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Der große Auto-Thread


Am Beispiel oben:
Ein Opel Mokka ist wie ein Opel Corsa in hoch, gleiche Plattformgröße und somit aehnlichste Abmaße. Also hat man den Platz wie in einem Kleinwagen (heute evtl knapp so groß wie dein Alter 307er) . Ein Kumpel hat sich jetzt den Alfa Junior SUV geleast. Gleiche Größe/Plattform wie der Mokka, weil mittlerweile selber Konzern (Peugeot gehört übrigens auch dazu). Und der ist halt wirklich nicht besonders groß.
Ich dachte auch dass ich nie nen SUV fahren würde. Beim altersbedingten Wechsel vor zwei Jahren von normal kompakt auf SUV kompakt aber ein Modell, was einem ein komplett anderes Raumgefühl verleiht.
Geht man im SUV Bereich in die Kompaktklasse gibt es den ersten merklichen Unterschied. Die Dinger sind nicht zum Rasen, aber cruisen oder Langstrecke genial. OK diesmal auch erstmals Automatik was ein Traum ist.
Aber wie bei so vielen Dingen im Leben. Jeder hat ein individuelles Einsatzgebiet für ein Auto und natürlich auch ein unterschiedliches Gefühl wie wichtig einem so ne Karte ist
Fahrt doch mal den SUV vom 300er von Peugeot Probe.. 3009 oder wie der heisst. Meine Eltern haben den. Ist gefühlt nur minimal höher als n normales Auto..recht übersichtlich finde ich und du als alter Peugeot Fahrer wirst dich wohl fühlen drin
 
Fahrt doch mal den SUV vom 300er von Peugeot Probe.. 3009 oder wie der heisst. Meine Eltern haben den. Ist gefühlt nur minimal höher als n normales Auto..recht übersichtlich finde ich und du als alter Peugeot Fahrer wirst dich wohl fühlen drin
Danke, aber das hast Du missgedeutet :D
Ich habe viele Jahre und kilometer eine Alfa Rome Giulietta (Kompaktklasse) gefahren. Da Alfa vor 2 Jahren nur den ganz neuen Tonale (Kompakt SUV) hatte und ich nie neue Autos kaufe (schon gar nicht, wenn sie mir nicht gefallen), musste ich den "Anbieter" wechseln. Es wurde ein gebrauchter Jaguar E-Pace (Kompakt SUV). Der ist für die Größe ultrakomfortabel. Bin nach zwei Jahren immernoch schwer begeistert :love:
 
Probefahrt für Mitte Februar fix:
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Ferdinand Dudenhöffer hat gestern im ORF das Aufweichen der EU beim ursprünglich geplanten Verbrenner-Aus für das Jahr 2035 massiv kritisiert und erläutert, warum sich Europa und die Autoindustrie damit ins eigene Fleisch schneidet:
 
Da haben die Union und ihr ewiggestriger Azubikanzler ("Die CDU steht für Wirtschaftskompetenz" :LOL: ) den Chinesen ein richtig fettes Weihnachtsgeschenk gemacht. (y)

Morgen schreibt Fritz dann einen "Videokassetten und Faxgeräte"-Brief an die EU .
 
Die EU-Kommission hat nun die Eckpunkte der teilweisen Rücknahme des Verbrennerverbots ab dem Jahr 2035 präsentiert:
Die CO2-Flottenemissionen müssen nach den neuen Regelungen ab 2035 nur noch um 90 Prozent sinken, statt um 100 Prozent. Damit können auch danach noch neue Hybrid- oder Benzinautos oder Elektrofahrzeuge mit Benzingenerator an Bord, sogenannte Range Extender, zugelassen werden.

Im Gegenzug müssen die Autobauer diese Emissionen durch den Einsatz von grünem Stahl aus der EU oder durch die Nutzung von CO2-neutralen Kraftstoffen wettmachen. Dazu zählen sogenannte E-Fuels.

