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Wie mit dem Rauchen aufhören - Erfahrungen?


Bei einem Kollegen der 34 Jahr geraucht hat waren es 2spritzen und seitdem ekelt er sich vor Zigaretten .
 
Da kannst du auch verdammt froh drüber sein !!
Wenn ich nur allein den finanziellen Aspekt betrachte, könnte ich mir von den in meinem Leben bisher gerauchten Kippen mittlerweile nen nagelneuen 3er BMW Coupe kaufen. ;)

Oder eine 75 qm Eigentumswohnung in Sachsen-Anhalt. :belehr:

Den Gedankengang habe ich häufig im Hinblick auf das, was ich für Fußballspiele ausgebe. Aber davon hab ich denke ich mehr, als von ner Zigarette :saint::D

Es ist glaube ich auch schon wirklich eine ziemliche Altersfrage. Ich finde es tatsächlich bemerkenswert, wie wenig in meinem Umfeld eigentlich immer geraucht wurde. Bin Jahrgang 92 und in der jüngeren Generation wird ja tatsächlich schon viel weniger geraucht, als beispielsweise in der Generation meiner Eltern (wobei meine Mutter da genauso konsequent ist wie ich. Mein Vater rauchte dagegen und hörte vor 17 Jahren auf, als sein Vater an Lungenkrebs starb).

Vielleicht auch deshalb habe ich da seit eh und je eine doch sehr vehemente Abneigung gegen (man kann es vermutlich schon fast Ekel nennen). Ich gehe auch durchaus gerne und regelmäßig feiern, aber auch wenn mir da 'ne Zigarette angeboten wird/wurde, lehne ich trotzdem ab, ganz gleich wie stark der Pegel ist :D
 
Da kannst du auch verdammt froh drüber sein !!
Wenn ich nur allein den finanziellen Aspekt betrachte, könnte ich mir von den in meinem Leben bisher gerauchten Kippen mittlerweile nen nagelneuen 3er BMW Coupe kaufen. ;)

Oder eine 75 qm Eigentumswohnung in Sachsen-Anhalt. :belehr:
Besser ne Alfa Romeo Giulia. :belehr:
Jetzt wo ich es schreibe tut richtig weh :D
 
Mein Großvater hat seit seinem 20. Lebensjahr wie ein Schlot geraucht bis meine Großmutter an Lungenkrebs gestorben ist (zynischerweise Passivrauch als Auslöser, sie hat nie geraucht). Dann hat er von heute auf morgen damit aufgehört. Wie er das gemacht hat, keine Ahnung.

Ein Bekannter wollte aufhören, aber hat es nie wirklich geschafft. Er hat dann mal eine Zigarre auf Lunge geraucht. Danach gut 2 Wochen Dauerübelkeit und alle möglichen Symptome. Er hat danach nie wieder erwas Rauchendes angefasst. Hart, aber scheinbar effektiv.
 
Ein Bekannter wollte aufhören, aber hat es nie wirklich geschafft. Er hat dann mal eine Zigarre auf Lunge geraucht. Danach gut 2 Wochen Dauerübelkeit und alle möglichen Symptome. Er hat danach nie wieder erwas Rauchendes angefasst. Hart, aber scheinbar effektiv.

So hat mein Vater aufgehört. Bei meiner Taufe paar Zigarrilos auf Lunge und danach eine Woche nur gekotzt und Flitzekacke gehabt und nie mehr Bock oder Verlagen gehabt :saint:

Ich denke das ist eine gute Methode die ersten harten Tage zu überstehen, wo der Suchtdruck normal am höchsten ist. Sich am letzten Tag so das Hirn vollqualmen bis man über der Kloschüssel hängt und in den Folgetagen kaum Bock darauf hat :D
 
Rauche schon 33 Jahre, mit einer Unterbrechung von vielleicht 10 Monaten in 2004. Das Argument den Kindern zuliebe aufzuhören hat was, hat mein Vater auch nach der Geburt meines älteren Bruders gemacht. Das Problem ist nur, wo krieg ich die Kinder her? Kann mir da mal jemand seine Kinder ausleihen?;)
 
Allen Carr - endlich nichtraucher. hat offenbar viel Erfolg. Damit solls wirklich klappen, Nichtraucher zu werden. Bei Amazon sind auch die Kommentare sehr positiv.

