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Wie mit dem Rauchen aufhören - Erfahrungen?


Zysterus

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Wie habt ihr es geschafft mit dem Rauchen aufzuhören?
Ich habe jetzt schon mehrere Versuche hinter mir, habe es aber leider nicht endgültig geschafft.
Irgendwann würde bei mir einfach der Druck zu groß und ich habe wieder angefangen.

Würde gerne damit endgültig aufhören weil es mir eigentlich nur mehr auf die Nerven geht. Kondition wird deshalb sicher auch nicht besser und von der Gesundheit wollen wir gar nicht erst sprechen.

Wie seid ihr denn vorgegangen, was habt ihr gemacht, dass es mit dem Aufhören klappt?
Habt ihr von heute auf morgen damit aufgehört oder Stück für Stück reduziert, was ist besser?
 
Am Ende zählt der innere Wille und die Bereitschaft "wirklich" aufzuhören, dann hat man auch keine/kaum Entzugserscheinungen wenn es klappt. Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen ist schwer, wenn man aber "permanent" daran denkt wie ungesund und schei??e qualmen doch eigentlich ist (und nicht nur wenn man mal gerade Reizhusten hat oder es einen sonst schlecht geht) ist der Zeitpunkt vieleicht gar nicht mehr so fern. Ich bin Kettenraucher gewesen, nach vielen gescheiterten Versuchen habe ich wie von Geisterhand plötzlich aufgehört und habe auch nie wieder wirklichen Schmacht (nach Zigaretten :D) empfunden wie bei vorigen geplanten Versuchen. Das ist jetzt ca. 5 Jahre her. Hypnose, Akkupunktur, teure Anti-Smoke Medikamente, alles gehabt über die Jahre und für die Tonne, ich wollte wirklich aufhören und irgendwann hat es klick gemacht, ich alter Suchtbolzen war selbst überrascht. Ich muss aber gestehen seit da an ist der Kühlschrank mein Feind, mir geht es heute aber viel viel besser als zu rauchender Zeit und die Kondition ist auch wieder da.

Es gab hier früher mal ein "kleines Rauchertagebuch" oder ähnl., den Thread könntest mal ausgraben und andere Erfahrungen nachlesen.
 
Eine bekannte bekam vom Hautarzt irgendeine spezielle Akne attestiert. Wir beim aktiven rauchen wohl extrem gefördert. Er zeigte ihr ein paar Fotos was draus werden kann.
Gleich danach hat sie Nikotinkaugummis gekauft und war danach total zugedröhnt. Stark hat sie vorher nie geraucht. Hat sich dann auch ein Dampfding geholt zum abgewöhnen.
Hat sie zweimal benutzt. Seit 6 monaten rauchfrei. Ihr Vater hatte übrigens Lungenkrebs.

Es gibt aps die dir jede Menge interessante Daten anzeigen können. Sowas kann einen Gamer z.b. denke ich schon motivieren.
Bei ihr aber einfach.. Cigis = Pickel. Quit.


Edit: Achja.. Als schmankerl. Der Hautarzt hatte fehldiagnostiziert.
 
@Knurrhahn sagt es richtig - das Erfolgsrezept ist (wie auch beim Abnehmen, kenne beides aus eigener Erfahrung ;)), dass man es selbst will. Also WIRKLICH, kein "eigentlich sollte ich"-Wischiwaschi. Das klingt erst mal langweilig, aber es spielt sich halt wirklich großteils im Kopf ab ;) sei ehrlich zu dir und setz dir realistische Ziele, am Anfang ist eine schrittweise Reduzierung schon gut.

Mir hat damals "Gruppenzwang" geholfen. Ich wollte aufhören, mein bester Kumpel auch - und dann hat sich noch ein dritter eingeklinkt. Gemeinsam aufzuhören hat motiviert und mitgeholfen, dass es klappt. Generell ist eine bestimmte Motivation immer gut - etwas, das man sportlich machen will (Aufhören hilft da durchaus ;)) oder was Finanzielles ("Ich spar das Geld für die Zigaretten und mache/kaufe nächstes Jahr dafür X"). Überleg dir auch, in welchen Situationen du am öftesten rauchst und vermeide diese bzw. überlege dir Alternativen.

Klar können Hilfsmittel auch helfen, eine Freundin von mir hat zB gute Erfahrungen mit Pflastern gemacht. Anderen wiederum hat das gar nichts geholfen. Muss jeder für sich rausfinden.

