Sepp Blatter, Präsident des Welt-Fußballverbandes Fifa, hat Englands Bewerbung für die Weltmeisterschaft 2018 positiv hervorgehoben. "England ist ein starkes Fußball-Land. Sie erzielen viel öffentliche Aufmerksamkeit und brauchen keine neuen Stadien zu bauen. Sie haben bereits zehn bis elf Arenen", sagte der 71-jährige heute. Blatter hatte bereits Ende Oktober den britischen Premierminister Gordon Brown zur Kandidatur ermutigt. Trotzdem hätten auch Australien, China, Japan, die Niederlande, Belgien, Mexiko und die USA gute Chancen auf die WM 2018, sagte der Fifa-Präsident. Vor kurzem hatte die Fifa ihre Rotationsregelung für die Austragung der WM-Endrunden abgeschafft, wonach die WM 2018 in Ozeanien oder einem Land der Concacaf-Konföderation (Mittel- und Nordamerika sowie Karibik) hätte ausgetragen werden müssen.