In der Schweiz gabs/gibts? einen Typen, der Zintzmeyer heisst. Mein Vater ging mal für ne Sitzung zu ihm, weil er behauptete, er kann jemanden zum Nichtraucher machen. Mein Paps hatte 2 Päckchen pro Tag geraucht: Mary Long. Das war vor ca. 30 Jahren.

Offenbar hatte Meister Zintzmeyer Erfolg. Mein Vater hat Knall auf Fall nach dem Besuch nicht wieder geraucht. Er sagt, er hätte keine Lust mehr drauf.
 
Allen Carr - endlich nichtraucher.
Das Buch ist ein Klassiker und wirklich gut.
Vor allem, weil es sich mehr auf die Vorzüge des Nichtrauchens bezieht, als auf die Gefahren des Rauchens.
Die Botschaft: Mit dem Rauchen aufzuhören, soll eine "Bereicherung" sein, anstatt ein "Verzicht".

Allen Carr sagt ja, man soll während des Lesens seines Buches ruhig weiterrauchen. Die Lust daran würde einem schon ganz von alleine vergehen.
Und es hatte auch bei mir tatsächlich funktioniert. Jedenfalls ein paar Tage lang. :D

Ich denke, die größte Erfolgsaussicht hat man, wenn man es nicht "allein" versucht, sondern sich anderen, die das gleiche Ziel haben, anschließt. Zum Beispiel, in dem man in eine entsprechende Selbsthilfe-Gruppe geht. Oder ein Seminar besucht, welches nicht nur am WE stattfindet, sondern auch darüber hinaus.

Ach, ich hab gut reden... bin ja selber immer noch Sklave dieses verflixten Glimmstengels. ;)
 
Allen Carr - endlich nichtraucher.

Das liegt bei mir Zuhause rum. Und ich warte darauf, dass ich den Moment erreicht habe, in dem ich "wirklich" will - wie hier schon angesprochen. Denke mir schon bei jedem Zigarettenkauf (kaufe immer eine Stange im Supermarkt), ob das wirklich noch sein muss. Aber noch bin ich nicht an dem Punkt. Und ich glaube auch, dass das sehr wichtig ist.

Mir haben zwei mittlerweile Ex-Raucher unabhängig voneinander innerhalb von drei Wochen erzählt, wie genial das Buch ist. Ich verbinde da durchaus Hoffnungen mit. Aber ich muss mich auch zu 100 % darauf einlassen.
 
Ich selbst habe nie "richtig" geraucht, aber alle anderen in meiner Familie waren Raucher und haben mehr oder weniger versucht aufzuhören. Dabei gab es unterschiedliche Wege oder Gründe.


Mein Bruder
Mein Bruder hatte so seine Phase, in welcher er pro Jahr gefühlt jede Woche mit dem Rauchen aufgehört hat ... und wieder angefangen hat. Letztlich war er auch derjenige, der am spätesten damit anfing.
Da er sowieso immer knapp bei Kasse war (jede Woche 1-2 Mal Disko nimmt halt Geld), musste er beim Rauchen sparen. Steuerfreie Stangen von irgendwem der irgendwen kennt, der Luftwaffen-Ausbildungs-Kaserne in Budel (Niederlande) ist zum Beispiel ... oder auch Zigaretten-Hülsen zum selber Stopfen ... was ihm irgendwann mal tierisch auf den Sack ging, weil er die Teile auf der Autorückbank liegen hatte und nach einer harten Bremsung überall Hülsen im Auto rumlagen.
Dass er immer wieder anfing lag dann zum Teil daran, dass er noch "Vorräte" hatte. Wer will schon ne teuer verdiente Stange ungequalmt rumliegen lassen? Naja ... irgendwann war er nurnoch Partyraucher ... und irgendwann nurnoch schnorrender Partyraucher. Nach dem Ende des Studiums wurden die Partys seltener. Der körperliche Entzug erledigte sich so quasi von selbst. Zu Rauchen fand er dann irgendwann sinnlos ... und zu teuer.