Viel Glück :)
 
Zufällig entdeckt, seeehr schönes Thema.

Ich bin auch (starker) Raucher und würd liebend gern mit dem Schwachsinn aufhören..:(

btw. wovon ich aber mittlerweile überzeugt bin ist, dass es wenig Sinn macht, wenn man sich das Rauchen "verbietet", also wenn das ganze zu einem "Zwang" gemacht wird.
Das mag vielleicht kurzfristig klappen, aber langfristig eher nicht.

Auch "Abschreckung" wie Bilder und Clips von Menschen mit Lungenkarzinom usw. helfen nicht wirklich, bzw. nur kurzzeitig.

Viel wichtiger ist wohl, dass man sich als (überzeugter) Nichtraucher neu definiert.
Dass man viel eher die Vorzüge des Nichtrauchens im Kopf hat, als die Gefahren des Rauchens.

Eine weitere, wichtige Erkenntnis ist wohl, dass es nicht viel bringt, das Rauchen nach und nach immer mehr einzuschränken, um sich so "langsam" vom Nikotin zu entwöhnen.
Entweder man hört "von heute auf morgen komplett" auf, oder gar nicht.

Das ist bei anderen Süchten ja nicht anders. Der Alkoholiker kann auch nicht schrittweise seine Menge verringern, bis er sich schließlich "entwöhnt" hat. Das funktioniert einfach nicht.

Anders als beim Alkohol sind aber wohl die körperlichen Entzugserscheinungen beim Nikotinentzug nicht so schlimm, dass man sie nicht aushalten könnte und spätestens nach einer Woche vorbei.
Das ganze ist dann eine "Kopfsache" und zwar eine sehr schwierige. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
habe zwischendurch mal 5 jahre nicht geraucht, aber langsam wieder angefangen :mensch:
beim aufhören ist es definitiv nur kopfsache. der körperliche entzug dauern nur ein paar tage.
bin aber seit letztem jahr auf die IQOS Heets umgestiegen. Deutlich besser als normale Kippen.
Aufhören ist trotzdem am besten :belehr:
 
Zufällig entdeckt, seeehr schönes Thema.

Ich bin auch (starker) Raucher und würd liebend gern mit dem Schwachsinn aufhören..:(

btw. wovon ich aber mittlerweile überzeugt bin ist, dass es wenig Sinn macht, wenn man sich das Rauchen "verbietet", also wenn das ganze zu einem "Zwang" gemacht wird.
Das mag vielleicht kurzfristig klappen, aber langfristig eher nicht.

Auch "Abschreckung" wie Bilder und Clips von Menschen mit Lungenkarzinom usw. helfen nicht wirklich, bzw. nur kurzzeitig.

Viel wichtiger ist wohl, dass man sich als (überzeugter) Nichtraucher neu definiert.
Dass man viel eher die Vorzüge des Nichtrauchens im Kopf hat, als die Gefahren des Rauchens.

Die Austragungszeit eines Forenevents ist aber kein guter Zeitpunkt, um zu versuchen aufzuhören :D:D:D
 
Mit dem Dampfen. Habe 14 Jahre geraucht und in den letzten Jahren hab ich es öfter versucht, habe aber nie lange durchgehalten und wieder angefangen. Beim Dampfen fiel es mir total leicht, keine Ahnung wieso. Freunde die schon gedampft haben meinten Anfangs das meine Nikotinstärke viel zu low sei (BIn dort mit 3mg eingestiegen, was für Umsteiger sehr niedrig ist) und ich deswegen sicher weiter Rauchen würde. Am Ende hat mich das aber absolut nicht gestört und mittlerweile Dampfe ich auch Nikotinfrei.

Seit 2 Jahren jetzt keine Zigarette mehr angefasst und ich bin echt heilfroh. Für jemand wie mich, der es mit gar nichts geschafft hat, war das echt ein Segen.


Eine weitere, wichtige Erkenntnis ist wohl, dass es nicht viel bringt, das Rauchen nach und nach immer mehr einzuschränken, um sich so "langsam" vom Nikotin zu entwöhnen.
Entweder man hört "von heute auf morgen komplett" auf, oder gar nicht.

