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Wer hat alles Fellnasen zuhause?


Da bin ich wirklich so froh, dass unsere Katze genau nix frisst, außer ihrem eigenen Futter. Wir können alles offen rumstehen lassen, die packt davon nix an und schnuppert höchstens mal dran. Jede Katze würde doch bei Lachs oder Thunfisch durchdrehen, sie dreht sich höchstens um. Das einzige, was sie mal gegessen hatte, war Serrano-Schinken, aber auch das ist nicht mehr hoch im Kurs.

Aber hallo. Unsere beiden kriegen zu Weihnachten/ihren Geburtstagen etc. Lachs. Da meine Freundin den Geruch nicht ausstehen kann, gebe ich es den beiden. Dass ich noch mit zehn Fingern rumlaufe, ist eher glücklicher Zufall als was anderes.
 
Mal ein Update nach etwas über einem Monat. Kater ist sehr gut angekommen und hat sich von der ganzen Tierheim-Quarantäne-Medikamenten-Eskapade erholt. Er könnte als Model arbeiten, daher gibt es mal ein Foto.

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Wie geahnt/befürchtet ist das aber ein echter "Stubentiger". Freigang machen wir testweise, nachdem er nun insgesamt ca 8 Wochen bei uns ist. Der darf also in den Garten, wir öffnen die Garagentür als Rückzugsmöglichkeit und er huscht mal hier- mal dorthin. Und nach spätestens drei Minuten will er wieder ins Haus... aber er fühlt sich wie der größte Abenteurer danach. Insofern lautet die erste Diagnose, dass er wohl niemals das nächtliche Pensum absolvieren wird, was wir von seinem Vorgänger gekannt haben ;)

Das bringt uns zum Damoklesschwert: der genaue Geburtstag ist unbekannt, aber in den nächsten zwei Wochen wird er wahrscheinlich laut tierärztlicher Einschätzung ein Jahr alt werden. Aktuell bringt er 5+ Kilo auf die Waage (angekommen ist er mit ca 4,2kg). Das alles war bisher verdiente Aufholarbeit, aber es ist doch sehr bedenklich, dass man vor ihm tatsächlich nicht nur sein eigenes Futter verstecken muss, sondern auch Kartoffeln, Brot, Nudeln.. selbst Reibeplätzchen sind nicht vor ihm sicher :skepsis:

Ich mache mir also etwas Gedanken, wie der wohl in einem Jahr aussieht, geschweige denn seinem Aussehen, wenn er tatsächlich alt ist. Der wird wohl immer Gewichtsprobleme haben (und wir werden immer die noch etwas warmen Essensreste irgendwo verstecken müssen, bevor die in den Kühlschrank gehen).

PS: Nachts ist er aber sehr zurückhaltend. Wir kennen das ja nicht, also wie sich eine Katze nachts im Haus verhält, aber der ist easy. Legt sich vors Bett und wartet bis jemand morgens wach ist.

Update, Frau und Kind haben dem Britisch-Kurzhaar ein Leinengeschirr gekauft und ihm übergestülpt.

Kater hat sich nicht gewehrt.

Mein liberales Weltbild über das Wesen der Felis Catus ist maximal empört. Unser Kater ist definitiv weder Chuck Norris noch William Wallace.
 
Auch ein Update:

Bei Tigerle wurden gestern die Fäden gezogen. Den Trichter hat meine Mutter aber schon Donnerstag entfernt, bevor er sich stranguliert hat ( er hat es geschafft sich mit einer Pfote im Kragen zu verfangen). Und er springt schon seit Tagen auf allem möglichen herum. Kann ich nicht verhindern 😳 in 6 Wochen wird noch einmal geröntgt. Ich hoffe der macht sich nicht wieder etwas kaputt. Z. B. Gelockerte Schrauben 😩 bis auf weiteres hat Tigerle immer noch Hausarrest!
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum eigentlich Fellnase? Ist die Nase nicht in etwa die einzige unbehaarte Stelle des Hundes:)?
 