Meine Schwester
So rund um ihre Volljährigkeit herum war meine Schwester mit ihrem Dasein unzufrieden. Uncoole Klamotten, schlecht sitzende Dauerwelle, nicht das beste Brillengestell usw.
Schließlich änderte sie ihr Aussehen mehr oder weniger radikal. Die Dauerwelle wich einem Kurzhaarschnitt, die Brille wurde ersetzt, an die Beine kamen kürzere Röcke und bei mir lieh sie sich die Poloshirts die ich nicht mehr trug. Größe 152 ... passte perfekt, um die Oberweite in Szene zu setzen. Wie auch immer, sie fing in einer Disko an zu arbeiten und dort wurd eh überall gequalmt. Sie fing auch mit dem Rauchen an ... gewissermaßen, um "ins Gespräch zu kommen". Raucher sind gesellig und gesprächig ... man kann leicht mit Typen ins Gespräch kommen, wenn man sie mal nach Feuer fragt usw. Jedenfalls ging sich das für sie aus. Coolere Klamotten, viele neue Freunde, mehr Männer und so weiter.
Einige Jahre später sah ihr Leben anders aus. Schule und auch Studium waren vorbei, sie war nun mit ihrem Freund seit mehreren Jahren zusammen und die beiden wohnten - berufsbedingt - in einem kleinen Örtchen.

Früher hatte sie geraucht, um Leute kennenzulernen. Das kam ihr nun irgendwie sinnlos vor. Sie hatte ihren Mann, sie hatte ihre Freunde. Hochzeit und Kinder ... das waren eher ihre Zukunftspläne. Das Rauchen wurde in dem Sinne "Leute kennenlernen" quasi überflüssig und als ihr das bewusst wurde hörte sie von einem Tag auf den anderen auf.


Meine Mutti
In den 70gern, als meine Eltern zusammenkamen, heirateten und ein Haus bauten, da verbrauchten beide noch zusammen 4 Schachteln Zigaretten am Tag. Das war ja damals wohl noch mehr oder weniger normal (Hausbau is ja auch stressig), auch wenn man schon hochschwanger ist. Eine zeitlang - zu meinen Kindheitstagen - hatte meine Mutti aufgehört, aber ich weißt nicht mehr wie und warum.
Irgendwann wurde das Leben stressiger. Geld knapp, Mann wechselt Arbeitsstätte, Tochter pubertäre Zicke usw.
Sie fing wieder mit dem Rauchen an. Gott sei Dank. Das war für alle in der Familie entspannender.
Aber einige Jahre später - 2006 - wollte sie nicht mehr ... nur wie aufhören?
Es kam manches zusammen. Ihre Depressionen machten ihr damals mehr zu schaffen, ihre Schwiegereltern waren kürzlich gestorben (waren ihr wichtiger als die leiblichen Eltern) und nach einer Zahn-OP bekam sie die Anweisung 10 Tage lang nicht rauchen zu dürfen.
Sie sagte sich "Wenn ich es jetzt schaffe aufzuhören, dann komme ich auch mit dem anderen ****** klar.".
Gewissermaßen sprach sie sich selbst damit Stärke zu. Es war dann der Stolz auf sich selbst auch nach den Überstandenen 10 Tagen nicht wieder zur Zigarette zu greifen. Im Hauswirtschaftsraum liegt in einer Schublade eine Schachtel Marlboro von 2006. Wahrscheinlich schmecken die eh nicht mehr allzu dolle. Es ist quasi ein "Ich könnte jederzeit wieder anfangen (die Zigaretten sind ja da), aber ich mache es nicht."

