Pride
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Ein Blick in das Gesicht meines knapp 7 Monate alten Sohnes. Ich kann nicht in Worte fassen wie viel mir das bedeutet, wie sehr es mich freut und was es mit mir macht.
Ich hatte eine schwere Kindheit, mein Vater ist früh verstorben. Und die letzten Jahre waren hart. Zwei beidseitige Lungenembolien (2024 und 2025), bei der ersten ein Teil des rechten Lungenflügels abgestorben. Und die zweite nur noch haarscharf gepackt mit Sauerstoff, Intensivstation und Entfernung der Gerinnsel. Ich glaube heute noch das der gesunde Lebensstil (kein Rauch, kein Alk) mit ordentlich Sport den Arsch gerettet hat. Panik- und Angstzustände haben auch "Spaß" gemacht die letzten zwei Jahre. Insgesamt viel zu oft im Krankenhaus und Notaufnahme. Fazit, geht lieber einmal zu oft, als zu wenig.
Auch wenn sich in meinem Fall gleich drei Krankenhäuser bei der zweiten Embolie nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Drei Notaufnahmen verweigerten das CT wegen Strahlungsbelastung, Verweis auf "das ist nur ne Lungenentzündung". Und das trotz Vorgeschichte, Antibiotika das nicht gewirkt hat über Wochen und obwohl ich mich trotz opiaten kaum noch rühren konnte. So konnte die Embolie letztlich 3-4 Wochen wüten. Zwei Wochen nichts mehr gegessen weil kraftlos, Zahnfleisch hat sich zurückgebildet, ich war gefühlt dem Tod nahe. Beim vierten mal Notaufnahme ist mir "glücklicherweise" endlich die Sauerstoffsättigung eingebrochen. Dann war man plötzlich in heller Aufruhr. 4l Sauerstoff und ab in ein anderes Krankenhaus zum operiert werden.
Mein Betriebsarzt hat den Kopf geschüttelt als er von dem Martyrium gehört hat und meinte die Strahlenbelastung auf nem Transatlantik Flug ist höher als im CT...
Schreckliche Zeit, kann vieles immer noch nicht nach vollziehen. Hätte ich diesen Schmerz vom ersten mal nicht gekannt hätte ich mich vielleicht abwimmeln lassen bis es zu spät gewesen wäre.
Heute aber weiß ich, dass ich eine Gerinnungsstörung habe, dagegen gibt's glücklicherweise Tabletten. Und auch die Panikzustände hat man in Griff bekommen. Ich hab wieder mit dem Sport angefangen. Zwar nicht in alter Form, aber ich werde wieder fitter.
Ich hab die größte Motivation die man haben kann, dass Lächeln meines Sohnes.
Ich hatte eine schwere Kindheit, mein Vater ist früh verstorben. Und die letzten Jahre waren hart. Zwei beidseitige Lungenembolien (2024 und 2025), bei der ersten ein Teil des rechten Lungenflügels abgestorben. Und die zweite nur noch haarscharf gepackt mit Sauerstoff, Intensivstation und Entfernung der Gerinnsel. Ich glaube heute noch das der gesunde Lebensstil (kein Rauch, kein Alk) mit ordentlich Sport den Arsch gerettet hat. Panik- und Angstzustände haben auch "Spaß" gemacht die letzten zwei Jahre. Insgesamt viel zu oft im Krankenhaus und Notaufnahme. Fazit, geht lieber einmal zu oft, als zu wenig.
Auch wenn sich in meinem Fall gleich drei Krankenhäuser bei der zweiten Embolie nicht mit Ruhm bekleckert haben.
Drei Notaufnahmen verweigerten das CT wegen Strahlungsbelastung, Verweis auf "das ist nur ne Lungenentzündung". Und das trotz Vorgeschichte, Antibiotika das nicht gewirkt hat über Wochen und obwohl ich mich trotz opiaten kaum noch rühren konnte. So konnte die Embolie letztlich 3-4 Wochen wüten. Zwei Wochen nichts mehr gegessen weil kraftlos, Zahnfleisch hat sich zurückgebildet, ich war gefühlt dem Tod nahe. Beim vierten mal Notaufnahme ist mir "glücklicherweise" endlich die Sauerstoffsättigung eingebrochen. Dann war man plötzlich in heller Aufruhr. 4l Sauerstoff und ab in ein anderes Krankenhaus zum operiert werden.
Mein Betriebsarzt hat den Kopf geschüttelt als er von dem Martyrium gehört hat und meinte die Strahlenbelastung auf nem Transatlantik Flug ist höher als im CT...
Schreckliche Zeit, kann vieles immer noch nicht nach vollziehen. Hätte ich diesen Schmerz vom ersten mal nicht gekannt hätte ich mich vielleicht abwimmeln lassen bis es zu spät gewesen wäre.
Heute aber weiß ich, dass ich eine Gerinnungsstörung habe, dagegen gibt's glücklicherweise Tabletten. Und auch die Panikzustände hat man in Griff bekommen. Ich hab wieder mit dem Sport angefangen. Zwar nicht in alter Form, aber ich werde wieder fitter.
Ich hab die größte Motivation die man haben kann, dass Lächeln meines Sohnes.