Der Wetter-Thread


Du weißt schon, dass die durchschnittliche Tiefsttemperatur in den deutschen Großstädten im Juli bei rund 12-13 Grad liegt?
Aber bei den ganzen TropenNächten leben durch den Klimawandel mal wieder alle fernab der Realität und halten 20 Grad + für normal Nachttemperaturen und die eigentlichen Durchschnittswerte für Spätherbst (wo der Schnitt in Berlin oder Köln beispielsweise bei rund 0 grad liegt) :crazy::LOL:

Freund der Sonne.

Dann war es ja unterdurchschnittlich kühl und in Anbetracht der anhaltenden Hitzediskussion schlicht saukalt.

Interessant zu erfahren wäre durchaus, ob die erste Juli Hälfte durchschnittlich ist. Als Wetter Statistiker dürftest du das sicher leicht herausfinden und uns mitteilen. Danke
 
Freund der Sonne.

Dann war es ja unterdurchschnittlich kühl und in Anbetracht der anhaltenden Hitzediskussion schlicht saukalt.

Interessant zu erfahren wäre durchaus, ob die erste Juli Hälfte durchschnittlich ist. Als Wetter Statistiker dürftest du das sicher leicht herausfinden und uns mitteilen. Danke
Freund der Hitze.

Bei 1-2 Grad unterhalb des Schnitts von Spätherbst zu sprechen ist für mich maßlos übertrieben.
Und sich darüber hinaus auszulassen, wie ich bei diesem schrecklichen Wetter nur drüber nachdenken kann über kommende Hitzewellen zu berichten , ist mMn ebenfalls ziemlich überflüssig und Grund genug dich auf deine Übertreibung hinzuweisen.

Ich kann dir auch ohne Statistiken sagen, dass die erste Julihälfte leicht unterdurchschnittliche Temperaturen zu bieten hatte. Aber das ist nach dem mit Abstand wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen nun alles andere als Grund sich über 2 Wochen leicht zu kühles Wetter aufzuregen.
 
Freund der Hitze.

Bei 1-2 Grad unterhalb des Schnitts von Spätherbst zu sprechen ist für mich maßlos übertrieben.
Und sich darüber hinaus auszulassen, wie ich bei diesem schrecklichen Wetter nur drüber nachdenken kann über kommende Hitzewellen zu berichten , ist mMn ebenfalls ziemlich überflüssig und Grund genug dich auf deine Übertreibung hinzuweisen.

Ich kann dir auch ohne Statistiken sagen, dass die erste Julihälfte leicht unterdurchschnittliche Temperaturen zu bieten hatte. Aber das ist nach dem mit Abstand wärmsten Juni seit Beginn der Aufzeichnungen nun alles andere als Grund sich über 2 Wochen leicht zu kühles Wetter aufzuregen.

Etwas weniger Ernsthaftigkeit bei dem Thema täte gut.
Du musst mich nicht auf Hyperbeln hinweisen, denn diese sind elementarer Bestandteil meiner Sprache.
"Spätherbst" dürften die meisten anders als du verstanden haben.


Du kannst mir ohne Statistik sagen "leicht unterdurchschnittlich" :gitche:

edit: Da ich gerade auf andere Infos gestoßen bin. Die Zahlen zum Minimum in Großstädten hast du woher? Sind die 12,x nich durchschnitt in Deutschland? In Großstädten dürfte es wärmer sein oder nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Etwas weniger Ernsthaftigkeit bei dem Thema täte gut.
Du musst mich nicht auf Hyperbeln hinweisen, denn diese sind elementarer Bestandteil meiner Sprache.
"Spätherbst" dürften die meisten anders als du verstanden haben.


Du kannst mir ohne Statistik sagen "leicht unterdurchschnittlich" :gitche:

edit: Da ich gerade auf andere Infos gestoßen bin. Die Zahlen zum Minimum in Großstädten hast du woher?
Da kannst du blöde Smileys senden wie du möchtest, der Juli ist bisher leicht! zu kalt.

Hier erstmal die Durchschnittswerte Beispiel Berlin:

https://www.wetter.de/klima/europa/deutschland/berlin-s99000032/juli.html

Durchschnittliche Nachttemperaturen: 12,3
Durchschnittliche Höchstwerte: 23,3

Wobei man hier sagen muss, dass diese Werte für den kompletten Juli gelten und damit in der ersten Hälfte sicherlich ein paar Zehntel niedriger liegen.