Übrigens, meine Mutti hatte zunächst ein wenig Probleme sich zeitlich an das Nichtrauchen zu gewöhnen. Das Rauchen war Teil ihres Tagesrythmus. Sie rauchte nur an einem bestimmten Platz, nie nebenbei. Sie setzte sich zum Rauchen hin, machte ein kleines Päuschen, nahm sich ihre 5 Minuten. Einkäufe erledigt? Eine Rauchen, dann weiter. Erdgeschoss gesaugt? Eine Rauchen, dann weiter. Unkraut gejähtet? Eine Rauchen, danach weiter.
Sie meinte anschließend mal zu mir, sie wüsse nun garnicht wohin mit der ganzen Zeit ... bzw. sie nimmt zwar noch ihre Päuschen, aber irgendwie fehlt was.
Naja ... irgendwann hat sie sich auch daran gewöhnt.

Meine Schwester ist übrigens der Überzeugung, dass meine Mutti auch aufhörte, weil sie ihr die Anweisung gegeben hatte, dass sie nicht drinnen rauchen dürfe, wenn ihr Enkel da sei. Meine Schwester war damals mit dem ersten Kind schwanger.


Mein Paps
Mein Paps war leidenschaftlicher Pfeiffenraucher. Zahlreiche Pfeiffen hatte er im Sortiment, manchmal versuchte er unterschiedliche Tabaksorten.
Als bei ihm die ALS-Krankheit zunehmend schlimmer wurde, hatte er sich öfters verschluckt und oder heftig gehustet. Meine Mutti bat ihn daraufhin mit dem Rauchen aufzuhören ... in der Hoffnung, dass dies etwas hilft (bzw. die Auswirkungen der Krankheit weniger schlimm macht). Das war wohl das einzige Mal, dass er vorrübergehend mit dem Rauchen aufhörte ... aber es dauerte nicht lange, bis er wieder anfing ... obgleich er weniger rauchte als vor der Erkrankung. Letztlich war das für ihn wohl auch ein Teil "Lebensqualität". Vieles funktionierte für ihn nicht mehr so wie früher und weiteres viel nach und nach weg. Sprechen, Auto fahren, Fahrrad fahren, Essen, Gehen ... nach und nach wurde ihm eine Sache nach der anderen genommen. Das Rauchen war so gewissermaßen noch etwas was zu ihm dazugehörte ... etwas was selbstverständlich war und immernoch ging ... etwas, was er sich quasi noch bewahren konnte. Und er wusste ja auch, dass ihn das Rauchen nicht umbringen würde.
Schließlich klappte auch das Rauchen nicht mehr ... an dem Tag ist er dann gestorben.


Meine bessere Hälfte
Meine Freundin (oder besser gesagt Lebensgefährtin) hat früher mehr geraucht. Als wir zusammenkamen und erstrecht als wir zusammenzogen wurde dies nach und nach weniger. Es spielte für sie wohl eine Rolle, dass ich den Geschmack nicht gerade leiden kann, wenn ich sie nach einer Zigarette küsse. Heute raucht sie nurnoch sehr selten ... z.B. wenn bei der Arbeit der totale Stress auf sie einprasselt, oder - als "Party-Raucherin" - wenn sie mit rauchenden Freundinnen unterwegs ist (das hat quasi auch geschwankt ... je nachdem wer schwanger oder am Stillen war).
Sie beschwert sich quasi fast immer, dass wenn sie nach mehreren Wochen oder Monaten eine Zigarette raucht, dass diese überhaupt nicht (oder gar ekelig) schmeckt und ihr im Prinzip auch selten "etwas bringe" (Entspannung o.Ä.). So ganz trennt sie sich doch nicht. Sie hat immer eine Schachtel mehr oder weniger versteckt. Aber vielleicht hat sie gewissermaßen nie "genug" geraucht, damit das von Brummsel angesprochene Suchtgedächtnis stimuliert werden würde.
Selbst wenn sie bei uns zuhaus mehr oder weniger heimlich bei einer kleinen Party mit anderen zusammen auf dem Balkon raucht, so ist es ihr extrem wichtig, dass unsere Kinder das nicht mitkriegen. Jene Gelegenheiten werden irgendwann wohl komplett wegfallen.
 
