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Zum Thema: Die Simple Minds waren zu Beginn ihrer Karriere eine sehr interessante Indie-Band. Das Debütalbum war fad, aber danach waren sie auf einem Weg mit harten urbanen Sounds, melodisch und gleichzeitig kalt.
Ab dem Hit "Don't you" und auf Stadiongröße empor gestiegen, war's auch schon vorbei, mit "interessante" Indie-Band. Obgleich auch anschließend noch der ein- oder andere Pompöshit ganz okay war (Waterfront bspw.).
Ich stehe dazu, dass ich die Simple Minds 1981 und 1982 ziemlich gut fand.
Zwei bzw. drei starke Alben hatten sie zu dieser Zeit:
Sons and Fascination (1981)
Sister Feelings Call (1981)
New Gold Dream (1982)
Während meines Urlaubs mit Tochter waren wir in einem spanisch-menorqinischen Klamottenladen (Rabajas / Rebeixas!) und die hatten ganz gute Mucke laufen, während meine Tochter ein paar Fummel anprobierte. Eins war offensichtlich von Lana Del Rey und im Hotel hörte ich mich anschließend durch drölfzig Lana Del Rey-Songs, bis mr der Song aus der Erinnerung passte. Kannte ich vorher nicht, aber ist auch recht neu.
Da erstarre ich in Ehrfurcht. Das ist so dermaßen Indie mit den ganzen bekloppten Breaks und gleichzeitig der totale Harmonieprunk... auf sowas muss man erstmal kommen und dann wieder zurück zum Anfang finden im Operettenfinale.