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Feuerwerk - ja oder nein?


Ich finde es total hilfreich, dass wir gemeinsam herausgearbeitet haben, dass es alles gar nicht neu ist und dass es nicht darum geht, dass wir " in einigen deutschen Großstädten ein großes Problem mit bestimmten jungen Männern mit Migrationshintergrund [haben], die unseren Staat verachten". Das eigentliche Problem sind doch Leute, die sagen, wir haben "in einigen deutschen Großstädten ein großes Problem mit bestimmten jungen Männern mit Migrationshintergrund, die unseren Staat verachten". Wenn wir diesen Rassismus überwunden haben und die Böllerei verboten ist, ist alles wieder gut. Dann seh ich wirklich hoffnungsfroh auf Silvester 2023. (y)
 
Ich verstehe, was Du sagen willst, in Bezug auf unsere real vorhandenen gesellschaftlichen Probleme - und dazu gehören soziale Spannungen und fehlende Integration ganz besonders - ist dann aber nicht annähernd Alles gut. In Bezug auf Kriminalität und Gewalt wird sich auch nichts signifikantes ändern.
 
1. Es ist (leider) kein neues Phänomen, wobei Angriffe auf Rettungssanitäter wohl zugenommen haben. Das war aber grundsätzlich nicht das Thema.
2. Das fett Hervorgehobene hat überhaupt nichts mit den Vorfällen zu tun die hier Thema sind.
3. Der einzige der hier die Augen vor etwas verschließt bist du, indem du so tust, als wären Böller früher höchstens auf Sachen geworfen worden. Wo wohnst du, in der Antarktis?
Ist es denn wichtig ob es wirklich ein neues Phänomen ist? Rassismus und Sexismus sind auch keine neuen Phänomene und trotzdem ist es schlimm.

Ich denke schon das es so was immer schon gegeben hat, aber so eskaliert in einer Form wo dutzende junger Leute gemeinsam einen rettungswagen oder ein Polizeiauto gezielt beschießen ist schon ein wenig krasser.


Man muss das jetzt sicher auch nicht überdramatisieren und daraus eine riesen Gefahr machen, aber ich denke es ist schon etwas was hier ziemlich heftig eskaliert ist und eventuell schon ein wenig mit misslungener Integration in gewissen Teilbereichen Berlins zu tun hat.


Natürlich nutzen Merz und Co das jetzt für hetze aus, aber wie ich schon gesagt habe haben sich ja auch Faeser und auch andere SPD Politiker dahingehend geäußert und gerade faeser wird sicher niemand rassistische Motive unterstellen.
 
Ist es denn wichtig ob es wirklich ein neues Phänomen ist?

Wenn das wiederholt behauptet wird, um die Diskussion in eine bestimmte Richtung (je nach dem wer es sagt ist die unterschiedlich) zu lenken ist das nicht in Ordnung und sollte daher selbstverständlich klargestellt werden.

Rassismus und Sexismus sind auch keine neuen Phänomene und trotzdem ist es schlimm.

Niemand hier findet das ok.

Ich denke schon das es so was immer schon gegeben hat, aber so eskaliert in einer Form wo dutzende junger Leute gemeinsam einen rettungswagen oder ein Polizeiauto gezielt beschießen ist schon ein wenig krasser.

Hast du die hier sonst verlinkten Artikel überhaupt gelesen?

Man muss das jetzt sicher auch nicht überdramatisieren und daraus eine riesen Gefahr machen,

Genau das passiert doch und ist das was mich und einige andere stört.

aber ich denke es ist schon etwas was hier ziemlich heftig eskaliert ist und eventuell schon ein wenig mit misslungener Integration in gewissen Teilbereichen Berlins zu tun hat.

Auch das hat niemand bestritten. Wobei Berlin auch nicht anders ist als der Rest. Die zugrunde liegenden Probleme gibt es überall, sie unterscheiden sich regional lediglich in Nuancen.

Natürlich nutzen Merz und Co das jetzt für hetze aus, aber wie ich schon gesagt habe haben sich ja auch Faeser und auch andere SPD Politiker dahingehend geäußert und gerade faeser wird sicher niemand rassistische Motive unterstellen.

Zu dem mutmaßlichen Motiv Faesers habe ich schon etwas geschrieben. Das macht weder ihre von mir kritisierte Aussage sinnvoll, noch ihr reflexartiges Streben nach Gesetzesverschärfungen weniger bedenklich.

