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Der große Auto-Thread


Wäre schön, wenn hier mal etwas Mäßigung eintreten würde. Hier in und um Ingolstadt ist das echt krass, vor allem am Wohnungsmarkt. Alles orientiert sich nur an Audi, arbeitest du nicht dort, kriegst du oft nicht mal einen Besichtigungstermin und zwar nicht nur in sondern auch 30+ km um Ingolstadt. Ist einerseits verständlich, hätte ich keine ältere Dame sondern einen Audianer in meiner Mitwohnung, könnte ich locker die doppelte Miete verlangen und der würde nicht mal mit der Wimper zucken. Das ist inzwischen eine echte Katastrophe für viele, die nicht dort arbeiten. Gleichzeitig kommt man aber auch nur in die Firma rein, wenn man Beziehungen hat. Das ist alles inzwischen so eine versumpfte, abgehobene Situation, dass da einfach mal der große Krach kommen muss. Sagen mir übrigens auch viele, die dort arbeiten.

Als ob das ein exklusives "Problem" der Automobilindustrie ist - solche Beispiele kannst du dir aus vielen Branchen raussuchen. Und wenn du in genügend Firmen unterwegs warst, dann hörst du 1 zu 1 die gleichen Argumente - vor allem hinsichtlich Vitamin B, oder was so alles in der eigenen Firma falsch läuft oder oder oder. Das ist in meinen Augen einfach nur ermüdend und wenig zielführend. Aber die Leute hören sich halt manchmal selbst gerne reden. Die Automobilbranche hat sich in den letzten Jahren eben als "Hau drauf" gut geeignet, aber aus meiner Sicht kannst du dort nahezu jede andere Industrie genau so hinstellen, du wirst immer genügend schwarze Schafe finden.
 
Als ob das ein exklusives "Problem" der Automobilindustrie ist - solche Beispiele kannst du dir aus vielen Branchen raussuchen. Und wenn du in genügend Firmen unterwegs warst, dann hörst du 1 zu 1 die gleichen Argumente - vor allem hinsichtlich Vitamin B, oder was so alles in der eigenen Firma falsch läuft oder oder oder. Das ist in meinen Augen einfach nur ermüdend und wenig zielführend. Aber die Leute hören sich halt manchmal selbst gerne reden. Die Automobilbranche hat sich in den letzten Jahren eben als "Hau drauf" gut geeignet, aber aus meiner Sicht kannst du dort nahezu jede andere Industrie genau so hinstellen, du wirst immer genügend schwarze Schafe finden.
Die Automobilindustrie ist nur deswegen so im Fokus, weil sie halt von der Politik fast wie keine andere Industrie gepampert wird (und wie man jetzt sieht ist das mittel- und langfristig fast eher ein Nachteil, wenn man sich nicht so anstrengen muss, wie unter Normalbedingungen).
Bzgl. des Gehaltniveaus kann man natürlich auch viele andere Konzerne aus anderen Branchen heranführen. Liegt zB auch an den Steuervermeidungsmodellen, die kleinere Firmen nicht haben (wobei da natürlich die dt. OEMs noch Waisenknaben ggü. den US Big Playern sind).

Und das über Vitamin B viel geht, ist m.E. kein Automotive-spezifisches Problem. Was aber in den letzten Jahren im Automotive-Bereich echt krass geworden ist, ist die Bevorzugung von Frauen (zumindest bei so manchen süddeutschen OEM). Vermutlich um später auf die Quoten zu kommen und damit die niedrigeren Bewerberzahlen zu kompensieren.
 
Die Automobilindustrie ist nur deswegen so im Fokus, weil sie halt von der Politik fast wie keine andere Industrie gepampert wird (und wie man jetzt sieht ist das mittel- und langfristig fast eher ein Nachteil, wenn man sich nicht so anstrengen muss, wie unter Normalbedingungen).
Bzgl. des Gehaltniveaus kann man natürlich auch viele andere Konzerne aus anderen Branchen heranführen. Liegt zB auch an den Steuervermeidungsmodellen, die kleinere Firmen nicht haben (wobei da natürlich die dt. OEMs noch Waisenknaben ggü. den US Big Playern sind).

