Der Wetter-Thread


Muss man denn immer wieder dazusagen, dass es um persönlichen Empfindungen geht, obwohl man dazu keine einzige Zahl schreibt?

Nein, das versteht jeder, keine Sorge. Du hast leider nicht verstanden, dass ich nur aufzeigen wollte, welche Messwerte in Realität vorhanden waren.

Seit nem guten Monat ist das Wetter nicht sehr sommerlich. Bewölkt, kaum warm, viel Regen.

Und diese Empfindungen widersprechen den Zahlen nicht ma besonders.
a) der gewählte Zeitraum ist ziemlich lange her.
b) letztes Jahr war es wärmer und trockener
c) mich würde der Unterschied zwischen Juni- Mitte Juli und Mitte Juli - August interessieren
d) Wie können wir über 40% mehr Sonnenstunden haben? Kann ich spontan schwerlich nachvollziehen den Wert.

a) Das ist der übliche Vergleichszeitraum, um beispielsweise auch die Änderungen durch den Klimawandel zu illustrieren.

b) Ja, das habe ich deshalb auch in meinem Beitrag geschrieben.

c) vom 1.06.2019 bis einschließlich 15.07.2019: 18.9 °C mittlere Temperatur, 13.6 °C durchschnittliche Tagestiefsttemperatur, 24.2 °C durchschnittliche Tageshöchsttemperatur, 9.1 Sonnenstunden im Schnitt, 1.1 l/m² Niederschlag
vom 16.07.2019 bis 18.08.2019: 20.5 °C mittlere Temperatur, 15.7 °C durchschnittliche Tagestiefsttemperatur, 25.7 °C durchschnittliche Tageshöchsttemperatur, 7.0 Sonnenstunden im Schnitt, 2.3 l/m² Niederschlag

Am wärmsten war es zwischen dem 23. und 26.7., daran kannst Du vielleicht erkennen, wie schlecht da Deine Erinnerungen sind. Menschen sind einfach nicht gut darin, sich Sachen akkurat zu merken. Da verschwimmen verschiedene Wahrnehmungen offensichtlich. Die durchschnittliche Temperatur der letzten sieben Tage lag in Essen jeweils unter 20 °C (mittlere Temperatur für den Zeitraum 16.8 °C, zum Vergleich, im August von 1961 bis 1990: 17.2 °C), und Du machst daraus "Das Wetter hat seit mindestens 4 Wochen nix mit Sommer zu tun." Es fielen in den letzten 7 Tagen dann etwa die doppelte Menge an Niederschlag im Vergleich zum Schnitt von 1961 bis 1990 für den gesamten August, und es waren "nur" 4.6 Sonnenstunden je Tag, was eben unterdurchschnittlich ist.
In den drei Wochen davor: 22.2 °C mittlere Temperatur, 17.0 °C durchschnittliche Tagestiefsttemperatur, 27.5 °C durchschnittliche Tageshöchsttemperatur, 8.2 Sonnenstunden im Schnitt, 1.2 l/m² Niederschlag

d) Das ist die Vorhersage für den Rest des Monats! Du kannst Dich also auf etwas sommerlichere Zeiten im Vergleich zur letzten Woche freuen.
 
Zuletzt bearbeitet:
In Berlin ist der August weiterhin staubtrocken und zu warm.
Der Schauer gestern war tatsächlich mal ganz angenehm und die aktuellen Temperaturen gefallen mir auch.
 
