Der Wetter-Thread


Mal eine Situationsanalyse am morgen des 08.02.2021, ab dem nun die Modelle das Ereignis einfließen können in ihre Berechnungen. Ich werde dazu gleich noch etwas schreiben.

Bezüglich Klimawandel. Hier muss ich leider wieder darauf verweisen, was ich die letzten Seiten erwähnt hatte. Man sieht wie heftig die Stratosphäre Einfluss nehmen kann. Dieses Ereignis ist völlig eindeutig zurückzuführen, dass es diesen Impuls aus der Stratosphäre gibt. Exemplarisch, das die Modelle extrem gerudert haben, vielleicht so sehr, wie ich das noch nie erlebt habe, seit ich mich mit Wettermodellen beschäftige. Das ist nun bald 7 Jahre.

Jetzt wollen wir nicht in der Tiefe dieses Ereignisses einsteigen. Das ist immer noch diffus. Aber ich bin absolut sicher, dass in 10 Jahren niemand mehr die Meinung, wie Kachelmann vertritt, Ereignisse aus der Stratosphäre sind Ereignisse, die dem Hokospokus zuzuordnen sind, wenn er etwas von sich beim Thema Wetter hält.

Aber das Thema CO2 hat einen signifikanten Einfluss auf die Stabilität des Polarwirbels.
andererseits sorgt die Zunahme des Klimaschädlichen CO2 dafür, daß der Polarwirbel in seiner Gesamtstruktur schwächer bzw. anfälliger wird für starke Warmluftadvektion und dadurch Umkehrung der Windverhältnisse.

Kurt Hansen Meteo (kurthansen-meteo.blogspot.com)

Somit haben wir einen klaren signifikanten Effekt von der Troposphäre zur Stratosphäre. Dazu muss die Wärme, die wir hier generieren irgendwo entweichen. Dies ist eindeutig und unverrückbar auf den Klimawandel zurückzuführen.
Details dazu erspare ich, hatte ich vorher aufgeführt. Vielleicht aber auch hier noch. Der stratosphärische Polarwirbel erholt sich wieder massiv, was gegen ein 2 Wochen Dauereignis spricht.

Das NOAA hat im Übrigen(das zeigt, das Langfristprognosen etwas von Astrologie haben) einen sehr warmen Winter gezeigt. Auch das EZMWF Langfristmodell hat lange einen zu warmen Februar gesehen. Der ist natürlich nun Geschichte.

Kommen wir zu den Aussichten. Die Woche selbst gestaltet sich anders da, als es noch vor 4-5 Tagen schien. Keine echte Zweiteilung, wenn auch tatsächlich der ganz tiefen Süden aus der Winterlotterie aus ist.
Es wirkte für mich auch irgendwie komisch. Es wurde, so simuliert, dass man 2 Km weiterfährt und von +5 zu -10 fährt. Das wirkte schon irgendwie auch unplausibel. Wir haben, keine echte so harte Wettergrenze. Aber da es so stringent simuliert wurde, ging auch ich davon aus.

Nein das Tief, welches zum ersten Mal am Donnerstag abend beim europäischen Modell gezeigt wurde, und nun auch ab Höhe Nürnberg Bayern in Richtugn Norden und kleinere Teile von BW Schnee gehabt hat, hat die Lage verändert. Es wird nun auch die ganze Woche kalte Luft im Süden angezapft, was bedeutet ganz Deutschland(fast ganz Deutschland) wird unter Dauerfrost kommen.

Dann passierte das. Die Modelle gerade in totaler Panik. Das ist wie, wenn man sich in einem Labyrinth verrannt hat.
Es wird eine Rechnung geliefert, die kälter als die Vorherige ist. Gestern wurden die Talsohle dann durchschritten. Über die kalte/sehr kalte Woche besteht kein Zweifel, aber es sah in den Modellen so aus, dass am Wochenende nahezu für ganz Deutschland noch einmal mehr an arktische Luft angezapft wird.
Über die hohen Schneedecken sind dann Nachtwerte von -20 Grad mehr als sicher(dort wo Schnee liegt). Im gestrigen Abendlauf hat dann das amerikanische Modell sogar den Dauerfrost zum Wochenende beendet. Hat das heute morgen wieder verworfen. Zurück zu mehr Kälte/Dauerfrost). Das europäische Modell sieht es aber dann tagsüber in vielen Teilen wieder um 0 Grad(teilweise darüber), das kanadische Modell bleibt bei Milderung beginnend mit dem Wochenende.
Die Milderung kommt wie so oft(genauso wie die Erholung für Leute, die keine Hitze mögen) aus dem Westen, warum diese Regionen bevorteilt sein werden oder benachteiligt.

Nun werden die Modellläufe relativ schnell Erkenntnis geben, wie intensiv das Ereignis wird. Je östlicher, desto näher bleibt man und bleibt in diesem Einfluss, dieses beeindruckenden Kälteklopses. Was sehr spannend ist, und da kann jeder sich auch auf diversen Seiten Eindruck machen. Man sieht, dass die Modelle selbst noch nicht einmal die richtigen/selben Istdaten verändern. Die Modelle unterscheiden zum Teil bei mir von 4 cm Schneedecke/zu 13 cm, am selben Startzeitpunkt. Das zeigt, dass die Modelle natürlich rudern, wenn nicht einmal die identische Ausgangsbasis herrscht, und das ist sicher kein Einzelfall. Eher klassisch zum Winter.