Und das über Vitamin B viel geht, ist m.E. kein Automotive-spezifisches Problem. Was aber in den letzten Jahren im Automotive-Bereich echt krass geworden ist, ist die Bevorzugung von Frauen (zumindest bei so manchen süddeutschen OEM). Vermutlich um später auf die Quoten zu kommen und damit die niedrigeren Bewerberzahlen zu kompensieren.

Geht die Automobil Branche in Deutschland den Bach runter, dann wird erst ganz Baden Württemberg abschmieren und später Deutschland. Den Rattenschwanz an Arbeitsplätzen wirst du niemals auffangen können. Gibt es nicht eine Studie, dass ein Viertel aller Arbeitsplätze an der Automobil Branche hängen? Hier muss also zwingend explizit investiert werden. Natürlich müssen Reize für die Zukunft geschaffen werden (Elektro statt Verbrenner Förderung beispielsweise), aber ohne würde es ziemlich dunkel hier aussehen.
 
Zu einfach gesprochen und pauschalisiert würde ich auch sagen, Blödsinn ist es nicht. Dass Trends ignoriert und verpennt wurden, lässt sich z.B. bei Audi schwer bestreiten. Ich könnte das jetzt ausführen, aber wir bewegen uns ziemlich weg vom Threadthema ;)
 
Natürlich ist es stark vereinfacht, es ist schließlich nur ein Satz für ein Thema, zu dem man sicherlich viel mehr schreiben könnte.

@Kinski : Soso. Die sind also voll modern, keinerlei Rückstände im Punkto Elektrofahrzeuge? ;)
 
Natürlich ist es stark vereinfacht, es ist schließlich nur ein Satz für ein Thema, zu dem man sicherlich viel mehr schreiben könnte.

@Kinski : Soso. Die sind also voll modern, keinerlei Rückstände im Punkto Elektrofahrzeuge? ;)

Weil ein Nissan Leaf oder auch Teslas so tolle Autos sind?
Der Taycan wird das Non Plus Ultra sein, überragendes Auto und Champions League. Der ID3 sieht auch tausendmal besser aus als die Konkurrenz. Klar, die haben noch Startschwierigkeiten, aber das machen die doch wett mit der jahrelangen Automotiv Expertise. Start wurde verpennt, ganz klar. Das war ******e. Aber der Vorsprung zu anderen Herstellern bleibt doch bestehen.
 
trend verpennt? haha, das ich nicht lache. der marktanteil in DE liegt aktuell bei 3-4%!? usa noch weniger. in china ist der verkauf eingebrochen, seitdem es die staatliche förderung nicht mehr gibt.

es ist und bleibt eine nische und die autoindustrie wäre wahnsinnig, wenn sie sich voll und ganz darauf konzentrieren würde. das kerngeschäft bleibt nunmal der verbrenner. wenn das nicht bedient wird, dann gute nacht :D
 
Merke: Das Auto ist das nächste Thema, wo es nur mit Bluthochdruck geht. ;)

Wenn es ein Land gibt, das bei Umweltthemen nicht als Vergleich taugt, dann die USA (unter Trump erst recht).

Es geht mir auch weniger um die Technologie als solche (die Energiebilanz der Batterien überzeugt mich nämlich auch nicht..) und mehr darum, dass die sich einfach einen Sch.. darum scheren, was seitens der Politik kommt.

Ist ähnlich wie bei den Banken - schön allen den Mittelfinger zeigen, aber wenn man es dann verkackt hat, sind Politik und Bevölkerung zum bezahlen gerade gut genug. :sleep:
 
bluthochdruck eher nicht, aber man muss die fakten betrachten. die hersteller handeln nur nach wirtschaftslichen gesichtspunkten.

die usa taugen beim thema umwelt nix, aber dort wird nunmal mächte umsatz gemacht. daran kommt die autoindustrie nicht vorbei.
 
Die automobilindustustrie hat den antriebsfortschritt jahrzehntelang ausgebremst. Dessen bin ich mir sicher. Die großen deutschen autokonzerne machen da keine Ausnahme. Sie verwalten ihren Status quo basierend auf dem erarbeiteten ruf.
Ein ID3 fängt bei 35000 Euro an? Na dann Gute Nacht
 
glaubst du das der elektroantrieb der antrieb der zukunft ist? ich denke das nicht und ich denke das man das in den großen automobilkonzernen ähnlich sieht.