Hier der komplette Juli in Berlin bisher:

https://www.wetter.com/wetter_aktue...berlin/DE0001020.html?sid=10384&timeframe=30d

Tageshöchswerte jeweils:
28,22,20,23,21,23,19,18,18,22,24,22,25,21,18,23

Durch 16 Tage geteilt komme ich auf 22,8 Grad im Durchschnitt und damit 0,5 Grad zu kalt (was für mich leicht zu kalt bedeutet)


Wo du deine Werte her hast darfst du mir auch gerne mitteilen, evtl. habe ich mich ja vertan :confuse:
 
Die durchschnittlichen Temperaturen von 1961 bis 1990 für Berlin Tempelhof im Juli:

Tagestiefsttemperatur: 12.3
Tageshöchsttemperatur: 23.3
Mittlere Temperatur: 17.9

Bisher für den Juli 2019 (Stand 16.07.2019):

Tagestiefsttemperatur: 13.1
Tageshöchsttemperatur: 22.1
Mittlere Temperatur: 17.6

Sieht jetzt nicht danach aus, als sei es irgendwie großartig zu kalt gewesen. Entspricht eher dem, was zwischen 1961 bis 1990 typisch war.

Für andere Messstellen in Berlin (in dem Fall diejenigen der FU Berlin) gilt das genauso.

Edit: Sieht so aus, als ob wetter.de Tempelhof als Durchschnittswerte für Berlin nutzt.
 
Die durchschnittlichen Temperaturen von 1961 bis 1990 für Berlin Tempelhof im Juli:

Tagestiefsttemperatur: 12.3
Tageshöchsttemperatur: 23.3
Mittlere Temperatur: 17.9

Bisher für den Juli 2019 (Stand 16.07.2019):

Tagestiefsttemperatur: 13.1
Tageshöchsttemperatur: 22.1
Mittlere Temperatur: 17.6

Sieht jetzt nicht danach aus, als sei es irgendwie großartig zu kalt gewesen. Entspricht eher dem, was zwischen 1961 bis 1990 typisch war.

Für andere Messstellen in Berlin (in dem Fall diejenigen der FU Berlin) gilt das genauso.

Edit: Sieht so aus, als ob wetter.de Tempelhof als Durchschnittswerte für Berlin nutzt.
Danke. Die mittlere Temperatur auszurechnen hatte ich dann doch keinen Nerv für aber scheinbar ist dieser Wert noch näher am Schnitt. Klar ist der Juli im Vergleich zu den letzten Hitzesommern nicht nur leicht zu kalt aber im Durchschnitt ist es nunmal ein normaler bis leicht zu kühler Juli bisher.
 
Da kannst du blöde Smileys senden wie du möchtest, der Juli ist bisher leicht! zu kalt.

Und du kannst diese undefinierte Adjektiv so oft verwenden wie du willst.
In Dortmund (wenns denn stimmt) ist das durchschnittliche Minimum über 13 Grad. Und 11 Grad sind dann ein beachtlicher Unterschied.

Wo du deine Werte her hast darfst du mir auch gerne mitteilen, evtl. habe ich mich ja vertan :confuse:

Auch auf Wetter.de.
 
Danke. Die mittlere Temperatur auszurechnen hatte ich dann doch keinen Nerv für aber scheinbar ist dieser Wert noch näher am Schnitt. Klar ist der Juli im Vergleich zu den letzten Hitzesommern nicht nur leicht zu kalt aber im Durchschnitt ist es nunmal ein normaler bis leicht zu kühler Juli bisher.

So einfach kann man das auch nicht ausrechnen, weil Du dafür eine Exponentialfunktion lösen müsstest (Lösung ist das Integral unter der Kurve, eben auch abhängig davon, wie viele Messungen Du über den Tag verteilt machst, umso mehr, umso genauer ist die Lösung).

Zu kalt ist halt relativ. Im Vergleich zu den letzten Jahren sicherlich (beispielsweise war von 1971 bis 2000 der Durchschnitt bei 18.3), aber im Vergleich zu 1961 bis 1990 eben nur unterschiedlich verteilt (Nachts etwas wärmer, Tageshöchsttemperatur etwas niedriger).

