Zwei große Kämpfer-ein kurzer Kampf

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Gelöschtes Mitglied 691

Guest
Gesucht sind Kämpfe zwischen großen Boxern, die sich dann vollkommen einseitig gestalteten, bzw. sich sogar als mismachtes entpuppten. Vorschläge!

Mein Favorit: Hearns-Duran. Was ein harter tougher fight zu werden versprach, wurde eine vollkommen einseitige Angelegenheit, bei der Duran nicht den Hauch einer Chance hatte und schon in der Ersten zweimal am Boden war.

So klar hatte und hat er nie verloren.

Schmeling-Louis 2 muss wohl auch genannt werden.
 
Ich würde sagen man könnte auch Lewis - Golota nennen. Man gab Golota vorher gute chancen zu gewinnen wenn er nicht disqualifiziert wird.
 
Tyson-SPinks, Trinidad-Hopkins, Jones-TOney kommen mir da auch noch in den Sinn. Ansonsten sind aber Tua und Golota keine großen Kämpfer :skepsis:
Aber mit Hearns-Duran triffst du auch meinen Fav in dieser Kategorie.
 
Tony Jaa schrieb:
Tyson-SPinks, Trinidad-Hopkins, Jones-TOney kommen mir da auch noch in den Sinn. Ansonsten sind aber Tua und Golota keine großen Kämpfer :skepsis:
Aber mit Hearns-Duran triffst du auch meinen Fav in dieser Kategorie.

Die Idee zu diesem Thread kam mir, weil ich Duran-Hearns mir gerade runtergeladen und das erste Mal komplett gesehen habe, kannte nur die 2.Runde von einem Best of Video.

Ali Liston 2, aber da sind ja die Dinge bisschen misteriös.
Tyson-Spink Berbick sind auf jedenfall auch verdammt schnell zuende gegangen, gerae Berbick war ja physisch sehr robust, und da wurde das Ende nicht so schnell erwartet.

Hopkins-Trinidad war "a clinic" wied er Ami sagt, Trinidad hat bei mir keine Runde gewonnen, aber die Scorecards... ähnlich wie gg de la Hoya (Trinidad).
 
Tszyu - Judah: große Namen und nach nicht einmal zwei Runden beendet. War zwar zu kurz, um einseitig zu sein und Judah sah in Runde eins eigentlich gut aus, aber unter dem Motteo der Thread-Überschrift kann man den Kampf durchaus nennen.
 
wie siehts aus mit hagler vs hearns. war zwar nicht unbedingt ein missmatch, aber doch ein kurzer kampf, wenngleich meiner meinung nach einer der besten aller zeiten. was da in der ersten runde abgeht sieht man sonst nicht mal in drei kämpfen....
 
oja, unter dieser überschrift kommen einige klasse kämpfe zum vorschein
meine favs. Hearns vs Duran, Hagler vs Hearns, Tszyu vs Judah
 
rastafari schrieb:
wie siehts aus mit hagler vs hearns. war zwar nicht unbedingt ein missmatch, aber doch ein kurzer kampf, wenngleich meiner meinung nach einer der besten aller zeiten. was da in der ersten runde abgeht sieht man sonst nicht mal in drei kämpfen....

Ein super Kampf, aber wie Du schon sagtest trotz der kurzen Dauer alles andere als nen Mismatch.
 
Frazier vs Foreman 1 ( auch wenn foreman zu diesem zeitpunkt noch nicht sooo hoch eingestuft wurde wie heute)

Tyson-Spinks ( muss auf jeden fall hier erwähnt werden. Spinks wurde als nach/neben Tyson bester HW angesehen und der Kampf stoß auf gewaltiges Interesse , weil Spinks als ernstzunehmende Konkurrenz eingestuft wurde. Der Kampf war glaube ich zum damaligen Zeitpunkt der 4. schnellste der HW-Titel-Geschichte)

Schemling - Louis 2 ( auf jeden fall)

Patterson - Liston ( Beides zählten zu den besten damals und der Kampf/die Kämpfe waren sehr kurz)

Marciano-Walcott 2 ( Marciano und vielleicht auch Walcott ATG , den ersten Kampf gewann Marciano knapp , den zweiten in der ersten Runde)

Ali - Liston 2
 
Competition schrieb:
:rolleyes:

(Und bevor Du lospolterst: Ich bin auch Hearns-Fan ;) )

