das vierte: wege zum ruhm / paths of glory (1957)

"1916, der Krieg in Europa, ein Schützengraben irgendwo in Frankreich. Seltsame Logik pflegt das Heer: Um die Kampfmoral seiner Truppe zu heben, läßt ein hoher Militär unschuldige Frontsoldaten wegen Feigheit vor dem Feind erschießen. Selten wurde die Sinnlosigkeit des Krieges so akkurat auf den Punkt gebracht wie hier in dieser grausamen Groteske von Stanley Kubrick, mit Kirk Douglas." (tele.at)
 

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Tip: Servus TV

Dieser Sender laeuft seit kurzem auf Astra 19,2 und ist auch als HD Variante frei empfangbar. Gezeigt werden hauptsaechlich Dokumentationen, Talkshows und Konzerte.
 

Ichabod

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23:00, swr: blade runner (1982)

00:25, br: lilja 4-ever (2002)

Lilja 4-ever

Ein packender, berührender und nachwirkender Film. Die Abwärtsspirale die dieser Film präsentiert ist nahezu beispiellos. Entgegen der Gesetze klassischer Dramaturgie geht es für Lilja immer noch ein Stückchen tiefer. Der Anfang, die Mutter verlässt ihre Tochter um mit einem neuen Freund aus der kalten, von Ruinen gekennzeichneten ehemaligen Sowjetunion Richtung Westen zu ziehen, ist dann noch harmlos.

Trotz der ausweglosen Verzweiflung in der von Schmerz bestimmten Lebenssituation ist der Hunger nach Glück der 15jährigen Lilja ungebrochen. Im Kern ein Melodram ist der Film dennoch vergleichsweise schrill, schockiert dadurch eher als Mitleid auszulösen. Oksana Akinshina in der Hauptrolle ist grandios weil glaubhaft, das brennende Verlangen nach einem anderen Leben ist wortlos in ihrem Gesicht abzulesen. Das Gefühl wiederholt verraten zu werden ebenso.

Ohne zu moralisieren wird ein äußerst reales und universelles Schicksal dargestellt, zum Glück in nur wenigen Momenten plakativ, wie die unzählbaren "Opfer" fühlt man sich letztlich als emotional getroffener Zuschauer: ohnmächtig. 8.5/10
 

Ichabod

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