Findest du, dass dies sinnvoll ist?

Ja. Was spricht dagegen? Wenn der Trend an anderen Messstellen anders aussehen würde, dann könnte ich den Einwand verstehen, aber das ist eben auch nicht der Fall. Zumal die Differenzen in Berlin jetzt nicht so groß sind.
 
Ja. Was spricht dagegen? Wenn der Trend an anderen Messstellen anders aussehen würde, dann könnte ich den Einwand verstehen, aber das ist eben auch nicht der Fall. Zumal die Differenzen in Berlin jetzt nicht so groß sind.

Weil das dort nicht nach Großstadt aussieht. Das ist aber nur mein spontan vorgetragener Gedanke.

Ein anderer:
Wenn ich das richtig im Kopf habe, wenn große Hitze oder Kälte das Wetter herrschen, bestehen meist Ostwindverhältnisse, da im Osten das kontinentale Klima besteht, dass ja eine weit größere Amplitude vorweist?!

War das im Juni so? Ist Berlin dann nicht ohnehin eher wärmer?
 
Und du kannst diese undefinierte Adjektiv so oft verwenden wie du willst.
In Dortmund (wenns denn stimmt) ist das durchschnittliche Minimum über 13 Grad. Und 11 Grad sind dann ein beachtlicher Unterschied.



Auch auf Wetter.de.
Ich habe dieses undefinierte Adjektiv eben übrigens mit Fakten belegt falls es dir aufgefallen sein sollte.

Entschuldige, ich korrigiere meine Werte von 12-13 auf 12-14 Grad. Ich war leider nicht in der Lage alle deutschen Städte zu vergleichen.
Dann brauch sich aber auch keiner drüber beschweren, dass es Leute gibt die sich drüber auslassen wenn mal eine Nacht zu warm ausfällt.
Wobei ich sagen muss, dass ich noch nie einen Kommentar gelesen habe der sich über eine zu warme Nachttemperatur von 15 oder 16 Grad beschwert hat.
 
Weil das dort nicht nach Großstadt aussieht. Das ist aber nur mein spontan vorgetragener Gedanke.

Ein anderer:
Wenn ich das richtig im Kopf habe, wenn große Hitze oder Kälte das Wetter herrschen, bestehen meist Ostwindverhältnisse, da im Osten das kontinentale Klima besteht, dass ja eine weit größere Amplitude vorweist?!

War das im Juni so? Ist Berlin dann nicht ohnehin eher wärmer?
Im Winter ist es so, ja.
Im Sommer ist es unterschiedlich, aber die 35-40 Grad (wie diesen Juni) kommen aus dem Mittelmeerraum. Also Süd bis Südwest.
Wenn’s mal konstant 30 Grad ohne Gewitter hat, liegt es meist an Ostwind. (Kommt allerdings selten vor)

Anfang Juni war es allerdings so, dass immer wieder heiße Luft aus Südost in den Nordosten Deutschlands geschoben wurde. Hier war es in Berlin deutlich wärmer als im Rest Deutschlands.
Mitte bis Ende Juni war es dann eher im Westen wärmer bzw heißer.
 
Weil das dort nicht nach Großstadt aussieht. Das ist aber nur mein spontan vorgetragener Gedanke.

Na ja, daher verweise ich ja darauf, dass andere Messstellen jetzt quasi den gleichen Trend zeigen. Und dann kommt hinzu, dass das ja nur die erste Julihälfte war, der Rest wird wohl wieder wärmer sein.

Ein anderer:
Wenn ich das richtig im Kopf habe, wenn große Hitze oder Kälte das Wetter herrschen, bestehen meist Ostwindverhältnisse, da im Osten das kontinentale Klima besteht, dass ja eine weit größere Amplitude vorweist?!

War das im Juni so? Ist Berlin dann nicht ohnehin eher wärmer?

Bei Ostlage ist es im Sommer trockener und wärmer. Aber was bedeutet jetzt "eher wärmer"? Im Vergleich zu was? Die Temperaturen hängen ja auch von anderen Parametern ab, wie beispielsweise wie weit nördlich oder südlich eine Stadt liegt. Generell gesprochen, ist bei Ostlage zu erwarten, dass es dann wärmer als im langjährigen Durchschnitt ist.
 
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