Ich finde es total hilfreich, dass wir gemeinsam herausgearbeitet haben, dass es alles gar nicht neu ist und dass es nicht darum geht, dass wir " in einigen deutschen Großstädten ein großes Problem mit bestimmten jungen Männern mit Migrationshintergrund [haben], die unseren Staat verachten". Das eigentliche Problem sind doch Leute, die sagen, wir haben "in einigen deutschen Großstädten ein großes Problem mit bestimmten jungen Männern mit Migrationshintergrund, die unseren Staat verachten". Wenn wir diesen Rassismus überwunden haben und die Böllerei verboten ist, ist alles wieder gut. Dann seh ich wirklich hoffnungsfroh auf Silvester 2023. (y)

Das ist zwar eine verdrehte und zum Teil schlicht verfälschte Zusammenfassung der Diskussion, aber das war von dir ja leider nicht anders zu erwarten.
 

Gibt's da schon Vornamen?
Keiner spricht wieder über die gescheiterte Integration von Sachsen... :(


"Doch nicht alle Darstellungen in den Medien waren korrekt – inzwischen hat sich auch SPD-Chef Lars Klingbeil dafür entschuldigt, Falschinformationen zu den Vorkommnissen verbreitet zu haben."

würde mir die Vornamen trotzdem geben lassen :licht:
 

"Doch nicht alle Darstellungen in den Medien waren korrekt – inzwischen hat sich auch SPD-Chef Lars Klingbeil dafür entschuldigt, Falschinformationen zu den Vorkommnissen verbreitet zu haben."

würde mir die Vornamen trotzdem geben lassen :licht:

Müssen natürlich Muslime gewesen sein, das sind nämlich keine richtigen Deutschen. Muss man wissen!
 
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"Doch nicht alle Darstellungen in den Medien waren korrekt – inzwischen hat sich auch SPD-Chef Lars Klingbeil dafür entschuldigt, Falschinformationen zu den Vorkommnissen verbreitet zu haben."

würde mir die Vornamen trotzdem geben lassen :licht:
Also wie in Berlin, wo die ersten Darstellungen/Meldungen es mit dem wirklichen Geschehnissen/Ausmaß auch nur noch bedingt zu tun hatten?
 
Ich habe mir gestern diese Dokumentation zu Neukölln angeschaut. Ich fand sie relativ gut. Ich habe letztes Jahr zwei Nächte in Berlin gegenüber dem Späti(der in der Doku) eine große Rolle spielt zwei Nächte im Hotel übernachtet.

Es war eine interessante Erfahrung. Das soll auch überhaupt nicht despektierlich klingen. Aber fernab von Silvester stört mich die Diskussion schon mittlerweile sehr. Es ist keine Frage, der Rasse, ob du gewalttätig, strafanfällig bist. Es ist aber eine Frage, der gesellschaftlichen Integration welchen Lebenslauf du nimmst. Diese Frage gilt für jede "Rasse".
Eine Gesellschaft, die mit der Integration überfordert ist, oder wie in den 80igern das Thema komplett negiert, steuert auf Probleme zu, die in sozialen Brennpunkten mit dem Brennglas sichtbar werden.

Interessant ist auch vielmehr, warum ist der Migrationsanteil oder Migrationshintergrund (160 Nationalitäten in Neukölln) so hoch? Der Wunsch oder vielleicht auch die Notwendigkeit selbständig oder ein eigenes Geschäft zu haben, ist bei Migranten oft etwas höher. Man findet natürlich nicht einmal ansatzweise Mieten, die für so ein "Laden" z.B. unter den Linden bezahlbar wären. Also wird man fast gezwungen in Neukölln zu starten.

Vielmehr will ich dazu auch nicht schreiben. Es ist ein heißes Eisen. Die Dokumentation ist kurz vor der Wahl 2021, das als Hintergrund.
Die Situation hat sich aber nicht grundsätzlich geändert. Ich fand sie aber relativ lebensnah, auch aus Sicht der Minderheit, die in Neukölln nun einmal Biodeutsche sind, ohne aber auf irgendwelche Plattitüden oder billige Vorurteile zu reiten.



Btw. Das Video kann man natürlich auch in einem Integration/migrationsthread verschieben, aber es geht hier, ja schon länger nicht mehr per se nur um Silvester.
 
kenne ich nicht!? welcher pässe hat er denn? suchst du jetzt nach weiteren personen, um x-fälle durchzukauen? dafür fehlt mir die muße :wavey:

um hier mal einen cut zu ziehen, ich bin grundsätzlich kein freund von doppelten staatsbürgerschaften. egal ob us, de oder welches land auch immer. wobei mir klar ist, dass es etliche grauzonen und sonderfälle gibt. (y)
 
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