Das ist nicht einer, der die Ideen hat. Das sind ganz viele, deren Spezialwissen zu dem endgültigen Auto führt.
Ja klar, in Barcelona haben die Spieler halt nicht das Niveau von St. Pauli. Entscheidend ist, dass man 2-3 Keyplayer hat. Masse nützt dir nichts, 40 Leute die die Bank wärmen, sind nun mal unproduktiv / kontraproduktiv fürs Niveau des Teams im Training und schlussendlich auch für den Match.
40 Leute arbeiten wahrscheinlich am Feinschliff des Fahrzeugs. Alles sehr intelligente Leute, aber die können am Fahrzeug nichts mehr reissen, wenn das Grundkonzept ein paar Prozente schlechter als das der Konkurrenz ist.
Und ob die Idee ein Byrne oder ein Müller hatte, weiß man nicht. Natürlich ist ein Byrne verantwortlich aber nicht "nicht austauschbar".
Lies es einfach mal durch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rory_Byrne
Ich find seinen Werdegang schon sehr spannend. Was er sich auch alles an Wissen angeeignet hat, spricht eben dafür, dass er die verschiedenen Gebiete sehr gut zusammenführen konnte. Dann war er auch Gründer eigener Firmen, hat also auch von der wirtschaftlichen Seite eine Ahnung. Das im Gegensatz zu vielen Ingenieuren die sich nur isoliert mit ihrem "Problem" herumschlagen.
Gerade der verantwortliche Entwickler ist viel mehr Koordinator als Ideenproduzent.
Das kann man vielleicht von Brawn sagen.
Und in der regel sind die Mitarbeiter in den Spezialgebieten viel besser
Besser schon, viel besser nicht. Der Schlüssel ist ja nicht dass du isoliert das Beste baust, wenn das schlussendlich nachteilige Auswirkungen auf andere Bereiche hat.
Da unterscheidet sich der verantwortliche Konstruteur aber nicht mehr so viel vom Manager.
Nö, Newey ist sicher kein Manager.

Und Byrne war es auch nicht.