Ich musste heute Morgen in der Tierklinik nach 7 Tagen Kampf das OK geben, unseren Moon mit gerade mal 6 Monaten einschläfern zu lassen. Ich fühle mich sowas von sch.., als hätte ich ihn umgebracht :cry1:
 
Tja, vor knapp einer Woche ist Moonie über die Regenbogenbrücke gegangen. Der Schock hat sich gelegt, die Trauer, das Vermissen ist noch allgegenwärtig. Und doch müssen wir nach vorne schauen. Seine Schwester Raven mit knapp 7 Monaten ist noch bei uns und unsere zwei alten Schnurrer Jakob und Jeannie (werden beide ca. 16 dieses Jahr). Die fallen als Spielkameraden weg. Wir sind zwar eigentlich noch nicht bereit für einen neuen Mitbewohner, aber Raven kann nicht vereinsamen, bis wir soweit sind. Morgen bringt meine Frau die kleine Caja aus dem Tierheim mit, etwa im selben Alter wie Raven. Kein Ersatz für Moon, sondern eine Freundin für Raven.

Nun denn, anschnallen, die wilde Fahrt beginnt!
 
Wir sind leider auch einer weniger.
Der Paula waren die Hormonprobleme wohl einfach zuviel geworden. Wir hatten schon richtig erkannt das wieder eine neue Tablette notwendig war, zu dem Zeitpunkt (3 Monate, eigentlich sollte eine Ladung 6 reichen..) war ihr Bindegewebe aber schon so geschwächt das dann leider viel zusammen kam. Gefuttert hat sie bis zum schluss. Aber als die Körpertemperatur dann nach unten ging und trotz unserer Maßnahmen unten blieb dachten wir schon das sie die Nacht nicht schaffen würde. Ich hab dann alle paar Stunden nach ihr gesehen, gefüttert und die Wärmflasche wieder heiss gemacht. Am nächsten Morgen war aber klar das ich auf jeden Fall zum TA muss. Dort gings dann leider sehr schnell mit Hilfe auf meinem Arm ins Land der Träume.

Die drei anderen natürlich entsprechend durch gewesen. Wir geben ihnen ja immer noch mal die Chance sich zu verabschieden. Das ist immer sehr merkwürdig. Der Dave hat sie fast gar nicht beachtet. Allerdings muss man dazu sagen das er als Herdenchef die ganze Nacht vorher bei ihr gelegen hat um sie gegen die anderen abzuschirmen. Der Kurt als letztes von Paulas nachwuchs kam dann kurze Zeit später und nachdem wir ihm Platz gemacht haben noch mal zur ihr und hat ihr Augen und Ohren geleckt. Die Frieda kam auch kurz vorbei, wusste aber halt auch genug was Sache ist und hatte wohl auch schon abgeschlossen. Es ist immer sehr unterschiedlich. Bei Schweinchen die unerwartet schnell gehen ist deutlich mehr Drama. Da wird auch gerne gebissen um zu versuchen zu wecken.

Jetzt haben wir natürlich nur ein Problem. Drei ist kritisch. Die meiste Zeit sitzt ein Schwein jetzt alleine. Und das ist wohl die Frieda. Die beiden Mädels waren aber auch die einzigen die noch die anderen sauber gemacht haben. Ohren auslecken z.b. Dave wird Kurt das niemals tun lassen, auch wenn er ihn sonst relativ nah duldet. Ich weiss auch nicht ob die beiden es nicht gelernt haben. Wie auch immer. Wir brauchen Nachwuchs.
Mit Herdenerfahrung. Und man möge meinen sowas sei nicht schwer zu bekommen. Da hat man sich getäuscht. Wir würden auch eine trächtige Aufnehmen und die kleinen auch gleich behalten. Aber sowas gibts dir niemand ab. Verständlich. Nur dann mehrere neue Tiere in die Gruppe einführen wird wohl relativ viel Stress. Alles nicht einfach gerade. Ich hab auch extra bei Notstationen angefragt. Im Tierheim ist zur Zeit auch nix ausser Hunde und Katzen.
 
Was hatte Moon denn, wenn ich fragen darf?
Das weiß niemand ganz genau. Mehrere Tierärzte sind zu keinem Schluss gekommen. Er konnte keinen Urin mehr absetzen. In der Tierklinik bekam er einen Katheter, um die Blase zu entleeren. Der hat auch dicht gemacht, dann hat er nochmal einen bekommen. Es kam Fieber dazu. Montag Abend durfte ich ihn holen, aber es ging ihm dann in der Nacht so schlecht, dass ich um 4:30 wieder gefahren bin.