Nein, das versteht jeder, keine Sorge. Du hast leider nicht verstanden, dass ich nur aufzeigen wollte, welche Messwerte in Realität vorhanden waren.



a) Das ist der übliche Vergleichszeitraum, um beispielsweise auch die Änderungen durch den Klimawandel zu illustrieren.

b) Ja, das habe ich deshalb auch in meinem Beitrag geschrieben.

c) vom 1.06.2019 bis einschließlich 15.07.2019: 18.9 °C mittlere Temperatur, 13.6 °C durchschnittliche Tagestiefsttemperatur, 24.2 °C durchschnittliche Tageshöchsttemperatur, 9.1 Sonnenstunden im Schnitt, 1.1 l/m² Niederschlag
vom 16.07.2019 bis 18.08.2019: 20.5 °C mittlere Temperatur, 15.7 °C durchschnittliche Tagestiefsttemperatur, 25.7 °C durchschnittliche Tageshöchsttemperatur, 7.0 Sonnenstunden im Schnitt, 2.3 l/m² Niederschlag

Am wärmsten war es zwischen dem 23. und 26.7., daran kannst Du vielleicht erkennen, wie schlecht da Deine Erinnerungen sind. Menschen sind einfach nicht gut darin, sich Sachen akkurat zu merken. Da verschwimmen verschiedene Wahrnehmungen offensichtlich. Die durchschnittliche Temperatur der letzten sieben Tage lag in Essen jeweils unter 20 °C (mittlere Temperatur für den Zeitraum 16.8 °C, zum Vergleich, im August von 1961 bis 1990: 17.2 °C), und Du machst daraus "Das Wetter hat seit mindestens 4 Wochen nix mit Sommer zu tun." Es fielen in den letzten 7 Tagen dann etwa die doppelte Menge an Niederschlag im Vergleich zum Schnitt von 1961 bis 1990 für den gesamten August, und es waren "nur" 4.6 Sonnenstunden je Tag, was eben unterdurchschnittlich ist.
In den drei Wochen davor: 22.2 °C mittlere Temperatur, 17.0 °C durchschnittliche Tagestiefsttemperatur, 27.5 °C durchschnittliche Tageshöchsttemperatur, 8.2 Sonnenstunden im Schnitt, 1.2 l/m² Niederschlag

d) Das ist die Vorhersage für den Rest des Monats! Du kannst Dich also auf etwas sommerlichere Zeiten im Vergleich zur letzten Woche freuen.
a) nun möchte ich aber nicht den Klimawandel daraus ablesen oder diesen diskutieren, sondern mich interessieren hier eben die aktuellen Lagen. Die Kontraste sind entscheidend für Empfindungen.
b) Das ist ja nicht unwichtig, weils in der Richtung der Empfindung geht.
c) Da habe ich zufällig den Zeitraum noch vor die letzte Hitze gelegt. Es geht natürlich um die Zeit danach. Also ca. 4 Wochen, wie eingangs erwähnt. Wie waren die vergleichsweise? Im Vergleich zur Zeit vorher und den letzten "20" Jahren. Etwas unübersichtlich der Teil. Mittlere Temperatur, Sonnenstunden und Niederscglag würden reichen.
d) Verstehe es trotzdem nicht. Hmm.
Will ich hoffen, es stehen 4 Tage Zelten. auf dem Programm..
 
Wetter Online sagt für Berlin ab Freitag wieder 6 Tage am Stück 30 Grad + Tropennächte gegen Ende der Hitzewelle. Von Regen weit und breit nichts in Sicht.
Meh, fand das Wetter grade so angenehm im August.
 
ECMWF (das aus Erfahrung zuverlässigste Modell in der Mittelfrist) sieht bis in den September rein Temperaturen von über 30 Grad. Das wären mal mindestens 10 Tage am Stück.
Andere Modelle sehen die Hitze „nur“ 7 Tage am Stück und machen es schon ab 30.8 kühler.
Bis dahin sind sich allerdings fast alle Modelle einig.

3508


Ich habe natürlich wie immer für Berlin geschaut. Ingesamt kann man sagen, dass diese Ecke hier tatsächlich die wärmste zusein scheint. Im Westen sind es je nach Modell 1-4 Grad kälter im Schnitt, im Süden bleibt es meist bei unter 30 Grad (ausgenommen wie immer Oberrhein)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sich der Hochdruck etabliert, war in meinen Augen (siehe auch mein letztes Post) sehr wahrscheinlich. Man muss aber sagen, dass sich wirklich die wärmsten Rechnungen durchgesetzt haben(habe ich so auch nicht erwartet), so dass der Hitzeschwerpunkt wirklich im nördliche Osten( Berlin) liegt und dort auch Tage eben über 30.