Bei den Investitionssummen denke ich schon, dass die deutschen OEMs daran glauben. Porsche alleine investiert ja rund 6 Mrd, VW auch immense Summen.
 
Die Hersteller können doch auf sich allein gestellt kaum anders. Das ist meiner Meinung nach eher ein Politikversagen. Man kann beim Thema Bandbreite und Netzausbau im Mobilfunk und Internetbereich sehr gut sehen, dass die Politik absolut keinen Plan hat, wie man so etwas lösen kann. Wenn die Politik nennenswert mehr E-Autos will, muss sie für Infrastruktur sorgen. Um einen Tesla an einer Haushaltssteckdose aufzuladen, braucht man mindestens 40 Stunden. Und wie viele Menschen in D haben überhaupt die Möglichkeit, ihr Auto über Nacht zu laden? Wenn die Automobilhersteller ab morgen 50% Elektroautos herstellen würden, wäre alle in kurzer Zeit pleite. Und wie schon erwähnt geht die Mehrzahl der Wagen in den Export. Wenn dort keiner E-Autos will (weil die Infrastruktur bis auf in wenigen Ländern noch schlechter ist als bei uns), kann man ja nicht den Export einstellen.
 
glaubst du das der elektroantrieb der antrieb der zukunft ist? ich denke das nicht
Mittlerweile nicht mehr. Das war er aber mal... so vor dreißig Jahren oder so Und das wurde - seitens der Regierung/Hersteller nicht "verpennt", sondern ganz bewusst ignoriert, bzw. ausgebremst. Auch weil das Interesse in der Bevölkerung einfach nicht in dem Maße gegeben war, dass man damit gutes Geld hätte verdienen können. Nach dem Motto "Was interessiert mich die Umwelt, wenn ich andererseits massive Gewinneinbrüche habe"?

Wenn die Hersteller das wirklich gewollt hätten, hätte es wohl schon vor mind. 20 Jahren konkurrenzfähige E-Autos gegeben, die auch preislich nicht viel teurer sind, als Verbrenner. Auch in allen anderen Bereichen wäre man viel, viel weiter.
 
Sorry Brummsel, aber das ist extremer Unfug.
Die Fortschritte in der Akkutechnologie sind trotz intensivster weltweiter Bemühungen immer noch nicht ausreichend und Du redest von 1990 ??? Da waren wir noch bei NiCd. :panik:

Den Fehler haben die Automobilhersteller in den letzten 10 Jahren gemacht. Da hätte man für wenig Geld zusehen müssen, dass man bzgl. Elektromobilität am Ball bleibt, um für Alles gerüstet zu sein. Aber möglicherweise herrscht in den Chef-Etagen eine Mischung aus Versumpfung durch Seilschaften und kurzfristiger Shareholder-Value-Denke. Bei sehr vielen Meldungen der letzten Jahre habe ich nur mit < Link> reagiert :rolleyes:
 
@Totto:
Woher willst Du wissen, dass sich "intensivst bemüht" wurde?
Das E-Auto war Regierung und Autohersteller von Anfang an ein Dorn im Auge, und daran hat sich auch nichts geändert.
Warum gibts denn solch Kompromisse wie "Hybrid"?
Weil der reine E-Antrieb nach wie vor nicht wirklich konkurrenzfähig ist. Und da schiebe ich die Verantwortung schon auf Regierung/Autohersteller, dass wir immer noch dort sind, wo wir sind.
E-Antrieb war immer nur ne "Alibi" Lösung, u.a. aufgrund Druck von Umweltaktivisten.
Aber vielleicht lieg ich ja auch falsch, kann auch sein. :)
 
Viel technischen Hintergrund hast Du nicht, wenn ich fragen darf, oder? Du fragst ernsthaft, warum es Hybrid gibt ??

Es mag sein, dass gerade große Unternehmen wandlungsträge werden, aber die Agenda, die Du da unterstellst, ist höchstgradig fragwürdig und faktenlos aufgestellt. Wenn man ein bisschen etwas von Technik und Wirtschaft versteht, ist das offensichtlich :skepsis:
 
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