Gruß, Competition


War es denn deiner Meinung nach ein Vorteil das Hearns seine größte Waffe, doe Overhand-Right, nicht mehr einsetzten konnte? Ob Hearns nun ohne Handbruch gewonnen hätte, ich weiß es nicht. Seine Siegchancen in einem Brawl gg einen Hagler mit Super-Kondi, Power und Betonkinn wären wohl nicht wirklich gut gewesen aber trotzdem bleibt festzuhalten dass Hearns die erste Runde sehr offen gestalten konnte und Hagler zwischenzeitlich sogar angeschlagen war. In der 2 und 3ten konnte Hearns seine Rechte kaum noch effektiv einsetzten und das war sicherlich eine große Schwächung.
Vllt war der Ausdruck "Blatt gewendet" ein wenig übertrieben. Sagen wir mal so "Das Gleichgewicht hat sich zu Gunsten Haglers verschoben" :D



@DEAQ
Ja du hast sicherlich Recht. Immerhin muss man bedenken dass Tommy seinen Gameplan kurz vor dem Kampf ändern musste da er gemerkt hat dass seine Beine sehr schwach waren. Ich bin mir sicher dass Tommy Marvin über weite STrecken hätte ausboxen können (wie er es auch mit LEonard gemacht hat, der ja nun mal der bessere und "slickere" Boxer im Vergleich zu Hagler war). Aber ob Hearns diesen Druck von Hagler hätte widerstehen können, möchte ich bezweifeln. Hagler war mMn auch ziemlich der Alptraumgegner für Hearns. Er konnte unglaublichen Druck aufbauen, hatte Power und eine SUper-Kondi. Alles Sachen die eigentlich genau in Tommys Schwächen hineinspielen.
Zudem hatte er ein Betonkinn, was einen vorzeitigen SIeg sehr schwer macht.
 
Als relativ aktuelles Beispiel würde ich Calzaghe-Lacy anführen. Lacy kam als US-Star an, manch einer prognostizierte ihm schon eine glorreiche Zukunft (vielleicht kommt die ja noch irgendwann) und der ein oder andere tippte auf einen Punktsieg für Lacy, so dass er auch bei den Buchmachern mal als Favorit galt (erst als der Kampf sich näherte, rückte Calzaghe doch auch leicht in die Favoriten-Rolle).

Doch der Kampf selbst war dann ziemlich deutlich. Keine knappen Runden oder so und es sah auch nicht so aus, als könne Lacy Calzaghe ernsthaft gefährden.
"Mismatch" würd ichs nicht nennen, aber es war doch schon ein "deutlicher Triumph".
 
Deslizer schrieb:
Als relativ aktuelles Beispiel würde ich Calzaghe-Lacy anführen. Lacy kam als US-Star an, manch einer prognostizierte ihm schon eine glorreiche Zukunft (vielleicht kommt die ja noch irgendwann) und der ein oder andere tippte auf einen Punktsieg für Lacy, so dass er auch bei den Buchmachern mal als Favorit galt (erst als der Kampf sich näherte, rückte Calzaghe doch auch leicht in die Favoriten-Rolle).

Doch der Kampf selbst war dann ziemlich deutlich. Keine knappen Runden oder so und es sah auch nicht so aus, als könne Lacy Calzaghe ernsthaft gefährden.
"Mismatch" würd ichs nicht nennen, aber es war doch schon ein "deutlicher Triumph".

Man kann zumindest sagen, dass selten ein amtierender Weltmeister so vernichtend geschlagen worden war.
 
Hmm ... Byrd von Klitschko z.B.

Manch Byrd-Optimist hatte noch davon geschwärmt, dass Byrd sich seit dem ersten Aufeinandertreffen weiterentwickelt hatte und ein paar hatten sogar auf einen Sieg Byrds getippt.

Letztenendes hat Byrd aber auch nicht viel größere Chancen gegen Klitschko gehabt, als im ersten Kampf.


Ebenfalls dieses Jahr wurde mit Mayorga durch de la Hoya ein Weltmeister deklassiert.

Tarver sah dieses Jahr gegen Hopkins keine Sonne, obwohl er für manche der heimliche "King" des LHW war und Hopkins als noch älter galt, welcher zudem die Gewichtsklasse wechselte.
 
Die Aelteren unter uns werden sich bestimmt noch an die beiden mexikanischen Bantamgewichts-Weltmeister und KO-Artisten Carlos Zarrate und Alfonso Zamora erinnern, die Mitte der 70ger gleichzeitig WM waren (Zarrate bei der WBC und Zamora bei der WBA).
Sie standen sich in einem Nichttitelkampf gegenueber, den Zarrate dann klar durch KO in Runde 4 ueber seinen ehemaligen Stallgefaehrten Zamora entschied.
Zamora war trotz der deutlichen Niederlage seinen WBA-Titel noch nicht los (da Nichttitelkampf). Das geschah dann aber nach seiner naechsten WBA-Titelverteidigung gegen Jorge ;) Lujan, die er auch vorzeitig verlor.
Soweit zur Ausnahme zu der Regel betreffend die aussage des alten Mannes.
 
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