Der Norden bekommt für seine Verhältnisse auch noch einmal einen relative warme Zeit, die aber für mich noch nicht unter einer Hitzewelle fällt. Vier Tage hintereinander über 30 wird nicht jeder sehen. Tage über 30 sind aber schon möglich.

Der Hochdruchschwerpunkt liegt dieses mal relativ weit nördlich/östlich. Was bedeutet, dass im Süden man jetzt durch die längeren Nächte profitiert, weiter entfernt vom Hochdruckkern. Die Auskühlungseffekte sind dann gegeben, was für mich dann gerade dort schon sehr wenig mit der Lage vor 4 oder 8 Wochen zu tun hat. Das fällt dann schon für mich unter Spätsommerattacke.

Für Berlin sahen die Karten gerade bei EZMWF da schon intensiver aus. Empfehle aber hier wirklich nicht zu weit in die Zukunft zu sehen. Wir haben es selbst den heftigen Attacken im Juli gesehen, als es so aussah auch in manchen einzelnen Läufen das endet nie. Das tat es doch.

Zumal die Zeit auch bei scheinbarerer Sicherheit in den Modellen für Sprünge der Zeitraum absolut bekannt ist. Stichwort tropische Wirbelstürme, Länger werdende Nächte auf der Nordhalbkugel, die den Jetstream befördern können, wenn das auch im Klimawandel viel langsamer vonstatten geht wie noch früher.

Aber die Zeit ist insoweit modellarisch nicht einfach zu erfassen, gerade dann der September. Gab es mal das Phantomhoch Eliza im September 2013, welche Hitzetage bringen sollte und das nicht irgendwo in 10 Tagen, aber dann doch nicht kam.

Um das klarzustellen. Das ist hier absolut nicht zu erwarten. Ablauf ist, nun immer wärmer werdend. Anfangs für viele noch schönes Spätsommerniveau. Beginnend dann nächster Woche schon auch Hitzetage möglich. Mit Mitte nächster Woche in meinen Augen, Abkühlung aus West wahrscheinlich. Wie nahezu immer, beginnend die Abkühlung dann westlich und zieht übers Land und ist immer eine Frage, wie lange es dauert und wie verzögert sie dann ankommt ganz im Osten. Kann auch stotternd gehen.

Für den Süden gibt es sogar Gewitteroptionen bis Sonntag abend. Bei Spass kann sich jeder mal durch den Abendlauf vom EZWMF hier klicken.
Link
Der ist auch mimimal kühler als zu heute morgen und der Atlantik, welcher die Abkühlung ja immer bringt, greift hier zum Donnerstag über und am Freitag gab es in vielen Regionen Kämpfe um 20 Grad(auch das nicht als bare Münze nehmen bei solchen Zeiträumen, aber auch bitte nicht irgendwelche Rechnungen von ewigem Hochdruck, das habe ich zu oft gesehen, wie er dann doch nie solange gehalten hat, wie teilweise simuliert und nach Osten verdrängt wurde. Hier war das Jahr 2018 wirklich eine absolute Ausnahme, in dem jedes Verdrängen sich dann sobald es 4-5 Tage in Nähe gerückt hat, in Luft aufgelöst hatte)

Für den September gibt es in meinen Augen wiederum nur noch wenige Optionen, von wirklich heißen Optionen. Sommertage sind gerade in Zeiten des Klimanwandels locker bis Mitte Oktober drin. Wenn auch bitte bedenken, es keinen Monat gibt, der sich so gegen den Klimanwandel statistisch verweigert hat, wie der Oktober selbst!(Erwärmungstendenzen)
 
Wir biegen nun in die letzte Woche des metrologischen Sommers ein.