Was mir bei vielen Kollegen immer wieder auffällt ist, wie gefährlich Partys und Alkohol sind. Mehrere, auch aus unterschiedlichen Freundeskreisen, haben schon aufgehört, aber sind fast alle wieder angefangen, weil sie auf Partys oder in privater Runde eine geraucht haben, als sie schon etwas einen im Tee hatten.
 
Hier wird soviel über das Rauchen geschrieben, da bekommt man ja automatisch Schmacht.
 
Also... schwieriges Thema...
Hab mit 21 angefangen zu rauchen... so ungefähr bis ich 25 war. Danach nur noch Partyraucherin mit 5-10 Zigaretten pro Jahr.
Leider vermehrt sich das aktuell wieder. Mein Freund raucht und ich rauche dann einfach mit. Ich weiß, dass es dumm ist. Ich habe ja nichtmal Verlangen, ich müsse unbedingt eine rauchen.
Es ist eher so ein geselliges Ding. Wenn er da ist sind es dann doch schon so 4-5 Zigaretten am Tag. Meistens nach den Mahlzeiten. Wenn ich alleine bin, rauche ich so gut wie nie.
Aktuell komme ich auf etwa 1 Schachtel auf zwei Wochen verteilt.
 
Mir geht es halt schon wirklich auf die Nerven. Ich muss auch gestehen jetzt gar nicht vom gesundheitlichen Aspekt her, mir geht e sauf die Nerven vor die Tür zu müssen um draußen im Regen rauchen zu dürfen, mir geht es auf die Nerven so viel Geld zu verschwenden, ich will nicht mehr aufstehen müssen um mir Zigaretten kaufen zu gehen und dann noch der Gestank. Muss ja für Nichtraucher noch viel schlimmer sein. Das will ich jetzt einfach nicht mehr. Besser man kommt spät drauf als nie.
Ich will es also und das auch aus eigenen freien Stücken, niemand zwingt mich, ich bin halt fertig damit.

Auf so Ersatzsachen möchte ich eigentlich nicht umsteigen. Ist wahrscheinlich besser für die Gesundheit, obwohl das auch nicht wirklich wer bestätigen kann, aber alle anderen Dinge sind ja fast gleich.

Ich hätte eigentlich eher darauf gebaut, Schritt für Schritt aufzuhören. Zuerst die unnötigen Zigaretten wegzulassen, dann die Zigaretten wegzulassen, die man vielleicht "braucht". Also in stressigen Situationen oder wo man sich zumindest denkt, jetzt brauch ich eine. Gibt genug Situationen da raucht man nur aus Langeweile.

Denke man sollte dann auch gleich mehrere Dinge verändern. Dazu gehört für mich auch ganz sicher mehr Sport dazu. Aber auch andere Dinge um den Situationen Großteils zu entgehen, wo man sonst geraucht hätte.

Ja Gewichtzunahme spielt für mich schon eine Rolle, will nicht unbedingt viel zunehmen. Das motiviert mich bestimmt nicht.

Welche Spitzen sind das? Davon habe ich noch nichts gehört. Hypnose oder Akupunktur schon, aber von den Spritzen nicht.

Das Buch werde ich mir mal durchlesen, vielleicht gibt es da ja auch einige Tipps.
 
Das liegt bei mir Zuhause rum. Und ich warte darauf, dass ich den Moment erreicht habe, in dem ich "wirklich" will - wie hier schon angesprochen. Denke mir schon bei jedem Zigarettenkauf (kaufe immer eine Stange im Supermarkt), ob das wirklich noch sein muss. Aber noch bin ich nicht an dem Punkt. Und ich glaube auch, dass das sehr wichtig ist.