Die EU-Kommission reagierte damit auf massiven Druck der Autobranche und von Mitgliedsländern wie Deutschland oder Italien. Aber auch die Zulieferindustrie in

Förderungen für E-Autos

Zugleich sollen allerdings Elektroautos weiter gefördert werden. Dazu schlägt die EU-Kommission einerseits vor, eine neue Kategorie kleiner E-Autos aus Europa bei der Berechnung der Flottengrenzwerte besonders zu begünstigen. Um den Absatz von E-Autos im Gegenzug zu fördern, will die Kommission "Superkredite" für kleine, erschwingliche elektrische Fahrzeuge schaffen, die in Europa produziert werden. Ähnliches gilt für Kleintransporter: Bei dieser Kategorie wird das Reduktionsziel bis 2030 von 50 auf 40 Prozent gesenkt. Im Automobilpaket wird auch eine Förderung der Batterieproduktion im Volumen von 1,8 Milliarden Euro angekündigt. Andererseits sollen Unternehmen und Mietwagenfirmen Vorgaben zum Einsatz von Elektroautos erhalten. Schließlich soll der Aufbau von Batteriefabriken und der dazugehörigen Rohstoffkette in Europa gefördert werden.

 
Sieben Millionen und dann krieg ich nicht mal meine Hunde rein. So ein Unfug ;)
doch, aber du musst dann hald draußen bleiben :D

Die EU-Kommission hat nun die Eckpunkte der teilweisen Rücknahme des Verbrennerverbots ab dem Jahr 2035 präsentiert:



das war ab genau dem moment klar, als es beschlossen wurde
und wer das nicht geahnt hat sollte dringend sein game upsteppen
 
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Reaktionen: LeZ
Bin mal gespannt, ob als Kompromiss dann bald mal Eco-Fuels in sinnvoller Qualität kommen. Ich stand vor 10 Jahren kurz davor, mein Auto auf E85 umzustellen, bis dann die Begünstigung auslief und es das nirgendwo an der Tanke mehr zu kaufen gab. Das wären immerhin 85% aus nachwachsenden Rohstoffen, und die 15% hätte man vielleicht noch irgendwie mit was Synthetischem substituieren können.
 
"Die CO2-Flottenemissionen müssen nach den neuen Regelungen ab 2035 nur noch um 90 Prozent sinken, statt um 100 Prozent. Damit können auch danach noch neue Hybrid- oder Benzinautos oder Elektrofahrzeuge mit Benzingenerator an Bord, sogenannte Range Extender, zugelassen werden.

Im Gegenzug müssen die Autobauer diese Emissionen durch den Einsatz von grünem Stahl aus der EU oder durch die Nutzung von CO2-neutralen Kraftstoffen wettmachen. Dazu zählen sogenannte E-Fuels."


Das klingt für mich einfach nur wie Symbolpolitik. Wer glaubt denn wirklich, dass es in 10 Jahren noch eine große Anzahl an Neuzulassungen (!) gäbe für Fahrzeuge, welche einen Verbrenner als Range Extender nutzen ... und dann womöglich mit synthetischen Kraftstoffen?

Die Entwicklung der Reichweite von E-Autos schreitet kräftig voran. Boliden mit einer Reichweite von 600km sind nicht mehr ungewöhnlich. Das Laden der Batterien innerhalb einer Pause - die man nach 600km Fahrt vielleicht mal machen sollte - dauert auch nicht ewig. Da wird die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren auch keinen Rückschritt machen und darauf hindeuten, dass 2035 jemand ins Geschäft geht und sagt "Hui, ich brauch unbedingt einen fossil befeuerten Range Extender für mein E-Auto".

Und dann mit Strom synthetischen Kraftstoff herstellen um diesen dann wieder in Strom umzuwandeln? Da hau ich mir 2 Mal nen Wirkungsgrad in meinen Prozess, der das ganze einfach nur unökonimisch macht. Ein Range Extender lohnt sich in 10 Jahren finanziell vorne und hinten nicht, wenn es im Vergleich dazu darum ginge für das gleiche Gewicht (dass der zusätzliche Verbrenner unter der Haube auf die Waage bringt) nen größeren Akku einzubauen.
Das ist in der Anschaffung teurer, das ist im Unterhalt teurer, dass ist beim Betrieb teurer.


Der Benzinpreis wird nicht mehr signifikant sinken, während der Fortschritt bei erneuerbaren Energien und Speichertechnologien (Großspeicher für Strom aus Wind und Solar z.B.) den Strompreis in Relation zum Ölpreis attraktiver erscheinen lassen wird. Oder glaubt jemand, dass er 2035 noch für unter 2€/l Super tanken kann?
Selbst wenn E-Fuels irgendwann günstiger wären als fossile Kraftstoffe (vielleicht gewinnen sie auch den Preiskampf gegen Bio-Ethanol) ... sie werden immer teurer sein als das Kfz direkt mit Strom zu betreiben.