Kurzes Update, da sich die Lage zumindest bis zum Samstag eingependelt hat. Was wir in jedem Fall schon einmal festhalten können, das steht nun fest. Dieser Sommer wird der drittwärmste Sommer seit Aufzeichnungsbeginn. Also ein weiteres Statement in Punkto Klimwandel, unabhängig davon, dass der DWD sicher über 2 Stationen Gedanken macht. Lingen gestern übrigens wieder einmal die wärmste Station in ganz Deutschland. 32,5 Grad. In der Vorschau der Kurzfrist hat Robert Hausen(einer ihrer letzten guten Meteorologe beim DWD) die Temperaturen für die Kurzfrist angekündigt für Deutschland, und dann Bernburg und Lingen extra erwähnt. Mehr muss man zu diesen beiden Stationen nicht mehr sagen und hier bin ich gespannt, ob der DWD vor dem nächsten Sommer nicht doch einen geräuschlosen Umzug vollzieht.

Nichtsdestotrotz bleibt das Statement bestehen und das zurecht. Immerhin haben wir es auch die nächsten 3-4 Tage mit Temperaturen gerade im Norden von 30+x zu tun. Berlin als grober Hotspot.

Jedoch haben sich dann für Donnerstag und Freitag die Optionen durchgesetzt, die den Atlantik übergreifen lassen und das Hoch eben nicht so dominant wirkt. Donnerstag Gewittergefahr, Freitag fast in ganz Deutschland ca- 20-23 Grad.

Dann scheint es so zu sein, dass jedoch (auch beeinflusst durch einen tropischen Wirbelsturm/daher weiter große Unsicherheit) Samstag aus dem Westen beginnend neuer Hochdruck bildet und auch noch einmal Temperaturen Sonntag Montag um die 30 Grad liefern kann. Hier beginnt dann, wie eben nahezu immer, von Westen die Abkühlung, so dass dieses Hochdruckbollwerk kein Spätsommerdauerhoch ist(Stand heute).

Im Süden herrscht nun ab Heute Nachmittag Gewittergefahr bis Dienstag Abend. Taupunkte sind sehr hoch. Schwüle besteht. Für alle die sich über Sommer und Sonne freuen, wünsche ich gutes Genießen, für die anderen, kann ich die Hoffnung machen, dass wir bei dem Punkt schon sehr auf die Zielgerade einbiegen. Im Norden immer eher als im Süden(Nordwest gegenüber Südost). Im Süden oder gerade Südwesten kann es wiederum Sommertage, wie beschrieben bis in den Oktober geben.
 
So, bis Mittwoch muss noch geschwitzt werden und ab Donnerstag gibts dann Abkühlung, vermischt mit Schwüle.
Ab Freitag dann sehr angenehmes Spätsommerwetter mit Sonne und Temperaturen bis 25 Grad. (y)
 
So, bis Mittwoch muss noch geschwitzt werden und ab Donnerstag gibts dann Abkühlung, vermischt mit Schwüle.
Ab Freitag dann sehr angenehmes Spätsommerwetter mit Sonne und Temperaturen bis 25 Grad. (y)
Für Berlin sind am Wochenende nochmal 30 Grad angekündigt. Kühler soll’s erst ab nächste Woche werden.
 
Für Köln über 30 am WE.
Tja das ist ja dann doch noch mal ne ausgeprägtere Hitzeperiode..
Vor allem die Nächte und die doch relativ hohe Luftfeuchtigkeit sind übel.
 
Die letzte Nacht war seit langem mal wieder furchtbar, abends viel zu Schwül um vernünftig durchlüften zu können. Das werden nochmal anstrengende Tage.
 
Donnerstag mittag in Berlin bei 32 Grad losfliegen und ca. 2h später in Bergen (Norwegen) bei 14 Grad ankommen :love:
 
Die 3. Hitzespitze des Sommers im Moment, und damit sind wir wohl noch einmal ganz gut weggekommen in diesem Jahr, ist durch den merklichen langsamen Herbstbeginn früh und am früheren Abend zumindest teilweise erträglich, wobei ich diese feuchtwarmen 31 Grad gerade schwer erträglich finde. Ist aber wohl nur noch morgen und Samstag so.
 
Oben