Wir bekommen nun aber eine Umstellung zu mehr Hochdruck, was da wiederhole ich mich, für einen Hochdrucksommer spricht/sprechen kann. Aber die Niederschlagskarten sind hier sehr eindeutig. Nach heute kommt, da nur noch sehr wenig. Die Frage ist nur, wo sich der Hochdruck platziert, was dann bedeutet, entweder Wechselfrost Hochdruck oder kalter Hochdruck.
 
Hier liegt immer noch weniger als 2005 aber echt viel. Autos ohne Ende zugeschneit, teils bis zu zwei Meter Höhe Schneeverwehungen. Schon krass
 
Mein Vater sagte heut morgen zu mir, das er seit 1979 hier nicht mehr so viel schnee gesehen hat. Damit wird er wohl richtig liegen, seit ich denken kann hatten wir noch nie so viel schnee.

Also in den letzten "10" Jahren in Dortmund wahrscheinlich nicht, aber ähnlich viel gab es sicher ein paar Mal seit ich denken kann. In den letzten 24 Stunden kam auch nicht mehr viel dazu.
 
Tja, und hier im Norden, wo die früheren Prognosen den Schneefall sahen bevor sich alles immer weiter nach Süden verschob, kann man die Flocken an einer Hand abzählen. Das einzige was hier an Schnee liegt, sind die kümmerlichen Überreste vom Schneefall vorletzte Woche. Seitdem kamen nur noch minimale Mengen, die meistens gar nicht erst liegen blieben. Dafür ist es grau, kalt und windig.

Hatte mich ja irgendwie darauf gefreut mal wieder einen Winter mit etwas mehr Schnee zu sehen, und vor allem mit mehreren Tagen mit Schneebedeckung. Musste ja nicht mal alles im Schnee versinken. So ist es aber ziemlich öde. Naja, wenigstens gab es überhaupt mal Schnee der liegenblieb.
 
Hier schneit es auch in einer Tour und es soll gleich noch schlimmer werden. 2h Schneeschippen, nur damit kurz darauf wieder ne schöne Schneeschicht da liegt. Immerhin nichts halbes und nicht ganzes, bleibt locker ein bis zwei Wochen liegen wie es aussieht (y)

Am winter ist mal gar nix schön.
Dezember, janaur und februar können wir gerne wegstreichen.
+1

Wenn mal richtig Schnee liegt, ist das schon ganz geil. Aber der liegt ja eh nur alle zehn Jahre mal, sonst hat man nur Matschepampe (wenn überhaupt), Kälte, ****** Wetter und wenig Helligkeit.
 
Hier schneit es auch in einer Tour und es soll gleich noch schlimmer werden. 2h Schneeschippen, nur damit kurz darauf wieder ne schöne Schneeschicht da liegt. Immerhin nichts halbes und nicht ganzes, bleibt locker ein bis zwei Wochen liegen wie es aussieht (y)


+1

Wenn mal richtig Schnee liegt, ist das schon ganz geil. Aber der liegt ja eh nur alle zehn Jahre mal, sonst hat man nur Matschepampe (wenn überhaupt), Kälte, ****** Wetter und wenig Helligkeit.
Kommt drauf an mit dem schnee. Mal ein paar tage ist das schon ok. Und wenn der mal liegen bleibt ist es tendenziell auch besser als immer wieder zu matsch schmelzen. Aber kann mich noch an Jahre erinnerm so um 2010 rum wo der schnee dann bergeweise über wochen rumlag. Da hatte ich dann irgendwann einfach nur noch schlechte laune bis der weg war. Die letztem paar jahre fand ichs eigentlich ganz angenehm so fast ohne schnee.
 
Also in Kleve liegen 17 cm, in Bocholt 20, xanten 14. Ist doch alles noch im Rahmen

2012 lagen in Kleve z.B 18 cm, 2010 21 cm, 1990 15 cm, 1984 20 cm, 1981 15 cm, 1979 17 cm, 1969 20 cm, 1968 35 cm

wen interessiert kleve?
Wenn ich dir sage, ich habe hier noch nie so viel schnee gesehen, dann kannst du mir das glauben. ich vermute ich kann das etwas besser beurteilen aus du aus dem fernen bayern, ich lebe hier schließlich seit fast 37 jahren.
 
wen interessiert kleve?
Wenn ich dir sage, ich habe hier noch nie so viel schnee gesehen, dann kannst du mir das glauben. ich vermute ich kann das etwas besser beurteilen aus du aus dem fernen bayern, ich lebe hier schließlich seit fast 37 jahren.
Der Mensch neigt aber gerade beim Wetter dazu gewisse Dinge zu überdramatisieren. Es mag natürlich sein dass es aufgrund des Windes in gewissen Bereichen nach viel Schnee aussieht. Trotzdem sind wir weit von den Wintern aus den 60ern und 70ern entfernt.
 
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