Jaein. Das ist einfach sehr unterschiedl. von Person zu Person. Gibt genug die es so machen und auch geschafft haben, ich wäre auch eher der Typ sofort komplett oder eben gar nicht aufhören. "Die Lösung" gibt es da nicht die bei jedem funktioniert, dass gilt es eben herauszufinden. Deswegen halte ich nichts davon Methoden anzuzweifeln (E-Zigarette, Pflaster, Kaugummi usw.) denn jede Methode hat bei manchen Menschen schon zu Erfolg geführt. Alles was Menschen vom Rauchen wegbringt und weniger schädlich ist, ist top.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte mir vorstellen, dass Sport zumindest beim mentalen Aspekt helfen könnte, was zB die Zielsetzung angeht. Dazu merkt man ja mit dem Sport auch gewisse Fortschritte, die einen dann motivieren, weiterhin nicht mehr zu rauchen. Mich hat es vor einiger Zeit zu gesünderer Ernährung gebracht, und ich trinke unter der Woche auch weniger bzw null Alkohol, weil ich mich im Boxen halt steigern möchte. Ausserdem wird man ja zumindest in der Zeit in der man Sport treibt vom Rauchen abgelenkt. Aber ich bin da kein Experte.
 
Habe schon 2 mal aufgehört. Das schwierigste war immer, die damit verbundenen Gewohnheiten zu ändern, wie bspw. nach dem essen etc. Ansonsten nicht komplett rausnehmen. Bin bspw. öfter auch nach wie vor mit raus zum rauchen gegangen...
 
Falls das Argument Gewichtszunahme kommt: habe damals von knapp 70 kilo auf ca. 75 aufgestockt. also kein problem für mich. als ich wieder anfing ging es wieder auf 70 runter und mit den IQOS Heets wieder rauf.
@Brummsel kann Dir nur empfehlen die mal auszuprobieren als ersten Schritt (die roten davon). stinken nicht, schmecken auch nicht nach kippe, sondern warmgemachten tabak. :belehr:
 
Mein Vater ist damals von der unsäglichen Qualmerei losgekommen, indem er mit meinem 8 Jährigen Ich einen Deal abgeschlossen hat: Jedes Mal, wenn ich ihn beim Rauchen erwischte, bekam ich 1 Mark. Ab diesem Zeitpunkt bin ich ihm auf Schritt und Tritt gefolgt. Stasi und NSA waren nichts, vergleichen mit dieser Beschattung. Das wurde sehr schnell sehr teuer und auch nervig für ihn, sodass der gewünschte Effekt eingetreten ist. Wenn ihr Kinder habt, wäre dies vielleicht auch für euch ein Plan.
 
Falls das Argument Gewichtszunahme kommt: habe damals von knapp 70 kilo auf ca. 75 aufgestockt. also kein problem für mich. als ich wieder anfing ging es wieder auf 70 runter und mit den IQOS Heets wieder rauf.
@Brummsel kann Dir nur empfehlen die mal auszuprobieren als ersten Schritt (die roten davon). stinken nicht, schmecken auch nicht nach kippe, sondern warmgemachten tabak. :belehr:

So ähnlich wie bei mir. Seit ich aufgehört habe mit Zigaretten, also 2 Jahre, habe ich von knapp 70 auf knapp 80 aufgestockt und ich war immer Spargel. Jetzt nicht mehr :D
 
Ausserdem wird man ja zumindest in der Zeit in der man Sport treibt vom Rauchen abgelenkt. Aber ich bin da kein Experte.
Ich habe damals sogar am Hang gequalmt, während des Ski oder Snowboard Fahrens, total bekloppt. Bei Kurzurlauben zum u.a. Boarden in Schweden in unwirtlichen Ecken ohne Skilifte, war man ziemlich angeschissen mit Kettenraucherlunge wenn es mal etwas bergauf ging, was schon so anstrengend war. Ich bin durch mit den Dreck!
 
"Verbote" und "schrittweise Entwöhnung" bringen bei Süchten nichts.

Stell mal einem Alkoholiker täglich 10 Flaschen Bier auf den Tisch und sage ihm, er soll heute davon nur 8 Flaschen trinken, morgen 7..., übermorgen 5..., usw. Wird nicht klappen.
Genau so ist es bei Niktonsucht. Du kannst einem (gewohnheitsmäßigen) Raucher nicht sagen, er solle von jetzt an täglich nur 5 Stück rauchen. Der Tag wird für ihn damit zum puren Stress.