Verbrenner werden ein Nischenprodukt (brummende Porsche, die an der Ampel vom Rimac abgehängt werden) oder halt die Technik in den "Oldies".

Auch Plug-In-Hybride - die ohnehin schon ein Nischenprodukt sind - werden nach und nach am Markt zur Randerscheinung. Ihre Vorteile gegenüber "normalen" Verbrennern liegen in den geringeren Betriebskosten, wenn sie mit günstigem Strom geladen werden ... ansonsten sind sie durch das Mehrgewicht und dem doppelten Antrieb (mehr Wartungskosten) teurer. Diesen Vorteil hat nunmal auch das reine E-Auto, welches gegenüber dem Plug-In-Hybriden eine deutlich höhere elektrische Reichweite hat oder einen geringeren Verbrauch (deutlich leichter ohne zweiten Antrieb). Es wird sich irgendwann einfach nicht mehr lohnen Geld in die Entwicklung eines PHEV zu stecken, dass dann im Schaufenster neben einem E-Auto steht das deutlich günstiger ist und dessen Vorteile gegenüber einem reinen Verbrenner größer sind, während die Nachteile (die es noch gibt ... Kompromiss aus Gewicht und Reichweite) kleiner werden.


Wenn jetzt deutsche Automobil-Hersteller aufatmen, weil sie nach 2035 noch neue Verbrenner verkaufen dürfen, dann werden sie in 10 Jahren feststellen dürfen, dass sie in 10 Jahren den Preiskampf gegen E-Autos verlieren. Weil der E-Motor günstiger sein wird, weil die Akkus günstiger werden, weil die Werkstattkosten geringer sein werden, weil die Betriebskosten geringer sein werden.

Die "Lade-Infrastruktur" - auch im ländlichen Raum - wird in 10 Jahren kaum mehr so ein "Problem" sein, wie es heute für manche der Fall sein mag. Neue Ladesäulen sind da doch deutlich leichter hier und da hinzuwerfen als z.B. eine Zapfsäule für den gescheiterten Erdgas-Antrieb.

Von der Leyen mag von Pragmatismus und Flexibilität sprechen.
Aber ob nun die Auto-Hersteller "gezwungen" werden sich vom Verbrenner zu verabschieden, oder ob es der Markt und der Preiskampf gegen den E-Antrieb ihnen aufdrückt ... das macht eigentlich keinen großen Unterschied.

Wer heute glaubt, dass er in 10 Jahren noch hohe Absatzzahlen auf neue Verbrenner bekommt, so dass deren Entwicklung sich wirtschaftlich rechnet, der wird auch in 10 Jahren nicht aus seiner Krise rauskommen.
 
Das klingt für mich einfach nur wie Symbolpolitik. Wer glaubt denn wirklich, dass es in 10 Jahren noch eine große Anzahl an Neuzulassungen (!) gäbe für Fahrzeuge, welche einen Verbrenner als Range Extender nutzen ... und dann womöglich mit synthetischen Kraftstoffen?
Das ist keine Symbolpolitik, es ist ein Theater. Eigentlich ist die gesamte Politik von Merz und Union (und von der Leyen) einfach nur ein großes Theater und dabei bewegt man sich nur mit der Zeitachse, aber ohne was zu erreichen....

Wenn jetzt deutsche Automobil-Hersteller aufatmen, weil sie nach 2035 noch neue Verbrenner verkaufen dürfen, dann werden sie in 10 Jahren feststellen dürfen, dass sie in 10 Jahren den Preiskampf gegen E-Autos verlieren. Weil der E-Motor günstiger sein wird, weil die Akkus günstiger werden, weil die Werkstattkosten geringer sein werden, weil die Betriebskosten geringer sein werden.
Das vor allem Management Fehler in der (Auto-)Industrie (und politische Fehler (PV und Windkraft z.B.) zur momentan bescheidenen wirtschaftlichen Lage beitragen, aber immer die faulen Bürger*innen, Bürgergeldempfänger*innen und Migrant*innen dafür Verantwortlich gemacht werden, und natürlich der Erzfeind "die Steuern", zeigt einfach wie gut Lobbyarbeit funktioniert und wie Politiker*innen danach handeln...
 
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