Mir haben zwei mittlerweile Ex-Raucher unabhängig voneinander innerhalb von drei Wochen erzählt, wie genial das Buch ist. Ich verbinde da durchaus Hoffnungen mit. Aber ich muss mich auch zu 100 % darauf einlassen.
Du kannst das Buch ruhig jetzt schon lesen und dabei weiter qualmen, wie ein Schlot. Allen Carr weist sogar darauf hin.
Also lesen und dabei schön weiter qualmen.
Und erst, wenn Du die letzte Seite gelesen hast, solltest Du dann auch keine Lust mehr aufs Rauchen haben. Das ist der Sinn des Buches und bei vielen funktioniert es.
Bei mir hat es damals auch funktioniert, allerdings nur paar Monate...
Deswegen ist es wichtig, sich in der Zeit "danach" Kontakte zu anderen Betroffenen zu suchen, um sich gegenseitig zu motivieren. Das ist aber bei allen Süchten hilfreich.
 
Erst wenn Du die letzte Seite gelesen hast, hast Du dann auch keine Lust mehr aufs Rauchen. Das ist der Sinn des Buches und bei vielen funktioniert es.

Bei mir tat es das leider nicht. Muss aber auch sagen, dass es am aller wichtigsten ist, aus freien Stücken aufzuhören. Unter Zwang entwickelt sich (besonders bei mir) eine Trotzreaktion, die einen Erfolg eigentlich unmöglich macht.

Auch wenn ich immer noch süchtig bin - der erste Schritt ist ja die Einsicht - und es ungesund ist auch nur eine am Tag zu rauchen, so bin ich doch mittlerweile schon deutlich weniger am quarzen. Und es macht mir nichts aus, am Tag nur 3-4 Zigaretten zu rauchen und hoffe, dass es bald ganz ein Ende hat. ******* Zeug ist das, echt.
 
Bei mir nervt mich, dass ich, sobald Alkohol im Spiel ist, zur absoluten Dampflok mutiere und an einem Abend, vor allem im Sommer, wenn ich mit Freunden unterwegs bin, auch mal gern 1,5 -2 Schachteln weggequarzt werden. Gut jetzt im Winter eher weniger, wenn es draußen Arsch kalt ist, trotzdem mit Alk noch viel viel zu viel. Sonst haben mich die Sargnägel aber auch vollkommen im Griff. Am Tag ca. 10 Kippen. Kotzt mich mittlerweile aber echt nur noch an.

Das Problem ist, dass ich echt gerne nur Gelegenheitsraucher wäre. Im Sommer, abends mit nem Bier 2-3 Kippchen rauchen. Leider funktioniert das bei mir nicht. Muss von einem auf den anderen Tag die Dinger weglassen und nie wieder anrühren. An diesem Punkt bin ich aber noch nicht ganz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss aber auch sagen, dass es am aller wichtigsten ist, aus freien Stücken aufzuhören. Unter Zwang entwickelt sich (besonders bei mir) eine Trotzreaktion, die einen Erfolg eigentlich unmöglich macht.
Ganz genau.
Wenn man sich etwas "verbietet", kommt dann oft eine Trotzreaktion zum Tragen.
Siehe auch: Jojo-Effekt nach einer strengen Diät.

Genau so wenig Sinn macht es mMn, wenn man aus "Angst" vor irgendwelchen gesundheitlichen Folgen aufhören will. Das funktionert meist nur kurze Zeit. Danach verdrängt man das wieder.
Der Serienkiller denkt auch nicht, bevor er jemanden umbringt, daran, dass er im Knast landen könnte. Deswegen taugt die Todesstrafe ja auch nicht als "Abschreckung".

Ich bin überzeugt davon, dass es nur funktioniert, wenn man sich tagtäglich die positiven Effekte des Nichtrauchens vergegenwärtigt und sie genießt... anstatt daran zu denken, dass man auf etwas verzichten muss oder will.
Nichtrauchen darf einfach kein "Verzicht" mehr sein, sondern muss einen "Mehrwert" darstellen.
Dazu muss das Gehirn umstrukturiert werden, bestimmte Gedankenketten unterbrochen und neu verknüpft werden. (kognitive Therapie).
 
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