Er hätte dann wieder einen Katheter bekommen, wenn Blase leer und Ursache für Fieber gefunden, wäre eine Penisamputation der nächste Schritt gewesen. Ob es was gebracht hätte, konnte uns keiner sagen. Da er aber noch im Wachstum war, wären im Laufe seines Lebens etliche Nachoperationen angestanden. Blutbild ok, Ultraschall ok, Röntgen ok, keine erhöhten Entzündungswerte, nix. Die Klinik und wir tippen auf eine angeborene Fehlbildung.

Da er erst 6 Monate alt war, ein absolutes Leichtgewicht (könnte auch schon ein Symptom gewesen sein) und recht schwach, habe ich mich entschieden, ihn gehen zu lassen, in Abstimmung mit meiner Frau. Wir haben beide die Einstellung, nicht alles zu machen, was man machen kann. Letztendlich geht es um Lebensqualität und lieber lassen wir ihn in aller Liebe (und es gibt niemanden, der mehr geliebt wurde als unser Moonie) gehen, als ihn einem endlosen Behandlungsmarathon auszusetzen, den er am Ende auch nicht mehr packt.

Es war für mich ohne Übertreibung die härteste Entscheidung meines Lebens, aber ich weiß, dass sie richtig war. Sein Körper war nicht auf ein langes Leben ausgerichtet. Ich habe am Dienstag 8 Stunden geheult, habe mich beschimpft, habe gehadert, aber inzwischen habe ich meinen Frieden gefunden. Ich war bis zuletzt bei ihm und als Tierbesitzer ist das leider die letzte, große Aufgabe, die man hat.
 
Das weiß niemand ganz genau. Mehrere Tierärzte sind zu keinem Schluss gekommen. Er konnte keinen Urin mehr absetzen. In der Tierklinik bekam er einen Katheter, um die Blase zu entleeren. Der hat auch dicht gemacht, dann hat er nochmal einen bekommen. Es kam Fieber dazu. Montag Abend durfte ich ihn holen, aber es ging ihm dann in der Nacht so schlecht, dass ich um 4:30 wieder gefahren bin.

Er hätte dann wieder einen Katheter bekommen, wenn Blase leer und Ursache für Fieber gefunden, wäre eine Penisamputation der nächste Schritt gewesen. Ob es was gebracht hätte, konnte uns keiner sagen. Da er aber noch im Wachstum war, wären im Laufe seines Lebens etliche Nachoperationen angestanden. Blutbild ok, Ultraschall ok, Röntgen ok, keine erhöhten Entzündungswerte, nix. Die Klinik und wir tippen auf eine angeborene Fehlbildung.

Da er erst 6 Monate alt war, ein absolutes Leichtgewicht (könnte auch schon ein Symptom gewesen sein) und recht schwach, habe ich mich entschieden, ihn gehen zu lassen, in Abstimmung mit meiner Frau. Wir haben beide die Einstellung, nicht alles zu machen, was man machen kann. Letztendlich geht es um Lebensqualität und lieber lassen wir ihn in aller Liebe (und es gibt niemanden, der mehr geliebt wurde als unser Moonie) gehen, als ihn einem endlosen Behandlungsmarathon auszusetzen, den er am Ende auch nicht mehr packt.

Es war für mich ohne Übertreibung die härteste Entscheidung meines Lebens, aber ich weiß, dass sie richtig war. Sein Körper war nicht auf ein langes Leben ausgerichtet. Ich habe am Dienstag 8 Stunden geheult, habe mich beschimpft, habe gehadert, aber inzwischen habe ich meinen Frieden gefunden. Ich war bis zuletzt bei ihm und als Tierbesitzer ist das leider die letzte, große Aufgabe, die man hat.

Fühl dich gedrückt. Jedes Posting von dir hier zeigt mir, was für ein Tierfreund du bist. Und deine Reaktion auf die schwere Entscheidung bestätigt das nur. So, wie du Tiere liebst, bin ich mir sicher, dass du zu 1000% zum Wohl von Moon gehandelt hast. :knuddel: Mein grösster Respekt, da ich weiss, wie schwer so etwas fällt
 
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