Das menschl. Gehirn hat ein sogen. "Suchtgedächtnis". Jedesmal, wenn es Nikotin abbekommt, wird es neu stimuliert.
Und auch wenn jemand 1 Jahr lang nicht geraucht hat und sich dann wieder eine anzündet... ist die Gefahr verdammt groß, dass er relativ schnell wieder anfängt, regelmäßig zu rauchen.
Beim Alkoholiker dasselbe.
Wenn er nach 3 Jahren "Abstinenz" wieder ein Glas Wein zu sich nimmt, wird auch das "Suchtgedächtnis" wieder stimuliert und in sehr vielen Fällen wird er dann auch wieder komplett rückfällig.

Genau so beim Spielsüchtigen...
Versuch mal solch einem Menschen zu sagen, ab jetzt soll er nur noch 5 Spielhallen, anstatt 10 besuchen.
Und ab nächste Woche nur noch 3... usw.
Wird nicht klappen.

Ich habe es mal geschafft, 4 Monate komplett rauchfrei zu bleiben.
Dann irgendwann kriegte ich einen Rappel, und kaufte mir ne Schachtel.
Die erste Zigarette schmeckt ganz fürchterlich, so dass ich sie nach zwei Zügen ausgemacht habe.
Dennoch ein paar Stunden später nahm ich die zweite und siehe da.. .die schmeckte schon besser.
Und ruckzuck war ich wieder voll drin.

Es wird sicherlich Ausnahmen geben, wo jemand auch mit alternativen Methoden von der Qualmerei weggkommt.
Aber i.d.R. geht es nur so: Weg damit, und zwar sofort. Und nie wieder anfangen, denn einmal süchtig bedeutet, sein Leben lang süchtig zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
"Verbote" und "schrittweise Entwöhnung" bringen bei Süchten nichts.

Stell mal einem Alkoholiker täglich 10 Flaschen Bier auf den Tisch und sage ihm, er soll heute davon nur 8 Flaschen trinken, morgen 7..., übermorgen 5..., usw. Wird nicht klappen.
Genau so ist es bei Niktonsucht. Du kannst einem (gewohnheitsmäßigen) Raucher nicht sagen, er solle von jetzt an täglich nur 5 Stück rauchen. Der Tag wird für ihn damit zum puren Stress.

Das menschl. Gehirn hat ein sogen. "Suchtgedächtnis". Jedesmal, wenn es Nikotin abbekommt, wird es neu stimuliert.
Und auch wenn jemand 1 Jahr lang nicht geraucht hat und sich dann wieder eine anzündet... ist die Gefahr verdammt groß, dass er relativ schnell wieder anfängt, regelmäßig zu rauchen.
Beim Alkoholiker dasselbe.
Wenn er nach 3 Jahren "Abstinenz" wieder ein Glas Wein zu sich nimmt, wird auch das "Suchtgedächtnis" wieder stimuliert und in sehr vielen Fällen wird er dann auch wieder komplett rückfällig.

Genau so beim Spielsüchtigen...
Versuch mal solch einem Menschen zu sagen, ab jetzt soll er nur noch 5 Spielhallen, anstatt 10 besuchen.
Und ab nächste Woche nur noch 3... usw.
Wird nicht klappen.

Ich habe es mal geschafft, 4 Monate komplett rauchfrei zu bleiben.
Dann irgendwann kriegte ich einen Rappel, und kaufte mir ne Schachtel.
Die erste Zigarette schmeckt ganz fürchterlich, so dass ich sie nach zwei Zügen ausgemacht habe.
Dennoch ein paar Stunden später nahm ich die zweite und siehe da.. .die schmeckte schon besser.
Und ruckzuck war ich wieder voll drin.

Es wird sicherlich Ausnahmen geben, wo jemand auch mit alternativen Methoden von der Qualmerei weggkommt.
Aber i.d.R. geht es nur so: Weg damit, und zwar sofort. Und nie wieder anfangen, denn einmal süchtig bedeutet, sein Leben lang süchtig zu sein.
So sieht es bei den meisten Rauchern aus! Probier die Heets ;)
 
Wenn ich das so lese, bin ich froh, in meinem ganzen Leben noch an keiner einzigen Zigarette gezogen zu haben :saint:
Da kannst du auch verdammt froh drüber sein !!
Wenn ich nur allein den finanziellen Aspekt betrachte, könnte ich mir von den in meinem Leben bisher gerauchten Kippen mittlerweile nen nagelneuen 3er BMW Coupe kaufen. ;)

Oder eine 75 qm Eigentumswohnung in Sachsen-Anhalt. :belehr:
 
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